Am 13. September 2005 brechen Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung zu einer dreiwöchigen Forschungsreise in den Nordatlantik an Bord des französischen Forschungsschiffes “LAtalante” auf.
Während der Expedition werden ein untermeerischer Schlammvulkan vor der Norwegischen Küste untersucht sowie die Langzeitbeobachtung an einer Tiefseestation vor Spitzbergen fortgesetzt.
Auf der Forschungsreise kommt mod
Verknüpfung von Klimasimulationen mit geochemischen Daten erzeugt besseres Klima-Verständnis
Die Bremer Geologen Britta Beckmann und Thomas Wagner liefern weitere Hinweise darauf, dass das Supertreibhausklima vor 85 Millionen Jahren keinesfalls immer gleichmäßig war. Das internationale Wissenschaftler-Team um die beiden Bremer verband zeitlich hoch auflösende geologische Daten aus Meeressedimenten mit den Ergebnissen eines mathematischen Klimamodells und beleuchtete die Mechani
Am 7. September übergeben ein Forscherteam um Prof. Dr.-Ing. Udo Renner vom Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin und TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler den neuen Satelliten LAPAN-TUBSAT der indonesischen Raumfahrtbehörde LAPAN. Sie hatte vor zwei Jahren den jüngsten TU-Forschungssatelliten zum Festpreis von einer Million Euro in Auftrag gegeben. Der neue Satellit soll Video-Aufnahmen von Umweltphänomenen in Indonesien liefern und mit einer indischen Trägerrakete ins All geschossen
75 Jahre Erforschung des Erdmagnetfeldes am GFZ-Observatorium Niemegk
Seit 75 Jahren werden am Adolf Schmidt-Observatorium des GeoForschungsZentrums Potsdam das Magnetfeld der Erde beobachtet und seine Änderungen aufgezeichnet. Das ist der Anlass zu einem internationalen Fachkolloquium am 07. September 2005 im Observatorium Niemegk.
Das Erdmagnetfeld ist auch heute eines der wichtigen Forschungsthemen der Geowissenschaften. Dazu gehört die genaue und kontinuierliche Beob
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Folgeprojekt zur physikalischen Entstehung von extremen Sturmfluten und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten.
Die Bilder katastrophaler Überschwemmungen sind den Menschen durch die Ereignisse der letzten Jahre stark in Erinnerung. Allein in Deutschland führten Hochwasserereignisse in der jüngeren Vergangenheit zu großen Schäden und Verlusten, wie das Pfingsthochwasser 1999, das Elbehochwasser 2002 oder das aktuelle Sommerhochwas
Vom 5. bis 7. September 2005 findet in der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung der “Arctic Climate Workshop” mit Klimaexperten aus Europa, USA, Kanada und Russland statt.
Die Forscher diskutieren den Einfluss der Arktis auf die globale Klimaentwicklung und wollen die Klimavorhersage verbessern. Das von Potsdamer Atmosphärenforschern koordinierte europäische Forschungsprojekt GLIMPSE (Global implications of Arctic climate processes a
Bremer Uni-Wissenschaftler präsentieren Datenauswertung in “Nature” Starkes Wachstum der chinesischen Wirtschaft verschlechtert Luftqualität Luftgüte in Industrieländern durch Umweltschutzmaßnahmen verbessert Zwischen 1996 und 2002 haben sich die Mengen von Stickstoffdioxid über den industrialisierten Gebieten von China um 50 % erhöht. Gleichzeitig war über Europa und Teilen der USA eine deutliche Verbesserung der Luftqualität zu beobachten. (siehe Abb. 1). Dies e
Experten diskutieren den Einsatz moderner Verfahren zur Auswertung von Satellitenmessungen und Geodaten
Klimatische Extremereignisse und nicht angepasste Landnutzung bedrohen weltweit große Landstriche, wie beispielsweise im Mittelmeerraum, in Afrika und in Zentralasien. Desertifikation, der Verlust von Ackerflächen oder die Vernichtung von Vegetation sind oft die Folge. Welche Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Vernichtung von Ressourcen in trockenen Regionen gibt es? Wie ist der ak
Vulkane erzeugen eine Reihe verschiedener Signale; die Kunst liegt darin, zu verstehen, welche auf einen drohenden Ausbruch hindeuten und welche nicht. In der Hoffnung, zuverlässige Prognosen zu liefern analysiert ein neues, in Spanien entwickeltes System die seismischen Signale eines Vulkans in Echtzeit.
Der Berg Ätna in Italien und verschiedene andere Vulkane innerhalb Europas sind noch immer aktiv und stellen eine Gefahr für die lokale Bevölkerung dar. Die Herausforderung für die
Globale Erwärmung hat Erden-Leben vor 250 Mio. Jahren vernichtet
Vor 250 Mio. Jahren war es um zehn bis 30 Grad heißer auf der Erde als heute. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder/Colorado. Schuld daran war ein massiver Anstieg von CO2. Die Folge dieses Temperaturanstiegs war dramatisch: Ein Großteil des Lebens auf dem Planeten wurde dabei vernichtet. Es war das größte Massensterben der Erdgeschichte, berichten die F
Bulmahn: “Aufbau des Tsunamifrühwarnsystems geht zügig voran”
Spitzentechnologie aus Deutschland steht für den Export nach Indonesien bereit. “Der Aufbau des Tsunami-Frühwarnsystems im Indischen Ozean geht zügig voran”, sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am Donnerstag in Hamburg. Gemeinsam mit ihrem indonesischen Kollegen Kusmayanto Kadiman hat die Ministerin die ersten GPS-Messbojen und Drucksensoren zur Fahrt nach Indonesien verabschiedet. Noch im Oktober sollen
Meteorologen der Universität Leipzig untersuchen mittels Schall das Wesen von internen Schwerewellen
Bepackt mit großen Mengen neuer Messergebnisse kamen kürzlich fünf Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie der Universität Leipzig von einem Feldexperiment aus Zvenigorod zurück. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Projektes waren sie mit Kollegen des russischen Obuchov Instituts für Atmosphärenphysik an dieser Messstation nahe Moskau unterw
Erste Internationale Konferenz am Forschungszentrum Gotha beschäftigt sich mit “Petermanns Geographischen Sammlungen”
Vor 150 Jahren erschien in Gotha die erste Nummer der “Mittheilungen aus Justus Perthes Geographischer Anstalt”. In der heutigen Managementsprache könnte die weltweit bedeutendste geographische Zeitschrift der zweiten Hälfte des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts als “Clearingstelle der geographischen Erkundungen” bezeichnet werden.
Die inte
Im Rahmen des DAAD-Projektes Acciones-Integradas untersuchen Erdbebebenforscher der Universität Leipzig gemeinsam mit Forschern der Universität von Salamanca/Avila erdbebengefährdete Gebiete in Südspanien. Das neue Untersuchungsgebiet liegt im westlichen Andalusien. Zu klären sind Anzahl, Ursache, epizentrale Lage und Intensität historischer Beben, um die aktuelle Erdbebengefährdung einschätzen zu können. Zeitpunkt der ersten Untersuchungen: 16.09.2005 bis 06.10.2005 Gib
Zunehmende Luftverschmutzung und Waldrodung in Südasien könnten zu einem Ausbleiben des indischen Monsuns führen. Dies zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer Studie, in der sie die Stabilität des indischen Monsuns untersuchten. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Geophysical Research Letters” erschienen.
Die jährlich wiederkehrenden Monsunniederschläge bestimmen maßgeblich die Lebensumstände der indi
Die letzte große Warmzeit, die vor 128.000 bis 118.000 Jahren das Klima auf der Nordhalbkugel der Erde prägte, ging mit Trockenheit, Stürmen und Waldbränden zu Ende. Dies zeigten Forschungen am Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe publiziert.
Anhand von Untersuchungen der Sedimente aus einem Trockenmaar in der Westeifel konnte die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Frank Sirocko nach