Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
FCKW baut sich nur langsam in der Stratosphäre ab
Nach jüngsten Ergebnissen eines Forscherteams der Geophysical Fluid Dynamics Laboratory in Princeton wird es wesentlich länger dauern, als bisher angenommen, bis das Ozonloch über der Antarktis wieder geschlossen ist. Wenn die jetzige “Erholungsrate” beibehalten wird, wird frühestens in 50 bis 60 Jahren das Ozonloch verschwunden sein, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Die Gründe dafür sind die großen Mengen von F
Studierende der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft scannen 12.000 Jahre alte Steinstelen für eine Ausstellung im Badischen Landesmuseum
Im Team von Dr. Klaus Schmidt vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin trafen im September 2005 mit Christian Bühler und Theo Kesapidis auch zwei Studierende der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft in der Stadt ?anliurfa im Südosten der Türkei ein. Von dort aus war es noch ein beschwerlicher Weg, bis der Grabungsplatz
Ausgehend davon, dass ökologisch gefütterte Schweine im allgemeinen faserreicher ernährt werden, erhielten Schweine der Rassen Schwäbisch Hällisch, Bunte Bentheimer sowie Schweine aus einer modernen Gebrauchskreuzung entweder ein faserarmes Grundfutter oder ein mit 20 Prozent Zuckerrübentrockenschnitzeln faserreich ergänztes Futter. Die im Lebendmassebereich von 35 bis 40 kg durchgeführten Stoffwechselversuche ergaben für die hochverdauliche Zuckerrübenschnitzel-Zulage eine verminderte Verdaulichke
An den norddeutschen Küsten wächst auf Grund des globalen Klimawandels die Hochwassergefahr. Wie der Hurrikan “Katrina” und seine katastrophalen Folgen zeigen, ist das richtige Agieren der Verantwortlichen im Krisenfall von entscheidender Bedeutung. Im Forschungsprojekt “Politisch-administrative Risikosteuerung” untersuchen Bremer Sozialwissenschaftler , inwieweit soziale Besonderheiten bei einem angemessenen Hochwassermanagement berücksichtigt werden müssen.
Der Hurrikan “Katrina” u
Zum letzten Mal starteten heute morgen in Darwin (Australien) das russische Höhenforschungsflugzeug Geophysica und die Falcon des DLR in tropische Gewittertürme. Insgesamt neun Mal waren die Forschungsflugzeuge in den letzten vier Wochen zu gemeinsamen Messflügen in die tropische Atmosphäre unterwegs – an die Grenze zwischen Troposphäre und Stratosphäre. Im Rahmen des SCOUT-O3-Projekts sammelten sie Daten, die in die Diskussion zum Klimawandel einfließen werden, etwa bei Weltklimakonferenzen. Die Fl
Land bekräftigt Interesse an geothermischer Energiegewinnung
NRW-Wirtschaftsministerin zu Gast an der RUB
Prometheus-Projekt kommt bei Christa Thoben gut an
Aus Wärme aus dem Erdinneren umweltverträglich Energie zu gewinnen ist das Ziel des Projekts Prometheus von Geowissenschaftlern und Ingenieuren der RUB. Bei einem Besuch informierte sich darüber heute NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Sie begrüßte das Engagement der Forscher und betonte, dass die neue Landesregie
RWTH-Institut arbeitet an einer Datenbasis zum Potential der Erdwärme
Will man Erdwärme nutzen, muss sie durch eine teure Tiefenbohrung erschlossen werden. Vielfach liegt jedoch nur wenig Wissen über die Zusammensetzung des Gesteins im Untergrund vor. Genau diese Angaben über Sedimentformation und Wärmeleitfähigkeit sind aber entscheidendend, um die Geothermie am richtigen Standort, in der ausreichenden Tiefe und damit zu möglichst günstigen Kosten zu erschließen. Ein Projekt des Le
Ein Team von Wissenschaftlern aus neun Klimaforschungseinrichtungen in sieben Ländern hat unter Federführung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung eine umfangreiche Vergleichsstudie zu Klimamodellen erstellt. Im Zentrum der Untersuchung stand die Stabilität der Meeresströme im Atlantik, die aufgrund der durch den Menschen verursachten Klimaänderungen zukünftig gefährdet sein könnte. Ziel der Studie war es, eine kritische Grenze zu bestimmen, bei der die für das Klima wichtige Atlantikström
Realistische Modelle agentenbasierter Systeme eröffnen neue Möglichkeiten
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat eine neue Strategie entwickelt, um agentenbasierte Systeme aller Art ausreichend realistisch abzubilden und so mit Hilfe von Computermodellen Entwicklungen zu verstehen und vorherzusagen. Die Wissenschaftler um den Ökologen Volker Grimm vom Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) stellen diese Form der Modellierung in der neuesten Ausgabe des renommierten Wissens
Autos mit 3-Wege-Kat sind längst nicht sauber wie bislang gedacht. Das zeigt eine Studie von Botanikern der Universität Bonn. Demnach pusten die “entgifteten” Fahrzeuge große Mengen Ammoniak in die Luft – ein Gas, das beispielsweise bei der Viehhaltung entsteht und für den stechenden Geruch von Mist und Gülle verantwortlich ist. Dass Katalysatoren überhaupt nennenswerte Mengen Ammoniak produzieren, war bislang nahezu unbekannt. Selbst Experten gingen davon aus, dass es sich dabei allenfalls um eine
Veranstaltung der Kommission Bodenschutz des Umweltbundesamtes zum Internationalen Tages des Bodens
Böden sind eine der wesentlichen Lebensgrundlagen des Menschen. Sie stehen im Zentrum des Umweltschutzes, mit vielen Schnittstellen zu den anderen Schutzgütern – wie Wasser und Luft. “Ohne saubere Böden ist sauberes Trinkwasser auf Dauer nicht sicher zu stellen und die dauerhafte Produktion gesunder landwirtschaftlicher Produkte kaum möglich”, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes
Inselnation fordert Belohnung für Erhalt der Regenwälder
Der Inselstaat Papua Neuguinea kämpft bei der Klimakonferenz in Montreal um Gehör für die gesamte Region Ozeanien. Ein Schritt gegen den Ausstoß von Treibhausgasen könnte die Belohnung für den Erhalt der tropischen Wälder sein. Die meisten dieser Regenwälder befinden sich nämlich in Entwicklungsländern. Die Vorschläge der Delegation aus Papua Neuguinea wurde von der EU, Japan und Australien unterstützt, berichtet die Zeitung T
Die Parlamentarische Staatssekretaerin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, hat heute in Berlin einen internationalen Runden Tisch zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung grenzueberschreitender Gewaesser in Suedosteuropa eroeffnet. Klug: “Lebendige Fluesse und Seen, intakte Grundwasservorkommen und eine funktionierende Wasserversorgung sind Grundvoraussetzungen fuer eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung.” Eine Zusammenarbeit der beteiligten Laender sei in der bis vor kurzem von massiven
Isoliermatten aus Naturfasern sollen erstmals kompostierbar und recyclingfähig werden – DBU fördert “Häuslebauer” kennen die gelbe Wolle zwischen Ziegel und Decke: Mineralwolle wird beim Bau als Dämmstoff verwendet. Doch die Herstellung ist energieaufwändig, und gesundheitsschädlich kann das Material auch sein. Umweltfreundlicher sind da Dämmstoffe aus Naturmaterialien. Obwohl: Auch sie kommen nicht ohne Kunststoffstützfasern aus. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (
Ab dem 1. Januar 2006 duerfen keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) in Arzneimitteln mehr verwendet werden. FCKW schaedigen die lebenserhaltende Ozonschicht, die die schaedlichen Anteile des Sonnenlichtes herausfiltert. Mit der jetzt erfolgten Bekanntmachung des Bundesinstituts fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Bundesanzeiger hat Deutschland als eines der ersten Laender weltweit den Ausstieg bei FCKW in Arzneimitteln vollzogen.
Gemaess dem Montrealer Protokoll ueber St
Internationales Großexperiment unter Federführung des Forschungszentrums Karlsruhe legt Ergebnisse vor
Durch den realen Fahrzeugverkehr auf Autobahnen werden 23 % mehr Kohlenmonoxid und 17 % mehr Stickoxide emittiert als dies bisher von Emissionsmodellen berechnet wurde. Für einzelne Kohlenwasserstoffe wurden deutlich höhere Abweichungen festgestellt. Dies ist das Ergebnis eines wissenschaftlichen Großexperimentes, das im Frühjahr 2001 an der Autobahn zwischen Mannheim und Heidelbe