Geowissenschaften

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Viel Schnee und wenig Lawinenopfer – Bilanz des Winters 2003/04

Der Winter 2003/2004 zeichnete sich in der Schweiz durch allgemein sehr gute Schneeverhältnisse und durch wenig Lawinenopfer aus: Bis zum 25. Mai starben zehn Personen in den Schweizer Alpen bei Lawinenunfällen – das ist weniger als die Hälfte verglichen mit dem langjährigen Mittelwert.

Bis zum 25. Mai verloren drei Tourenskifahrer, zwei Schneeschuhläufer, ein Variantensnowboarder, drei Variantenskifahrer und ein Kleinkind bei Lawinenunfällen ihr Leben. Diese Opferzahl liegt deutlich unter

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Neuer Sonderforschungsbereich "Die troposphärische Eisphase" eingerichtet

Kooperation zwischen den Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt sowie dem Max-Planck-Institut für Chemie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat zum 1. Juli 2004 einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 1990) zum Thema “Die troposphärische Eisphase” eingerichtet und zunächst für einen Zeitraum von vier Jahren Forschungsmittel in Höhe von etwa fünf Millionen EURO bewilligt. In diesem Forschungsverbund werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt sieben Institute

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Ozeanische Subduktion vor 1,8 Milliarden Jahren funktionierte wahrscheinlich wie heute

Plattentektonik ist ein globales Schema, das gut funktioniert und ein befriedigendes Bild der Erddynamik bietet.

Die Frage ist jedoch, seit wann dieses Schema funktioniert. Seit wann existieren Subduktionszonen (Subduktion ist die Absenkung von Ozeanplatten entlang der großen Tiefseegräben)? Was wurde aus den absinkenden Platten?

Einen Teil der Antwort lieferten jetzt Forscher des französischen CNRS und des südafrikanischen Geowissenschaftszentrums von De Beers. Sie analys

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Weniger Sonnenschein trotz Klimaerwärmung?

In den letzten vier Jahrzehnten beobachten wir eine Abnahme der Sonnenstrahlung am Erdboden. Im Mittel hat die Einstrahlung um 1.3% pro Dekade abgenommen. Besonders stark ist die Abnahme über Landflächen. Trotzdem steigen die bodennahen Temperaturen weiter an. Ein Paradox?

Wissenschaftler vermuten, dass einerseits die Zunahme von Wasserdampf – eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen – und andrerseits die Zunahme von Aerosolpartikeln diese Abnahme der Sonnenstrahlung v

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Das Klima aus der Luftdruckschaukel

Anthropogen verursachte Treibhausgase beeinflussen die Nordatlantische Oszillation heute ähnlich wie erdgeschichtliche Veränderungen der Umlaufbahn um die Sonne

Der Ausstoß von Treibhausgasen, die der Mensch in den letzten hundert Jahren in Gang gesetzt hat, beeinflussen das für die Nordhalbkugel unserer Erde bestimmende Klimaphänomen der so genannten Nordatlantischen Oszillation (NAO) in ähnlichem Umfang wie frühere Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Dies zeigen F

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Asphalt fließt aus Tiefseevulkanen

Neue Vulkanart im Golf von Mexiko entdeckt

Unterwasser-Vulkane aus denen Asphalt statt Lava quillt: Sie wurden jetzt im Golf von Mexiko auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE entdeckt, die Prof. Gerhard Bohrmann vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder leitete. Sein multinationales Wissenschaftlerteam stieß dabei in 3.000 Metern Wassertiefe auf ein artenreiches und bislang völlig unbekanntes Ökosystem. Über die spektakuläre Entdeckung berichtet die Wissenschaftszeitschrift S

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Der "Dynamo der Erde" arbeitet effizienter als bisher angenommen

Max-Planck-Wissenschaftler haben bisherige Vorstellungen korrigiert, wie viel Energie benötigt wird, um das Magnetfeld der Erde zu erzeugen

Das Magnetfeld der Erde entsteht im flüssigen äußeren Eisenkern der Erde in etwa 3.000 Kilometer Tiefe. Durch den Wärmefluss vom Erdkern in den Gesteinsmantel setzt sich das flüssige Eisen in Bewegung, ähnlich wie Wasser in einem geheizten Kochtopf. Diese Bewegungen des elektrisch leitenden Eisens führen zum so genannten Dynamo-Effekt: Elektrisch

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Vorzeitliches Klimaphänomen: Islandtief und Azorenhoch

Klimaduo älter als gedacht

Islandtief und Azorenhoch bestimmen das Winterwetter in unseren Breiten – und das auch schon vor über 120.000 Jahren. Dies hat ein internationales Team um Dr. Thomas Felis und Dr. Gerrit Lohmann vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder der Universität Bremen jetzt nachgewiesen. Zusammen mit jordanischen Forschern untersuchten sie die chemische Zusammensetzung fossiler Korallen aus dem nördlichen Roten Meer im Vergleich mit einem Klimamodell. Die Ergebnisse ersc

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Sonne ersetzt schwindenden Schutzschild des Erdmagnetfelds

Hollywood hat ein Katastrophenszenario weniger: Der so genannte Sonnenwind soll die Erde vor dem tödlichen kosmischen Teilchenbeschuss retten, wenn der Schutz des schwindenden Erdmagnetfeldes zusammenbricht. Das zumindest meinen Münchner Forscher auf Grundlage von Modellrechnungen. Der Sonnenwind ist ein konstanter Strom elektrisch geladener Atomkerne von der Sonne. Er werde die Erde einhüllen und dabei ein Ersatzmagnetfeld erzeugen, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin «New Scientist» (Nr.

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Eine Weltpremiere bei der Beobachtung der Deformation des Gesteins im Erdmantel

Zum ersten Mal konnten Forscher im Labor die durch die Felsen des Erdmantels hervorgerufenen Deformationen reproduzieren, die sich unter extremen Druck- und Temperaturbedingungen vollziehen, so wie sie auch im Erdmantel bei einer Tiefe von 700 Kilometern (ein Weltrekord!) herrschen. Diese Zusammenarbeit von Forschern des französischen Labors für Strukturen und Eigenschaften der Festkörper (Universität Lille), der Universität Bayreuth und der Universität Budapest wurde im renommierten Fachjournal „N

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Satellitendaten bestätigen globale Erwärmung

Antwort liegt in Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre

Seit Jahren kämpfen die Klimatologen mit einem Problem: Temperaturen in der niedrigeren Atmosphäre steigen im Verhältnis zur Erdoberfläche wesentlich langsamer als in den zahlreichen Modellvorhersagen. Die Gründe dafür haben US-Forscher entdeckt: Die Antwort liegt in der Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Diese Diskrepanz zwischen den Messwerten auf d

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Planetenentstehung: Unter Druck und Temperatur

Warum Erde und Mars in ihrem Inneren eine so unterschiedliche Eisenverteilung aufweisen, erklären Forscher des Bayreuther Bayerischen Geoinstituts an Hand neuer, jetzt in “Nature” publizierter Forschungsergebnisse.

Nach gängiger Vorstellung haben sich sowohl die Erde als auch der Mars aus einer ursprünglich an Eisenoxiden reichen Materie gebildet. Warum weisen dann aber die beiden Planeten in ihrem Inneren eine so unterschiedliche Verteilung von Eisen auf? Die in dieser Woche von Dav

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Der eiernde Planet: Bonner Geodäten vermessen die Erde

Das kleine Örtchen Laufenburg an der Deutsch-Schweizer Grenze wurde im vergangenen Dezember kurzzeitig berühmt: Die von Schweizer Seite her gebaute neue Rheinbrücke und ihre Anbindung am deutschen Ufer wichen in der Höhe um 54 Zentimeter voneinander ab; “Rheinbrücke mit Treppe” spottete prompt der “Spiegel”. Grund für den Schildbürgerstreich: Deutschland bezieht sich bei Höhenangaben auf den Meeresspiegel der Nordsee, die Schweiz auf das Mittelmeer. Dazwischen klafft aber eine Lücke von 27 Zentimete

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Eissonde SUSI soll zum Jupiter-Mond Europa

Wissenschaftler entwickeln derzeit eine Sonde, um das Wasser unter dicken Eisschichten (subglaziale Seen) beproben zu können. SUSI (Sonde Under Shelf Ice) soll zuerst in der Antarktis getestet werden.

Danach wollen die Forscher sie auf dem Jupiter-“Eismond” Europa einsetzen. Ihr Interesse gilt dabei besonders der biologischen Aktivität oder Lebensspuren und den physikalischen Aspekten des Lebensraums unter dem Eis.

SUSI wurde unter der Leitung von Dr. Helmut Tüg aus der Meer

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Erster Fund von Fluoridgläsern in Erdmantelgesteinen

Heidelberger Forscher Dr. Stephan Klemme konnte erstmals in neuseeländischen Gesteinsproben aus dem Erdmantel in Subduktionszonen Fluoridgläser nachweisen, die nur durch Aufschmelzen der subduzierten Platte entstehen können (Geology 32(5), 2004)

Ein Heidelberger Forscher konnte nun erstmals in neuseeländischen Gesteinsproben aus dem Erdmantel in Subduktionszonen Fluoridgläser nachweisen, die nur durch Aufschmelzen der subduzierten Platte entstehen können. Dr. Stephan Klemme vom Mine

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Science in the Clouds – Utah Meteorologists Study Cirrus Clouds’ Role in Climate Change

University of Utah meteorologists are using a NASA research jet to examine icy, wispy cirrus clouds high in the atmosphere – a study aimed at determining how much the clouds warm Earth’s climate and how much they cool it.

“This experiment involves measuring cirrus clouds, and ultimately will help us understand the mechanisms of climate change,” says Jay Mace, an associate professor of meteorology at the university and mission scientist for the project, which is sponsored by the National Aero

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