Physik Astronomie

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Gewogen und zu schwer befunden

Erste direkte Massenbestimmung sehr massearmer junger Sterne zeigt: Diese sind doppelt so schwer wie theoretisch erwartet

Zwar ist die Masse eines Sterns die für seinen Lebenslauf entscheidende Größe, aber für die masseärmsten Himmelskörper ist diese sehr schwer zu bestimmen. Mit Hilfe einer neuen, sehr leistungsfähigen Kamera ist es nun erstmals gelungen, einen der seltenen massearmen Begleiter eines “normalen” Sterns abzubilden. Aus den Beobachtungen ergibt sich, dass aufgrund vo

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Nachweis für Magnetfelder in Zentralsternen von Planetarischen Nebeln

Einem Team aus Astronomen von drei deutschen Universitäten ist es erstmals gelungen, Magnetfelder in den Zentralsternen von Planetarischen Nebeln nachzuweisen. Planetarische Nebel sind expandierende Gashüllen, die sonnenähnliche Sterne am Ende ihres Lebens abgestoßen haben. Es ist immer noch ein Rätsel, warum die meisten dieser ästhetisch sehr ansprechenden Nebel nicht einfach kugelförmig sind. Schon lange wurde spekuliert, dass Magnetfelder einen entscheidenden Einfluss auf die Formgebung haben. D

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Europaweites Projekt zur Entwicklung moderner Freie-Elektronen-Laser

BESSY koordiniert Forschung an supraleitenden Beschleunigereinheiten

Die Europäische Kommission fördert mit neun Millionen Euro unter dem Titel “EUROFEL” Voruntersuchungen zum Bau von Freie-Elektronen-Lasern. Das Projekt startet derzeit unter der Beteiligung von 16 führenden Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden. Die Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) koordiniert eines von sechs Teilp

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Schnappschüsse vom Titan mit deutscher Technik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung lieferten wesentliche Komponenten der Kamera von “Huygens”

Das Kamerasystem DISR an Bord der ESA-Raumsonde “Huygens” hat spektakuläre Bilder von der Oberfläche des Saturnmondes Titan geliefert und damit Geschichte geschrieben. “Sehnerv” und “Netzhaut” der Kamera stammen aus dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS). Ein Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren hat inzwischen unter Leitung von Dr. Hor

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Ministerin Kraft: Erfolgreiche Landung auf dem Titan belohnt kluge Köpfe aus NRW

Auch NRW-Universitäten an Cassini-Huygens beteiligt

Heute ist die Raumsonde Huygens auf dem Saturn-Mond Titan gelandet. Ihre Messungen dort sind auch ein Erfolg für nordrhein-westfälische Universitäten und liefern zugleich lang ersehntes Material für weitere Forschung in NRW. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft: “Die gute Beteiligung nordrhein-westfälischer Hochschulinstitute beweist die exzellente Arbeit der Weltraumforscher in Nordrhein-Westfalen. Die von Cassini-Huygen

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Huygens-Landesonde durchstößt Atmosphäre des Saturn-Mondes

Bulmahn: “Titan-Mission ist Höhepunkt für Erforschung des Sonnensystems”

Die Bundesforschungsministerin und Ratsvorsitzende der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) Edelgard Bulmahn hat die Mission der europäischen Sonde Huygens zum Saturn-Mond Titan als einen Höhepunkt für die Erforschung unseres Sonnensystems bezeichnet. Das für den Freitag geplante Eintauchen der Sonde in die Atmosphäre des Titan könne der Wissenschaft neue Erkenntnisse über die Geschichte der Erde liefern.

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Forschernachwuchsgruppe: Die Bewegungen der Sterne und die Masse der Galaxien

Die kinematische Entwicklung ferner Galaxien untersuchen Nachwuchswissenschaftler an der Sternwarte der Universität Göttingen: Die Forscher vergleichen dabei ihre spektroskopischen Bewegungsmessungen, aus denen unter anderem die Gesamtmasse der Galaxien bestimmt werden kann, mit dem optischen Erscheinungsbild eines Sternsystems. Dazu wird das mit Teleskopen “eingefangene” Sternenlicht in seine Bestandteile zerlegt. Ein solches Spektrum erlaubt unter anderem Einblicke in die Dynamik und Entstehun

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Neutronenabbildung mit Zonenplatten

Die Vorzüge der Beugungsoptik öffnen den Weg für Verbesserungen im Bereich der Neutronenabbildung.

Durch ihre hohe Durchdringungskraft eignen sich Neutronen hervorragend für nicht-destruktive Materialstudien. Damit die Anwendung jedoch zum Erfolg führt, müssen sich die innerhalb des Verfahrens genutzten Neutronenstrahlen effizient auf das Ziel gerichtet sein. Es wurde ein neues optisches Gerät entwickelt, welches das Fresnel-Linsenkonzept nutzt und die Neutronenkonzentration erhöh

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Siemens-Technik kühlt größten Teilchenbeschleuniger der Welt

Auf der Suche nach einem fundamentalen Baustein der modernen Teilchenphysik, dem so genannten Higgs-Boson, leistet Siemens einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag: Das Unternehmen rüstet den größten Teilchenbeschleuniger der Welt mit speziellen Reglern aus, mit denen die riesigen Magnete des Large Hadron Collider (LHC) auf minus 271 Grad Celsius gekühlt werden können. Mit den Magneten entlang des 27 Kilometer langen Rings können atomare Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wer

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Pionierarbeit mit Laserlicht

Das Max-Born-Institut organisiert eine Konferenz über Attosekundenphysik

Wenn es um die Elektronenbewegung in Atomen ging, dann war man bis vor Kurzem auf Berechnungen, Modelle oder indirekte Beobachtungen angewiesen. Denn was in den kleinsten Dimensionen geschieht, hat sich bisher jeglicher direkten Beobachtung entzogen. Doch Physiker blicken mittlerweile auf Vorgänge, die auf atomarer Ebene in weniger als einer millionstel Milliardstelsekunde passieren. Diese unvorstellbar klei

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Atomen beim Schwingen zusehen

Neu an der Universität Jena: der Laserphysiker Prof. Dr. Klaus Sokolowski-Tinten

“Röntgenstrahlung hat eine kurze Wellenlänge und ist ideal, um atomare Strukturen zu betrachten”, weiß Prof. Dr. Klaus Sokolowski-Tinten. Der 42-Jährige, der gerade zum Professor für Experimentalphysik an der Universität Jena ernannt worden ist, geht den Dingen – v. a. Festkörpern – gerne auf den Grund.

Der gebürtige Oberhausener, der in Essen Physik studiert hat, nutzt für seine Forschung u

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Erste Entdeckung von Magnetfeldern in Zentralsternen Planetarischer Nebel

Einem Team von Astronomen der Universitäten Heidelberg (Stefan Jordan), Tübingen (Klaus Werner) und Erlangen-Nürnberg (Simon O’Toole) ist es erstmals gelungen, Magnetfelder in Zentralsternen Planetarischer Nebel nachzuweisen. Planetarische Nebel sind expandierende Gashüllen, die sonnenähnliche Sterne am Ende ihres Lebens abgestoßen haben. Es ist immer noch ein Rätsel, warum die meisten dieser ästhetisch aussehenden Nebel nicht einfach kugelförmig sind. Schon lange wurde spekuliert, dass Magn

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Huygens-Landesonde auf dem Weg zur Oberfläche des Titan

Bulmahn: “Mission soll neue Erkenntnisse über Erdentstehung bringen”

Die Bundesforschungsministerin und Ratsvorsitzende der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) Edelgard Bulmahn hat den Beginn der Landephase der europäischen Sonde Huygens zum Saturn-Mond Titan als bedeutenden Erfolg für die europäische Raumfahrt gewürdigt. “Die Mission soll uns neue Erkenntnisse über die Entstehung der Erde liefern”, sagte Bulmahn am Samstag in Berlin.

Die Sonde hatte sich um 04:08 M

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Mars-Vulkane vielleicht noch aktiv

Planetologe Gerhard Neukum präsentiert neueste Ergebnisse der Mars-Forschungen in “Nature”

Die Vulkane des Mars sind möglicherweise noch aktiv. Die europäische Sonde “Mars Express” hat Hinweise darauf gefunden, dass Olympus Mons, der größte Feuerberg im Sonnensystem, vor geologisch kurzer Zeit ausgebrochen ist. Nach einjährigem erfolgreichem Betrieb der HRSC-Kamera an Bord der ESA-Sonde “Mars Express” stellt das Team des Kameraexperiments unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Neuk

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Titan-Landesonde Huygens bereit zur Abtrennung am ersten Weihnachtstag

Am ersten Weihnachtstag wird die europäisch-amerikanische Weltraummission Cassini-Huygens in eine entscheidende Phase eintreten: Am 25. Dezember 2004 soll um 4.08 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) die Abtrennung der europäischen Forschungssonde Huygens vom Saturn-Orbiter Cassini erfolgen.

Bis Mitte Januar soll sich Huygens dann auf einer freien ballistischen Flugbahn, also ohne eigenen Antrieb, dem Saturnmond Titan nähern, um in den Vormittagsstunden des 14. Januars 2005 in die dicht

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Heiligabend 2004: Deutsche Robotertechnologie startet zur ersten Bewährungsprobe in den Weltraum

Intelligente fernsteuerbare Weltraum-Roboter sollen Kosten sparen und Astronauten entlasten

Für die deutsche Weltraum-Robotik beginnt an Heiligabend eine wichtige und lang ersehnte Bewährungsprobe: Ein rund 50 Zentimeter langer Roboterarm mit zwei Gelenken, einem Metallfinger und zwei integrierten Kameras soll am 24.12.2004 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur mit einem unbemannten Progress-Transporter (M51) zur Internationalen Raumstation ISS starten. Ende Januar soll der deuts

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