Geoinformatiker der Universität Jena entwickeln “Integriertes Landschafts-Management-System (ILMS)”
Die Landschaft nachhaltig zu nutzen und zu pflegen, dass nachfolgende Generationen in ihr ebenfalls einen intakten Wirkungsbereich finden, fordert Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen – und heutzutage immer stärker. Prof. Dr. Wolfgang-Albert Flügels Lehrstuhl an der Universität Jena, der sich mit Geoinformatik, Geohydrologie und Modellierung befasst, widmet sich dieser Auf
Archäologen der Universität Münster untersuchen Kult um Iupiter Dolichenus in der Südost-Türkei
Wissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor der Universität Münster sind bei der Enträtselung des Kultes um den Iupiter Diolichenus in der Kommagene (Südost-Türkei) entscheidende Schritte weiterkommen. Verehrt wurde er als “Garant der Weltordnung” (conservator totius mundi) und als der “vorzüglichste” (praestantissimus) und “hervorragendste” (exuperantissimus) auf dem Dülük Baba Tep
Projektleitung Bayerischen Geoinstitut – sechs Forschergruppen in vier Länder beteiligt
Die Verbesserung unseres Grundwissens über die Eigenschaften des Erdkerns sind das Ziel eines Projektes “Mineralogie und Chemismus des Erdkerns”, das jetzt als Teil eines internationalen und fachübgergreifenden Programms für eine Laufzeit von drei Jahren bewilligt wurde. Projektleiter und Koordinator ist Dr. Leonid Dubrovinsky (Bild), Privatdozent und Akademischer Oberrat am Bayerischen Geo
Sie helfen, Ölteppiche in der Nordsee zu orten und enttarnen geheime Anlagen in der Wüste: Radarbilder verraten dem, der sie zu lesen weiß, sehr viel. In die Geheimnisse ihrer Auswertung weiht ein Trainingsprogramm ein, das auf der Messe LEARNTEC vorgestellt wird.
Auf den ersten Blick wirken die Luftaufnahmen des flugzeug- oder satellitengestützen Synthetischen Apertur Radars (SAR) wie Fotografien. Erst bei genauerem Hinsehen offenbaren sich irritierende Details: Der Schattenwur
Wie Luft ins Eis kommt, untersuchen derzeit Forscher in der Antarktis. Mit dabei haben sie zwei Computertomographen und eine Auswertungssoftware für Volumenbilder. Die Erkenntnisse sollen helfen, aus uralten Eisbohrkernen noch mehr klimarelevante Daten zu gewinnen.
Ein Schneeball mag den Sommerschlaf im Gefrierfach unbeschadet überstehen; Schneeproben ohne Veränderungen ins Labor zu bringen, ist eine ganz andere Herausforderung. “Im Grunde ist der Transport von Schnee fast aussic
Kein Mangel an Kupfer, Zink und Platin in Sicht
Sollte die Industrialisierung in den Entwicklungsländern ähnlich voranschreiten wie in der westlichen Welt, werden Metalle wie Kupfer und Platin in Kürze Mangelware sein. Das behaupten zumindest Robert Gordon und seine Kollegen von der Yale University. Sie kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Kupferbedarf viel zu hoch ist. Die drohende Knappheit könne selbst dann nicht vermieden werden, wenn alle verfügbaren
Auf Spitzbergen verzeichnen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die höchsten Januar-Temperaturen seit Beginn der Messungen vor 15 Jahren. An zehn Tagen wurden die bisherigen Tagesrekorde um bis zu 3 Grad Celsius überschritten. Im Mittel ist der Januar bisher fast 10 Grad wärmer als im Durchschnitt. Gleichzeitig ist nach Messungen des norwegischen Polarinstituts in der ersten Januarhälfte dreimal so viel Niederschlag gefallen wie sonst im gesamten Monat.
Studie am Institut für Geographie identifiziert günstige Gebiete für Windkraftanlagen – Pressepräsentation am 24. Januar um 12:30 Uhr im Institut für Geographie (Neues Schloss, Senckenbergstraße 1, 35390 Gießen)
Ohne elektrischen Strom stehen in hoch entwickelten Volkswirtschaften alle Räder still. Der Stromausfall in Gebieten des Münsterlandes hat dies vor wenigen Wochen erst wieder deutlich gezeigt. Strom wird in Deutschland zurzeit noch überwiegend aus Kohle und Kernkraft gew
Ein internationales Team von Wissenschaftlern und Technikern hat am 17. Januar 2006 unter Federführung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die Eiskern-Tiefbohrung an der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Instituts in Dronning Maud Land/Antarktis in einer Tiefe von 2774 Metern erfolgreich abgeschlossen. Erste Untersuchungen des Eiskerns vor Ort lassen vermuten, dass in den untersten 200 Metern sehr altes Eis erbohrt werden konnte.
Klimadaten aus den letzten 900.0
Bis zum Jahr 2100 wird der Anstieg des Meeresspiegels aufgrund abschmelzender Eiskappen nur etwa halb so stark sein wie bisher angenommen. Allerdings schmelzen die Hochgebirgsgletscher deutlich schneller als bisher angenommen. Dies ergibt eine in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven durchgeführte und jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlichte Studie auf Grundlage neuer Daten.
Bisher gingen Wissenschaftler von einem Ans
Zwei Wochen lang erforschen 38 Bremerhavener Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an Bord der Brigg “Roald Amundsen” die Seeberge im Ostatlantik. Die Expedition erfolgt im Rahmen des HIGHSEA-Schulprojektes (HIGHschool of Science & Education @ the AWI). Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung begleiten die Schüler aus zwei Jahrgängen.
Ziel der Expedition vom 16. Januar bis 17. Februar sind die Seeberge “Ampere” und “Seine” nahe de
Im Hochland von Südafrika finden sich Sandsteine, die teils charakteristisch schräg geschichtet, teils aber völlig strukturlos sind. Letzteres weist meistens darauf hin, dass sich die Steine unter dem Einfluss von Naturkatastrophen gebildet haben, wie Frank Holzförster von der Uni Würzburg sagt. Darum hat der Geologe das Gebiet erforscht – und kann jetzt dessen Entstehungsgeschichte erzählen.
Die Zeit des unteren Jura, vor 203 bis 175 Millionen Jahren, war geprägt durch globale Ver
Am Geologisch-Paläontologischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität wird am 20. Januar 2006 nach einjähriger Bauzeit das neue “Labor für kosmogene Nuklide” mit einem Festkolloquium und einer Laborbesichtigung eingeweiht. Der Bau des Labors erfolgte im Rahmen der Berufung von Prof. Dr. Ralf Hetzel an die Universität Münster und kostete insgesamt rund 265.000 Euro.
Die Erforschung von Prozessen an der Erdoberfläche beschränkte sich lange Zeit auf ihre qualitative Beschreibung
Auch am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie wurde die erfolgreiche Landung des “Stardust”-Staubkollektors mit Erleichterung und großer Begeisterung aufgenommen, wird doch die Forschungsgruppe von Dr. Peter Hoppe maßgeblich an den Untersuchungen der Proben vom Kometen “Wild 2” beteiligt sein. Ziel der Mainzer Forscher ist es, mithilfe ihrer Ionenmikrosonde Sternenstaub im Kometenmaterial zu identifizieren. Sternenstaub war ein wichtiger Bestandteil des solaren Nebels, aus dem unser Sonnensystem v
Das Experiment in Brandenburg ist das größte europäische Erdwärme-Erkundungsexperiment im Rahmen von “I-GET” (Integrated Geophysical Exploration Technologies for Deep Fractured Geothermal Systems), an dem sieben Nationen beteiligt sind. Entwicklung und Anwendung neuester geophysikalischer Methoden zur Exploration und Bestimmung geothermischer Lagerstätten
Am morgigen Dienstag beginnt nordöstlich von Berlin ein seismischesExperiment zur Erkundung des geothermischen Potenzials von
Auf dem dritten Fahrtabschnitt der 23. Antarktisexpedition hat zum ersten Mal eine Französin die wissenschaftliche Leitung an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Bis zur Rückkehr in Punta Arenas/Chile am 8. Februar werden in der Drake-Passage zwischen der Antarktis und Südamerika Strömungsmessgeräte ausgebracht, die mehrere Jahre lang Daten zum Zirkumpolarstrom aufnehmen sollen.
Ein Schlüssel zum Klimaverständnis