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Werbeaufwand 2002 über vier Prozent gesunken

Letztes Quartal lässt aber für 2003 hoffen

Der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien Deutschlands ist im Gesamtjahr 2002 um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Damit sind die Aufwendungen der Werbewirtschaft bereits im zweiten Jahr in Serie rückläufig. Mit insgesamt 16,4 Mrd. Euro lagen die Bruttowerbeaufwendungen im vergangenen Jahr laut aktueller Erhebung des Marktforschers Nielsen Media Research auf dem Niveau von 1999. Das letzte Quartal 2002, vor allem der Deze

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0,2% Wirtschaftswachstum im Jahr 2002

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes nahm das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr real um 0,2% zu. Das war – nach einem Rückgang im Jahr 1993 (– 1,1%) – das schwächste wirtschaftliche Wachstum in Deutschland seit der Wiedergewinnung der deutschen Einheit.

Bruttoinlandsprodukt in Preisen von 1995: Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

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Güterverkehr der Verkehrszweige im Jahr 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2002 3,5% weniger Güter im Güterverkehr befördert als im Vorjahr.

In den einzelnen Verkehrszweigen gab es jedoch deutliche Unterschiede in der Veränderung des Güterverkehrsaufkommens. Den stärksten Anteil am Güteraufkommen hat wegen seiner Verteilerfunktion der Straßengüterverkehr. Auf der Straße wurden – nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen – im vergangenen Jahr 2 986 Mill. Tonnen beför

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Öffentlicher Personenverkehr im Jahr 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird – auf der Grundlage vorliegender Monats- und Quartalseckdaten über das Personenverkehrsaufkommen – für das Jahr 2002 mit folgenden Ergebnissen für die einzelnen Verkehrszweige gerechnet:

Im öffentlichen Personenverkehr auf der Straße wurden mit fast 8 Mrd. Beförderungsfällen rund 0,5% mehr Personen als im Vorjahr transportiert. Die Beförderungsleistung – als Produkt aus beförderten Personen und der Reiseweite – fiel jedoch um 2,3% auf rund

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Verbraucherpreise 2002 um 1,3% über dem Vorjahresstand

Wie das Statistische Bundesamt aufgrund endgültiger Berechnungen mitteilt, ist der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2002 gegenüber 2001 um 1,3% gestiegen, nach 1,9% in 2000 und 2,5% in 2001. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate seit 1999.

Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte sich der Index im Jahresdurchschnitt um 1,4% erhöht. Obwohl die Preisentwicklung bei Heizöl und Kraftstoffen im Verlauf des Jahres sehr unterschi

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Niederlande wichtigster Handelspartner bei Nahrungsmitteln

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der “Grünen Woche 2003” in Berlin mitteilt, importierte Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik im Zeitraum von Januar bis Oktober 2002 Nahrungs- und Genussmittel (ohne lebende Tiere) im Wert von 33,1 Mrd. Euro und exportierte solche Produkte im Wert von 23,3 Mrd. Euro.

Damit hatten Nahrungs- und Genussmittel einen Anteil von 7,6% an den gesamten Einfuhren Deutschlands, bei den Ausfuhren betrug der Anteil 4,3%.

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Anstieg der Stundenlöhne in Deutschland deutlich geringer als in Frankreich

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen im dritten Quartal 2002 die Stundenlöhne und -gehälter der Arbeiter und Angestellten in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland binnen Jahresfrist mit + 2,2% deutlich geringer als in Frankreich (+ 3,7%).

Die relativ starke Zunahme der Stundenlöhne in Frankreich beruht auf einer schrittweisen Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden im Jahr 1999 auf 35,7 Stunden im dritten Quartal 2002 bei vollem Lohnausgleich. I

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Jeder zweite Gestorbene erlag im Jahr 2001 einer Kreislauferkrankung

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 828 500 Personen (383 900 Männer und 444 600 Frauen); dies waren 10 300 Sterbefälle oder 1,2% weniger als im Vorjahr. Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (160 200 Männer und 231 100 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Infolge von Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen, ca. 90% der Ver

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Deutsche Ausfuhren im November 2002: + 7,0 % zum Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im November 2002 von Deutschland Waren im Wert von 58,7 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 46,7 Mrd. Euro eingeführt.

Die deutschen Ausfuhren lagen damit im November 2002 um 7,0% höher und die Einfuhren um 1,8% niedriger als im November 2001. Saisonbereinigt (Census-X12-ARIMA) haben die Ausfuhren gegenüber Oktober 2002 um 3,1% und die Einfuhren um 1,4% zugenommen.

Die Außenhandelsbilanz s

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Rohstahlproduktion im Jahr 2002 um 0,4% gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erzeugten die deutschen Hüttenwerke im Jahr 2002 29,42 Mill. t Roheisen und 45,00 Mill. t Rohstahl. Damit wurden 0,8% mehr Roheisen und 0,4% mehr Rohstahl produziert als im Jahr 2001.

Im Dezember 2002 wurden 2,49 Mill. t Roheisen und 3,54 Mill. t Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat hat damit die Roheisenproduktion um 16,2% und die Rohstahlproduktion um 12,5% zugenommen. Gegenüber November 2002 ergab sich im Dezember bei

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Einzelhandelsumsatz im November 2002

Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse aus fünf Bundesländern, die rund 70% des Gesamtumsatzes auf sich konzentrieren, mitteilt, setzte der Einzelhandel in Deutschland im November 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 6,3% und real (in konstanten Preisen) 6,0% weniger als im November 2001 um.

Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 – BV 4) wurde im Vergleich zum Oktober 2002 nominal

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Im Jahr 2002: 0,6 % weniger Erwerbstätige als ein Jahr zuvor

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im Durchschnitt des Jahres 2002 rund 38,7 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 246 000 Personen oder 0,6 % weniger als ein Jahr zuvor. Damit kam es im Jahresdurchschnitt 2002 erstmals seit 1997 wieder zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich, nachdem im Jahr 2001 die Beschäftigung noch um 165 000 Personen oder 0,4% angestiegen war. Die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2002 ging in etwa auf das

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Deutsche Ausfuhren im Jahr 2002 voraussichtlich um 1% gestiegen

Auf der Basis der bis einschließlich Oktober 2002 vorliegenden Außenhandelsergebnisse geht das Statistisches Bundesamt davon aus, dass von Deutschland im Jahr 2002 – Waren im Wert von 647 Mrd. Euro exportiert und – Waren im Wert von 520 Mrd. Euro importiert wurden. Damit würde sich ein Ausfuhrüberschuss von 127 Mrd. Euro für das Jahr 2002 ergeben, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 33% gleichkäme (Saldo der Außenhandelsbilanz 2001: + 95,5 Mrd. Euro). Gleichzeitig würd

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Inlandsprodukt: Methoden und Grundlagen der Berechnung

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steht ab sofort die detaillierte Beschreibung der Methoden und Grundlagen zur Berechnung des Bruttoinlandsprodukts und des Bruttonationaleinkommens im Internet zum Downloaden bereit.

Diese Veröffentlichung bietet dem interessierten Nutzer der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen einen umfassenden Einblick über die Berechnungsmethoden und die verwendeten Datenquellen für die wichtigen gesamtwirtschaftlichen Größen Bruttoinlandsprodukt und Bruttona

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Ein Jahr Euro – ein Jahr Teuro?

Obwohl die Jahresveränderungsrate des Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im November 2002 bei nur 1,1% lag, reißt die Diskussion um “Euro/Teuro” nicht ab. Auch knapp ein Jahr nach der Euro-Bargeldeinführung empfinden viele Verbraucherinnen und Verbraucher eine höhere Teuerung (“gefühlte Inflation”).

Das Statistische Bundesamt hat daher seine Analysen möglicher Euro-Effekte fortgesetzt. Gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank werden seit nunmehr and

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Erzeugerpreise im November 2002 um 0,4% höher als im Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im November 2002 um 0,4% höher als im November 2001. Im Oktober 2002 hatte die Jahresveränderungsrate + 0,3% betragen, während sie im September 2002 noch bei – 0,9% gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im November 2002 um 0,2% gefallen.

Mineralölprodukte waren im November 2002 um durchschnittlich 6,6% teurer als noch im November 2001. Dabei stiegen die Preise für Kraftstoffe um

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