Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
America’s Cup – Forschung für die Formel 1 im Segelsport
Das südafrikanische Segelteam Shosholoza arbeitet in einem gemeinsamen Forschungsprojekt eng mit dem Scientific Supercomputing Center am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe (TH) zusammen. Ziel des Projekts ist es, das Design und damit die Leistungsfähigkeit des Bootes für den America’s Cup durch hoch komplexe numerische Simulationen von Wind, Wellen und Material zu optimieren.
Dabei untersuchen die Wissenschaftler
Sehen und hören können viele Computer bereits. Verschlossen bleibt ihnen jedoch, ob sich ihr Benutzer freut oder ärgert. Auf der CeBIT zeigen Forscher Techniken, mit denen der Rechenknecht einmal auf die Gefühlslage seines menschlichen Gegenübers reagieren könnte.
Etliche aktuelle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Computer von vielen ihrer Nutzer liebkost aber auch maltraitiert werden. Aggressionen gegen den PC stufen Fachleute als ein reales Problem ein, das weitere Aufmerksamke
Das Europäische Netzwerk für Erdsystemmodellierung (ENES) organisierte das “Programm für integrierte Erdsystemmodellierung” oder, kurz gesagt, das PRISM-Projekt. Nach dessen erfolgreichem Abschluss wurden für seinen anhalten Support spezielle Vorkehrungen getroffen.
Erstmals wurde ein integriertes europäisches Verfahren zur Entwicklung kompatibler Komponentenmodelle und Diagnose-/Visualisierungstools angewandt. Dabei wurde eine europäische Verwaltungsstruktur für die Entwicklung, Koordinie
An einem israelischen KMU wurde eine modulare industrielle Steuereinheit mit zahlreichen Funktionen entwickelt, die sich auf Erweiterungsmöglichkeiten, Schnittstellenverbindungen und Fernzugriff richtet – und das alles zu äußerst geringen Kosten.
Industrielle Steuereinheiten führen unzählige Aufgaben aus, einschließlich Steuerung von Hochleistungsgeräten, Anwendung komplexer Algorithmen zur Entscheidungsunterstützung usw. Diese Steuereinheiten bestehen sowohl aus Hardware- und Softwarekom
Siemens hat einen Sensor entwickelt, der Einbruchversuche registriert und automatisch Alarm gibt. Der Sensor erkennt Gewaltanwendungen durch Schwingungen innerhalb des Materials von Tresoren, Geldautomaten oder auch von öffentlichen Telefonen.
Einbrecher greifen immer häufiger zu brutalen Methoden. Sie reißen mit Stahlseilen Tresore aus der Verankerung oder bohren Geldautomaten auf. Der mechanische Schutz, etwa durch eine Verankerung oder Verschraubung, scheint ihnen immer weniger Mü
In Ländern wie Japan und Südkorea ist der flächendeckende Aufbau mit Glasfasern im vollen Gange – in Deutschland wartet man dagegen noch auf den Durchbruch. Wie man Glasfasernetze möglichst effizient aufbaut und betreibt, darüber diskutierten namhafte Experten anlässlich der Fachtagung “Kommunikationskabelnetze“, zu der die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) internationale Experten nach Köln eingeladen hatte.
Die Entwicklung einer Informationsgesellschaft setzt die Forcierung
Mit einer 40-Gbit/s-Verbindung zwischen den Rechenzentren der Universitäten Stuttgart und Karlsruhe hat Alcatel die schnellste kommerzielle Datenstrecke in Deutschland aufgebaut. Sie koppelt zwei Supercomputer über eine Strecke von 105 Kilometer, womit sich die Rechenkapazität nochmals steigern lässt. Pro Sekunde werden Daten im Umfang von 1,3 Millionen Textseiten übertragen.
Die Verbindung zwischen dem Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) und dem Scientific Super
Radlager und Bremsen von Zügen sollen nicht ihren Dienst quittieren. Daher werden Temperatur und viele andere Betriebsparameter auch aus dem Gleis heraus überwacht. Kommt der Schnee, kommen Probleme, die eine flexible Steuerung der Datenerfassung verhindert.
Ein Wälzlager, das beschädigt oder unzureichend geschmiert ist, neigt im Betrieb dazu, heiß zu laufen. Seine Innereien dehnen sich aus – Reibung und Temperatur steigen immer weiter – kochendes Schmierfett läuft aus oder verdam
Physiker des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie wollen ultrakurze Synchrotron- und Röntgenblitze erzeugen. Das MBI hat dafür in einem Wettbewerbsverfahren Mittel aus dem Pakt für Forschung und Innovation eingeworben.
“Dann schau’n wir uns die Elektronen an.” Aus dem Mund des Münchner Physikers Martin Weinelt klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Doch in Wirklichkeit beschreibt der Professor am Max-Born-Institut mit dem lapidaren Satz einen Gang an die Grenz
Die Kieler Uni im norddeutschen Sonderforschungsbereich Nanomagnetismus
Die Nanophysiker der Kieler Universität haben einen neuen Fisch an Land gezogen: Sie sind am Sonderforschungsbereich (SFB 668) “Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur” beteiligt, der zum 1. Januar 2006 offiziell startet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert dieses Forschungsverbundprojekt, das an der Hamburger Universität koordiniert wird, zunächst für die Dauer von vier Jahren. Es ist
Sportstadion dient als Versuchslabor für die drahtlose Bezahltechnik
Philips will in einem großen Feldversuch die NFC (Near Field Communication)-Technik, die in österreichischen Philips-Labors entwickelt wurde, testen. Gemeinsam mit Partner-Unternehmen ist ein sechs-monatiger Testlauf im Sportstadion Philips-Arena in Atlanta geplant. Verfahren zu kontaktlosem Bezahlen, Übertragung von Multimedia-Content auf mobile Endgeräte und anderen Dienstleistungen sollen von den Stadion-B
Siemens hat einen Flughafen gebaut, um dort High-Tech-Lösungen für Einchecken, Gepäcktransport oder Parkleitsystem vorführen und testen zu können. Lediglich Flugzeuge, Tower sowie Start- und Landebahnen fehlen dem Siemens Airport Center (SAC) in Fürth/Bislohe, das am Donnerstag eröffnet wurde. Auf der Fläche etwa eines Fußballfeldes ist die gesamte Infrastruktur eines Airports aufgebaut mit Check-in-Schaltern, Gepäckförderanlage, Parkleitsystem und Steuerzentrale. In dem Zentrum können Siemens-Ex
Das Siemens Airport Center ist ein Testzentrum der Superlative. Das automatische Gepäckfördersystem hat eine Kapazität von 30 Millionen Koffern pro Jahr. In Deutschland sind nur die Systeme in München und Frankfurt größer, sie stammen ebenfalls von Siemens. Die Gepäckstücke rasen mit einem Spitzenwert von maximal zehn Metern pro Sekunde (36 km/h) in Behältern über die Förderanlage. Je schneller die Bänder laufen, desto kürzer ist auf einem Flughafen die kürzest mögliche Umsteigezeit. Jeder Koffer
Wissenschaftlern des 1. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart gelang es erstmals, das in der Festkörperforschung sehr bekannte, nach dem Mathematiker und Physiker Paul Drude benannte “Drude-Modell” experimentell zu beweisen. Dies berichtet die Zeitschrift Nature in ihrer Ausgabe vom 22. Dezember 2005. Damit konnte eine der wichtigsten Theorien der Festkörperphysik über 100 Jahre nach ihrer Formulierung endlich durch Messungen untermauert werden. Das Modell zeigt auf, dass selbst komple
Neues optisches Glasfasernetz umfasst 20.000 Kilometer
Das neue optische Unterwasser-Glasfasernetz SEA-ME-WE 4, das auf einer Gesamtlänge von 20.000 Kilometern Singapur und Frankreich verbinden soll, ist fertig gestellt. Dies hat Fujitsu Limited, einer der Durchführenden des Großprojektes, in der Nacht auf heute, Mittwoch, bestätigt. Auf seinem Weg verbindet das in Zusammenarbeit mit Alcatel Submarine Networks verlegte Hochgeschwindigkeitskabel 14 Länder, darunter Frankreich, Italie
Die Erforschung von Krebs und die Gensequenzierung sind nur einige der neuen Anwendungen für die medizinische Lumineszenz, die die Verbesserung von Photokathoden-Sensoren vorantreiben. Im Rahmen des europäischen IMPECABLE-Projekts sollten derartige Detektoren verbessert werden, indem eine Photovervielfacherröhre entwickelt wurde, die eine neue Wellenleiterkonstruktion nutzt, mit der die Quanteneffizienz (QE) erhöht wird.
Gebräuchliche Konstruktionen von Photokathoden sind weniger empfindl