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2001: Mehr als 7% der Arbeitnehmer ab 55 Jahre in Altersteilzeit

Im Oktober 2001 machten 7,4% der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ab 55 Jahre im Produzierenden Gewerbe und ausgewählten Dienstleistungsbereichen von der Möglichkeit einer Altersteilzeitbeschäftigung Gebrauch. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren dies knapp 1% der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in diesen Branchen.

Die Altersteilzeitbeschäftigten erreichten im Durchschnitt brutto 77% des Bruttomonatsverdienstes eines Vollzeitbeschäftigten. Ihr durchschnittlicher Nettomo

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Jeder Neunte im Gesundheitswesen tätig

4,2 Mill. Personen und damit etwa jeder neunte Beschäftigte waren am 31. Dezember 2002 im deutschen Gesundheitswesen tätig.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg dabei das Personal im Gesundheitswesen von 2001 auf 2002 um 45 000 Personen oder 1,1% (gesamte Wirtschaft: – 1,4%). Ursache hierfür sind vor allem die Zuwächse in den Gesundheitsdienstberufen (z.B. Ärzte und Krankenschwestern) und sozialen Berufen, wie Altenpfleger, (+ 44 000 bzw. + 15 000 Personen). Auch bei den Ge

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Zahl der Woche – Im Sommer 2003 knapp 4% mehr Fluggäste ins Ausland

Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der Zivilluftfahrt am 7. Dezember mitteilt, stieg die Zahl der Flug-Passagiere mit Auslandsziel von Juni bis September 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,8% auf 20,5 Mill. Vor allem durch Ferienfluggäste bedingt, sind in diesen Sommermonaten mehr als 40% der pro Jahr ins Ausland reisenden Passagiere unterwegs. In der Mittelmeer-Region – dem beliebtesten Zielgebiet für Flug-Touristen aus Deutschland – gab es

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Wertschöpfung für unbezahlte Leistungen im Haushalt bei mindestens 40% des BIP

Der Wert der – überwiegend von Frauen erbrachten – unbezahlten Leistungen im Haushalt ist von mindestens 690 Mrd. Euro im Jahr 1992 auf 820 Mrd. Euro in 2001 gestiegen.

Diese Leistungen – auch Bruttowertschöpfung bei der Haushaltsproduktion genannt – wiesen 1992 eine Größenordnung von 43%, in 2001 von knapp 40% des Bruttoinlandsprodukts auf. Das Bruttoinlandsprodukt hat damit im betrachteten Zeitraum stärker zugelegt als die Haushaltsproduktion. Dennoch hat die Wertschöpfung der privaten

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Statistisches Bundesamt: 2001: 13 Mrd. Euro Umsatz mit Produkten für den Umweltschutz

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Umsatz mit ausschließlich für den Umweltschutz bestimmten Waren, Bau- und Dienstleistungen nach aktuell vorliegenden Zahlen für das Jahr 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% (+ 465 Mill. Euro) auf insgesamt 13 Mrd. Euro gestiegen. Diese Produkte werden für die Bereiche Luftreinhaltung, Abfallwirtschaft, Gewässerschutz, Naturschutz und Lärmschutz angeboten. Den größten Anteil an der Umsatzsteigerung hatten die Betriebe im Verarbeitenden Gewerb

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Erwerbstätigkeit im dritten Quartal 2003: Frauen weiter auf dem Vormarsch

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren im dritten Quartal 2003 von den rund 38,3 Mill. Erwerbstätigen in Deutschland 46,8% bzw. 17,9 Mill. Frauen. Ihr Anteil an der Erwerbstätigkeit erhöhte sich damit im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozentpunkte. Allein 14,9 Mill. Frauen waren dabei in den Dienstleistungsbereichen (Handel, Gastgewerbe, Verkehr und sonstige Dienstleistungen) beschäftigt. Mit einem Anteil von 55,4% arbeiten somit mehr Frauen als Männer in den Dienstleistungsbe

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2001: Jeder dritte Mini-Job im Dienstleistungsbereich

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war im Oktober 2001 jeder dritte geringfügig Beschäftigte (34%) im Dienstleistungsbereich tätig. Hierzu gehören das Grundstücks- und Wohnungswesen, die Vermietung beweglicher Sachen und die Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen. Ein Viertel aller Mini-Jobs (26%) bot der Handel an. Im Verhältnis zu den Beschäftigten insgesamt gab es besonders viele Mini-Jobs im Gastgewerbe: 21% aller Beschäftigten dieser Branche verdienten unter 325 Euro (

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Verbraucherpreisindex November 2003: + 1,3% zum November 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex für Deutschland im November 2003 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber dem November 2002 voraussichtlich um 1,3% erhöhen (Oktober 2003: + 1,2%).

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von – 0,2%.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im November 2003 gegenüber dem November 2002 voraussichtlich um 1,2

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Handel mit der EU wird von wenigen umsatzstarken Unternehmen dominiert

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Laufe des Jahres 2002 in Deutschland mehr als 400 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen bzw. in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert. Dabei waren wesentlich mehr Unternehmen an den Importen (ca. 340 000) als an den Exporten (ca. 180 000) beteiligt.

Der überwiegende Teil der Umsätze im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU (Intrahandel) wurde dabei von einer vergleichsweise geringen Zahl von Unternehmen erwirtschaf

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Industrieinvestitionen um 11% gesunken

Die Investitionsaktivitäten der deutschen Industrie verzeichneten im Jahr 2002 einen deutlichen Rückgang. Sie lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes mit 50 Mrd. Euro um rund 11% unter dem Vorjahresniveau. Größter Investor waren mit 11,7 Mrd. Euro wiederum die Automobilhersteller, die ihr hohes Investitionsniveau aus dem Vorjahr halten konnten und über 23% aller Industrieinvestitionen durchführten. Ohne die Autobauer hätte die Industrie im Jahr 2002 einen Investitionsrückgang von über 14%

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Importpreise Oktober 2003: 2,5% niedriger als im Vorjahr

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes verbilligten sich die Importe von Waren im Oktober 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,5%. Im September und im August 2003 hatten die Jahresveränderungsraten – 2,6% bzw. – 1,7% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Oktober 2003 um 1,9% unter dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber September 2003 veränderte sich der Einfuhrpreisindex nur geringfügig (+ 0,1%). Binnen Monatsfrist verteuerte sich unt

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Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Oktober 2003 um 1,7% höher als im Oktober 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieb der Index im Oktober 2003 gegenüber dem Vormonat unverändert.

Gleichzeitig mit den Zahlen für Oktober 2003 legt das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Neuberechnung des Erzeugerpreisindex auf der Indexbasis 2000 = 100 vor. Auf der Grundlage der Strukturen des gewerblichen Inlandsabsatzes im neuen Basisjahr 2000 wurden alle In

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Weniger Unternehmensinsolvenzen im August 2003

Für August 2003 wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes von den deutschen Amtsgerichten 7 736 Insolvenzen gemeldet, davon 3 021 von Unternehmen und 4 715 von anderen Schuldnern. Damit lag die Gesamtzahl der Insolvenzen um 0,8% und die der nicht den Unternehmen zugerechneten Schuldner um 8,0% höher, die der Unternehmen jedoch um 8,7% niedriger als im August 2002. Inwieweit der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen bzw. der verhältnismäßig geringe Anstieg der Insolvenzen der übrigen Schuld

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Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2003

Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung am 13. November mitteilte, ist das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, im dritten Quartal 2003 gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,2% gestiegen. In den drei vorangegangenen Quartalen war die Wirtschaftsleistung jeweils geringer als im Vorquartal. Im Vorjahresvergleich kam es im Berichtsquartal zu einem Rückgang um 0,2% nach einer Abnahme (– 0,7%) im zweiten Quartal und ein

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Deutsche Konjunkturstatistik EU-weit vorn

Stellungnahme des Statistischen Bundesamtes zur BDI-Kritik

Deutschland liefert die für die Konjunkturbeobachtung in der EU- und Eurozone wesentlichen Indikatoren aktuell und präzise. Das wird von der EU und der EZB anerkannt. Dem für die demokratische Willensbildung wesentlichen Auftrag, objektive, zuverlässige und allen zugängliche Informationen zu liefern, entspricht es, dass die Bundesstatistik von staatlichen Stellen produziert wird. Das Statistische Bundesamt ist in dieser Funkti

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Anstieg der Baugenehmigungen von Januar bis September 2003 um 9,4%

Von Januar bis September 2003 wurde in Deutschland der Bau von 223 000 Wohnungen genehmigt. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 9,4% oder 19 100 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg dürfte zu einem guten Teil auf Vorzieheffekte bei der Beantragung von Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser insbesondere im ersten Quartal 2003 zurückzuführen sein, die aufgrund der politischen Diskussionen um die Kürzung der Eigenheimzulage entstanden sind.

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