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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Nur "saubere" Wasserstoffwirtschaft hilft Weltklima stabilisieren

Neues Computermodell des Max-Planck-Instituts für Meteorologie zeigt: Massiver Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen könnte weltweit für sauberere Luft sorgen und bei der Umsetzung des Kyoto-Protokolls helfen

Der motorisierte Verkehr hat einen erheblichen Anteil am Ausstoß von Luftschadstoffen. Die Emissionen von Kohlenmonoxid und Stickoxiden könnten jedoch um fast die Hälfte reduziert werden, wenn der gesamte bodengebundene Verkehr auf Wasserstofftechnologie umgestellt und der W

Geowissenschaften

Internationale Messkampagne am Bodensee

Deutscher Wetterdienst, Universität Stuttgart und University of Western Australia kooperieren bei Bodenseeforschung

In diesen Tagen läuft am Bodensee eine weitere internationale Messkampagne des Centre for Water Reserach der University of Western Australia und dem Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD). Ziel der noch bis Ende Oktober laufenden Messungen ist es, Zusammenhänge zwischen Luftströmungen im Uferbereich

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Weniger Unkräuter, weniger Schmetterlinge durch Anbau herbizidresistenter GVO-Pflanzen

Der Anbau herbizidresistenter GVO-Pflanzen könnte sich negativ auf die Artenvielfalt der Agrarökosysteme auswirken. Mit dieser Kernaussage löst eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Untersuchung neue Diskussionen um die Zukunft gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa aus.

Etwa 8,5 Millionen Euro hat sich die britische Regierung die Studie kosten lassen. Sechzig Felder, über das ganze Königreich verteilt, wurden mit Mais, Raps, Futter- und Zuckerrüben bepflanzt

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Neues wissenschaftliches Gutachten bestätigt dringende Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz der Fischbestände

Die jüngsten wissenschaftlichen Daten über die europäischen Fischbestände, die am 24. Oktober vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) veröffentlicht werden, werden laut Angaben der Kommission die Notwendigkeit langfristiger Erholungsmaßnahmen für eine Reihe gefährdeter Fischarten bestätigen.

ICES-Wissenschaftler sind derart besorgt über die Kabeljaubestände in der Nordsee, in der Irischen See und westlich von Schottland, dass sie eine Nullquote in diesen Gebieten fordern, selbst

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Bahn reduzierte seit 1990 den Ausstoß von Kohlendioxid um ein Viertel

Die Deutsche Bahn hat den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid seit 1990 um zwei Millionen Tonnen und damit um ein Viertel gesenkt. Der Anteil der Bahn an den CO2-Gesamtemissionen im Verkehrssektor liege nur noch bei vier Prozent, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn am Montag bei der Vorstellung des Bahn-Umweltberichts 2002 in Berlin. Pkw seien im Personenverkehr für fast vier Mal so hohe und Lkw für fast fünf Mal so hohe CO2-Werte verantwortlich im Vergleich zum Schienenverkehr.

Agrar- Forstwissenschaften

Chinesische Medizin jetzt auch für Pflanzen und Tiere?

China ist auch in der Wissenschaft für Überraschungen gut: Kaum bemerkt hat sich dort in den vergangenen 30 Jahren ein beachtliches Forschungsfeld um den Einsatz “seltener Erden” als Hilfsmittel in der Landwirtschaft entwickelt.

Seltene Erden sind Mineralien, die die nur wenig bekannten Elemente Scandium, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium enthalten. Sie sind wichti

Agrar- Forstwissenschaften

EU erlässt Verbot für Verabreichung wachstumsfördernder Hormone

Nach einer wissenschaftlichen Risikobewertung haben das Europäische Parlament und der Europäische Rat am 14. Oktober eine Richtlinie verabschiedet, die die Verabreichung wachstumsfördernder Hormone verbietet.

Die neue Richtlinie kommt einer Entscheidung des Berufungsgremiums der Welthandelsorganisation (WTO) nach, das eine vorherige EU-Richtlinie zum Verbot der Verabreichung bestimmter Wachstumshormone beanstandet hatte. Die WTO behauptete, dass das wissenschaftliche Material, das von der E

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Eine neue Netzwanze erobert deutsche Gärten

Biologische Bundesanstalt warnt vor Kauf

Ein neues Insekt erobert zurzeit die deutschen Ziergärten. Die Andromeda-Netzwanze ist in einem Park in Bremen an Lavendelheide aufgetreten. Die nur vier Millimeter große Wanze ist ursprünglich in Japan heimisch. Die Biologische Bundesanstalt warnt Gärtner beim Kauf vor dem neuen Insekt und fordert zu einer eindringlichen Kontrolle der Pflanzen auf. An schwarzen Kottropfen an der Blattunterseite sei ein Befall auch im Herbst gut zu erkennen.

Agrar- Forstwissenschaften

Freilandhaltung von Fleischrindern

Die ganzjährige Freilandhaltung von Fleischrindern hat in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Zur Senkung der Produktionskosten wird die Bewirtschaftung von Grenzstandorten zunehmend extensiviert und auf Investitionen in Stallgebäude und aufwändige Entmistungstechnik verzichtet. Für die winterliche Freilandhaltung sind leicht dränende, sandige Böden mit einer hohen Trittfestigkeit am besten geeignet. Diese Böden weisen aber während der Wintermonate ein hohes Verlagerungsrisiko für leicht lösli

Agrar- Forstwissenschaften

Gute Voraussetzungen für eine reiche Ernte

Die erfolgreiche Produktion von Feldfrüchten ist ein komplexer Prozess, der von zahlreichen Faktoren abhängt. Die Entwicklung von Saatgut zu gesunden Sämlingen bildet unbestreitbar den wichtigsten Schritt in diesem Zyklus.

Das Studium der Keimung von Saatgut ist eine unabdingbare Voraussetzung zum Verständnis von Sämlingen und zur Steuerung ihrer Entwicklung. Diese Entwicklung lässt sich durch Überwachung der Funktionen beobachten, die die Saatgutzellen während ihres Wachstums ausführen. Daz

Agrar- Forstwissenschaften

Schutz für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel

Bauern-, Verbraucher- und Umweltverbände sowie Gewerkschafts- und Kirchenorganisationen haben die Bundesregierung in einem offenen Brief aufgerufen, die Zukunft der naturnahen Landwirtschaft ohne Gentechnik zu sichern. Die Bundesregierung müsse sich im EU-Saatgutausschuss für ein Reinheitsgebot für Saatgut einsetzen. Bei der Novelle des Gentechnikgesetzes müsse sie den Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion garantieren. Sonst drohe eine schleichende gentechnische Kontam

Agrar- Forstwissenschaften

Mit ascos in Echtzeit durch den Wald

FOGEPOS – satellitengestützte Vermessung im Wald

Das Landesforstpräsidium Sachsen hat ein neues System unter dem Namen FOGEPOS ( Forstliches Geografisches Positionier-ungs-System) zur satellitengestützten Flächenvermessung entwickelt. Mit der Nutzung des Satelliten-Referenzdienstes ascos werden bisher 24 komplette Systeme erfolgreich im Forst eingesetzt.

Um dem ständigen steigenden Informationsbedarf und den Anforder-ungen einer effizienten Prozessoptimierung in einer moder

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Studie zu Natur- und Trinkwasserschutz

Zwischen Natur und menschlicher Gesundheit bestehen vielfältige Bezüge. Dennoch ist der Schutz menschlicher Gesundheit als Themenfeld des Naturschutzes in Deutschland bislang weitestgehend unbearbeitet geblieben. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun einen wichtigen Schritt zur Überwindung der bestehenden Defizite geleistet. Am Beispiel des Trinkwasserschutzes untersuchten sie konkrete Synergiepotenziale zum Naturschutz. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die Ergebnisse jetzt publiziert

Agrar- Forstwissenschaften

Tierschutz auf dem Prüfstand

Der Zwischenbericht zu einem Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover(1) wirft eine Reihe von Fragen zu angemessenen und tiergerechten Haltungssystemen für Legehennen auf. Nach den bislang vorliegenden beschreibenden Auswertungen von Daten aus insgesamt 72 Betrieben in sechs Bundesländern scheinen Boden- und Freilandhaltung als Alternativen zur Käfighaltung mit erkennbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Verhaltensproblemen der Tiere einherzugehen. Eine Reihe von Impf

Agrar- Forstwissenschaften

Neuer schädlicher Käfer im Mais

Brüssel überprüft Frankreich und Deutschland

Ein neuer Schädling im Maisanbau, der Westliche Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera, ist in diesem Jahr in Frankreich in nur vier Kilometer Entfernung von der deutschen Grenze entdeckt worden. Da er ein guter Flieger ist, rechnet die Biologische Bundesanstalt in Braunschweig für das nächste Jahr mit seinem Auftreten in Deutschland.

Der einen halben Zentimeter große gelb-orange gefärbte Käfer mit drei dunklen Längsstreifen ist in

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Leiden Seesterne und Scampi unter Traumata?

Die vorläufigen Ergebnisse eines vor kurzem abgeschlossenen EU-Projekts liefern einige Hinweise darauf, welche Folgen die Garnelenfischerei mit Schleppnetzen für den Rückgang der Bestände und die Ökosysteme besitzt.

Die portugiesische Untersuchung über “Lebensfähigkeit und Zustand von zurückgeworfenen Wirbellosen in der Garnelenfischerei” wurde mit EU-Mitteln in Höhe von knapp 28.000 Euro aus dem Teilprogramm “Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung” (EESD) des Fünften Rahmenprogramms (

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