Geowissenschaften

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Ein Ozonloch entsteht

Start einer internationalen Messkampagne in der Antarktis

Am 14. Juni beginnt eine von Wissenschaftlern der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) geleitete internationale Messkampagne in der Antarktis, mit der bisher ungeklärte Fragen zur Zerstörung des Ozons gelöst werden sollen. Neun antarktische Messstationen, darunter die deutsche Neumayer-Station des AWI, werden über vier Monate hunderte von Ozonsonden starten, und dabei ein genaues Bild zeichnen, wann, wo,

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Genaue Wettervorhersage mittels Hochleistungs-Laser

Die Freie Universität Berlin ist zum ersten Mal Inhaberin eines Patents. Dabei handelt es sich um eine Erfindung von Prof. Dr. Ludger Wöste (Fachbereich Physik) gemeinsam mit Prof. Dr. Jean-Pierre Wolf (Universität Lyon). Beide haben ein Verfahren zur Erzeugung von Kondensationskeimen in der übersättigten, d.h. sehr feuchten Atmosphäre entwickelt. Damit ist es – dank eines mobilen Hochleistungs-Lasers – möglich, präzisere Regenvorhersagen zu treffen. Die Erfindung ist mittlerweile international zum

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Internationales seismisches Weitwinkel-Experiment

Geowissenschaftler sprengen Anfang Juni in Sachsen und Bayern

In Zentral-Sachsen und in Nordost-Bayern wird Anfang Juni die Erde einige Male ein wenig beben. Ursache dafür sind keine Erdbeben, sondern Sprengungen, die einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt zu neuen Erkenntnissen verhelfen sollen.

Wissenschaftler der Universitäten Jena und Leipzig sowie der TU Bergakademie Freiberg nehmen an einem internationalen seismischen Weitwinkel-Experiment teil. Darin wird die Bes

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Was Radiosignale über den Mars verraten

Der Countdown läuft. Am 2. Juni um 19:45 MESZ wird die europäische Raumsonde Mars Express vom Raumflughafen Baikonur in Kasachstan seine sechs Monate währende Reise zum roten Planeten antreten.

Mit an Bord wird auch MaRS sein, ein Radiowellenexperiment, mit dem Forscher vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit weiteren deutschen, europäischen und amerikanischen Instituten die Atmosphäre des Mars analysieren und seine Oberfläche abtast

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Niederschläge verlässlich vorhersagen

Universität Karlsruhe ist an neuem DFG-Schwerpunktprogramm beteiligt

Wie wichtig eine verlässliche Vorhersage von Niederschlägen für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft ist, hat die Flutkatastrophe im Jahr 2002 erneut gezeigt. Doch noch sind Vorhersagen nicht so präzise, dass Unwetterwarnungen immer genau und früh genug erfolgen können. Bessere Vorhersagemodelle zu entwickeln, ist Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab Anfang 2004 geförderten neuen Schwerpunktpro

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Bremer Geoforscher entdecken riesigen Canyon vor Nordwest-Afrika

Auf ihrer vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Expedition mit dem Forschungsschiff “Meteor” machten Bremer Wissenschaftler des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder eine sensationelle Entdeckung. Vor der Küste Mauretaniens stießen sie auf einen mächtigen untermeerischen Canyon von phantastischer Gestalt. In vielen Mäandern schlängelt er sich von der flachen Küste über eine Distanz von mehr als 200 Kilometern bis weit hinaus Richtung atlantische Tiefsee. Noch in Wassertiefen von mehr als 3.000 Metern kon

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Mysteriöse Klimazyklen

Während der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren endete, erwärmte sich über zwanzigmal plötzlich und dramatisch das Klima. Diese so genannten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse zeigen eine erstaunliche und rätselhafte Regelmäßigkeit, wie der Klimatologe Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer neuen Studie nachweist. Die Untersuchung erscheint in der aktuellen Ausgabe der Geophysical Research Letters.

Dansgaard-Oeschger-(kurz: DO-)Ereignisse sind die wohl

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Führten Erdhebungen zur Entstehung des Menschen?

Die Bildung des Ruwenzorigebirges in Ostafrika hat möglicherweise zur Entwicklung der ersten Menschen geführt. Mit dieser Hypothese startet im Sommer dieses Jahres ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Ring, Geowissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, nach Uganda, um durch Gesteinsuntersuchungen Aufschluss über die Geschichte der Menschheit zu erhalten.

“Wir wollen herausfinden, ob die Hebung des Ruwenzorigebirges zeitlich mit der Hominidenentwick

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Neue Erkenntnisse über die Bodendegradation

In einem von der EU finanzierten Projekt wurden verschiedene Aspekte rund um das Phänomen der Bodendegradation im Zusammenhang mit dem Klima des Mittelmeerraumes und der Sahel-Region eingehend untersucht.

Die dabei gefundenen Ergebnisse lieferten ein besseres Verständnis für die weitergehenden Auswirkungen und dürften nach den Erwartungen der Projektteilnehmer neue Formen einer ökologisch nachhaltigeren Landnutzung in diesen Regionen ermöglichen.

Extreme Wetterbedingungen w

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Bundestagsstudie: In Deutschland enorme Potenziale für geothermischen Strom

In Deutschlands Erdkruste schlummern enorme Potenziale für geothermischen Strom. Das jedenfalls ist das wesentliche Fazit einer Studie des Büros für Technikfolgenabschätzung (TAB) des Deutschen Bundestages, die gestern vom Forschungsausschuss des Parlaments angenommen wurde.

Der Sachstandsbericht “Möglichkeiten geothermischer Stromerzeugung in Deutschland” des Autorentrios Herbert Paschen, Dagmar Oertel und Reinhard Grünwald setzt sich neben einer Abschätzung und Bewertung der Potenzi

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Fossiler Fisch als Thermometer

US-Forscher schließen von versteinerten Fischknochen auf Klima

Versteinerte Fischknochen helfen amerikanischen Forschern bei der Berechnung des Klimas vor 65 Mio. Jahren. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Das Forscherteam hat die Isotopenverhältnisse von Kohlenstoff, Sauerstoff und Strontium in den Fossilien von Fische untersucht. Daraus konnten sie auf die Temperatur des Wassers schließen.

Die Knochen der Fische, Vorhisia vulpes

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Bremer Umweltphysiker entwickeln Messgerät für arktische Ozonschicht

Mikrowellenradiometer wird jetzt nach Grönland verschifft

Bremer Wissen, Bremer Technologie und Bremer Innovation sind weltweit gefragt: beispielsweise bei der Erforschung der Ozonschicht. Nach zweijähriger Entwicklungszeit ist unter Federführung Bremer Wissenschaftler vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen ein Mikrowellenradiometer entwickelt worden, um die stratosphärische Ozonschicht in der Arktis langfristig zu beobachten. Die gemessenen Daten sollen dazu beitragen,

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US-Forscher konzipieren neues Erdbeben-Frühwarnsystem

Südkalifornier profitieren von wichtigen Sekunden für Schutzmaßnahmen

Geologen der University of Wisconsin-Madison haben ein neues Frühwarnsystem für die Erdbebenregion Südkalifornien konzipiert. Es registriert 40 Sekunden vor Beginn des Erdbebens schwaches Beben. In diesen Sekunden hätte die Bevölkerung Zeit, ins Freie zu laufen oder sich unter Tischen zu schützen. Flugzeuge könnten in diesem Zeitraum noch vom Landen abgehalten, Brücken vom Verkehr freigemacht und Gas-Pipelines unte

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Kein Massensterben durch Chicxulub-Impakt

Kein Massensterben durch Chicxulub-Impakt
Geologen datieren Einschlagkrater in Mexiko vor Kreide-Tertiär-Grenze

Was war die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren? Der Asteroideneinschlag auf der mexikanischen Yucatan-Halbinsel, der bisher dafür verantwortlich gemacht wurde, steht nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Massensterben der Arten an der Kreide-Tertiär-Grenze: Er geschah rund 300 000 Jahre früher, und der nach dem heutigen Dorf Chicx

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Leipziger und Ukrainische Paläontologen vollenden gemeinsames Grabungs-Projekt

Zahn um Zahn

Hunderte auf der Halbinsel Krim ausgegrabene Hai-Zähne werden derzeit in der geologisch-paläontologischen Sammlung der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig untersucht. Die rund 45-50 Millionen Jahre alten Überbleibsel der damaligen Fauna werden Stück für Stück präpariert und fotografiert. Ziel dieser aufwändigen, bald vollendeten Arbeit ist es zunächst, die Ergebnisse zu publizieren. Das wertvolle Material wird dann sowohl die Sammlung in Lei

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Satelliten-Prüfung im arktischen Eis

Meereisforscher unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) untersuchen in der Arktis zurzeit die Messgenauigkeiten des Umweltsatelliten “Envisat” und des zukünftigen Eissatelliten “CryoSat”.

Hierzu hat sich der deutsche Forschungseisbrecher “Polarstern” keine 900 Kilometer vom Nordpol während seiner aktuellen Forschungsreise ARK XIX bei Lufttemperaturen bis -30°C im Eis einfrieren lassen.

“Envisat” und “CryoSat”: Satelliten zur K

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