Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung am 15. Februar mitgeteilt hat, ist das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, im vierten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um real 0,2% zurückgegangen. Im dritten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal stagniert. Obwohl sich die konjunkturelle Belebung der ersten beiden Quartale damit in der zweiten Jahreshälfte nicht fortgesetzt hat, ergab
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2004 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 80,3 Mrd. Euro. Dieser Betrag errechnet sich als Differenz der Einnahmen (953,6 Mrd. Euro) und der Ausgaben (1 033,9 Mrd. Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen betrug das Defizit des Bundes 51,0 Mrd. Euro und das der Länder 28,3 Mrd. Euro. Die Gemeinden (- 0,3 Mrd. Euro) und die Sozialversicherung (- 0,7 Mrd. Euro) hatten dagegen nahezu ausgeglichene Salden. Gemesse
Die Verbraucherpreise sind im Jahr 2004 um 1,6% gestiegen. Der Preisauftrieb im vergangenen Jahr war zu einem großen Teil durch staatliche Maßnahmen verursacht, nämlich durch die Gesundheitsreform und durch Tabaksteuererhöhungen. Rechnet man die Wirkungen dieser Maßnahmen aus der Teuerungsrate für 2004 heraus, dann sind die Preise im vergangenen Jahr lediglich um 0,6% gestiegen.
Wie kommt es, dass die Statistiker niedrige Teuerungsraten messen, während viele Verbraucher bei ihren
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzten die Apotheken im Jahr 2004 nominal 2,1% und real 1,0% weniger um als im Jahr 2003. Das ist erstmals seit zehn Jahren ein Umsatzrückgang. Dies legt den Eindruck nahe, dass die am 1. Januar 2004 in Kraft getretene Gesundheitsreform tatsächlich niedrigere Ausgaben für Medikamente bewirkt hat. Allerdings wurden im Dezember 2003 bei den Apotheken noch auffällig höhere Umsätze getätigt als im Dezember früherer Jahre. Sie waren nominal und real um ü
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Staatsbesuches des amerikanischen Präsidenten George W. Bush mitteilt, sind die deutschen Ausfuhren in die USA im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr 2003 um 5,1% auf 64,8 Mrd. Euro gestiegen. Damit haben die Ausfuhren in die USA geringer zugenommen als die Gesamtausfuhren (+ 10,4%). Die wichtigsten deutschen Exportartikel in die USA waren Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Wert von 20,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anteil von 31,1% an den gesamten Ex
Im Jahr 2004 endete eine lange Phase sinkender Importpreise für Kaffee. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Einfuhrpreise für Rohkaffee im Jahresdurchschnitt 2004 um 9% höher als im Vorjahr. In den Jahren 1998 bis 2003 waren die Einfuhrpreise für Kaffee jeweils deutlich gesunken. Bei den Verbrauchern ist die Verteuerung allerdings noch nicht angekommen. Im Jahresdurchschnitt 2004 lagen die Verbraucherpreise für Bohnenkaffee um 5% niedriger als im Vorjahr.
Weitere Au
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Dezember 2004 in Deutschland 18,7 Mill. Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Das war ein Anstieg von 1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Während die Übernachtungen inländischer Gäste um 1% auf 15,9 Mill. zunahmen, stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland um 5% auf 2,8 Mill. In der Hotellerie war der Zuwachs mit 3% höher als im Durchsc
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Januar 2005 um 3,9% höher als im Januar 2004. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war dies die höchste Jahresteuerungsrate der Erzeugerpreise seit Juni 2001 (+ 4,3%). Im Dezember 2004 hatte die Jahresveränderungsrate noch bei + 2,9% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im Januar 2005 um 0,8% gestiegen. Für den spürbaren Anstieg der Erzeugerpreise zu Jahresbeginn sorgten vor allem die Verteuerung einiger Energie
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Januar 2005 gegenüber Januar 2004 um 1,6% gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2004 verringerte sich der Index um 0,4%. Die Schätzung für Januar 2005 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt. Im Dezember hatte die Jahresveränderungsrate + 2,1% betragen, im November 2004 lag sie bei + 1,8%. Mineralölprodukte wirkten sich im Januar 2005 den zehnten Monat in Folge (sei
Die vollzeitbeschäftigten Arbeiter verdienten in der Landwirtschaft (ohne Gartenbau) in Deutschland im September 2004 brutto durchschnittlich 1 542 Euro, das waren bei einer bezahlten Arbeitszeit von 202 Stunden (Vorjahr 200 Std.) 2,2% mehr als vor Jahresfrist. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sanken im früheren Bundesgebiet die Bruttomonatsverdienste gegenüber September 2003 um 1,8% auf 1 937 Euro, während sie in den neuen Ländern um 3,2% auf 1 501 Euro stiegen. Im Gartenbau
Im vierten Quartal 2004 hat die Gesamtzahl der Erwerbstätigen im Inland im Vorjahresvergleich um 261 000 Personen (+ 0,7%) auf 38,9 Mill. zugenommen. Per Saldo haben dabei Beschäftigungsgewinne in den Dienstleistungsbereichen Arbeitsplatzverluste in den übrigen Wirtschaftsbereichen im Berichtsquartal überkompensiert. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kam es im vierten Quartal 2004 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal weiterhin zu rückläufigen Erwerb
Im Jahresdurchschnitt 2004 waren rund 6 Mill. Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 114 200 Personen oder 1,9% weniger als im Jahresdurchschnitt 2003. Die Zahl der in 2004 geleisteten Arbeitsstunden betrug rund 9,3 Mill.; im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,3% ab. Die Lohn- und Gehaltsumme blieb mit 225,9 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Der Gesamtumsatz
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2003 rund 10,9 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt. Dies waren 2% weniger als im Jahr 2002. Wie schon 2001 und 2002 stammten 59% (6,4 Mill. Tonnen) der eingesammelten Verkaufsverpackungen von privaten Endverbrauchern. Es wurden im Durchschnitt 78 kg Verpackungen pro Einwohner vom übrigen Hausmüll getrennt und in der gelben Tonne, im Glas- oder Papiercontainer oder vergleichbaren
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist die Verweildauer der Krankenhauspatienten und -patientinnen weiter gesunken: um 3,3%, von 9,2 Tagen im Jahr 2002 auf durchschnittlich 8,9 Tage in 2003. Insgesamt gab es 17,3 Mill. Behandlungsfälle, rund 130 000 weniger als im Vorjahr. In den letzten Jahren war diese Zahl kontinuierlich gestiegen. 2003 standen in den 2 189 Krankenhäusern knapp 542 000 Betten bereit. Damit lag die Bettendichte bei durchschnittlich 66 Betten je 10
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der 1. Europäischen Konferenz zur Seniorenwirtschaft am 17./18. Februar 2005 in Bonn mitteilt, ist bei den Seniorenhaushalten der Anteil der Konsumausgaben, der von den privaten Haushalten in Deutschland für Reiseaktivitäten ausgegeben wird, am höchsten. Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) wendeten Seniorenhaushalte im 1. Halbjahr 2003 bis zu 4,1% ihres Konsumbudgets für Pauschalreisen auf, verglichen mit 2,7% im Durchschnitt
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, ist real im vierten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal -saison- und kalenderbereinigt – um 0,2% zurückgegangen; im dritten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal stagniert. Die wirtschaftliche Belebung der ersten beiden Quartale 2004 hat sich damit in der zweiten Jahreshälfte nicht fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt in seiner Schnellmeldung weiter mitteilt, kam es im V