Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Piloten sind vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen auf eine gut ausgeleuchtete Rollbahn angewiesen. Im Winter verwischen Schnee oder Eis die Kontraste und erfordern daher Leuchtfeuer, die dem Piloten auf dem gesamten Flugfeld – vom Anflug bis zum Terminal – eine eindeutige Orientierung geben.
Siemens bietet nun ein Leuchtfeuer mit Leuchtdioden (LED) an, das über eine thermostatgeregelte Heizung verfügt. Diese gibt bei Bedarf zusätzliche Wärme ab und schmilzt Eis oder Raureif am Lampen
Automatische Fehlerdiagnose von Steuerungssystemen in Verkehrsmitteln steht im Mittelpunkt eines Sonderforschungsbereichs, dessen Einrichtung soeben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat. Das überregionale Großprojekt “Automatic Verification and Analysis of Complex Systems” (AVACS) wird gemeinsam von den Universitäten Oldenburg, Freiburg und Saarbrücken sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken unter Mitwirkung von Forschern an der ETH Zürich (Schweiz) und der DT
CELACOLE® ist ein Hochleistungs-Kunststoff, der auf der Basis von Polybezimidazol (kurz: PBI) hergestellt wird. Aufgrund seiner Eigenschaften bietet sich dieser Kunststoff für Bauteile und Komponenten an, die in der Praxis höchsten Belastungen standhalten müssen.
Das Material überzeugt vor allem durch seine extreme Temperaturbeständig und lässt Dauergebrauchstemperaturen von mehr als 310 Grad Celsius zu, kurzfristig können sogar Temperaturspitzen von über 500 Grad Celsius ohne Schäden abge
Dünne Schichten sind in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Funktionsträger in allen Industriebranchen geworden. Mit nur minimalem Materialeinsatz gelingt es, die zentralen Eigenschaften von Bauteilen und Komponenten definiert zu optimieren. Höhere Korrosionsbeständigkeit, niedrigere Verschleißraten, neue optische Effekte oder ein verbessertes Reinigungsverhalten sind nur einige Beispiele, die demonstrieren, welches enorme Potenzial in der modernen Beschichtungstechnik liegt.
Zur techn
Titan gilt als einer der Werkstoffe der Zukunft. Zwei neue Verfahren erleichtern die Bearbeitung von Titanlegierungen und senken dadurch die Fertigungskosten erheblich. Sie wurden am Institut für Werkstoffe der Technischen Universität Braunschweig entwickelt und jetzt von der Universität zum Patent angemeldet.
Es ist härter als Stahl und gleichzeitig erheblich leichter. Es ist hitzebeständiger als Aluminium. Kein Wunder, dass Titan im Schiffs- und Automobilbau sowie in der Luft- und Raumfah
Billing-Preis für wissenschaftliches Rechnen 2003 geht an Entwickler von OLSIM, einem online Stau-Informationssystem für Autofahrer
Für die Entwicklung eines weltweit bisher einmaligen Software-Systems, mit dem der Verkehr auf den Autobahnen in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) erfasst und zuverlässig vorhergesagt werden kann, erhalten Roland Chrobok, Sigurdur F. Hafstein und Andreas Pottmeier vom Lehrstuhl “Physik von Transport und Verkehr” der Universität Duisburg-Essen den mit insge
Ungeachtet hervorragender Materialeigenschaften beschränkte sich der Einsatzbereich von kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFKs) aus wirtschaftlichen Gründen bisher vorwiegend auf Spezialanwendungen im High-Tech-Bereich wie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt. Ein entscheidender Kostenfaktor bei der Herstellung von CFK-Strukturen ist der geringe Automatisierungsgrad des Herstellungsprozesses, da die geringe Steifigkeit von Karbonfasermatten den Einsatz von Industrierobotern im Wege steht. Mit
Siemens sieht in seinem ertragsstarken Geschäftsfeld Automatisierung Anzeichen für ein leichtes Wachstum. «Mit Glück könnten es bis zu vier Prozent im gesamten Weltmarkt werden», sagte der Chef des Siemens-Bereichs Automation and Drives (A&D), Helmut Gierse, in einem Gespräch vor der Fachmesse für die elektrische Automatisierungstechnik SPS/IPC/DRIVES (25.-27.11.) in Nürnberg. «Wir wollen dabei schneller wachsen als der Markt.»
Chancen dafür sieht Gierse vor allem in Asien. «Besonders in Ch
Ein neuer Bericht, der jetzt von den Mitgliedern des GASNET-Projekts veröffentlicht wurde, gehört zur Pflichtlektüre für alle Einzelpersonen, Organisationen und Nationen, die in Erwägung ziehen, radioaktiven Abfall durch tiefe unterirdische Endlagerung zu entsorgen.
In vielen europäischen Ländern ist die tiefe unterirdische Endlagerung die bevorzugte Option für das langfristige Management von mittel- und hochradioaktiven Abfällen sowie abgebrannten Kernbrennstoffe.
Es ist bekannt,
Fine-N, Effis, Mobile Terrace und Kiwami: wohlklingende Namen für ausgefallene Prototypen und Projektstudien von Brennstoffzellenfahrzeugen. Die japanischen Autokonzerne Toyota, Nissan, Suzuki und Honda zeigten damit nun auf der Tokio Motor Show ihren Entwicklungsstand. Spektakuläre Fortschritte in der Brennstoffzellentechnik kann zwar keines der Unternehmen vermelden, doch das Karosseriedesign einiger der Konzeptfahrzeuge erregt Aufsehen. “Drive-by-wire”-Technik und immer geringere Abmessungen der A
Am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) wurde ein pyrometrisches Messverfahren zur Untersuchung schneller Erstarrungsvorgänge entwickelt. Das Messsystem wurde eingesetzt zur Untersuchung von Erstarrungsvorgängen in verschiedenen Aluminiumlegierungen und einem kohlenstoffarmen Stahl.
Der zeitliche Verlauf der Abkühlung während der Erstarrung einer Metallschmelze hat erheblichen Einfluss auf das sich bildende Gefüge und damit auf die Festigkeitseigenschaften des Werkstoffes, so zum Beispiel beim
Passive Kühlung ersetzt Klimaanlage
“Passive Kühlung” heißt das energiesparende Zauberwort, wenn es im Büro auch an Sommertagen angenehm kühl sein soll. Denn Bürogebäude können heute auch ganz ohne stromintensive Klimaanlage auskommen. Die passive Gebäudekühlung nutzt natürliche Kältequellen wie die Nachtluft oder das Erdreich. Das Konzept funktioniert ausgezeichnet, wenn Architektur und Gebäudetechnik konsequent bis ins Detail aufeinander abgestimmt sind. So haben passiv gekühlte Geb
Mais und andere Energiepflanzen gewinnen für die Stromerzeugung aus Biogas erheblich an Bedeutung. Werden sie der Gülle beigegeben, lässt sich deutlich mehr Biogas und letztlich auch Strom erzeugen. Was wirklich in den Energiepflanzen steckt und wie viel Strom aus den Erträgen eines Hektars Mais produziert werden kann, verdeutlicht die Grafik der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Das System ist ganz einfach: In einer Biogasanlage werden Mist und Gülle zu Biogas vergoren, das da
US-Forscher haben ein sturmsicheres Fensterglas entwickelt, das selbst Hurrikanen standhalten soll. Das neue Glas wiegt darüber hinaus ein Drittel weniger als bislang genutztes, wie die Zeitschrift «bild der wissenschaft» (Stuttgart) in ihrer Dezemberausgabe berichtet. Das Team um Sanjeev Khanna von der Universität von Missouri in Columbia tauschte dazu die Plastikschicht in der Mitte moderner Fensterscheiben durch ein spezielles fiberglasverstärktes Polymer aus. Bei einem Bruch der äußeren Glasschic
Im IFW Dresden kann man Kohlenstoff-Röhrchen von 10 Nanometern Durchmesser mit den magnetischen Metallen Eisen, Kobalt und Nickel füllen und kontrolliert auf strukturierten Siliziumscheiben aufwachsen lassen.
Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) forscht seit der Entdeckung der Kohlenstoff-Nanoröhren erfolgreich an dieser neuen Kohlenstoffstruktur, deren Wände aus einer oder mehreren Atomlagen besteht. Jetzt ist es Wissenschaftlern des IFW auch gel
Das thematische Netzwerk WaveNet, das von der Kommission eingerichtet wurde, um einen Austausch der Kenntnisse in Europa über die Entwicklung von Meeresenergiesystemen zu erzielen, hat einen umfassenden Bericht über den Stand der Wellenenergietechnologien und die Herausforderungen für die Branche veröffentlicht.
Das erste Patent für ein mit Wellenenergie betriebenes Gerät wurde im Jahr 1799 in Frankreich erteilt, aber ernsthafte Versuche zur Nutzung der Meeresenergie begannen erst in den 19