Universität zu Köln an Cassini/Huygens-Mission beteiligt
Das Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln ist an der am 1. Juli in die Umlaufbahn um den Ringplaneten Saturn gegangenen Cassini/Huygens-Mission durch Professor Dr. Fritz Manfred Neubauer beteiligt. Er nimmt als Mitglied zweier Experimentteams speziell an der Erforschung des mysteriösen Satelliten Titan im Rahmen der Mission teil und setzt damit die Arbeiten fort, die er als einziges deutsches Mitglied
Präzisisionsmessungen mit Atomuhren ergeben eine Obergrenze für eine mögliche zeitliche Änderung
Ändern sie sich oder ändern sie sich nicht? Diese Frage treibt Astrophysiker und Theoretiker seit vielen Jahren um, wenn die Rede auf Naturkonstanten kommt. Sind Lichtgeschwindigkeit, Elementarladung oder Planckkonstante vom Anbeginn der Zeiten mit sich identisch geblieben – wie die Behauptung, Naturkonstante zu sein, vermuten lässt – oder nagt auch an diesen ehernen Größen der Zahn der
Astrophysiker der Universität Bonn haben ein neuartiges Spektrometer entwickelt, das die Radioastronomie revolutionieren könnte. Sie ver-wendeten dazu spezielle Computerchips, die beispielsweise auch in Mobilfunktechnik zum Einsatz kommen. Das Spektrometer ist erheblich empfindlicher und schneller als herkömmliche Modelle, kostet aber weniger als ein Zehntel. Zudem ist der Stromverbrauch deutlich gerin-ger, so dass es einfacher in entlegenen Regionen oder gar an Bord ei-nes Satelliten eingesetzt
Forscher des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS), in Zusammenarbeit mit einem britischen Forscherteam, haben gezeigt, dass doppelwandige Karbon-Nanoröhren ungewöhnliche Eigenschaften unter hohem Druck entwickeln.
Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht und finden Anwendungen auf verschiedenen Gebieten, wie z. B. Nanosensoren oder Nanogefäße.
Nanoröhren sind röhrenförmige Strukturen, die mehrere gleichachsi
Wegweisende internationale Zusammenarbeit gipfelt nach acht Jahren Bauzeit in der Einweihung des Large Binocular Telescope
Am 16. Oktober wird auf dem Mount Graham in Arizona das weltweit größte optische Teleskop eingeweiht. Zwei gemeinsam montierte Spiegel von je 8,4 m Durchmesser und eine ausgefeilte in Deutschland entwickelte Steuerung ermöglichen Astrophysikern, Astronomen und Kosmologen einen hochauflösenden Blick ins Weltall. Das neuartige Gerät arbeitet mit seinen beiden sep
Wie erklärt man die enormen Feldstärken von magnetischen Sterne? Diese seit 50 Jahren unbeantwortete Frage über die Entstehung kosmischer Magnetfelder haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching jetzt beantwortet. Mit Hilfe dreidimensionaler numerischer Simulationen ist es ihnen gelungen, eine Magnetfeldkonfiguration zu identifizieren, die die starken Magnetfelder auf der Oberfläche von so genannten A-Sternen und Weißen Zwergen zusammenhalten und über das gesamte Leben
Forscher der Universität Frankfurt zeigen, dass Atome überschüssige Energie an andere Atome weitergeben können
Atome können Stress an andere Atome weitergeben. Im Vergleich zu Atomen, die ihr Dasein alleine fristen, haben Atome, die in einer Flüssigkeit oder einem Cluster vorkommen, einen gleichermaßen effizienten wie erstaunlichen Weg entwickelt, überschüssige Energie los zu werden: Sie reichen diese einfach an ihren Nachbarn weiter. Dies belegen Experimente, die kürzlich eine
Die neue Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS hat in Baikonur letzte Vorbereitungen auf den Start zu ihrer halbjährigen Mission getroffen. Nach Angaben der russischen Weltraum-Agentur wurde eine Sojus-Trägerrakete am Dienstag auf der Abschussrampe des Weltraumbahnhofs in Kasachstan installiert. Sie soll den Amerikaner Leroy Chiao und den Russen Salischan Scharipow am Donnerstag um 5.06 Uhr MESZ ins All befördern.
Die beiden Astronauten lösen Gennadi Padalka und Michael Finck
Chemnitzer Physiker beobachten Elektronen bei ihrer Reise durch Moleküle und machen erstmals Elektronenzustände einzelner organischer Moleküle direkt sichtbar
Auf der Suche nach neuen Werkstoffen, Arzneimitteln oder elektronischen Anwendungen ist Physikern der TU Chemnitz in nanometerkleinen Welten ein wichtiger Durchbruch gelungen: Mit Hilfe eines Raster-Tunnel-Mikroskops haben Nachwuchswissenschaftler an der Professur für Analytik an Festkörperoberflächen erstmals Elektronen bei
“Gold fasziniert Menschen seit dem Altertum”, lautet ein dröger Einstieg in wissenschaftliche Arbeiten. Dass es dennoch Überraschungen gibt, zeigt eine vor kurzem erschienene Publikation: Nanopartikel des Edelmetalls verhalten sich anders als die seiner nahen Verwandten.
Ein Argument in der derzeit grassierenden “Nanodebatte” lautet: Partikel mit Durchmessern deutlich unter einem Mikrometer verhalten sich anders als größere – mitunter seien sie toxisch. Müller und Bäcker etwa wis
Durch kausale Quantengravitation entsteht eine vierdimensionale Welt
Renate Loll von der Universität Utrecht in den Niederlanden und ihre Mitarbeiter haben einen Weg gefunden ein vierdimensionales Universum herzustellen. Geschafft haben sie dies, indem sie die Quantentheorie und die Relativitätstheorie vereinten, wie das Wissenschaftsmagazin Nature berichtet. Wissenschaftler sind sich einig, dass unser Universum vierdimensional ist, bestehend aus drei räumlichen und einer zeitlichen
Physikern der Universität Bonn ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Quanteninformationsverarbeitung mit neutralen Atomen gelungen: In der aktuellen Ausgabe der “Physical Review Letters” 93 (2004) berichten sie über die experimentelle Realisierung eines Quantenregisters.
Als nächstes wollen die Wissenschaftler nun ein Quantengatter konstruieren, in dem zwei oder mehrere Atome kontrolliert miteinander wechselwirken. Mit einer Kombination aus Register und Gatter stünden dann al
Werden sie mit Strom angeregt, so emittieren sie Licht. Das macht konjugierte Kunststoff-Polymere so interessant für einen möglichen Einsatz als organische Halbleiter in Bildschirmen, Solarzellen und anderen optoelektronischen Anwendungen. Tatsächlich gibt es mittlerweile hunderte verschiedener Polymersorten, die schon in Leuchtdioden Verwendung finden. Was bislang allerdings fehlte, war eine Klassifizierung dieser Polymere, um anhand ihrer chemischen Struktur physikalische Eigenschaften vorher
Für ihre wegweisenden Entdeckungen aus der Welt der Quarks erhalten die drei US-Forscher David Gross, David Politzer und Frank Wilczek den Physik-Nobelpreis 2004. Durch ihre Forschungen wurde klar, wie die kleinsten Bausteine der Natur zusammengehalten werden.
Das Herzstück der Materie heißt Quark. Die “Quarks” sind die fundamentalen Bausteine aller Atomkerne, benannt nach schemenhaften Wesen aus dem Roman “Finnegans Wake” von James Joyce. Sie werden durch eine der vier Naturkräfte i
Ob Hochtemperatur-Supraleiter, neue Speichermedien oder das obligate Summen von Transformatoren: Neutronen helfen zu erklären, wie es funktioniert. Die Elementarteilchen ohne Ladung sind für die Wissenschaftler am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz unerlässliche Sonden, welche die Atome sichtbar machen. Eine neue Broschüre würdigt nun die kleinen Helfer ausgiebig.
Sie sind klein, überall vorhanden und wissen nicht genau, was sie sind: Die Neutronen gehören zusammen mit den P
Ein riesiger Asteroid ist am Mittwochnachmittag (MESZ) der Erde so nahe gekommen wie kein anderer vergleichbarer Asteroid in diesem Jahrhundert. «Toutatis» passierte den blauen Planeten in einer Entfernung, die etwa der vierfachen Distanz zum Mond entspricht, wie das Jet Propulsion Laboratorium (JPL) der NASA in Pasadena (Kalifornien) bestätigte.
Der 1989 entdeckte Asteroid, der an seiner breitesten Stelle etwa 4,6 Kilometer misst, passierte der US-Weltraumbehörde zufolge die Erde mit einer