Agrar- Forstwissenschaften

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Neue Krankheit an Weinreben mit katastrophalen Folgen

Die Schwarzfäule macht Winzern an der Mosel dieses Jahr stark zu schaffen. In einigen Rebanlagen sind 100 % der Reben befallen und bereits die Hälfte der Beeren vernichtet. In solchen Weinbergen droht ein Totalausfall der Ernte. Besonders betroffen ist der Ökoweinbau. Die Schwarzfäule wird durch den Pilz Guignardia bidwellii verursacht. 1885 wurde er nach Europa eingeschleppt, trat aber bisher nur in Frankreich und Italien auf. Ursprünglich ist er in Nordamerika zu Hause.

2002 wurde die Sch

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Infrarot- Bilder lassen Stresspegel von Pflanzen erkennen

Die Infrarot-Thermographie wurde über ihre typischen Anwendungsgebiete hinaus erweitert und für die Ermittlung von Daten bezüglich der Temperatur von Blättern verwendet. Wissenschaftler können sich dieser Informationen bedienen, um ideale Bewässerungsverfahren zu entwerfen, welche die Ausgaben für Wasser reduzieren, ohne dass dabei Kompromisse in Bezug auf die Gesundheit einzugehen sind.

Zerstörungsfreie Prüfverfahren werden bereits seit einiger Zeit verwendet. Als zerstörungsfrei

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Staatliche Technologieförderung für den Mittelstand stagniert

Mit 237 Mio. Euro öffentlichen Mitteln unterstützte die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) im vergangenen Jahr Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Optimierte Förderprogramme und herausragende Forschungsergebnisse aus fünf Jahrzehnten erfolgreicher AiF-Förderung stehen im Mittelpunkt ihres Jahresberichts 2003, den AiF-Präsident Johann Wilhelm Arntz im Berliner Wissenschaftsforum vorstellt. Er befürchtet aber, dass Löcher im Haushalt des Bundeswirt

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Körpertraining schützt gegen Migräneattacken

Ausdauersport kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken deutlich senken, erklären die Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in den “Kopfschmerz-News” der Organisation .

Ein Team von Neurologen an der türkischen Universitätsklinik von Erciyes überprüfte an 40 Migränepatienten die prophylaktische Wirkung von Ausdauersport auf Häufigkeit und Schwere der Kopfschmerzattacken.

Zunächst mussten die 40 Studienteilnehmer sechs Wochen lang ihre vor

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Regenwald begünstigt Kaffeeumsätze

Benachbarte Waldbienen helfen den Bauern

Regenwälder können den Ertrag von benachbarten Kaffeeplantagen erhöhen. Waldbienen befruchten die nahe gelegenen Büsche und steigern die Kaffeeerträge um bis zu 20 Prozent sowie die Einkommen der Bauern um bis zu sieben Prozent. Oft werden große Waldflächen abgeholzt, um Raum für die Kaffeeplantagen zu schaffen. Die Forscher von der Stanford Universität in Kalifornien hoffen nun, dass ihre Erkenntnisse die Kaffeebauern davon überzeugen, die tro

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Dieselruß ist gefährlich

Schweiz sucht nach Lösungen

Frische Landluft ist nicht immer so gesund wie allgemein angenommen. Zumindest für die Landwirte, die täglich mit Maschinen arbeiten, kann sie auch gesundheitsgefährdend sein. Der Landwirtschaftliche Informationsdienst in Bern machte kürzlich darauf aufmerksam, dass Landwirte durch Abgase der landwirtschaftlichen Maschinen, die in der Regel durch Dieselmotoren angetrieben werden, besonders gefährdet sind.

Gefährlich sind neben Kohlendioxid und Sti

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Pilzbefall an Zuckerrüben vorhersagen

Universität Kiel bietet kostenlosen Service im Netz

Der sehr feuchte Sommer erhöht die Gefahr eines Pilzbefalls von Nutzpflanzen. Damit die Pflanzenschutzmittel für die Zuckerrübe möglichst gezielt eingesetzt werden, bietet die Kieler Universität den Bauern eine Website an. Sie liefert Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Pilzbefalls. Die Prognosemodelle sind aus einer langjährigen Forschungsarbeit entstanden, die Wetterdaten, den Pilzbefall an den Blättern der Zuckerrübe sowie Ertrag

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Westlicher Maiswurzelbohrer auf Vormarsch

Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) informiert mit einem jetzt erschienenen Faltblatt über die aktuelle Situation sowie über die derzeitige Verbreitung, das Aussehen, die Biologie und die Schäden, die der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) verursacht, sowie Gegenmaßnahmen in der EU und Deutschland.

Der Westliche Maiswurzelbohrer ist international der bedeutendste Maisschädling. Weltweit werden etwa 20 Millionen ha Mais durch verschiede

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Der Frische auf der Spur – Etikettensensoren sichern Qualität bei Obst und Gemüse

Transport- und Lagerbedingungen müssen stimmen, damit leicht verderbliche gartenbauliche Produkte möglichst frisch vom Erzeuger zum Verbraucher gelangen. Um Schwachstellen innerhalb der gesamten Nacherntekette aufzuspüren, setzen Wissenschaftler am Institut für Agrartechnik in Potsdam-Bornim auf Etikettensensoren.

Bei hochsommerlichen Temperaturen sind Obst und knackige Salate wahre Alternativen zu Braten oder Pasta. In der Frische liegt die Attraktivität – aber auch das Problem, wie ein Bl

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Anbau von Energiepflanzen wird lukrativer

Die Bundesregierung geht davon aus, dass langfristig mehr als zehn Prozent des Primärenergiebedarfs Deutschlands über Biomasse gedeckt werden kann. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Biogas, aus dem sich Strom und Wärme, aber auch Kraftstoff gewinnen lässt. Um das Potenzial dieser umweltfreundlichen und regenerierbaren Energieform auszuschöpfen, bedarf es aber noch erheblicher Forschungsanstrengungen. Problemfelder sind zum Beispiel unerwünschte Beistoffe wie Spurengase oder die noch nicht befried

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Weniger Wasser, bessere Ernte

In der europäischen Landwirtschaft werden große Wassermengen für die Bewässerung von Feldern verbraucht. Bei der Verwendung von weniger fortschrittlichen Bewässerungsmethoden haben die Verantwortlichen mit Problemen wie Abfluss aus dem Mutterboden und Wasserabfällen zu kämpfen. Weil in vielen Gebieten die für die Bewässerung geeigneten Wasservorräte sehr knapp sind, muss die Landwirtschaft für eine Optimierung des Gesamtprozesses angemessene Bewässerungsmethoden erforschen.

Mit der Absicht

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Digitaler Blick auf Pflanzen und Landschaften

Sensoren, digitale Bildverarbeitung und moderne Softwarelösungen tragen dazu bei, dass auch Agrarflächen immer präziser und effizienter bewirtschaftet werden können. Wie das geht, darüber berichtet der ForschungsReport, das Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsanstalten, in seiner neuesten Ausgabe.

Sensoren, digitale Bildverarbeitung und moderne Softwarelösungen tragen dazu bei, dass auch Agrarflächen immer präziser und effizienter bewirtschaftet werden können.

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Biodiversität – Grünland als Modellökosystem

Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Großforschungsprojekt zur Bedeutung von Biodiversität für die Stoffkreisläufe in Ökosystemen läuft derzeit an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

In einem Projekt wird der “Schwarze Nachtschatten” (Solanum nigrum L.) als Modellpflanze zur Untersuchung der Abwehrbereitschaft gegenüber Fraßfeinden genutzt. Die Pflanze ist nahe verwandt mit Kartoffel und Tomate und wird von einer Reihe pflanzenfressender Insekten befallen. Nach d

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Äthylen für verringerte Anfälligkeit gegenüber Bodenaustrocknung

Bis heute ist Äthylen als ein natürlich vorkommender Stoff bekannt, der die Reifung und Färbung von Früchten auslöst. Äthylen hat aber im Bereich der Tomatenzüchtung eine neue Funktion übernommen und sorgt jetzt dafür, dass das Pflanzenwachstum weniger anfällig auf Bodenaustrocknung reagiert, die aus der Bewässerung nur einer Pflanzenreihe resultiert.

Um die Äthylen-Produktion zu erhöhen, wurden transgenische Tomatenpflanzen (die ein künstlich hinzugefügtes genetisches Material von anderen

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Deutschland ist eine Scheibe – Einzigartige Quellenbibliothek auf DVD erschienen

Politikwissenschaftler der Universität Bonn haben eine multimediale Deutschland-Datenbank auf DVD erstellt: “D-DOK” versammelt über 100.000 Textseiten sowie zahlreiche Bild- und Tondokumente von 1945 bis 2004. Die wohl umfassendste Quellenbibliothek zur Geschichte von Bundesrepublik und DDR bietet eine Fülle an historisch-dokumentarischem Material zu allen wichtigen Fragen aus Politik, Wirtschaft, Recht und Gesellschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das ambitionierte Projekt mi

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Zuchtkartoffeln mit besonderer Stärke

Rund ein Drittel der in Deutschland angebauten Kartoffeln dient einzig zur Stärkeproduktion. Mit dem weißen Pulver lassen sich Süßspeisen und Soßen andicken. Die Papier- und Textilindustrie nutzt es etwa für klebende Gummierungen oder glattere Webfäden. Was man dem Pulver nicht ansieht: Es enthält zwei Varianten Stärke, Amylose und Amylopektin. Sie unterscheiden sich in ihrem molekularen Aufbau und damit auch in ihren Eigenschaften. Für viele Anwendungen eignet sich Amylopektin, das knapp 80 Prozent

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