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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Wasserreserven Europas unter Druck

Zwei Drittel der EU-Staaten schützen Feuchtbiotope zu wenig

Die Bestrebungen von 23 europäischen Ländern Feuchtbiotope und damit Süßwasser-Ökosysteme sauber zu halten, sind nach Angaben des WWF Belgien in zwei Drittel der europäischen Staaten nicht ausreichend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von der Umweltorganisation nun vorgestellt wurde. Schuld an der Misere sind Politiker, intensive Landwirtschaft und die Ausbreitung von urbanen Gebieten.

“Exzessiver Wasserver

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Aquafarm soll als Delikatesse begehrte Fechterschnecke vor dem Aussterben bewahren

Conch-Republic in Florida züchtet Meeresschnecken

Mit einer Aquafarm wollen Wissenschaftler die große Fechterschnecke (Strombus gigas) vor dem sicheren Aussterben bewahren. Forscher schätzen, dass von den einst reichlich vorhandenen Schnecken in Florida nur noch etwa 40.000 übrig sind. Die restlichen Schnecken sind dem Kochtopf zum Opfer gefallen, denn Fechterschnecken zählen in der gesamten Karibik zu den größten Delikatessen, berichtet das Umweltnetzwerk ENN.

Die selbstern

Geowissenschaften

Klimaforschung: Ältestes Eis in Bearbeitung

Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) bearbeiten in Bremerhaven das älteste Eis, das je in Menschenhand war: Die Eisbohrkerne, die im vergangenen Winter an der antarktischen Station Dome C abgeteuft wurden, sind bis zu 900.000 Jahre alt. Es stammt aus einer Tiefe von etwa 3200 Metern und gibt Auskunft über Klima und Atmosphäre früherer Zeiten. Das europäische Projekt EPICA unterhält zwei Bohrstellen in der Antarktis, an denen altes Eis für die Klimaforschung

Agrar- Forstwissenschaften

Radar auf dem Acker – neue Sensoren für die Fernerkundung in der Landwirtschaft

Als Fernerkundung bezeichnet man die Beobachtung von Objekten auf der Erdoberfläche mittels Fluggeräten oder Satelliten. In der Landwirtschaft wird dies genutzt, um Felder zu vermessen, Böden zu klassifizieren, Landnutzung durch verschiedene Kulturpflanzen zu bestimmen und neuerdings auch, um Informationen zur besseren Anpassung der Aufwandmengen an Düngern und Pflanzenschutzmitteln an den tatsächlichen Bedarf zu bekommen.

Alle Vorteile, die Fernerkundung der Landwirtschaft bringen kann, sin

Geowissenschaften

Schmetterlinge: Erste Opfer der Klimaänderung

Massensterben vom Monarch-Faltern durch veränderte Niederschläge

Monarch-Falter werden nach Angaben von Wissenschaftlern der Universitäten von Kansas und Minnesota die kommenden 50 Jahre nicht überleben. Grund dafür ist die Änderung der Niederschläge in dem von den Schmetterlingen bevorzugten Winterquartier in den Oyamel Wäldern in Mexiko, berichtet BBC-Online.

Monarch-Falter (Danaus plexippus) haben einen sehr komplexen Lebenszyklus. Die Paarung der Schmetterlinge findet je

Geowissenschaften

Weitere Knochen des Aramberri-Monsters geborgen

Neue Teile des riesigen Meeresreptils kommen nach Karlsruhe

Das Monster von Aramberri ist wieder ein Stück bekannter geworden: Das Forscherteam um Privatdozent Dr. Eberhard Frey vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und Professor Dr. Wolfgang Stinnesbeck vom Institut für Geologie der Universität Karlsruhe hat zusammen mit dem mexikanischen Kollegen Dr. José Guadelupe López-Oliva der Universidad Autonoma de Nuevo Leon weiter an der Fundstelle im mexikanischen Städtchen Aramb

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Some re-established elk herds lack genetic diversity of ancestors

Continued monitoring is central to maintaining genetic diversity, which is the key to long-term success of animal reintroduction programs, according to research at Purdue University.

A team of researchers found that elk relocated to depleted areas lost significant amounts of diversity when only a few individuals were introduced to a new area or herds were not managed appropriately. Their findings could aid in the design of future wildlife management programs.

“Any new reintroductio

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Umwelt 2003: Gewinne und Verluste

WWF zieht Resümee und blickt in Zahlen auf den Umweltschutz des Jahres 2003 zurück

Insgesamt leben in Asien und Afrika nur noch 13.000 Nashörner. Die ursprünglich rund eine Million Tiere wurden durch die Jagd auf das begehrte Nasen-Horn dezimiert, das in der traditionellen Medizin ostasiatischer Länder als Potenz steigerndes und Fieber senkendes Mittel verwendet wird.

Im gesamten Westpazifik gibt es gerade noch knapp 100 Grauwale. Durch den Bau von Pipelines und Plattformen f

Agrar- Forstwissenschaften

KTBL und FAL entwickeln Bewertungsrahmen zu Tiergerechtheit und Umweltwirkung von Haltungsverfahren

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Institut für Tierschutz und Tierhaltung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) starten gemeinsam ein Projekt, dessen Ziel es ist, rund 100 Produktionsverfahren in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung im Hinblick auf Umweltwirkungen und Tiergerechtheit unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte systematisch und umfassend zu beschreiben. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verbraucher

Agrar- Forstwissenschaften

Grüne Gentechnik – Allheilmittel für die Landwirtschaft?

Neue Studie des Umweltbundesamtes hinterfragt Nutzen gentechnisch veränderter Pflanzen

Die grüne Gentechnik verspricht bei landwirtschaftlichen Problemen wie Krankheitsbefall und Insektenfraß eine “maßgeschneiderte” Lösung. Doch die Landwirtschaft kann auf die meisten dieser Pflanzensorten verzichten. Zu diesem Schluss kommt das Umweltbundesamt (UBA) in der Studie “Alternativen zu gentechnisch veränderten Pflanzen”. Auftragnehmer der Studie ist die österreichische UBA Wien GmbH.

Geowissenschaften

Ursprung der mehrzelligen Tierwelt

TU-Professor Erdtmann ist einer Sensation auf der Spur: Die Corumbella, ein Fossil, könnte der Ursprung der mehrzelligen Tierwelt sein

Unbemerkt von der Öffentlichkeit sind Wesen nach Deutschland eingereist, die über alles verfügen, um weltweit zu Stars zu avancieren. Schon ihr Name ist eine Verheißung – Corumbella nennen sie sich, was soviel bedeutet wie die “Schöne aus Corumbá”. Und sie sind von betörender Eleganz. Wie eine Federboa liegen sie in dem olivgrünen Sedimentgestein aus

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Europäischer Emissionshandel

Öko-Institut e.V. untersucht wirtschaftliche Folgen für die deutsche Industrie

Im Januar 2005 startet der europäische Handel mit Emissionsrechten für das wichtigste Klimagas Kohlendioxid. Den Unternehmen wird eine begrenzte Menge von Emissionsrechten zugewiesen und diese können dann in eigener Regie entscheiden, ob sie ihre Anlagen modernisieren und somit die Emissionen reduzieren.

Alternative: Sie erfüllen ihre Klimaschutzverpflichtungen durch den Kauf von Emissionsrechten

Agrar- Forstwissenschaften

Taxifarbe spielt keine Rolle

Hochschule Nürtingen erforscht Farbgebung von Taxen

NÜRTINGEN (üke) Warum eigentlich sind Taxis elfenbeinfarben? Weil man sie besser sieht? Wegen der Sicherheit? Spielt die Farbe überhaupt eine Rolle? Die Hochschule Nürtingen versucht herauszufinden, wie sehr sich Ottonormalbürger an anderen Taxifarben stört oder ob dies im Straßenbild (k)eine Rolle spielt.

Früher waren die Droschken schwarz und heute sind sie elfenbein. Ein ehernes Gesetz, das nun allerdings unter Druck ge

Geowissenschaften

Forscher untersuchen «Mars-Boden» in Chiles Wüste

Der «Mars auf Erden» liegt in der chilenischen Atacama-Wüste: Sie ist in ihrer extremen Trockenheit und Lebensfeindlichkeit der Oberfläche des Roten Planeten bis in kleinste Details ähnlich, wie ein internationales Forscherteam berichtet. Mit Tests in der Wüste könnten künftige Marsmissionen exakter vorbereitet werden, meinen Rafael Navarro-Gonzalez von der mexikanischen Nationaluniversität (UNAM) in Mexiko-Stadt und Kollegen.

Während der ersten Viking-Mission zum Mars in den 70er Jahren hat

Geowissenschaften

Thunderstorm research shocks conventional theories

Florida Tech physicist throws open debate on lightning’s cause

Melbourne, Fla. – If Joseph Dwyer, Florida Tech associate professor of physics, is right, then a lot of what we thought we knew about thunderstorms and lightning is probably wrong.
In the latest issue of Geophysical Research Letters, the National Science Foundation CAREER Award winner caps two years of lightning research with a startling conclusion: The conditions inside thunderstorms that were long thought necess

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefaehrliche Chemikalien verboten

Bundeskabinett verbietet Einsatz von chromathaltigem Zement sowie von Nonylphenol und Nonylphenolethoxylat

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung einer Verordnung zugestimmt, mit der die Anwendung von zwei gefährlichen Chemikalien verboten wird. Die vorwiegend in Reinigungs- und Waschmitteln eingesetzten Nonylphenole und Nonylphenolethoxylate wirken besonders giftig auf Wasserorganismen. Mit dem Verbot chromathaltiger Zemente soll die sogenannte “Maurerkrätze”, eine im Bau

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