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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Geowissenschaften

Warum wuchs das Eisschild?

Neuer Zusammenhang zwischen CO²-Gehalt, Temperatur und Erdumlaufbahn

Was führte vor etwa 14 Millionen Jahren dazu, dass eine warme Klimaphase endete und sich das Eis am Südpol stark ausdehnte? Dieser Frage gehen Kieler und Bremer Paläoklimaforscher in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe von Nature (vom 24. November 2005) nach. Dabei ergaben sich Hinweise auf einen direkten zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Abnehmen der Kohlendioxid (CO²)-Werte auf der Erde, dem Anwachsen des E

Geowissenschaften

Abruptes Wachstum der antarktischen Eiskappe im Miozän

Vor etwa 13 bis 14 Millionen Jahren dehnte sich die Eiskappe der Antarktis sprunghaft bis an die Küsten des Kontinents aus. Wissenschaftler der Universität Kiel und des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder in Bremen fanden jetzt in ungewöhnlich detaillierten Meeresablagerungen aus dem Pazifik neue Hinweise auf die Mechanismen dahinter. Die Forscher vermuten, dass Änderungen in der Erdbahn zusammen mit sinkenden CO2-Konzentrationen zu der abrupten Ausdehnung führten. Ihre Ergebnisse erscheinen am

Agrar- Forstwissenschaften

Gesunde Kartoffeln durch gezielte Belichtung

Im ökologischen Landbau kommt es besonders auf gesundes Saat- und Pflanzgut an. Kartoffeln werden normalerweise möglichst dunkel gelagert. Licht kann aber den Glykoalkaloidgehalt in den Knollen erhöhen. Diese Inhaltsstoffe sind für antibiotische Reaktionen und die Abwehr von Fraßschäden verantwortlich. In einem Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, das an der Universität Göttingen durchgeführt wurde, sollte geprüft werden, wie die Qualität von Saatkartoffeln durch gez

Agrar- Forstwissenschaften

Riesenbärenklau, Invasion stoppen – aber wie?

Der Riesenbärenklau – auch Herkulesstaude genannt – ist bei uns keine heimische Pflanzenart. Vielmehr ist er im 19. Jahrhundert als Zierpflanze aus dem Kaukasus eingeführt worden. So beeindruckend die Pflanze ist, so gefährlich ist sie auch. Bei Kontakt mit dem Pflanzensaft können Verbrennungen dritten Grades entstehen. Seine großen Blätter sorgen für so viel Schatten, dass sich viele heimische Pflanzen in seiner Nähe nicht mehr wohl fühlen und weichen. Die Flächen bleiben im Herbst kahl und sind ero

Agrar- Forstwissenschaften

Pflügen oder nicht pflügen, das ist hier die Frage

Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) zeigen auf Workshop Vor- und Nachteile des pfluglosen Arbeitens auf. Bei pfluglosem Arbeiten und gleichzeitig ungeeigneter Fruchtfolge werden Unkräuter und Krankheiten zum Problem.

Pflügen ist wohl eine der ursprünglichsten bäuerlichen Tätigkeiten. Der pflügende Bauer gilt vielen als Sinnbild für die Landwirtschaft. Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass auf etwa zwei Millionen Hektar, einem sechstel

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Elektro-Gesetz: Mit dem Ende der Registrierungsfrist rückt die Umsetzung näher

Zum Stichtag 24. März 2006 gehören Elektro-Altgeräte auf die Sammelstelle statt auf den Müll

Heute endet eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Umsetzung des neuen Elektro-Gesetzes. Geräte-Hersteller müssen ihre Produkte beim Elektro-Altgeräteregister (EAR) eintragen lassen. Am Lebensende der Geräte müssen die Hersteller für die umweltgerechte Entsorgung und Verwertung sorgen.

Das neue Elektro-Gesetz weist den Herstellern der von dem Gesetz erfassten Geräte die Produktverant

Ökologie Umwelt- Naturschutz

UN-Konferenz zu wandernden Tierarten in Nairobi

Internationaler Naturschutz

Die Auswirkungen von Klimaaenderungen auf wandernde Tierarten und die Gefahren der Vogelgrippe fuer Mensch und Natur sind herausgehobene Themen der UN-Konferenz zu wandernden Tierarten, die derzeit in Nairobi stattfindet. Die deutsche Delegation setzt sich besonders fuer einen besseren Schutz der Wale ein. Nicht nur der Walfang gefaehrdet die Wale, der Mensch macht ihnen das Ueberleben auch durch andere Faktoren schwer. “Die Klimaveraenderung wird auf der

Ökologie Umwelt- Naturschutz

NABU und Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg starten Havelrenaturierung

Der Naturschutzbund NABU hat heute auf einer Konferenz sein Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel vorgestellt. Der NABU wird zusammen mit den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt in den kommenden 13 Jahren Gebiete zwischen Pritzerbe und Gnevsdorf naturnah gestalten. Zum Auftakt des Projektes hatte der NABU gemeinsam mit seinen Partnern – den Landkreisen Havelland und Stendal sowie dem Landesumweltamt Brandenburg und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe Sachsen-Anhalt – in die

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Feinchemie verhindert Störung des biologischen Gleichgewichts

Von Jahr zu Jahr wachsen die internationalen Warenströme – auch und gerade auf den sieben Weltmeeren. Immer mehr und immer größere Schiffe transportieren Millionen Tonnen Güter zwischen den Kontinenten. So etwa peilt der boomende Hamburger Hafen, Deutschlands Tor zur Welt, für 2005 mit einem Umschlag von acht Millionen Containern schon wieder eine neue Rekordmarke an. Doch der wirtschaftliche Aufschwung hat Schattenseiten.

In den riesigen stählernen Laderäumen der Frachter und Tanke

Geowissenschaften

Ein Marsjahr unterwegs mit Mainzer Spektrometern

Das hätte keiner gedacht. Da baut man zwei Instrumente für die Doppelmission zum Mars, testet sie auf Herz und Nieren und hofft, dass sie drei Monate funktionieren. Jetzt sind fast zwei irdische Jahre vorbei und die beiden Alpha-Röntgen-Spektrometer (APXS) arbeiten immer noch wie am ersten Tag. Manchmal reiben sich die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie die Augen, ob sie nicht träumen: ein ganzes Marsjahr (687 Tage) ist vergangen und es gibt immer noch neue, wissenschaftlich hochin

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Hohe Wassertemperaturen – leere Netze

Klimawandel verstärkt Fischereiproblematik

Neben der Überfischung und der Gewässerverschmutzung haben Fischbestände in aller Welt zunehmend auch unter dem Klimawandel zu leiden. Ein neuer Report des WWF macht deutlich, dass steigende Wassertemperaturen sowohl in den Ozeanen als auch in Flüssen und Seen die Bestände zusätzlich gefährden. Ein geringerer Sauerstoffgehalt des Wassers sowie ein verschlechtertes Nahrungsangebot stellen für viele Arten ein erhebliches Problem dar. Auc

Agrar- Forstwissenschaften

Wald im Fluss – Management bewaldeter Hochwasserrückhalteräume

Internationaler Kongress in der Stadthalle Kehl vom 17. bis 19.11.2005

Die Jahrhunderthochwässer an Rhein, Elbe und Oder in den vergangenen Jahren, aber auch das jüngste Hochwasser im Donaueinzugsgebiet im August diesen Jahres haben es deutlich gezeigt: Veränderungen der Landnutzung zusammen mit Klimawandel haben vielerorts zu einer Verschärfung von Hochwassergefahren geführt. Zum Schutz von Menschen und Wirtschaftsgütern vor derartigen Naturkatastrophen wird deshalb entlang von F

Geowissenschaften

Tauchfahrten in die bizarre Mondlandschaft der Tiefsee

Neue Entdeckungen vor der Küste Mittelamerikas

Die Tiefsee, ein kalter lichtloser Ort ohne Leben? Weit gefehlt, auch in dieser lebensfeindlich anmutenden Umgebung gibt es Regionen mit Lebensformen, hoch spezialisiert und angepasst an diese Verhältnisse. In solchen Regionen brodelt es, Gase entweichen aus dem Boden, Erdbeben erschüttern den Meeresgrund und können Schlammlawinen auslösen. Die Ursache liegt tiefer unter dem Meeresboden. Dort, an den Grenzflächen zweier Erdplatten wi

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Globaler Waldbestand schwindet in alarmierendem Ausmaß

Schutzmaßnahmen in Mitteleuropa zeigen positiven Effekt

Auf der Erde werden Jahr für Jahr rund 13 Mio. Hektar an Waldflächenbestand vernichtet. Aufgrund von Aufforstungsmaßnahmen und natürlicher Ausbreitung konnte dieser Schwund in den vergangenen Jahren zwar auf 7,3 Mio. Hektar globalen Nettoverlust pro Jahr eingedämmt werden, was in etwa der Fläche der Beneluxstaaten entspricht. In Problemregionen wie Südamerika und Afrika ist die Lage aber nach wie vor dramatisch, wie eine neu

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Zwei Milliarden Autos belasten in 2050 das globale Klima

Daniel Goeudevert, früherer VW-Vorstand, fordert ein konsequentes Umdenken und neue Antriebskonzepte / Kontroverse Experten-Diskussion auf dem internationalen “Zukunftspodium Automobil” in Luzern “Mobilität wird künftig einen höheren Preis haben. Sie nachhaltig zu gewährleisten erfordert dringenden Handlungsbedarf”. Dies ist eine der Kernaussagen einer spannenden Diskussionsrunde von Experten, die auf dem internationalen »Zukunftspodium Automobil« in Luzern Thesen künftiger Mobilit

Geowissenschaften

Tsunami-Frühwarnsystem geht an den Start

Erste GPS-Bojen auf dem Weg zum Einsatzort

Das von Deutschland entwickelte Tsunami-Frühwarnsystem geht an den Start. Das Forschungsschiff “SONNE” stach am Dienstag mit den ersten GPS-Bojen an Bord vom indonesischen Hafen Jakarta aus in die Indische See. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hob die technologische Leistung hervor. “Deutschland leistet mit dem Aufbau des Tsunami-Frühwarnsystems Zukunftsvorsorge für die Menschen am Indischen Ozean.” Das System solle ab dem Jahr

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