Gesucht wird eine Technologie, um das ultimative Quantenlimit an Sensitivität zur Messung von Kraft zu erreichen. Seit einiger Zeit bereits werden Laser genutzt, um Mikrohebel, die zur Kräftemessung eingesetzt werden, zu kühlen. Prof. Dr. Khaled Karrai und seine Mitarbeiterin Constanze Höhberger Metzger vom Department für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beschreiben jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature (S. 1002-1005, 2004), wie sie dem Ziel, den absolut
Außenstelle des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Astronomie wird zu einem gemeinsamen deutsch-spanischen Forschungszentrum
Die größte Sternwarte auf dem europäischen Festland, das Centro Astronómico Hispano-Alemán in Andalusien (CAHA), wird ab 1. Januar 2005 gemeinsam durch den spanischen “Consejo Superior de Investigaciones Científicas”, vertreten durch das Instituto de Astrofísica de Andalucía, sowie durch die Max-Planck-Gesellschaft, vertreten durch das Max-Planck-Institut fü
Das TECHNI-Projekt wurde ins Leben gerufen, um sich den zahlreichen Herausforderungen zu widmen, die sich aus der gegenwärtig verfügbaren Instrumentierung in Neutronenstreuungsanlagen innerhalb der EU ergeben. Einer der Erfolge dieses Projekts war die Entwicklung eines Radialkollimators für das Neutronenspektrometer RITA-2.
Durch seinen Mehrblatt-Kristallanalysator bietet das Spektrometer RITA-2 den Vorteil gleichzeitiger Messungen in einer dreiachsigen Geometrie. Das potenzielle Ri
Garchinger und Tübinger Wissenschaftler haben an einem “atomaren Springbrunnen” den Galilei’schen Fallturmversuch für Quantenobjekte verifiziert
Vor etwa 400 Jahren hat Galileo Galilei in seinem berühmten Versuch auf dem schiefen Turm von Pisa Gegenstände aus Blei, Gold und Holz fallen lassen und dabei festgestellt, dass sie alle zur gleichen Zeit am Fuße des Turms ankommen. Aus dem Befund, dass die Bewegung eines Körpers unter Einwirkung der Schwerkraft unabhängig von seiner Masse
Bulmahn: “Zusammenarbeit mit Russland in der Raumfahrt zukunftsweisend”
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht gute Chancen für den Ausbau der russisch-deutschen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung. Dafür sei das am Donnerstag startende gemeinsame Raumfahrtprojekt Rokviss (Robotic Components Verification on ISS) ein hervorragendes Beispiel, sagte Bulmahn am Montag zum Auftakt der deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hamburg. “Die Zusammenarbeit mit Russ
Wissenschaftler von BESSY und SSRL veröffentlichen Arbeit in Nature
Die Entwicklung der ersten, einfachen Mikroskope brachte einen ernormen Schub an Erkenntnissen für die Naturwissenschaften. Um die in Natur und Technik ablaufenden Prozesse immer besser zu verstehen, werden seitdem Abbildungsverfahren mit immer höherem räumlichen Auflösungsvermögen und Instrumente für eine immer schnellere Beobachtung entwickelt. Derzeit können unterschiedliche Methoden bis in die Nanowelt sehen, wo
Frühe Supernovae sind offenbar nicht Quelle des ersten Staubs im Kosmos, wie Infrarot-Beobachtungen eines deutsch-amerikanischen Astronomenteams zeigen
Manche Astronomen glaubten seit vergangenem Jahr zu wissen, wie die großen Mengen Staub entstanden sind, welche die frühesten Quasare umgeben: Sie sollten sich bei den Supernova-Explosionen der ersten Sterngenerationen nach dem Urknall gebildet haben. Das wurde aus Beobachtungen des angeblich “stark rauchenden” Supernova-Überrests C
Deutsch-amerikanisches Forscherteam beobachtet erstmals sprunghafte Änderung des “Fermivolumens” in einem quantenkritischen Material
Eine der wesentlichen Aufgaben moderner Materialforschung besteht in der Aufklärung der elektronischen Eigenschaften neuartiger Substanzen. Denn hiervon verspricht man sich Fortschritte in der Informationsverarbeitung (kleinere und schnellere Rechner), in der Messtechnik oder der Energieumwandlung. Doch bei der Suche nach Materialien mit radikal neu
Supermirrors (SM) zur Übertragung von Neutronen eines Spinzustandes und zur Reflexion aller anderen Neutronen sind nur eine der üblichen Methoden zur Polarisation kalter Neutronen. Die erforderliche Nutzung von starken externen Magnetfeldern neben den SM birgt das Risiko einer Beeinträchtigung der Probe oder ihrer Umgebung.
Die Entwicklung von SM, die kein starkes begleitendes Magnetfeld erfordern, ist eines der Ziele des TECHNI-Projekts. Das TECHNI-Projekt richtete sich auf die Verb
Wissenschaftler der Universität Bremen haben bei einem unbemannten Raketenflug das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten unter Schwerelosigkeit untersucht. Dabei gewannen sie nicht nur eine Fülle wissenschaftlicher Daten, sondern testeten auch erfolgreich ihren Versuchsaufbau, der im Rahmen des NASA-Weltraumprogramms auf der Internationalen Raumstation ISS zum Einsatz kommen wird. Ziel der Forschung ist es, die Handhabung von Flüssigkeiten an Bord von Satelliten und Raumfahrzeugen zu optimieren.
Die Neutronenforschung ist einer der verbreitetsten Bereiche moderner und zukünftiger Forschung. Auf diesem Gebiet besteht ein zunehmendes Bedürfnis nach einer effizienteren und kosteneffektiven Instrumentation. Die Forscher des TECHNI-Projekts wurden dadurch veranlasst, eine neue Technologie für den Aufbau eines hochauflösenden neutronenempfindlichen Szintillatordetektors zu entwickeln.
Bis vor Kurzem galt die Neutronenforschung als primärer Bereich für wissenschaftliche Unter
Deutsch-dänisches Forscherteam realisiert atomaren Rekorder für Lichtquanten, wodurch eine Quantenkommunikation über große Entfernungen näher rückt
In der uns vertrauten Welt können Informationen problemlos von einem System in ein anderes kopiert werden. Das geschieht jeden Tag, wenn wir eine Datei kopieren oder ein Gespräch aufnehmen. In der mikroskopischen Welt der Quanten ist es hingegen unmöglich, Quanteninformationen zu vervielfältigen. Diese kann man nur übertragen, wobei von
Mit weitgehend unbekannten Aktivitäten von Albert Einstein, speziell seiner Erfindung einer Kühlmaschine, beschäftigt sich zurzeit die Arbeitsgruppe “Didaktik und Geschichte der Physik” am Institut für Physik der Universität Oldenburg. Ziel ist ein funktionsfähiges Replikat des Einsteinschen Kühlschranks.
Albert Einstein (1879 – 1955) trug maßgeblich zur Entwicklung der theoretischen Physik des 20. Jahrhunderts bei: Er formulierte die Relativitätstheorie und war maßgeblich an der
Quantencomputer sollen Anwendungen ermöglichen, welche die Grenzen von klassischen Computern sprengen. Bevor jedoch Quantencomputer irgendwann in der Zukunft zum Einsatz kommen können, müssen zuerst die physikalischen Eigenschaften ihrer Bausteine geklärt und beherrschbar gemacht werden. ETH-Forscher beschreiben nun eine Methode, wie sie so genannte Quantendots, d.h. mögliche Bauelemente von zukünftigen Quantencomputern, lokal untersuchen können.
In den vergangenen Jahrzehnten hat d
Uraufführung in Bremen: weltweit einzigartige Katapultanlage im Fallturm Bremen – Forschungsministerin Edelgard Bulmahn und Staatsrat Rainer Köttgen drücken am 2. Dezember den Startknopf zum Jungfernflug
Mit einer weltweit einzigartigen Katapultanlage stößt das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitationsforschung (ZARM) an der Universität Bremen in eine neue technische Dimension vor. Denn im Gegensatz zur bisherigen Praxis “schießen” die Wissenschaftler die Ex
Methoden zur Untersuchung von Strukturbildung in Materialen – großer Anwendungsbezug
Man stelle sich Tänzer vor, entweder schwarz oder weiß gekleidet, mit extrem langen spaghettiartigen Armen, wobei jeder schwarze Tänzer fest die Hand eines weiß gekleideten hält. Dies ist eine Analogie zu den von der Nachwuchsforschergruppe des Bayreuther Physikers Privatdozent Dr. Robert Magerle (Bild) untersuchten Molekülen: Blockcopolymere sind langkettige Makromoleküle, die aus zwei chemisch unte