Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2004 insgesamt 6,6 Mill. Tonnen (t) Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt. Nur 1991 war die Fleischproduktion aufgrund des Abbaus der Bestände in der ehemaligen DDR höher gewesen. Den Hauptanteil an der Fleischerzeugung hatte Schweinefleisch mit gut 4,3 Mill. t, gefolgt von Rindfleisch (1,2 Mill. t) und Geflügelfleisch (1,0 Mill. t). Die gesamte gewerbliche Produktion von Fleisch ist damit gegenüber dem Vorjahr um 4,1% gestiegen. Dies
Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Frauentag am 8. März mitteilt, waren Mitte 2003 von den 4,8 Mill. Beschäftigten im öffentlichen Dienst 52% Frauen. Seit 1960, als die Frauenquote im damaligen Bundesgebiet 27% betrug, ist sie kontinuierlich gestiegen. Der Frauenanteil ist in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern des öffentlichen Dienstes sehr unterschiedlich. Hohe Frauenquoten gibt es im Schulwesen (66%) – hier insbesondere an Grundschulen (82%) -, in Krankenhäusern (73%) und Kindergä
Wie das Statistische Bundesamt aus Anlass der Weinmesse “ProWein 2005” vom 6. bis 8. März in Düsseldorf mitteilt, hielt der Aufwärtstrend bei den Weinimporten (Weine bis 15 Vol.-% Alkoholgehalt) auch im Jahr 2004 an. Im vergangenen Jahr wurden nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik rund 1,2 Mrd. Liter Wein eingeführt; dies übertraf die Vorjahresmenge um ca. 6%. Der Gesamtwert der Importe lag nahezu unverändert bei 1,4 Mrd. Euro.
Die Steigerung der Einfuhrmenge ist ausschl
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Februar 2005 im Vergleich zum Februar 2004 um 0,7% niedriger. Gegenüber dem Januar 2005 blieb der Gesamtindex unverändert. Im Vergleich zum Februar 2004 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz im Februar 2005 um 0,6% niedriger. Die Anschluss- und Grundgebühren erhöhten sich um 0,3%. Dagegen verbilligten sich Ortsgespräche um 0,7%, Inlan
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Januar 2005 nominal 0,2% und real 0,4% weniger als im Januar 2004 um. Das Ergebnis beruht auf Vorabmeldungen von fünf Bundesländern, die rund 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel repräsentieren. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum Dezember 2004 nominal 1,9% und real 2,1% mehr abgesetzt. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren l
Zum ersten Mal legt das Statistische Bundesamt eine monatliche Erwerbslosenzahl nach international vergleichbarem Konzept der International Labour Organization (ILO) vor. Danach waren im Januar 2005 3,99 Mill. Personen erwerbslos. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Januar 2005 gegenüber dem Vormonat um rund 600 000 Personen (- 1,5%) gesunken; dieser Rückgang geht in erster Linie auf saisonale Effekte zurück, da einige Branchen im Winter deutlich weniger Arbeitskräfte benötigen.
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Nach ersten Ergebnissen einer Neuberechnung der Erwerbstätigenzahlen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen hatten im Durchschnitt des Jahres 2004 rund 38,8 Mill. Erwerbstätige ihren Wohnort und rund 38,9 Mill. Erwerbstätige einen Arbeitsplatz in Deutschland; das sind 381 000 mehr Erwerbstätige am Wohnort (+ 1,0%) und 418 000 mehr Erwerbstätige am Arbeitsort (+ 1,1%) als bisher nachgewiesen wurden. Im Jahr 1991 gab es in Deutschland (Wohnortkonzept) nach den neuen Berechnungen rund 3
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren die öffentlichen Haushalte (Bund und seine Sondervermögen, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Zweckverbände) zum Jahresende 2004 insgesamt mit 1 394,7 Mrd. Euro verschuldet. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 69,0 Mrd. Euro oder 5,2%. Beim Bund und seinen Sondervermögen erhöhten sich die Schulden um 41,0 Mrd. Euro (+ 5,0%), bei den Ländern stiegen sie um 28,0 Mrd. Euro (+ 6,8%). Die statistisch nachgewiesenen Kre
Im laufenden Schuljahr 2004/05 besuchen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt, rund 9,6 Mill. Schülerinnen und Schüler allgemein bildende Schulen in Deutschland; das sind 102 400 oder 1,1% weniger als im Vorjahr. Erstmals seit der Wiedervereinigung ist die Schülerzahl auch im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) gegenüber dem Vorjahr rückläufig (- 0,1%; – 6 600). In den neuen Ländern und Berlin setzt sich die seit dem Schuljahr 1996/97 anhaltende Abnahme der Schülerzahlen fort (- 5,7%; – 95 800)
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Februar 2005 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber Februar 2004 voraussichtlich um 1,8% erhöhen (Januar 2005: + 1,6%).
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,4%.
Die Preise für Heizöl stiegen gegenüber dem Februar 2004 überdurchschnittlich an. In den zur Schätzung herangezogenen sechs Bundesländern lag die Preisentwicklung bei Heiz
Auch jetzt noch profitiert Deutschland von einer guten Ernte an Baumobst im vorigen Jahr; insbesondere Äpfel und Birnen der Ernte 2004 kommen als beliebteste Obstarten bis ins Frühjahr in den Handel. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2004 im deutschen Marktobstbau 1,18 Mill. Tonnen (t) Baumobst geerntet. Dies ist die höchste Erntemenge seit Begrenzung der Ernteermittlung auf den Marktobstbau im Jahr 2002. Gegenüber dem Vorjahr stieg die gesamte Erntemenge damit um 19,1% oder k
Wie das Statistische Bundesamt zur Bildungsmesse Didacta vom 28. Februar bis 4. März 2005 in Stuttgart mitteilt, ist die Zahl der Abiturienten (Schulabsolventen mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife) von 1999 bis 2003 um 8,6% auf 369 000 gestiegen. Im Jahr 2003 haben damit rund 39,2% der 18- bis 21-Jährigen (Rechengrundlage in Sachsen und Thüringen: 17- bis 20-Jährige) die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. 1999 hatte die Abiturientenquote bei 36,9% gelegen. Die Abiturientenquote der jung
Zu der am 25. Februar beginnenden Internationalen Fachmesse für Uhren, Schmuck, Edelsteine und Perlen “INHORGENTA” in München informiert das Statistische Bundesamt über die weltgrößten Handelsländer für Edelsteine, Perlen und Schmuckwaren. Bezogen auf das Jahr 2003 lag bei den Ausfuhren von Edelsteinen (einschließlich Schmucksteine, ohne Diamanten) das von China verwaltete Hongkong weltweit an erster Stelle mit Ausfuhren in Höhe von 259 Mill. US-$, gefolgt von den USA (218 Mill. US-$
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Januar 2005 um 2,9% über dem Vorjahresstand. Im Dezember 2004 und im November 2004 hatten die Jahresveränderungsraten + 2,2% bzw. + 2,7% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Januar 2005 um 1,2% über dem Stand des Vorjahres. Gegenüber Dezember 2004 stieg der Einfuhrpreisindex im Januar 2005 um 0,8%. Im Monatsvergleich verteuerten sich saisonbedingt die Einfuhren von T
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2004 auf Deutschlands Straßen bei Verkehrsunfällen 5 844 Verkehrsteilnehmer getötet, das waren 11,6% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrsopfer ist – seit Einführung der Straßenverkehrsunfallstatistik im Jahr 1953 – so niedrig wie nie zuvor; trotzdem verunglückte immer noch fast alle 90 Minuten ein Straßenverkehrsteilnehmer tödlich. Auch die Zahl der Personen, die bei Straßenverkehrsunfällen im Jahr 2004 ve
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes starteten oder landeten auf deutschen Flughäfen im Jahr 2004 insgesamt 135,8 Mill. Fluggäste, das waren 15,1 Mill. oder 9,3% mehr als 2003. Das Wachstum wurde dabei ausschließlich durch den Auslandsluftverkehr bewirkt. Während das innerdeutsche Passagiervolumen mit 21,1 Mill. Fluggästen (+ 0,2%) nahezu stagnierte, legte die Zahl der Auslandspassagiere um 11,2% zu und erreichte 114,5 Mill. Die Zahl der Fluggäste (Ein- und Aussteiger) im Luftverk