Geowissenschaften

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Magnetische Ozeanströmungen

Erstmals Identifikation von magnetischen Meeresströmungen in Magnetfeldmessungen des Satelliten CHAMP

Erstmals ist es Wissenschaftlern am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) in Zusammenarbeit mit der University of Washington gelungen, die magnetische Signatur von Meeresgezeitenströmungen vom Satelliten aus zu kartieren (SCIENCE, 10. Januar 2003, Vol. 299, pp. 239-241).

Schon seit einiger Zeit wurde vermutet, dass die Bewegung des gut leitenden Meerwassers durch das Erdmagnetf

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Archäologen erforschen den Untergang von Xkipché in Mexiko

Von Januar bis April führen Wissenschaftler der Universität Bonn eine Grabung in Xkipché im Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatán durch. Das Projekt befasst sich – einmalig für diese Region – gezielt mit der bäuerlichen Bevölkerung in der Spätklassik der Mayakultur. Fast alle anderen archäologischen Grabungen im Norden Yucatáns setzen sich dagegen vorwiegend mit der Rolle der Eliten auseinander.

Vor einhundert Jahren beschrieb der deutsche Forschungsreisende Teobert Maler die Ma

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Grund für Rheinhochwasser: Flussbegradigung und zunehmende Oberflächenversiegelung

Vollgelaufene Keller, überspülte Promenaden, Millionenschäden an Häusern und Parkanlagen: Anwohner des Rheins haben momentan wieder zu leiden – wie in den letzten Jahrzehnten immer häufiger: Fast jedes Jahr nähern sich die Rheinhochwasser inzwischen kritischen Pegelständen; nur vierzehn Monate lagen zwischen den beiden letzten “Jahrhunderthochwassern” im Dezember 1993 und im Januar 1995. Den Grund dafür sieht Professor Dr. Jürgen Pohl vom Geographischen Institut der Universität Bonn vor allem in der

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Zusammenhang zwischen Granit- und Goldvorkommen entdeckt

Seit einer neuen Entdeckung des Wirtschaftsgeologen Dr. Tim Baker von der James Cook University in Queensland, Australien, begeben sich Bergwerks-Unternehmen bei ihrer Jagd nach Gold auf die Suche nach Granit.

Während seiner Arbeit in der Yukon Provinz in Kanada stellte Dr. Baker eine erstaunliche Verbindung zwischen dem Aufkommen von bestimmten Granitarten und Mineralien, wie Gold, Bismut oder Wolfram, fest. Er registrierte darüber hinaus eine große Ähnlichkeit zwischen bestimmten Gr

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Fraunhofer ISST entwickelt Bepreisungsstandard für Geodaten

Ein System, mit dem die komplexe Bepreisung von Geodaten im Internet vollautomatisch kalkuliert wird, konnte das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST jetzt als Diskussionsgrundlage in das Open GIS Consortium (OGC) einbringen. Die führenden Unternehmen für Geo-Informationssysteme (GIS) haben sich 1994 im OGC zusammen geschlossen, um gemeinsam Standards für ihre Produkte zu entwickeln. Seit zwei Jahren engagiert sich das Fraunhofer ISST in diesem Rahmen. Schon bald könnte das hier e

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2002: Zweitwärmstes Jahr seit 1860

Zahlen der WMO belegen die zunehmende globale Erwärmung

Das Jahr 2002 ist seit Beginn der Wetteraufzeichungen 1860 das Zweitwärmste. Die globale Oberflächentemperatur lag im Durchschnitt 2002 um rund 0,50 Grad Celsius über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990. Diese Daten spiegeln den Trend der stetigen Erwärmung des Erdklimas wider, heißt es im Jahresbericht der World Meteorological Organization. Der Treibhauseffekt habe sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich beschleunigt, he

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Neue Studie zeigt gestiegenen Flußwassereintrag in das Nordpolarmeer

Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation befürchtet Ein internationales Team von Ozeanographen und Hydrologen legt diese Woche in Science neue Untersuchungsergebnisse vor, nach denen der Flusswassereintrag in das arktische Meer in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Wenn dieser Trend sich fortsetzt, könnte dies nach Ansicht einiger Wissenschaftler Auswirkungen auf die Meeresströmungen des Atlantik haben und vielleicht zu einer Abkühlung Nordeuropas führen. Bruce J. P

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"Digitale Rettung" des Ayers Rock

Universität hilft Aborigines bei der Erhaltung wertvoller Petroglyphen

Mithilfe von digitaler Technologie wollen die Aborigines ihre Petroglyphen am heiligen Berg Uluru, dem Ayers Rock, bewahren. Behilflich dabei sind Wissenschaftler der University of Melbourne, berichtet BBC-Online heute, Dienstag. Millionen Touristen besuchen jährlich das Heiligtum der Aborigines und hinterlassen ihre Spuren.

Seit Jahrtausenden besuchen die Aborigines, namens Anangu den riesigen Felsen im O

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In der "Weltgeschichte der Schneeflocke" fällt keine Form zweimal vom Himmel

Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie der Universität Leipzig erforschen den Niederschlag, um Radargeräte “klüger” zu machen. Dabei teilen Sie die Tropfen und Kristalle in 80 verschiedene Größen ein.

Immer im Advent bricht das Dekorationsfieber aus und neben allerlei Weihnachtsutensilien holt mancher seine Elektro-Schneekristalle aus den Kisten. “Haben Sie schon mal bemerkt, wie viele davon völlig falsch aussehen?”, amüsiert sich Prof. Dr. Gerd Tetzlaff, Direktor des Institut

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Tübinger Mineralogen erforschen die Entstehung von Silberlagerstätten im Schwarzwald

Bei Menschen begehrte Mineralien wie Silber oder Blei sind in vielen Gesteinen und im Oberflächenwasser nur in Spuren vorhanden. Doch im Schwarzwald haben sich blei- und silberhaltige Erze teilweise in meterbreiten Schichten, so genannten Gängen, abgelagert. Die Tübinger Mineralogen Prof. Gregor Markl und Gregor Schwinn erforschen, durch welche geologischen Prozesse Hunderte solcher kleinen Erzlagerstätten entstehen konnten.

Im Schwarzwald finden sich zahlreiche kleine Erzlagerstätte

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Mit Wissenschaft zur Katastrophenvorsorge

Am heutigen Tag haben die Universität Karlsruhe und das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) ein gemeinsames Zentrum für Katastrophenmanagement und -vorsorge gegründet. Ziel des CEDIM (Center for Disaster Management and Risk Reduction Tchnologies) ist die Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnis in die Risikobewertung und in das Katastrophenmanagement. Außerdem soll im CEDIM erstmals ein Master-Aufbaustudiengang zu Disaster Enginering enstehen. Dabei sollen sowohl natürliche Risiken, wie Hochwasser, S

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165.000 Euro für die Entwicklung einer Regenmaschine

Fein zerstäubtes Wasser wird in Luft gesprüht und bildet Regenwolken

In Großbritannien sind staatliche Gelder für Erfinder rar. Der britische Ingenieur Stephen Salter von der University of Edinburgh hat den Engineering and Physical Sciences Research Council überzeugt und erhält für die Entwicklung einer “Regenmaschine” rund 165.000 Euro. Salter glaubt, dass Menschen mit seiner Maschine in großem Maßstab das Wetter kontrollieren könnten und die Landwirtschaft in Wüsten möglich wird.

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Eine Methode, zwei Einsatzgebiete: Beurteilung der Wassergüte und Hilfe für Archäologen

“An der Universität von Birmingham in Großbritannien und an der TU Clausthal wurde die Methode der spektralen induzierten Polarisation (SIP) für unterschiedliche Einsatzgebiete weiterentwickelt. Gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst war Norbert Schleifer für zwei Wochen in Birmingham zu Gast, um die Clausthaler Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren, und im Gegenzug kam MSc Julian Scott zu uns”, sagt Professor Dr. Andreas Weller vom Institut für Geophysik der TU Clausthal.

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Die Erde rumort – aber nicht intensiver als früher

Seit 100 Jahren werden an Universität Leipzig Erdbeben aufgezeichnet

Mit der Einrichtung einer Erdbebenwarte im Jahre 1902 zählte die Universität Leipzig international zu den Pionieren bei der Erfassung seismischer Phänomene. 1934 wurde die Messstation auf den Collm bei Oschatz verlegt, wo sie noch heute zahlreiche wissenschaftliche Aufgaben erfüllt.

Anno 1902, etwa 27 Jahre nach dem Beginn der wissenschaftlichen Erdbebenbeobachtungen in Sachsen durch Credner, wurde an der

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Internationales Weltraumprojekt zur Messung des wichtigsten Treibhausgases

Universität Hohenheim leistet wesentliche Beiträge

Das Institut für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim forscht an einer äußerst anspruchsvollen Messmethode, um das dreidimensionale Wasserdampffeld in der Atmosphäre mit bisher unerreichter Auflösung und Genauigkeit untersuchen zu können. Diese sogenannte DIAL-Technik – eine Abkürzung für Differential Absorption Lidar – basiert auf einem Hochleistungslaser, dessen Spektrum extrem hohen Anforderungen genügen muss. Die Rück

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Königsgrüfte im Altsyrischen Palast von Qatna entdeckt

Nach den Keilschrifttafeln weitere sensationelle Funde

Ein Team der Universität Tübingen (Altorientalisches Seminar) unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Pfälzner (Vorderasiatische Archäologie) hat am 10. November 2002 Königsgrüfte aus der Späten Bronzezeit unter dem Palast der Herrscher von Qatna (Syrien) entdeckt. Die sensationelle Entdeckung gelang dem deutschen Ausgrabungsteam während einer zweimaligen Verlängerung der eigentlich auf Anfang Oktober terminierten Ausgrabungskampa

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