Physik Astronomie

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Planetologen erforschen Saturnmond Phoebe

Die Planetensonde Cassini/Huygens befindet sich gegenwärtig auf dem Weg zum Saturn und soll am 1. Juli 2004 in eine Umlaufbahn um den Ringplaneten einschwenken. Auf seiner letzten Etappe dorthin wird Cassini/Huygens am Freitag, dem 11. Juni 2004 in nur 2.000 Kilometer Entfernung am Saturnmond Phoebe vorbeifliegen. Planetenforscher der Freien Universität Berlin sind für die Aufnahmen der Mondoberfläche und der anschließenden Datenauswertung zuständig. Die ersten Daten werden bereits für Freitag früh

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Galaxien und superschwere Schwarze Löcher

Es war eine der elektrisierendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte: Im Zentrum fast jeder Galaxie befindet sich ein schwarzes Loch, millionen- oder milliardenfach so schwer wie die Sonne. Auch unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, scheint über einen solchen supermassiven Kern zu verfügen. Warum das so ist, ist bis heute ein ungelöstes Rätsel der modernen Astrophysik. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun die Förderung eines neuen Schwerpunktprogramms beschlossen, mit dem sie das Ver

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Musterbildung von Biomolekülen an Silizium-Scheiben

An dem dreijährigen Projekt arbeitet ein Team unter Leitung von Privatdozent Dr. Michael Seibt vom IV. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität in Göttingen mit. Ziel der Forschungen ist es, die Anlagerung von Biomolekülen auf Halbleiteroberflächen so zu steuern, dass sie in der Nanotechnologie zum Beispiel als Sensoren einsetzbar sind.

Wie Dr. Seibt erläutert, entstehen bei der Verbindung von Silizium-Scheiben durch direkten Kontakt in der Nähe der Oberflächen Netze aus linienh

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NASA schickt Mars-Rover auf Mission mit unbekanntem Ausgang

Die US-Weltraumbehörde NASA will ihren Mars-Rover «Opportunity» auf eine Reise mit ungewissem Ausgang in einen Krater schicken. Der Rover solle frühestens Anfang kommender Woche die Abfahrt in den Krater «Endurance» (Ausdauer) unternehmen, teilte die Behörde am Freitag in Pasadena (Bundesstaat Kalifornien) mit. Der mögliche wissenschaftliche Wert der Fahrt übertreffe das Risiko, dass der Rover möglicherweise nicht mehr aus dem Krater herauskomme.

Die NASA erhofft sich von der Tour wichtige I

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Rechenübung für Fortgeschrittene – neuer Schritt in Richtung Quantencomputer

Österreichischen Quantenphysikern gelingt neuer Schritt in Richtung Quantencomputer: Ein Quantenregister wird selektiv ausgelesen und das Quantenprogramm reagiert dann aktiv auf diese Messung. Darüber berichtet das Fachmagazin „Science“ in seiner morgigen Ausgabe. Die technologische Anwendung quantenmechanischer Eigenschaften soll die Datenverarbeitung in Zukunft wesentlich leistungsfähiger machen, als dies derzeit mit den modernsten Supercomputern möglich ist.

Aus unserem täglichen Leben

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Planetensonde "Cassini-Huygens" vor der Ankunft am Saturn

Forscher des DLR sowie mehrerer Max-Planck-Institute und Universitäten fiebern den ersten Messdaten vom Ringplaneten und seinen Monden entgegen

Die Planetensonde “Cassini-Huygens” wird am 1. Juli 2004 um 03.12 Uhr (MESZ) durch Zünden des Haupttriebwerks ihre Geschwindigkeit verringern und in eine Umlaufbahn um den Saturn einschwenken. Die letzte Phase der Annäherung nach einer siebenjährigen Reise ist damit abgeschlossen, sodass die Erforschung des Planeten Saturn und seiner Monde beg

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Andromeda IX – die lichtschwächste bekannte Galaxie

Entdeckung der bisher am schwächsten leuchtenden Galaxie könnte Aufschluss geben über die Dunkle Materie, um die sich die leuchtende Materie im Universum gruppiert

Im Rahmen des Sloan Digital Sky Survey (SDSS), eines internationalen Projekts zur hochempfindlichen Durchmusterung großer Himmelsareale, hat eine Gruppe von Astronomen die lichtschwächste jemals beobachtete Galaxie entdeckt – sie liegt unmittelbar vor unserer kosmischen Haustür. Die Entdeckung wurde auf dem 204. Jahrestref

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Einsteins Lichtteilchen analysieren und nutzen

Physiker der Universität Jena an neuem Sonderforschungsbereich/Transregio beteiligt

Teilchen des Lichts, so genannte Photonen, verändern ihre Eigenschaften je nach Umgebung und Zustand – das hatte bereits Albert Einstein vorausgesagt. Beweisen ließ sich das bisher – wie viele Einsteinsche Theorien – kaum. Dies soll sich nun ändern, wenn am 1. Juli der neue Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TR) 18 “Relativistische Laser-Plasma-Dynamik” seine Arbeit aufnimmt. Ihn hat die Deutsche

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Kosmos gleicht einer gigantischen Trompete

Das Universum gleicht nach Meinung Ulmer Forscher einer riesigen mittelalterlichen Trompete. Auf diese Form eines einfachen Trichters schließen die Physiker um Frank Steiner von der Universität Ulm aus Beobachtungen des Urknall-Echos, wie das Hamburger Magazin «Geo» in seiner Juni-Ausgabe berichtet. Das Urknall-Echo – die «kosmische Hintergrundstrahlung» – ist das noch heute messbare Nachleuchten des Ur-Feuerballs und stammt aus der Zeit knapp 400 000 Jahre nach dem Urknall.

Das Bild vom tri

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Schlechtes Management Schuld an gescheiterter Marsmission?

Schlechtes Management, zu wenig Geld und hoher Zeitdruck sind vermutlich Schuld am Scheitern des europäischen Marslandegerätes «Beagle 2» im Dezember vergangenen Jahres. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchungskommission der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und dem Nationalen Britischen Weltraumzentrum (BNSC). Wie die BBC am Montag berichtete, sei die Veröffentlichung des Berichts nicht vorgesehen, jedoch gehe die Einschätzung über die möglichen Fehler aus Empfehlungen der Kommission zu zukünfti

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Vulkanische Kollapsstrukturen auf Arsia Mons

Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der ESA-Mission Mars Express überflog am 02. April 2004 während Orbit 263 den Schildvulkan Arsia Mons. Sein Gipfel befindet sich bei zehn Grad südlicher Breite und etwa 239 Grad östlicher Länge (siehe Lage in Bild 2). Besonders spektakulär sind die geologischen Strukturen auf der Südflanke des 14 Kilometer hohen Berges: Auf den Bildern der HRSC ist eine komplexe

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UNIK: Quantenkontrolle im Lichte polarisationsgeformter ultrakurzer Laserpulse

Experiment auf dem Weg zu besseren Medikamenten erfolgreich Erstmals ist es jetzt in einem Experiment an der Universität Kassel gelungen, mithilfe von polarisationsgeformten ultrakurzen Laserblitzen eine neue Dimension bei der gezielten Steuerung chemischer Reaktionsverläufe aufzuzeigen. Das gezielte Zerlegen und Neuformen von Molekülen kann helfen, eines Tages neue, reinere und schädigungsärmere Medikamente herzustellen, wie Prof. Dr. Thomas Baumert, Fachbereich Naturwissenschaften u

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Astronomen planen Radioteleskop mit einem Quadratkilometer Fläche

Das weltweit größte Radioteleskop mit einem Quadratkilometer Fläche soll Astronomen einen unerreichten Blick ins All ermöglichen. «Um diese Größe zu erreichen, müssen wir zahlreiche Teleskope untereinander vernetzen. Es ist mechanisch nicht machbar, eine solch große Teleskopschüssel zu bauen», sagte der Forscher Anton Zensus anlässlich der Konferenz «Exploring the Cosmic Frontiers» (Erkundung der kosmischen Grenzen) in Berlin. Zensus ist Gastgeber des Treffens mit mehr als 170 Wissenschaftlern aus al

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Erste weiträumige Vermessung des "Rückgrats" unseres Universums

Internationales Astronomenteam präsentiert Kartierung der räumlichen Verteilung der sichtbaren Materie im Universum

Galaxienhaufen sind die größten, klar definierbaren Gebilde im Universum. Sie enthalten zwischen mehreren Hundert bis vielen Tausend von Galaxien und eine große Masse an Dunkler Materie. Ingesamt erreicht ihre Masse die Größenordnung von einer Million mal einer Milliarde Sonnenmassen. Galaxienhaufen bilden die dichtesten Gebiete in der großräumigen Struktur des Universum

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Wenn Bosonen zu Fermionen werden – neuer Quantenzustand der Materie entdeckt

Münchner und Mainzer Forschern haben einen neuen Quantenzustand der Materie, ein so genanntes Tonks-Girardeau-Gas, entdeckt

In der Natur existieren zwei fundamentale Arten von Teilchen, so genannte Bosonen und Fermionen. Treffen mehrere Bosonen oder mehrere Fermionen aufeinander, so zeigen sie ein ausgeprägt unterschiedliches “Sozialverhalten”: Während Bosonen eher geselliger Natur sind und sich am liebsten so nahe wie möglich beieinander aufhalten, sind Fermionen Einzelgänger, die d

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Element 111 soll Roentgenium heißen

So lautet eine Empfehlung vom 18. Mai 2004 der Abteilung Anorganische Chemie der “International Union for Pure and Applied Chemistry”, IUPAC. Diese vorläufige Empfehlung folgt dem Vorschlag der GSI-Entdeckergruppe und steht in der Tradition, mit der Benennung eines neuen chemischen Elementes berühmte Wissenschaftler zu ehren.

Eine internationale Forschergruppe konnte das Element mit der Ordnungszahl 111 im Jahr 1994 zum ersten Mal an der Beschleunigeranlage der GSI nachweisen. Seitdem wurde

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