Agrar- Forstwissenschaften

Agrar- Forstwissenschaften

Weltraumtechnik spürt gezielt Waldschädlinge auf

Wissenschaftler der TU Berlin setzen gemeinsam mit Potsdamer Ingenieuren Satellitendaten mit höchster Detailwiedergabe ein, um Baustellen zu überwachen oder Veränderungen in der Landschaft zu erkennen

Gemeinsam mit ihren Kollegen von der Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten (AFL) hatten die TU-Wissenschaftler Prof. Dr. Birgit Kleinschmit und Prof. Dr. Hartmut Kenneweg vom Institut für Landschafts- und Umweltplanung im Herbst 2003 vor starken Waldschäden im Jahr 2004 als

Agrar- Forstwissenschaften

International Farm Comparison Network für den Bereich Ackerbau erfolgreich gestartet

Im Oktober fand in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) die erste Konferenz des International Farm Comparison Network (IFCN) für den Bereich Ackerbau (Arable Crops) statt. Der Aufbau des IFCN Crop wird von der UFOP (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.) gefördert.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die aktuelle und zukünftige Situation der Ölsaatenproduktion. Ökonomen aus 11 Ländern, in denen der Ackerbau eine bedeutende Rolle spielt, steuerten einz

Agrar- Forstwissenschaften

Geflügelhaltung – Vorsicht bei Botulismus

Auch wenn nur der begründete Verdacht besteht, dass bei Geflügel eine Botulismusinfektion besteht, ist das Geflügelfleisch nicht zum Verzehr geeignet. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung in einer Stellungnahme “Botulismus durch Geflügelfleisch”.

Botulismus ist eine schwere Erkrankung, die bei Tieren und Menschen zum Tod führen kann. Verursacht wird die Krankheit durch das Botulismus-Toxin, einem Gift, das von Bakterien der Spezies Clostridium botulinum in Le

Agrar- Forstwissenschaften

Erste elektronische Astschere für Wein- und Olivenkultivierung

Pellenc bringt die erste elektronische Astschere mit Lithium-Ionen- Batterien auf den Markt – und vereinfacht Winzern so die Arbeit Die Astschere mit der Bezeichnung LiXion ist weltweit das erste Elektrowerkzeug, das mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben wird. Es ist deutlich leichter und hat eine größere Reichweite als konventionelle elektrische Scheren. Das französische Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von Maschinen und Geräten für den Wein- und Olivenanbau.

Agrar- Forstwissenschaften

Neue Erkenntnisse zur Mehltauresistenz bei Tomaten

Die genetische Resistenz des Echten Mehltaus (Oidium neolycopersici) kann sowohl von einem (monogene Resistenz) als auch von mehreren Genen (polygene Resistenz) abhängig sein. Viele Resistenzgene gegen Mehltau – wie auch gegen andere Schaderreger – sind dabei auf dem Chromosom 6 der Tomate zu finden. Die Resistenzmechanismen und die Spezifität der Resistenzgene sind sehr vielfältig. Das fand eine Wissenschaftlerein an der Universität Wageningen (Niederlande) im Rahmen ihrer Dissertation heraus. Die E

Agrar- Forstwissenschaften

Wirkungsweise und Verbleib von pflanzlichen Futterzusatzstoffe noch unerforscht

Die Verwendung pflanzlicher Futterzusatzstoffe in der Tierernährung stößt auf zunehmendes Interesse. Wie sieht es aber mit den wissenschaftlichen Überprüfungen hinsichtlich der tatsächlichen Wirksamkeit sowie des Verbleibs im Tierkörper aus?

Am Institut für Tierernährung und Stoffwechselphysiologie der Universität Kiel wurden in einer Dissertation mögliche Effekte eines pflanzlichen Futterzusatzstoffes an laktierenden Sauen und wachsenden Schweinen untersucht.

Leit- und Wir

Agrar- Forstwissenschaften

Rekordernte von 12,6 Mill. t bei Kartoffeln erwartet

In Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich gut 12,6 Mill t Kartoffeln geerntet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wird das Ergebnis der Vorjahresernte damit um 27,2% und der Sechsjahresdurchschnitt (1998 bis 2003) um 10,3% übertroffen.

Der durchschnittliche Hektarertrag in Deutschland wird auf 430,7 Dezitonnen (dt) je Hektar (ha) geschätzt. Gegenüber dem extrem trockenen Vorjahr ist dies eine Steigerung um 85,5 dt/ha oder 24,8%, gemessen am Sechsjahresdurch

Agrar- Forstwissenschaften

Öko-Landbau fördert Biodiversität – Umfangreiche Studie bestätigt Vorteile nachhaltiger Landwirtschaft

Ökologischer Landbau fördert die Artenvielfalt in jedem Schritt der Nahrungskette: von einfachen Bakterien bis hin zu Säugetieren. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher umfangreichste Studie über Öko-Landbau von zwei britischen Forschungsorganisationen. Die Wissenschaftler haben Datenmaterial in Europa, Kanada, Neuseeland und in den USA gesammelt, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Die beiden Forschergruppen waren English Nature, eine Regierungsorganisation, die sich mi

Agrar- Forstwissenschaften

Schwermetalle – Pflanzen wehren sich mit Antioxidantien

Antioxidantien sind Substanzen, die in der Lage sind, so genannte freie Radikale abzufangen und so Menschen, Tiere und Pflanzen vor diesen aggressiven Teilchen zu schützen.

Freie Radikale werden verstärkt bei Anwesenheit von Metallen gebildet. Auf schwermetallhaltigen Böden können Pflanzen nur deshalb wachsen, weil sie genügend Schutzstoffe enthalten, die sie vor freien Radikalen schützen. Forscher der Purdue Universität in West Lafayette, USA, fanden heraus, warum manche Pflanzen auf schwe

Agrar- Forstwissenschaften

Rationalisierung des Öltransports

Öltransportierende Unternehmen müssen sowohl ihre Effizienz als auch ihre Fähigkeiten verbessern. Die Injektion langkettiger Polymere ist eine bekannte Methode zur Verringerung von durch Reibungsdruck verursachten Tropfenbildungen bzw. Ölsogs in Rohrleitungen, die zu Energieverlusten führen. Dank einer neu entwickelten Software und neuer betrieblicher Kenntnisse können durch diese Methode die herkömmlichen Einschränkungen dieses Verfahrens überwunden werden.

Tausende Meilen Rohrleit

Agrar- Forstwissenschaften

Naturindikatoren als Maßstab für Umweltleistungen

Naturindikatoren dienen dazu, biotische und landschaftskulturelle Leistungen der Landwirtschaft festzustellen und zu bewerten. Ein Kriterium ist beispielsweise der Artenreichtum auf Ackerflächen. Im Rahmen eines von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung geförderten Forschungsprojektes wurden unterschiedliche Methoden zur Erfassung des Artenreichtums verglichen und auf Praxistauglichkeit untersucht. Als am besten in der Praxis anwendbare und aussagekräftige Methode erwies sich die so gena

Agrar- Forstwissenschaften

Anbaubedingungen für Kräuter untersucht

Salbei und Rosmarin als Rohstoffe für Extrakte

Die Kräuter Salbei und Rosmarin wurden an der Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde) im Rahmen einer Doktorarbeit genauer unter die Lupe genommen. Von Interesse war hierbei die Bildung von Antioxidantien und ätherischem Öl. Insbesondere ein hoher Antioxidantiengehalt macht die Pflanzen als Rohstoff für kommerziell genutzte Extrakte interessant.

Untersucht wurden der Einfluss von K

Agrar- Forstwissenschaften

Eiweißreduzierte Fütterung in der Schweinemast senkt die Ammoniakemissionen

Gülle stinkt weniger

Die mehrphasige eiweißangepasste Fütterung von Mastschweinen senkt die Ammoniakemissionen. Ob hiermit allerdings auch eine Verminderung der Geruchsbelästigung einhergeht, wurde in einer Studie am Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik an der Universität Kiel untersucht.

Kontrolltiere erhielten während der gesamten Mastperiode (30 bis 120 kg) das Referenzfutter, ein nicht eiweißangepasstes Universalfutter mit 19 Prozent Rohprotein (XP). Versuch

Agrar- Forstwissenschaften

Haltungssysteme in der Milchviehhaltung

Vom Anbinde- zum Laufstall

Für die wirtschaftlich rentable Milchproduktion sind neben guter Milchleistung die Merkmale Klauen- und Eutergesundheit, Fruchtbarkeitsleistung und Nutzungsdauer von entscheidender Bedeutung. Ob und wie diese Merkmale durch Veränderung des Haltungssystems – von Anbindestall auf Laufstall – beeinflusst werden, wurde im Rahmen einer Dissertation am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Universität Kiel an schweizerischen Betrieben untersucht.

Be

Agrar- Forstwissenschaften

Die physiologische Antwort einer Pflanze auf Dürre

Das umfassende Verständnis der Pflanzenphysiologie ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Eigenschaften von Pflanzen mit Hilfe genetischer Intervention. Universitätswissenschaftler aus dem Mittelmeerraum haben sich zusammengeschlossen, um dieses Wissen über die wichigsten Feldkulturen in dieser Region zu fördern.

Unter Pflanzenphysiologie versteht man die Erforschung der Struktur und Funktion der Pflanzen während ihres gesamten Lebenszyklus. Die Pflanzenphysio

Agrar- Forstwissenschaften

Nachhaltige Landwirtschaft Wirklichkeit werden lassen

Fast jeder wird zustimmen, dass nachhaltige Landwirtschaft ein erstrebenswertes Ziel ist. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin herauszufinden, wie man dies erreichen kann. Das IRRISPLIT-Konsortium ist überzeugt, dass die partielle Austrocknung der Wurzelzone ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Die herkömmlichen Bewässerungsmethoden verfügen nur über eine Tropferleitung pro Pflanzenreihe. Bei der PRD wird eine zweite Leitung auf der gegenüberliegenden Pflanzenseite hinzugefügt. Durch

Rückmeldung