Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Kommerzielle Markteinführung 2008 geplant
Der Kunststoff-Elektronik-Hersteller Plastic Logic www.plasticlogic.com hat eigenen Angaben zufolge das weltweit größte flexible organische Aktiv-Matrix-Display entwickelt. Bei einer SVGA-Auflösung (600×800) mit 100 Pixels per Inch (ppi) weist das weniger als vier Millimeter dicke Display eine Bildschirmdiagonale von zehn Zoll auf. Die Integration des von E Ink entwickelten Frontfolienm
Der Erfinder Joachim Charzinski hat eine Art Verkehrsleitsystem für den Datenstrom im Internet entwickelt. Mit dem System lässt sich die Leistung des Netzes um bis zu 40 Prozent erhöhen. Heute regeln viele Betreiber den Datenverkehr noch per Hand. Die Netze und das Datenaufkommen haben inzwischen eine Komplexität und Größe erreicht, so dass sie kaum noch mit menschlicher Reaktionsgeschwindigkeit steuerbar sind.
Für King, ein bereits beendetes Forschungsprojekt zum Internet der nächsten Gen
Internationales Forscherteam berichtet über erdähnliche Oberfläche auf dem Saturnmond Titan
Die Bedingungen auf dem Saturnmond Titan mit seiner dichten Atmosphäre ähneln jenen, die in der Frühzeit des Sonnensystems auf der Erde geherrscht haben. Bilder und Spektren der Titan-Oberfläche, die ein internationales Wissenschaftlerteam, darunter auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), mit der Raumsonde “Huygens” aufgenommen haben, zeigen eine ausgetrocknet
Initiative “Kunst und Wissenschaft” lädt ein zum Perspektivenwechsel
Wie sieht ein Astrophysiker die Welt? Wie unterscheidet sich seine Wahrnehmung von der eines Künstlers oder eines Neurobiologen? Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, wird am 8. Dezember im vorerst letzten Vortrag in der Reihe “Wahrnehmung” der Initiative Kunst und Wissenschaft am Marstallplatz in München seine Sicht der Dinge darstellen. “Am Himmel ist die Hölle
Projekt der Heidelberger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin vermittelt spielerisch Informationen zur Klinik und zu Krankheiten und hilft Ängste abbauen / Unterstützung durch Klaus Tschira Stiftung
Wenn Kinder krank werden und in der Klinik behandelt werden müssen, brauchen sie viel Hilfe, denn alles ist neu, vieles undurchschaubar und oft bedrohlich. “MediZity”, die virtuelle Medizinstadt im Internet, macht sie spielerisch mit ihrer neuen Umgebung vertraut, vermittelt kindgerech
Carl Zeiss und Max-Planck-Forscher entwickeln Hochtechnologie für größtes Weltraumteleskop
Carl Zeiss Optronics Oberkochen und das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg (MPIA) entwickeln das feinmechanisch-optische Herzstück für zwei Instrumente des neuen James Webb Weltraum-Teleskops (JWST). Im Auftrag der Weltraumbehörden ESA und NASA wird das JWST mit einem 6,5-Meter-Spiegel als Nachfolger des legendären Weltraumteleskops HUBBLE in den kommenden acht Jahren Gestalt ann
Die neu entwickelte Lösung zur Entfernung von Klebeetiketten verwendet ein trockenes Verfahren. Über ein Förderband werden die beklebten Kunst-stoffbehälter in…
“IT-Sicherheit ist eine nationale Aufgabe”, erklärte vor kurzem der bisherige Bundesinnenminister Otto Schily. Spektakuläre Szenarien handeln von Terroristen, die sich in die Software eines Flugzeugs einhacken und dieses dann zum Absturz bringen. Im Alltag viel bedeutsamer sind aber Viren, Würmer, Phishing, Spyware und andere Formen von Computersabotage, die immer mehr Schaden verursachen. Für eine Software muss deshalb sichergestellt sein, dass vertrauliche Daten nicht nach außen gelangen können,
Kleinster Datenträger mit größter Kapazität
Das taiwanesische Unternehmen Pretec Electronics hat am Wochenende auf einer IT-Messe in Taipeh eine MiniSD-Karte mit der Kapazität von zwei Gigabyte vorgestellt. Dies sei derzeit weltweit die größte Kapazität auf kleinstem Raum, teilte das Unternehmen mit. Möglich wurde die Kapazitäts-Verdopplung der bisherigen Produkte durch die Verwendung der neuesten NAND-Flash-Technologie.
Die Pretec 2 Gigabyte MiniSD-Card misst 18 mal 24 M
Die Geschichte des Nachweises der kosmischen Strahlung reicht zurück bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Die ersten Experimente fanden Teilchen vergleichsweise geringer Energie, mit dem Fortschritt der Detektortechnik gelang der Nachweis bei immer höheren Energien.
Mittlerweile ist es bekannt, dass uns aus den Tiefen des Universums Teilchen erreichen, deren Energien die mit künstlichen Beschleunigern erreichbaren um das Hundertmillionenfache übertreffen. Dennoch bleiben bis zum he
Physiker der Kieler Uni weisen ungewöhnlichen Materiezustand nach
Ein ungewöhnlicher Materiezustand, ein Kristall, der nur aus Löchern besteht, wurde an der Kieler Universität nachgewiesen: Wie in der aktuellen Ausgabe der Physical Review Letters (vom 02.12.05) berichtet, gelang einem internationalen Team unter Leitung von Professor Michael Bonitz, mit Hilfe von aufwändigen Computersimulationen erstmals der Beweis dieses exotischen Phänomens, über dessen Existenz bislang nur spekulie
Methan statt Wasser auf dem Titan
Erste Ergebnisse der Cassini-Huygensmission der ESA/NASA
Analog zum Wasser auf der Erde scheint auf dem Saturnsatelliten Titan Methan mit Aufwinden aufzusteigen und Wolken zu bilden, die zu Methanregen führen, der beim Herunterfallen verdunstet oder die Oberfläche erreicht, um möglicherweise ähnlich Grundwasser unterirdische Methanströme zu liefern. Flüssiges Methan auf der Oberfläche hat ausgetrocknete Flußbetten hinterlassen,. Dies sind erste
Erste Ergebnisse der europäischen Mars-Mission
Forscher des Instituts für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln wiesen bei der Sondierungen der Marsatmosphäre mit Hilfe von Radiowellen erstmals eine dritte Schicht in der Ionosphäre – einer elektrisch geladenen Schicht in der oberen Atmosphäre – nach, die wahrscheinlich durch Meteoreinfälle in die Marsatmosphäre hervorgerufen wird. Diese dritte Schicht wurde zwar bereits vorhergesagt, war aber bisher noch nie direkt
Ein wichtiger Schritt in Richtung Quantencomputer
In Innsbruck ist es erstmals nachweislich gelungen, eine größere Anzahl von Atomen miteinander zu verschränken. Die Forscher um Univ.-Prof. Dr. Rainer Blatt und Dr. Hartmut Häffner berichten darüber in der aktuellen Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift NATURE. Weltweit zum ersten Mal wurde ein so genanntes „Quantenbyte (Qubyte)“ realisiert, indem acht Ionen kontrolliert verschränkt wurden.
Die Erzeugung eines „Quantenbyt
RUB-Forscher berichten in NATURE-Sonderheft
In einem Sonderheft des Wissenschaftsmagazins NATURE über die NASA/ESA Mission Cassini-Huygens (Landung der ESA-Raumsonde Huygens auf Titan Anfang 2005) berichten Forscher der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Peter Edenhofer (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam erstmals über die Ergebnisse ihrer Messungen auf dem Saturn-Mond Titan. Bei dem von ihnen durchgeführten Doppl
Verleihung des Ernst-Eckhard-Koch-Preis an Daniel Rolles vom Fritz-Haber-Institut
Niels Bohr formulierte 1923 das Komplementaritätsprinzip: Jeder Bestandteil der Natur hat sowohl Teilchen als auch Wellencharakter. Es hängt vom Experiment ab, welche Eigenschaft man misst. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen Materie gleichzeitig sowohl als Teilchen als auch als Welle erscheint. Daniel Rolles vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft gelang es in seiner Doktorarb