Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Ein aufmerksamer Blick auf aktuelle Meldungen aus der Solarstrombranche zeigt, dass Materialeinsparung und höhere Wirkungsgrade für die Solarzellenhersteller im Mittelpunkt stehen. Die Notwendigkeit, beide Ziele gleichzeitig zu erreichen, ergibt sich aus den relativ hohen Kosten für das Ausgangsmaterial kristallines Silicium, aus dem mehr als 90% aller weltweit hergestellten Solarzellen bestehen. Im Labor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE wurde jetzt eine 37 Mikrometer (µm) dünne
Obst-Drücken im Supermarkt gehört der Vergangenheit an
Neuseeländische Forscher haben ein Label entwickelt, das Aufschluss über den Reifegrad von Birnen gibt. Damit sollen Konsumenten, die im Supermarkt anhand der Druckprobe feststellen, ob das Obst reif ist oder nicht, endgültig der Vergangenheit angehören. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.
Entwickelt wurde die Etikette, namens “ripeSense” vom Horticulture and Food Research In
Materialwissenschaftler um Anne M. Mayes vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge haben einen neuartigen Kunststoff entwickelt, der sich bereits bei Raumtemperatur allein durch Druck verformen lässt. Die Forscher nutzen dazu eine Mischung aus zwei unterschiedlichen Polymeren, die eine hohe beziehungsweise eine niedrige Glasübergangstemperatur besitzen.
Das Material mit dem Namen BAROPLASTIC wird als pulverförmiges Gemisch aus dem vergleichsweise starren Polystyrol und dem rela
Mit einer Tankfüllung durch halb Europa: Rekordfahrt eines Einmannmobils soll für Brennstoffzellentechnologie werben
3.000 Kilometer mit nur einer Tankfüllung: Diesen Rekord will ein Entwicklerteam aus dem schwäbischen Kirchheim im Sommer 2004 mit einem brennstoffzellengetriebenen Einmannfahrzeug aufstellen. Das dreirädrige Konzeptfahrzeug “Hysun 3000” soll mit nur zwei Kilogramm Wasserstoff im Tank vom spanischen Valencia über Barcelona, Köln und Amsterdam bis nach Berlin fahren. Das entsp
Institut für Textil- und Bekleidungstechnik der TU Dresden wandelt herkömmliche Strickmaschinen zur Herstellung von Materialien für Leichtbauteile um
Wissenschaftlern vom Institut für Textil- und Bekleidungstechnik (ITB) der TU Dresden ist es erstmalig in der Welt gelungen, Flachstrickmaschinen, die normalerweise zur Herstellung von Trikotagen dienen, so weiterzuentwickeln, dass mit ihnen verstärkte Stoffe für Leichtbauteile hergestellt werden können. Solche Leichtbauteile finden u.a
Mit Unterstützung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ebnet die Invent GmbH Naturfaserverbundwerkstoffen den Weg in neue Anwendungen. Neben einem Kajak und einem Messestand soll auch ein Motorradhelm aus dem Bioverbund entwickelt werden. Ziel ist es, die Kombination aus Naturfasergewebe und Pflanzenölmatrix für die Serienproduktion von Massengütern reif zu machen.
Naturfaserverbundwerkstoffe haben ein großes Potenzial, darin sind sich die Experten einig. Da die Fasern von F
Am 26. November 2003 trafen sich rund 80 Experten in Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) auf der 4. Fachtagung WINDTECH®, um über die technischen und wirtschaftlichen Perspektiven der Windenergie zu diskutieren. Veranstalter der insgesamt zweitägigen Fachtagung waren die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, das IWR und die Windtest Grevenbroich GmbH.
Nach Einschätzung von IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch wird die Windenergie auf Dauer Deutschlands wichtigste erneuerbare Stromquelle bleiben. G
Ab Anfang 2004 sorgt eine verbesserte Förderung von Solarstromanlagen (Photovoltaik) dafür, dass sich deren Betrieb zukünftig rechnet. Ein entsprechendes Gesetz wird am heutigen Nachmittag vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Die mit den Stimmen von Regierungskoalition und CDU/CSU getragene Gesetzesinitiative kann Deutschland nach Einschätzung der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) zum wichtigsten Solartechnikstandort und Photovoltaikexporteur der Welt machen. Das parlamentarisch im Eilv
Ein neues Verfahren bietet jetzt die Dr.-Ing. Meywald GmbH & Co. KG, die sich auf Nutzwert-optimierte Band-Halbzeuge für Stanzer spezialisiert hat, mit der Marke MEYBAND® an. Nutzwert-Optimierung bedeutet, dass sich mit der Technologie der Dr.-Ing. Meywald GmbH & Co. KG aus fertig beschichteten Band-Halbzeugen (Schmalbändern) direkt oberflächentechnisch fertige Stanz-, Stanzbiege- oder sogar Stanzbiege-Tiefziehteile herstellen lassen. Neben einer signifikanten Kostenersparnis ermöglicht das Verfahre
Die Universität Karlsruhe und fünf weitere Hochschulen haben in einem Verbundprojekt das Multimediale Lernnetz Bauphysik entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) fördert das Projekt, bei dem es um eine internetbasierte Lern- und Lehrplattform für die Bauphysiklehre und Weiterbildung im Architektur- und Bauingenieurwesen geht.
Nutzerinnen und Nutzer können den gesamten Inhalt des Lernnetzes individuell navigieren, strukturieren oder erweitern. Die beteilig
Neue Forschungsvorhaben im Initiativprogramm „Zukunftstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen“ (ZUTECH)
Markt und aktuelle Gesetzgebung konfrontieren die Elektroindustrie mit der Forderung nach bleifreien Alternativen für ihre wichtigste Verbindungstechnologie, das Löten. Eine EU-Direktive verbietet den Einsatz von Blei in der Verbindungstechnik für elektronische Geräte ab dem 1. Juli 2006. Denn in unsachgemäß behandelten Abfällen belastet das Schwermetall die Umwelt und kann
Kraftwerke, die durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zugleich Wärme und Strom erzeugen, sind auf dem Weg in eine nachhaltige Energiewirtschaft ein Schritt in die richtige Richtung. Die Integration experimenteller Daten, die in einem europäischen Projekt zur Aufstellung eines neuen Computermodells gesammelt wurden, werden zu einem optimierten Betrieb dieser Kraftwerke beitragen.
Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sind ein neuer Trend in Europa. Solche Anlagen, auch “Kraft- und Heizwerke”
Die größte Sorge bei der Nutzung der Atomenergie bleibt die Gefahr einer unbeabsichtigten Freisetzung von radioaktiven Substanzen in die Umwelt. Um dieses Risiko zu verringern und die Sicherheit von Atomreaktoranlagen zu verbessern, wurden die möglichen Auswirkungen eines Bruches von Dampfgeneratorrohren von einer Gruppe europäischer Institute und Unternehmen untersucht.
In einem Atomreaktor wird Wärme durch dir Kernspaltung von Uranatomen erzeugt, die sich im Reaktorkern befinden. Diese Wä
Das Hydrofracturing, also das hydraulische Aufbrechen von Erdöl- oder Erdgaslagerstätten zur Erhöhung oder Erhaltung der Förderleistung einer Sonde, ist eine Technik, die es schon seit mehr als 50 Jahren gibt. Gleichwohl bietet das Verfahren noch immer Optimierungspotenzial, das gegenwärtig von einer Gruppe europäischer Unternehmen untersucht wird, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben.
Das Hydrofracturing wird zur Erhöhung der Effizienz in der Erdöl- und Erdgasförderung eingesetzt
Buslinien könnten Abgabe erheblich spüren
Die Lkw-Maut wird selbst niedrigpreisige Güter bei Produkten mit hohen Transportkosten nur gering belasten. Zu diesem Schluss kommen Experten der Fachhochschule Joanneum in Kapfenberg in einer heute veröffentlichten Studie, die im Auftrag der Asfinag durchgeführt wurde. Problematisch könnte es aber für den Buslinienverkehr werden, denn dieser Zweig würde die Kostenschraube sehr wohl nach oben drehen.
“Wir haben Produkte herausgegrif
Automatische Fehlerdiagnose von Steuerungssystemen in Verkehrsmitteln steht im Mittelpunkt eines Sonderforschungsbereichs, dessen Einrichtung soeben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat. Das überregionale Großprojekt „Automatic Verification and Analysis of Complex Systems“ (AVACS) wird gemeinsam von den Universitäten Oldenburg, Freiburg und Saarbrücken sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken unter Mitwirkung von Forschern an der ETH Zürich (Schweiz) und der DT