Neuer Plasmazustand könnte dramatische Verbesserungen für den ITER-Betrieb bringen
Einen Plasmazustand mit besonders günstigen Eigenschaften hat man im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München entwickelt: das „Verbesserte H-Regime“. Die neue Betriebsweise brachte kürzlich dem IPP-Experiment ASDEX Upgrade den bisherigen Anlagenrekord von 1,5 Megajoule für den Energieinhalt im Plasma. Wichtiger noch: Gelänge es, diesen Plasmazustand auch im geplanten internati
Mit konventionellen Mikroskopen können Proben nicht beliebig vergrößert werden, denn die Beugungsgrenze limitiert das Auflösungsvermögen in Abhängigkeit von der Wellenlänge.
Die Wissenschaftler haben nun Photonensysteme so manipuliert, dass sie sich wie Teilchen mit einer kürzeren Wellenlänge verhalten. Das Team um Anton Zeilinger von der Universität Wien verschränkte vier Photonen miteinander, die Wissenschaftler um Aephraim Steinberg von der University of Toronto drei.
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Der Freie-Elektronenlaser am Elektronenbeschleuniger ELBE geht im Forschungszentrum Rossendorf in Betrieb
Dem ehrgeizigen Projekt des Freie-Elektronenlasers am Dresdner Forschungszentrum Rossendorf (FZR) war dieser Tage der Erfolg beschieden – der Laser nahm seinen Betrieb auf und erzeugte erstmals den geplanten Laserstrahl auf der Basis von Elektronen. Hierzu muss zunächst der supraleitende Elektronenbeschleuniger ELBE ultrakurze Elektronenpakete in feinstabgestimmter Energie und Wi
Der Planet Mars mag ein wenig staubig sein, und auch Durchschnittstemperaturen von Minus 63 Grad wirken nicht gerade einladend. Doch das hat Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin (TU) nicht daran gehindert, die Krater des Roten Planeten nach ihren Heimatstädten zu benennen. Damit soll die brandenburgische Stadt Eberswalde demnächst auf Mars-Karten zu finden sein. Das mecklenburgische Crivitz hat die Hürden der Benennungs-Kommissionen bereits genommen – und für Berlin läuft ein Antrag.
Jahrelange Diskussion beendet. NATURE berichtet: Staubscheibe füttert auch schwere Sterne
Eine jahrelange Diskussion unter Astronomen beendet nun die spektakuläre Beobachtung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Rolf Chini (Astronomisches Institut der RUB): Die Astronomen wurden als erste “Augen”zeugen der Geburt eines Sterngiganten. Mit ihrer direkten Beobachtung im Infrarotbereich wiesen sie nach, dass sich in der Entstehung befindliche massereiche Sterne trotz des enor
Das Weltraumteleskop «Hubble» kann unter Umständen doch länger arbeiten als bisher angenommen. Die US- Weltraumbehörde NASA überlegt, das Teleskop mit einer Robotermission zu erneuern. Nach amerikanischen Medienberichten untersucht die NASA zur Zeit, welche Robotertechnologie einsetzbar wäre.
Nach bisheriger Planung sollte «Hubble» 2007 außer Dienst gehen. Der für Mitte 2006 geplante vierte und letzte bemannte Wartungsflug war im Januar abgesagt worden. Nach dem Columbia-Unglück im Februar v
2 Teams des CNRS (Zentrum für astronomische Forschung in Lyon oder CRAL und das Institut für Astrophysik in Paris oder IAP) haben numerische Computermodelle entwickelt, die die Evolution der extrasolaren Planeten erklären.
Insbesondere haben sie aufgezeigt, dass Planeten, die zu nah um ihren Stern kreisen, verdunsten können. Und ein Planet, der unterhalb einer kritischen Masse liegt, kann diese Verdunstung nicht überleben. Ein weiteres Model zeigt auch, wie sich der Radius des Plan
Nach einer sechswöchigen Geländetour über den Roten Planeten hat der Mars-Rover «Opportunity» einen stadiongroßen Krater erreicht. Die NASA veröffentlichte im kalifornischen Pasadena eine spektakuläre Panoramaaufnahme des Einschlagkraters «Endurance» (Ausdauer), in dem der Rover nach weiteren Wasserspuren suchen soll. Das Bild zeigt mehrere freigelegte Gesteinsschichten an den Kraterinnenwänden.
«Es ist der bislang spektakulärste Anblick, den wir von der Marsoberfläche gewonnen haben, sowohl
Australische Forscher haben einen fünften Arm der Milchstraße mit gigantischen Ausmaßen entdeckt. Nach einem Bericht des britischen Wissenschaftsmagazins «New Scientist» (Nr. 2446, S. 10) ist das von der Erde aus nicht sichtbare Gebilde aus Wasserstoff 77 000 Lichtjahre lang und mehrere tausend Lichtjahre dick. Wäre dieser Arm am nächtlichen Himmel sichtbar, würde er vom Horizont bis zum Zenit reichen. Das hat Naomi McClure-Griffiths vom Australia National Telescope in Epping (New South Wales) berech
Berechnung einer Abweichung von 42 Millibogen-Sekunden
Die NASA und die Universität Stanford in Kalifornien wollen die Vorhersage aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie in der Praxis überprüfen. Dazu wird getestet, inwieweit das Raum-Zeit-Gefüge durch die Gegenwart der Erde gekrümmt wird und ob die Erde bei ihrer Rotation Raum und Zeit gewissermaßen mit sich zieht. Am 20. April wurde der Forschungssatellit “Gravity-Probe-B” von der Vandenberg Air Force Basis in Südkalifornien
Stuttgarter Max-Planck-Wissenschaftler widerlegen mit neuer hochpräziser Messtechnik eine der bisherigen Erklärungen der Hochtemperatur-Supraleitung
Die Hochtemperatur-Supraleitung wurde erst vor siebzehn Jahren entdeckt und hat mittlerweile zahlreiche Anwendungen gefunden. Doch der ihr zugrunde liegende Mechanismus ist bis heute nicht geklärt. Forscher des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart haben jetzt nachgewiesen, dass die Hochtemperatur-Supraleitung – entg
Basierend auf der Bose-Einstein-Kondensation von atomaren Gasen können im Forschungslabor völlig neue Quantensysteme kreiert werden. ETH-Forschenden ist es nun gelungen, ein eindimensionales Quantengas zu realisieren. In diesem konnten sie beobachten, wie ein superfluides Gas, in dem sich die Atome widerstandsfrei bewegen können, in einen Zustand übergeht, in dem die Atome wie an einer Perlenkette aufgereiht sind und sich nicht bewegen können. Diese neuartige Generation von Experimenten ermöglicht de
Am Institut für Kristallzüchtung entstehen Bauteile für eine französische Weltraummission
Was noch vor zwei Jahrzehnten für physikalisch unmöglich gehalten wurde, soll in wenigen Jahren im Weltraum erprobt werden: eine Linse für Gammastrahlen. Die entscheidenden Bauteile dafür kommen aus Berlin. Am Institut für Kristallzüchtung (IKZ) in Adlershof wachsen die Germanium-Silizium-Kristalle heran, die bei dem Gammastrahlenteleskop zum Einsatz kommen. Das Züchtungsverfahren dafür hat Nikol
Ein internationales Forscherteam hat den bislang am weitesten von der Erde entfernten bekannten Planeten vorgestellt. Der noch unbenannte Himmelskörper ist etwas größer als Jupiter. 17 000 Lichtjahre entfernt kreist er im Sternbild Schütze (Sagittarius) um einen Stern. Der Gasplanet könne zwar kein Leben beherbergen, sagte Denis Sullivan von der Victoria University of Wellington (Neuseeland) am Montag dem Radio New Zealand. Mit der nun erstmals verwendeten Technik, einer Art kosmischen Lupe, könnten
Gravity Probe B – Test für Einstein Ein nun gestarteter Satellit soll Einsteins Relativitätstheorie überprüfen. Nach mehreren Anläufen brachte eine Trägerrakete den Satelliten Gravity Probe B am Dienstag (Ortszeit) vom kalifornischen Luftwaffenstützpunkt Vandenberg aus in die Umlaufbahn, wie die US-Weltraumbehörde NASA berichtete. Die bereits 1959 vorgeschlagene Mission war wegen der komplizierten Technik erst jetzt möglich geworden.
Getestet werden soll, wie sehr die Erde durc
Ultradünne Wasserschichten zeigen an der Grenzfläche zu Eis unerwartete Eigenschaften, die von großer Bedeutung für Natur und Technik sind
Jeder weiß es: Eis schmilzt bei null Grad Celsius. Auf diese Weise wurde sogar der Nullpunkt der Celsius-Skala festgelegt. Nun aber haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart überraschend beobachtet, dass Eis an der Grenzfläche zu einem Mineral wie Siliziumdioxid schon bei minus 17 Grad Celsius zu schmelzen begin