Italienische Archäologen graben gegenwärtig am Fuß des Vesuv eine bronzezeitliche Siedlung aus. 1800 Jahre vor der Zerstörung der römischen Stadt Pompeji im Jahr 79 nach Christus haben die Asche-Massen des gefährlichsten Vulkans Europas dort die ländliche Ansiedlung Nola unter sich begraben. Guiseppe Vecchio von der Archäologiebehörde Neapel schwärmt in der ZEIT von “einer der besterhaltenen Siedlungen aus der Bronzezeit”. Die Vulkan-Asche hat Fußspuren konserviert, Mandeln,
Meteorologen finden neue Erkenntnisse über tropische Wirbelstürme
Wirbelstürme treten üblicherweise nur nördlich und südlich des Äquators auf. Forscher der Naval Postgraduate School in Monterey/Kalifornien haben aber entdeckt, dass sich auch in der Zone 300 Kilometer nördlich und südlich des Äquators, die sonst als wirbelsturmfrei gelten, alle 100 bis 400 Jahre ein Taifun ereignen kann. Das berichtet die Singapore Straits Times in ihrer jüngsten Ausgabe.
Die Forscher haben
Den vermutlich fast erloschenen Vulkan Mauna Kea auf Hawaii haben Wissenschaftler bis in eine Tiefe von 3.000 Metern angebohrt. Auf diese Weise wollen sie einen so genannten “hot spot” untersuchen – das sind Stellen, an denen heiße Ströme im Erdmantel emporsteigen. An dem Projekt sind Forscher aus aller Welt beteiligt, darunter auch die Geologin Prof. Dr. Helga de Wall von der Uni Würzburg.
Die Inseln von Hawaii bilden eines der aktivsten Vulkanfelder der Erde. Sie wurden über einem “hot s
Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) ist es gelungen, die Herkunft ungewöhnlich warmer Wassermassen in der Arktis zu klären. Die Strömungen im Arktischen Ozean wurden am Computer so simuliert, dass Messdaten aus den neunziger Jahren erklärt werden können, die eine unerwartete Erwärmung und andernorts auch unerwartet tiefe Temperaturen gezeigt hatten. Damit ist die Zirkulation von Wassermassen durch diesen Teil des Weltozeans jetzt besser verstanden. Nicht nur die Temperaturdaten der v
Seit einiger Zeit diskutieren Klimaforscher, welcher Einfluss beim Klimawandel der Stärkere ist: die veränderliche Sonnenaktivität oder der Mensch. Die neueste Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Klimaänderungen überwiegend auf veränderte Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche zurückzuführen. Seitdem spielt jedoch der Mensch für den Klimawandel die entscheidende Rolle. Nach der neuen Studie der Potsdamer Wissenschaftler waren Ä
Dr. Enno Schefuß vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder Bremen weist gemeinsam mit niederländischen Kollegen nach, warum afrikanische Regenwaldregionen im Lauf der Erdgeschichte zunahmen bzw. schrumpften, warum trockene Savannengürtel anwuchsen bzw. schwanden. Demnach ist das Auf und Ab der Meerestemperaturen im tropischen Atlantik der entscheidende Faktor. Das ergaben Untersuchungen an Meeresablagerungen, die bis zu 1,2 Millionen Jahre alt sind.
Wüsten, Savannen und Regenwälder präg
Tom und Jerry sind ein Jahr im All
Seit genau einem Jahr fliegen die amerikanisch-deutschen Satellitenzwillinge GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) um die Erde. Das Geosatellitenpaar, das auch unter dem Namen “Tom und Jerry” bekannt ist, misst seit einem Jahr mit bisher nicht gekannter Genauigkeit das Schwerefeld der Erde. Bisher sind mehr als 100 Tage extrem genauer Messdaten gewonnen worden.
Hauptmessgerät an Bord der beiden Satelliten ist ein Distanzmessystem,
Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) und der ETH Zürich ist es zusammen mit amerikanischen Kollegen aus Miami, Princeton und Woods Hole erstmals gelungen, ein präzises Bild der klimatischen Rahmenbedingungen zu zeichnen, welches die Blütezeit klassischen Maya Kultur und die Phase des abrupten Kollapses dieser Kultur im 9. Jahrhundert nach Christus charakterisierten.
Anhand von geochemischen Untersuchungen der Sedimente des Cariaco-Beckens vor der Küste Venezuelas k
Archäologiestudenten der Berliner Humboldt-Universität und der Universität Shendi im Nordsudan erforschen gemeinsam die Ruinen des antiken Hamadab. Gerade in der derzeitigen brisanten Situation der Weltpolitik besitzt diese Form des Dialoges zwischen Europa und dem islamischen Nordostafrika eine kaum zu unterschätzende Bedeutung.
Die 2000 Jahre alte Stadtsiedlung von Hamadab ist der Nachbarort von Meroe-City, der Hauptstadt des Nordsudan in den Jahrhunderten um die Zeitenwende. Spek
Australisch-französisches Projekt betreibt Klimaforschung in der Tiefsee
Ein französisch-australisches Forschungsteam hat im Great Australian Bight in Südaustralien Gesteinsproben entnommen, die die Klimageschichte des fünften Kontinents bis vor 250.000 Jahren erzählen. Das berichten die Australian National University ANU und die Geoscience Australia, die beide Partner des AUSCAN Projekts sind.
Die Bodenproben wurden im Murray Canyon vor der Küste Südaustraliens genommen. D
Am Freitag, den 14. März 03, morgens um neun Uhr, werden voraussichtlich die beiden Polarflugzeuge “Polar 2” und “Polar 4” des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) aus der Antarktis wieder in Bremerhaven-Luneort eintreffen. Wissenschaftler haben von Bord aus Eisdicken antarktischer Gletscher gemessen um herauszufinden, ob die Eismenge in diesen Gebieten zu- oder abnimmt. Aus den Daten der vorigen Saison (2001/2002) errechneten AWI-Forscher, dass der rund 120.000 Quadratkilometer große Gletscher Jutulstraum
Die gemeinsame Forschungsstelle der Kommission (GFS) wird ihr innovatives hochauflösendes Radarsystem LISA (Linear Synthetic Aperture) einsetzen, um Aktivitäten des Vulkans Stromboli in Italien zu überwachen. Nach den jüngsten Anstiegen der Vulkantätigkeit untersuchte das italienische Ministerium für Katastrophenschutz die GFS in Ispra (Italien), die Bodenbewegungen an den Hängen des Stromboli zu messen, um so Frühwarnungen für Maßnahmen im Ernstfall zu ermöglichen. Der Vulkan Stromboli war am 30
Mittels eines Multielektrodensystems wird die elektrische Leitfähigkeit des Deiches gemessen, aus der die Experten ableiten können, ob ein Deich sicher oder gefährdet ist.
Die Universität Leipzig ist auf der Terratec mit einem Hochwasserschutzprojekt vertreten. Mittels eines Multielektrodensystems wird die elektrische Leitfähigkeit des Deiches gemessen, aus der die Experten ableiten können, ob ein Deich sicher oder gefährdet ist. Das Messverfahren nennt sich geoelektrische Leitfähigkeitstom
Hitze und Trockenheit in der Sahara, Kälte und Schnee in der Tundra – markante Landschaften, die eine Gemeinsamkeit haben: In beiden Regionen wirken Klima und Landoberfläche besonders stark aufeinander. Durch den vom Menschen angestoßenen Klimawandel könnte die Savanne in die Sahara vordringen und Nadelwald in bislang karge Tundrengebiete. Dies zeigen Computersimulationen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
Die Potsdamer Wissenschaftler und ihre Kolleg
Geowissenschaftler berichten über Durchbruch bei der Erforschung der Kern-Mantel-Grenze – Experimenteller Nachweis: Grenzlage zwischen Erdkern und -mantel mit erhöhter Leitfähigkeit
Über einen Durchbruch bei der Erforschung der Kern-Mantel-Grenze in der tiefen Erde berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe die renommierte Fachzeitschrift “Nature”. Bei diesen Forschungsarbeiten sind Wissenschaftler des Bayerischen Geoinstituts der Universität Bayreuth* führend, und sie haben nichts anbrennen
Wie hat sich das Klima in den vergangenen 15.000 Jahren in Tibet gewandelt? Dieser Frage gehen zwei Berliner Paläontologen nach, die im März 2003 zu einem Geländeaufenthalt im nordöstlichen Tibet aufbrechen und den großen Südwasser-See Zaling-Hu und einen ganz in der Nähe gelegenen Salzwasser-See untersuchen.Die Art der Zusammensetzung von Seegemeinschaften, insbesondere die viele tausend Jahre alten Seeablagerungen, erlauben wichtige Rückschlüsse auf die Klimaveränderungen der vergangenen Jahrta