Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Chemiker der Universität Jena beenden Verbundprojekt erfolgreich und suchen jetzt Praxispartner
Saubere Luft wird immer wichtiger – im Büro ebenso wie in der Fabrikhalle. Nicht zuletzt die Bestimmungen der Europäischen Union verschärfen die Anforderungen an die Abgasreinigung. Als Konsequenz müssen neue Katalysatoren entwickelt und gebaut werden. Diesem Thema widmet sich u. a. das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Programm “Innovative regionale Wachstumskerne – Netzwe
Auch mit geminderter Eigenheimzulage kann das Kostenniveau von 1995 erreicht werden. Der Fach- und Qualitätsverband für Massivhäuser (FQM) hat den geplanten Abbau der Eigenheimzulage gegen die jährliche Senkung der Baukosten gerechnet und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Eventuell kostet 2004 ein Haus weniger als 1995. Der FQM warnt daher vor überstürzten, nicht qualitätsgerechten Panikkäufen zum Jahresende. Bisher wurden 8 Jahre lang neu hergestellte Wohnungen mit einer jährlichen Grun
Frische Landluft kann mitunter ganz streng riechen. Um die stinkenden Abgase zu filtern und in saubere Luft zu verwandeln, setzen viele Landwirte Biofiltersysteme ein. Eine Firma, die diese Filter überprüft und notfalls wieder repariert, ist die “Liutec” (Labor für innovative Umwelttechnik) aus Münster.
Ihr Gründer, Oliver Ortlinghaus, ist ein ehemaliger Student des Fachbereichs Energie * Gebäude * Umwelt der Fachhochschule Münster. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Detlef Römermann hatte
Hydraulikflüssigkeiten und Schmierstoffe auf Pflanzenölbasis unterliegen in der Anwendung vielfältigen Alterungsprozessen. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) förderte deshalb ein Verbundprojekt der Bergischen Universität Wuppertal, der RWTH Aachen und der FUCHS Petrolub AG mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit und Alterungsbeständigkeit nativer Pflanzenöle mit Hilfe chemischer Veränderungen gezielt für den Einsatz in umweltfreundlichen Hochleistungsschmierstoffen zu verbessern. Die Erg
Um ab Anfang 2004 die Sonne zu nutzen baut die Phönix SonnenStrom AG derzeit bei Nacht und Nebel entlang der Bahnstrecke in Vaterstetten eine ca. 400 m lange Photovoltaik Anlage. Das Pilotprojekt auf einer Lärmschutzwand der Deutschen Bahn AG hat eine Spitzenleistung von 20,2 kW und soll im Frühjahr 2004 auf bis zu 180 kW ausgebaut werden. Auftraggeber der optisch attraktiven solaren Lärmschutzlösung ist die Phönix SonnenFonds GmbH & Co. KG D3.
Die 202 amorphen Solarmodule des japanischen He
Deutsche Physikerin entdeckt Möglichkeit Kältephänomen zu umgehen
Eine deutsche Physikerin ist dem Kältephänomen von Erdöl und Dieselöl auf die Spur gekommen. Die Treibstoffe haben nämlich bei niedrigen Temperaturen die unangenehme Eigenschaft wachsartig zu erstarren. Mithilfe von Lösungsmitteln soll es nun möglich werden, diesem Phänomen, das jährlich Kosten in Millionenhöhe verursacht, entgegenzuwirken. Die Physikerin erhielt für ihre Arbeit einen Shell-She-Study Award.
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Als Ersatz für fossile Energieträger ist Wasserstoff eine umweltfreundliche Alternative, verbrennt doch das Gas ohne Schadstoffe. Auch das Paul Scherrer Institut (PSI) forscht für eine künftige Wasserstoff-Gesellschaft – auf zwei verschiedenen Wegen.
Bei der einen Variante wird aus einheimischem Holz ein brennbares Gas erzeugt. Unter Einsatz eines Katalysators lässt sich das Holzgas in Methan umwandeln und so ins herkömmliche Erdgasnetz einspeisen. In Zukunft, wenn die Infrastruktur für ein
Mercedes-Benz bietet ab Ende 2003 als nach eigenen Angaben weltweit erster Autohersteller einen besonders kratzfesten Autolack an. Der so genannte Nano-Lack schütze deutlich besser vor Kratzern etwa in der Autowaschanlage, berichtete DaimlerChrysler am Mittwoch in Stuttgart.
Der in vier Jahren entwickelte Lack enthalte mikroskopisch kleine Keramikpartikel, die beim Aushärten eine sehr dichte Netzstruktur bildeten. Versuche in Autowaschanlagen hätten eine um das dreifache verbesserte Kratzbes
Bund fördert innovative Konzepte im Bereich “Baukultur”
Jeder kennt sie, doch die wenigsten finden sie schön: die zusammen gewürfelten Gewerbegebiete vor und in unseren Städten. Ehrgeiziges Ziel des neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes “Klimahüllen für Gewerbegebiete” ist die Entwicklung eines umfassenden Gestaltungskonzeptes für Gewerbegebiete, das die Konzeption großflächiger Dachkonstruktionen – so genannter “Klimahüllen” – be
Leuchtdioden finden sich heute in Autorücklichtern und im Blitz für Kamera-Handys. Jetzt erscheinen sie auch auf großen Oberflächen, etwa am Schweizer Hotel Weggis am Luzerner See, rund 50 Kilometer südlich von Zürich.
Der Anbau Aquarius leuchtet im ganzen Spektrum der LED-Farben. Die rund sechs Meter hohe Fassade der Halle besteht aus zwei Glaswänden. Außen befindet sich Milchglas. Seitlich der Wände sind im Abstand von etwa einen Meter Eisenstützen angebracht. Daran befinden sich LED-Licht
Kamera-Handys werden immer besser, wobei Leuchtdioden als Lichtquelle für den Blitz verwendet werden. Im Vergleich zu konventionellen Entladungslampen müssen sich LEDs nicht aufladen. Das Ergebnis: Der Blitz ist immer sofort verfügbar.
Mit einem in die LED-Einheit eingesetzten optimierten Reflektor liefern die winzigen Leuchtquellen gleichförmiges Licht bis zu zwei Meter weit. Mit einer Einbautiefe von nur zwei Millimetern haben LEDs genau die richtige Größe für Mobiltelefone. Dazu ist ihre
Die Europäische Kommission steht kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen über die Einrichtung eines mit 34 Millionen Euro ausgestatteten Integrierten Projekts, dessen Ziel die Reduzierung der Lärmbelästigung durch Verkehrssysteme und -infrastrukturen ist.
Lärm ist eine schwerwiegende Umweltbelastung, der geschätzte 100 Millionen Bürger Europas jeden Tag ausgesetzt sind. Die damit verbundenen Schäden sollen mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr betragen.
Nun will ein Konsortium a
Jae Park und seine Kollegen vom Department für Ingenieur- und Umweltwissenschaften von der University of Wisconsin in Madison, haben festgestellt, dass sich das Granulat von geschredderten Altreifen hervorragend eignet, um Grundwasser vor organischen Düngemitteln und Pestiziden zu schützen. Dazu wird der zerkleinerte Reifengummi als Zwischenschicht in das Erdreich eingelagert. Insbesondere für Nitrate besitzen die Pneus ein ausgezeichnetes Absorptionsvermögen.
Gerade für Golfplätze könnte d
In einem von der EU finanzierten EESD-Projekt, dessen Ziel die Entwicklung saubererer Energiesysteme mit Biomasse als Energieträger ist, entstand ein dynamisches Online-Modell zur Ermittlung des Wärmeübergangs in Kesselanlagen. Der dafür entwickelte Softwarecode dürfte maßgeblich zur Lösung zweier größerer Probleme beitragen, die in der Praxis mit der Verbrennung von Biomasse verbunden sind, nämlich Verschlackung und Verschmutzung.
Biomasse steht in der Landwirtschaft reichlich zur Verfügun
Mehrere Forschungsorganisationen für Reaktorsicherheit haben jetzt in einem Gemeinschaftsprojekt eine Datenbank mit wertvollen experimentellen Daten angelegt. Diese neue Online-Datenbank steht nun allen interessierten Organisationen für den Upload und Download von Daten zur Verfügung.
Die Energiegewinnung durch Kernspaltung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Energiequellen wie etwa dem Verbrennen von Kohle. Der Hauptvorteil liegt in der Reduktion der Treibhausgas-Emissionen.
Das Spektrum der Anwendungen für Röhrchen mit Durchmessern in der Größenordnung Nanometer reicht von der biomedizinischen Technik bis zum modernen Chip-Design. Sie werden heute in zahlreichen Technologien verwendet, doch in vielen Fällen gibt es Schwierigkeiten im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit unter modifizierbaren thermischen, chemischen oder mechanischen Bedingungen.
Ein deutsches Unternehmen hat jetzt ein Verfahren zur Herstellung solcher Nanoröhrchen mit Innendurchmessern von 1 u