Geowissenschaften

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Methanausbrüche am Meeresboden – Science-Artikel mit neuen Beweisen

Methan ist ein sehr potentes Treibhausgas. Als eisförmiges Methanhydrat ist es in großen Mengen im Meeresboden gelagert. Manche Indizien deuten darauf hin, dass es im Lauf der Erdgeschichte wiederholt zu heftigen, untermeerischen Methanausbrüchen kam. Klimaschwankungen sowie Artensterben und biologische Umwälzungen in Ozeanen und auf Kontinenten waren die Folge.

In der kommenden Ausgabe (21. 2.) der Zeitschrift Science stellen Prof. Kai-Uwe Hinrichs und Mitarbeiter der amerikanischen

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Die Auslösung des Wetterphänomens El Niño wird durch eine untermeerische

Seit Ende 2002 ist El Niño zurück. Diese Wetteranomalie wurde nach dem Christkind benannt, weil sie sich im Durchschnitt alle zwei bis sieben Jahre um Weihnachten herum bemerkbar macht. Jedoch beschränkt sich ihre Ähnlichkeit mit dem zarten Kind nur auf das Datum. El Niño ist nämlich ein Monster. Er verursacht verheerende meteorologische Störungen, die, besonders in den tropischen Ländern, aber auch auf der ganzen Erde, manchmal dramatische menschliche und ökonomische Folgen haben. Zurzeit weiß die F

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Tragbarer Messstab bestimmt Lawinengefahr

Schweizer Gerät bestimmt Härte-Profil automatisch

London/Davos (pte, 20. Feb 2003 10:44) – Forscher vom Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos haben einen teleskopartigen Messtab zur automatischen Bestimmung der Lawinengefahr im Gelände entwickelt. Der Messstab besitzt einen integrierten Motor. Mit dessen Hilfe kann der Skitouren-Leiter künftig den Messtab mit einer Geschwindigkeit von zwei Zentimetern pro Sekunde ausfahren und durch die Schneedecke stoßen

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Bedeutende Fortschritte in Atmosphärenforschung erwartet: Forschungsflugzeug dringt in neue Höhe vor

Bundesforschungsministerium gibt grünes Licht für “HALO” – Schwerpunkt der Atmosphären- und Klimaforschung künftig in den Tropen.

Die Atmosphärenforschung und die Untersuchungen zum weltweiten Klimawandel werden durch das neue Forschungsflugzeug “HALO” bedeutende Fortschritte erzielen. Univ.-Prof. Dr. Stephan Borrmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erwartet insbesondere in der Wolken- und Spurengasforschung in den Tropen wichtige neue Erkenntnisse, die Aufschluss über

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Kühlwasserkreislauf am Meeresgrund entdeckt

Unter wissenschaftlicher, technischer und logistischer Beteiligung durch die Bremer Geowissenschaftler Prof. V. Spieß, Dr. L. Zühlsdorff und Prof. H. Villinger entdeckten US-Forscher vor der nordamerikanischen Westküste einen mehr als 50 Kilometer langen Kühlwasserkreislauf im Ozeanboden.

Dessen Eckpfeiler sind Erhebungen am Meeresgrund, die mehrere Hundert Meter hoch sind und als Wärmeleiter fungieren. Über die Untersuchungen zum Wärmehaushalt der Erde berichtet das Fachblatt Nature

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EU-Forschungsprojekt offenbart Oberflächenwirkung von Erdbeben

Forschungsarbeiten der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission haben die Wirkung eines größeren Erdbebens in abgelegenen Regionen des indischen Subkontinents offenbart und damit entscheidendes Referenzmaterial für die Analyse künftiger Erdbeben geliefert. Die Ergebnisse der Studie werden heute veröffentlicht.

Mit Hilfe von Daten des MISR-Instruments (Multi-angle Imaging SpectroRadiometer) an Bord des NASA-Satelliten Terra konnten GFS-Wissenschaftler sowie amerik

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Schlafende Vulkane sind doch aktiv

Südamerika: Satelliten zeigen wahres Gesicht der feuerspeienden Berge

Schockiert sind Wissenschaftler des California Institute of Technology über ihre jüngsten Entdeckungen: nach einem Satelliten-Screening von über 900 Vulkanen in Südamerika, stellte sich heraus, dass vier Vulkane, die scheinbar ruhen, aktiv sind.

Mit Hilfe von Satelliten haben die Wissenschaftler mehr als 900 Vulkane in den Anden und in Chile genauer unter die Lupe genommen. Die Forscher verglichen die Sate

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20.000 Jahre vor unserer Zeit

Eiskern-Bohrung in der Antarktis erreicht tausend Meter Tiefe

An der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis förderten Wissenschaftler in der vergangenen Woche einen Eisbohrkern aus einer Tiefe von eintausend Metern zu Tage. Dieses Eis ist rund 20.000 Jahre alt und gibt damit Hinweise auf das Klima während des letzten glazialen Maximums (Eiszeit). Bei der Datierung hilft eine Ascheschicht in 802 Metern Tiefe, die ein prähistor

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NASA-Shuttle und Satellit untersuchen Athmosphäre

Wissenschaftler wollen Datensammlung über Ozonschicht

Mit einem neuen Satellit im Orbit und einigen atmosphärischen Experimenten an Bord der Raumfähre Columbia erforscht die US-Weltraumbehörde NASA den Zustand der Erdatmosphäre. Das 85 Mio. Dollar teure Raumschiff SORCE (Solar Radiation and Climate Experiment) soll mit fünf Spezialinstrumenten neue Daten über die Energie der Sonne liefern.

“Wir brauchen unbedingt eine langfristige Untersuchung über die natürliche Variation

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Ostsee wird durch Nordseewasser "aufgefrischt"

Seit 10 Jahren erstmals wieder massiver Salzwassereinbruch in der Ostsee

Die Nordsee hilft der Ostsee! Erstmals seit 1993 gibt es zurzeit wieder einen erheblichen Einstrom von sauerstoffreichem und salzhaltigem Wasser aus der Nordsee in die Ostsee. Dies haben die automatischen Messstationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) seit einigen Tagen beobachtet. Die Experten von BSH und dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde, das die Messnetzstationen in der Osts

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Den Giftgasen am Meeresboden auf der Spur

Heute heißt es in Kapstadt “Leinen los!” für die erste Meeresforschungsexpedition des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder vor Südwestafrika. Ziel ist es u.a. zu klären, warum es vor der Südwestküste des schwarzen Kontinents regelmäßig zu Eruptionen von giftigen Schwefelwassserstoffgasen kommt. Die Gasaustritte, die das Meerwasser türkis färben und selbst auf Satellitenbildern deutlich zu erkennen sind, führen immer wieder zu großen Fischsterben.

Robbenkolonien, Scharen von Seevögeln, großer

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Genetische Fingerabdrücke von Vulkanen

TU Bergakademie Freiberg eröffnet Forschungszentrum für vulkanische Gefüge

Ein Forschungszentrum für vulkanische Gefüge wurde an der TU Bergakademie Freiberg eingeweiht. Weltweit einmalig sammelt das “Zentrum für vulkanische Texturen” alle verfügbaren Daten über vulkanische “Produkte” wie Lava, Glutwolken- oder Fallablagerungen. In etwa fünf Jahren wird die Sammlung, die die bedeutenden mineralogischen und stratigraphischen Sammlungen der Universität sinnvoll ergänzt, Proben typische

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Wie die Erde einst verkrustete: Greifswalder erforschen die Geologie der jungen Erde

Greifswald schreibt neue Erdgeschichte, in Nature

Die Erde ist 4500 Millionen Jahre alt, jedoch stammen weit weniger als 5% der Gesteine aus den ersten 30% dieses Zeitraums. Die kontinentale Kruste, also die Landmassen, wurde nach und nach gebildet, mit einem kräftigen Schub zwischen 3500 und 2500 Millionen Jahren vor heute. Dies muss heißen, dass geologische Prozesse in der ersten Hälfte der Erdgeschichte ganz anders abgelaufen sind als auf der modernen Erde. Geologen müssen übliche

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Ältestes Schiffswrack im Schwarzen Meer entdeckt

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat mit Unterstützung der National Geographic Society im Schwarzen Meer das älteste jemals dort entdeckte Schiffswrack gefunden. Kürzlich abgeschlossenen Untersuchungen zufolge sank das Schiff zwischen dem 5. und dem 3. Jahrhundert v. Chr. vor der Küste des heutigen Bulgarien. Zur Datierung des Schiffswracks untersuchten die Wissenschaftler Fischgräten, die in einer der Tonamphoren gefunden wurden, mit denen das Schiff beladen war. Die Analyse ergab, d

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Ist es möglich, drohende Erdbeben vorherzusagen?

Geologen untersuchen Erdbebenzone in der Türkei

Kaum ein Land in Europa wird so häufig von Erdbeben heimgesucht wie die Türkei. Am Boden des Marmarameeres – einem Binnenmeer im Nordwesten der Türkei, das mit dem Schwarzen Meer durch den Bosporus und mit dem Ägäischen Meer durch die Dardanellen verbunden ist – gibt es eine Erdbebenzone, die Geologen von der Freien Universität Berlin wissenschaftlich untersucht haben. Bei der Analyse von entnommenen Sedimenten kamen sie zu überraschend

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Satellit misst Eisflächen

ICESat von der Airforce-Base Vandenberg gestartet

Ein Satellit zur Beobachtung der Eisdecke, ist am Sonntag von der Airforce-Base Vandenberg in Zentral-Kalifornien in die Erdumlaufbahn geschossen worden. ICESat soll den Forschern genau Aufschluss über Veränderungen der Eisdecken in der Arktis und Antarktis liefern.

Die Ergebnisse der Forschungsberichte sollen zu Modellen für die Berechnungen herbeigezogen werden, wie sich ein steigender Meeresspiegel aufgrund schrumpfender

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