Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die Hain-Schwebfliege ist das Insekt des Jahres 2004. Das recht häufige Insekt ist bei Landwirten und Förstern als Nützling bekannt, denn eine Schwebfliegenlarve verzehrt bis zur Verpuppung mehrere Hundert Blattläuse. Aufgrund ihrer schwarz-gelben Warnfarbe wird die Hainschwebfliege auf den ersten Blick häufig mit Wespen verwechselt. Sie ist aber völlig ungefährlich und lebt nur von Nektar und Pollen. Gärtner sollten sie mehr schützen als bisher, wünscht sich das Kuratorium “Insekt des Jahres”.
Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist die Zunahme der Waldschäden ein deutliches Warnsignal. Der diesjährige extrem heiße und trockene Sommer werde auch längerfristig Schäden verursachen. Den gleichen Effekt habe es Anfang der achtziger und neunziger Jahre gegeben. Der heute vorgestellte Waldschadensbericht der Bundesregierung mache deutlich, dass verstärkte Anstrengungen zum Schutz des Waldes notwendig seien. Trotz des Rückgangs der Emissionen giftiger Abgase und Substanze
Naturkatastrophen mit natürlichen Maßnahmen die bedrohlichen Spitzen nehmen Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, setzt konsequent fort, was sie mit ihrem 2,8 Millionen schweren Sofortprogramm nach der Flutkatastrophe im letzten Sommer begonnen hat: 3,5 Millionen Euro hat sie 2003 in neun innovative Ideen zum vorbeugenden Hochwasserschutz investiert. Auf einer Pressekonferenz in Dresden stellte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU, heute gemeinsam mit Prof. Dr.
Der kommerzielle Anbau von gentechnisch verändertem (GV-) Raps wird möglicherweise in naher Zukunft großflächig stattfinden. In welchem Ausmaß verbreiten sich dann Transgene in der Landschaft? Wie stark sind andere Anbausysteme oder Nutzungen betroffen? Diese Fragestellungen hat eine Gruppe von WissenschaftlerInnen des Ökologie-Zentrums der Uni Kiel für den Rapsanbau in Schleswig-Holstein untersucht. Dr. Wilhelm Windhorst stellte die bisherigen Ergebnisse auf einer Tagung zur Koexistenz in Berlin vor
Komposteinsatz ist wirtschaftlich und nachhaltig
Wird die Kompostverwertung in der Landwirtschaft nach den Regeln für “gute fachliche Praxis” durchgeführt, ist sie langfristig wirtschaftlich und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Dies ist das Ergebnis eines Langzeitversuchs in Baden-Württemberg, der auf sechs Standorten mit unterschiedlichen Böden durchgeführt wurde.
Durch Kompost konnten die Bodenfruchtbarkeit deutlich erhöht und die Erträge stabilisiert werden. Kompostgaben von
Schweizer Studie zeichnet erschütterndes Bild
Mehr als 40 Prozent der Bakterien, die in Schweizer Hühnern gefunden wurden, weisen nach einer soeben veröffentlichten Studie Resistenzen gegen mindestens ein Antibiotikum auf. Die Ergebnisse haben nach Ansicht der Experten Auswirkungen beim Kampf gegen Lebensmittelvergiftungen, berichtet das Fachmagazin BMC Public Health.
In Untersuchungen des Schweizer Veterinäramtes wurden 415 Proben von mehr als 120 verschiedenen Einzelhändle
Am 8. Dezember 2003 haben die Swedish Space Corporation AB (SSC), die Schwedische Raumfahrt-Organisation mit Sitz in Kiruna und Hauptverwaltung in Solna bei Stockholm, Schweden, und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Sitz in Köln, Deutschland, ein Kooperations-Abkommen abgeschlossen. Die neue Vereinbarung soll die langjährigen Beziehungen zwischen Esrange, dem Europäischen Startgelände für Höhenforschungsraketen und Ballone der SSC in Kiruna in Nord-Schweden und Moraba, der Mobil
Wissenschaftler warnen vor Biodiversitäts-Kollaps
Einige Top-Experten der Meeresbiologie warnen vor dem drohenden Kollaps der Ozeane vor den beiden Küsten Amerikas. Sowohl der Atlantik als auch der Pazifik sind in einem bedauernswerten Zustand, erklären die Wissenschaftler. Schuld daran sind Entscheidungen von Politikern, die vor über 30 Jahren gefällt wurden. Damals hieß es, dass die Meere quasi immense und niemals endende Ressourcen darstellen, berichtet The Register Guard aus Eugen
Heute hat die EU auf einer Konferenz in Mailand ein Übereinkommen mit den USA, Japan und China zur Bekämpfung der verkehrsbedingten Luftverschmutzung unterzeichnet. Es ermöglicht gemeinsame Forschungsarbeiten zu Schadstoffemissionen und zur Prüfung von Fahrzeugen und sieht die Schaffung einer gemeinsamen wissenschaftlichen Grundlage zur Messung und zur vergleichenden Bewertung verkehrsbedingter Luftverschmutzung vor. Das gemeinsame Vorhaben wird die künftigen internationalen Emissionsgrenzwerte für d
Experten warnen vor Kollaps der Dorsch-Population – EU reagiert mit niedrigeren Fangquoten
Die EU-Kommission hat die Fangquoten für Nordsee-Kabeljau mit rund 22.700 Tonnen für 2004 festgelegt. Damit gibt es keine echte Schonzeit für die immer kleiner werdende Dorschpopulation. Wissenschaftler warnen aber schon seit zwei Jahren vor einem drohenden Kollaps der gesamten Nordsee-Fischerei, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Bereits im Vorjahr haben zahlreiche Fors
Einschränkungen der Fischerei und des Tourismus sollen Riff am Leben erhalten
Das größte Korallenriffsystem der Welt, das Great-Barrier-Reef vor der Ostküste Australiens, soll zum größten Meeresschutzgebiet erklärt werden, berichtet BBC-Online. Dabei sollen per Gesetz die so genannten grünen Zonen des 2.000 Kilometer langen Riffs ausgedehnt werden. Kommerzielle Nutzung, Fischerei und Freizeiteinrichtungen werden dort verboten sein.
Wenn der Plan, der kommende Woche im austra
1,8 Kilometer tiefer bedeutet fast 50 Prozent weniger Belastung
Wenn kommerzielle Flugzeuge um 1,8 Kilometer tiefer fliegen, könnte die Bildung von Kondensstreifen um 47 Prozent verringert werden, berichten britische Forscher. Die Schäden durch den Flugverkehr werden nämlich in erster Linie durch die Veränderung der Cirrus-Wolken in großer Höhe verursacht. Die von den Flugzeugen ausgestoßenen Schwebeteilchen wirken wie Starter zur Bildung von Cirrus-Wolken. Globale Temperaturen steig
Die Europäische Union lässt beim Abbau schädlicher Treibhausgase nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine Zwischenbilanz der EU-Kommission zum Kyoto-Protokoll von 1997, die Umweltkommissarin Margot Wallström am Dienstag in Brüssel vorgestellt hat. In dem Abkommen hatte sich die EU verpflichtet, die für Klimaveränderungen verantwortlichen Gase wie beispielsweise Kohlendioxid bis 2012 deutlich zu verringern. «Wenn nicht mehr getan wird, werden die EU als Ganzes und die Mehrheit der Mitgliedstaaten ihre Kyot
Erster umfassender Genvergleich zweier Pflanzenarten offenbart molekulares Inventar für Schwermetalltoleranz und -hyperakkumulation
Als Folge von Bergbau, Hüttenindustrie oder militärischer Nutzung sind heute Böden in zahlreichen Regionen mit Schwermetallen verunreinigt. Sie beeinträchtigen das Grundwasser, reichern sich in Nahrungsmitteln an oder dringen als Flugstaub in unsere Lungen ein. Schwermetall-belastete Böden zu sanieren ist daher von großem wirtschaftlichen wie gesundheitli
Das Bundesumweltministerium foerdert die grosstechnische Anwendung einer neuen Fer-tigungstechnologie zur umweltfreundlichen Herstellung loesemittelarmer Lacke und Lasuren im nordrhein-westfaelischen Coesfeld mit rund 4,2 Millionen Euro. Mit den Mitteln aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” plant die J.W. Ostendorf GmbH & Co KG (JWO-Gruppe) die Errichtung einer neuen Produktionsstaette am Standort.
Die Parlamentarische Staatssekretaerin Simone Probst bezeichne
Überflutungen gefährden Uferzonen
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden die Auswirkungen des Extremhochwassers 1999 auf die Uferröhrichte des Bodensees von Wissenschaftlern der Universitäten Hohenheim und Konstanz untersucht. Die Luftbildauswertung zeigte, dass alleine auf dem zu Baden-Württemberg gehörenden Uferbereich 30 Hektar, das entspricht 24 Prozent der gesamten Schilfbestände abgestorben waren. Höher gelegene Flächen erholten sich in den Jahren 2000-2002 zwar wieder, die