Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2003 in Deutschland insgesamt 853 946 Personen (396 270 Männer und 457 676 Frauen); dies waren 12 260 Sterbefälle oder 1,5% mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist in erster Linie durch den größer werdenden Anteil der älteren Bevölkerung zu erklären. Rechnet man diesen Effekt heraus, ist die Sterblichkeit gegenüber dem Jahr 2002 nur um 0,3% angestiegen. Bei nahezu jedem zweiten Verstorb
Schnellmeldung zur Erwerbstätigkeit Im Durchschnitt des vierten Quartals 2004 hatten nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 38,9 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres ist dies ein Plus von 261 000 Personen oder 0,7%, nach Zuwächsen von 0,3% beziehungsweise 0,5% im zweiten und dritten Quartal 2004. Damit hat sich der Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich zum dritten M
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Januar 2005 um 3,4% über dem Vorjahresstand. Im Dezember 2004 bzw. im November 2004 hatten die Jahresveränderungsraten + 3,8% bzw. + 4,1% betragen. Besonders stark stiegen gegenüber Januar 2004 unter anderem die Preise im Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl, NE-Metallen und Halbzeug (+ 29,9% nach + 31,4% bzw. + 31,6% in Dezember und November 2004). Auch beim Großhandel mit festen Brennstoffen und Min
Ab heute steht die Webseite des EDS Europäischer Datenservice in vollem Umfang auch in englischer Sprache zur Verfügung. Der EDS Europäischer Datenservice des Statistischen Bundesamtes hilft allen Nutzern bei der Suche nach amtlichen europäischen Statistiken und leistet Hilfestellung beim Umgang mit der neuen kostenfreien Online-Datenbank von Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften). Die persönliche Beratung erfolgt sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Die Webseite
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Dezember 2004 von Deutschland Waren im Wert von 59,5 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 48,8 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Dezember 2004 um 8,8% und die Einfuhren um 10,6% höher als im Dezember 2003. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Dezember 2004 zwei Arbeitstage mehr hatte als der Dezember 2003. Gegenüber November 2004 haben die Ausfuhren kalender- und saisonberei
Wie das Statistische Bundesamt zur am 10. Februar beginnenden Internationalen Spielwarenmesse “Toy Fair” in Nürnberg mitteilt, wurden von Januar bis November 2004 Spielwaren im Wert von 2,3 Mrd. Euro nach Deutschland eingeführt, 8,7% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Ausgeführt wurden im gleichen Zeitraum Spielwaren für 1,8 Mrd. Euro (- 0,9%). Hauptlieferländer für Spielwaren waren China (51% aller Einfuhren), Dänemark (8%), die Niederlande (8%) und Japan (5%). China blieb somit w
Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im Januar 2005 2,65 Mill. t Roheisen und 3,96 Mill. t Rohstahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 2,2% mehr Roheisen und 1,5% mehr Rohstahl produziert als im Januar 2004. Gegenüber Dezember 2004 nahm die Produktion von Roheisen um 4,0% zu. Bei Rohstahl betrug die Zunahme 10,7%, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ging die Produktion um 0,8% zurück. Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die Kapitalproduktivität im Jahr 2004 real um 0,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ursache hierfür ist, dass der Kapitalstock in Deutschland wegen der schwachen Investitionstätigkeit der letzten Jahre mit 1,5% nicht so stark wie das Bruttoinlandsprodukt (+ 1,7%) gewachsen ist. Die Kapitalproduktivität wird ermittelt, indem man das Bruttoinlandsprodukt zum Kapitalstock ins Verhältnis setzt, so wie die Arbeitsproduktivität das Br
Der Rückgang der Investitionstätigkeit im Baugewerbe hat sich auch 2003 fortgesetzt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Bruttoanlageinvestitionen der deutschen Bauunternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten mit 1,70 Mrd. Euro um 10% unter dem Vorjahresergebnis. Bereits in den beiden Jahren zuvor waren die Investitionen um 15% (2002) und 19% (2001) zurückgefahren worden. Innerhalb der Branche war der Investitionsrückgang unterschiedlich stark ausgeprägt. Im Bauhauptgewerbe
Für November 2004 meldeten die deutschen Insolvenzgerichte insgesamt 10 789 Insolvenzen, 31,6% mehr als im November 2003. Davon entfielen 3 162 auf Unternehmen und 7 627 auf andere Schuldner, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen lag damit um 9,1%, die der Insolvenzen der übrigen Schuldner um 44,0% höher als im November 2003. Die stärkste Gruppe der übrigen Schuldner bildeten die 5 076 Verbraucher (+ 66,6%), gefolgt von 2 036 ehemals selbstständig Tätigen (+
Mitte 2003 waren 1 191 in Deutschland ansässige Unternehmen in der Binnenschifffahrt tätig, das waren 41 weniger als im Vorjahr (- 3%). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es Rückgänge vor allem in der Trockengüterschifffahrt um 26 auf 682 Unternehmen und in der Personenschifffahrt um 15 auf 310 Unternehmen. Die Schub- und Schleppschifffahrt stellten acht Unternehmen ein, 47 waren hier weiterhin aktiv. Dagegen konnte sich die Tankschifffahrt behaupten: Mit 172 Unternehmen wurden zwei Untern
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Januar 2005 im Vergleich zum Januar 2004 um 1,0% niedriger. Gegenüber dem Dezember 2004 stieg der Gesamtindex um 0,3%. Im Vergleich zum Januar 2004 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz im Januar 2005 um 0,6% niedriger.
Die Anschluss- und Grundgebühren erhöhten sich um 1,3%. Dagegen verbilligten sich Ortsgespräche um 1,5%, Inlandsferngesp
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Dezember 2004 nominal 2,3% und real 2,7% weniger als im Dezember 2003 um. Damit wurde im Dezember 2004 nominal und real ein Umsatzergebnis erzielt, dass in den letzten zehn Jahren noch nie so niedrig ausfiel (bezogen auf die jeweiligen Messzahlen). Der Dezember 2004 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2003. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sechs Bundesländern
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich der Anstieg der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahresergebnis auch im November 2004 fortgesetzt. Im Berichtsmonat hatten rund 39,0 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 271 000 oder 0,7% mehr Erwerbstätige als im November 2003. Im Oktober 2004 war die Zahl der Erwerbstätigen noch um 230 000 Personen oder 0,6% gestiegen. Die vergleichsweise günstige Entwicklung der Erwerbstätigkeit wurde auch im November
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Menge der in Deutschland eingesetzten Stoffe, welche die Ozonschicht schädigen oder anderweitig das Klima beeinflussen, im Jahr 2003 um 3,4% auf 9 023 Tonnen zurückgegangen. Diese Stoffe dienen überwiegend als Kältemittel für Kühl-, Gefrier- und Klimaanlagen, als Treibmittel in Spraydosen sowie für Kunst- und Schaumstoffe. Die Mehrheit dieser Stoffe befindet sich in geschlossenen Systemen. Die Ozonschicht schädigen und das Klima beeinflussen
Gegenüber 1995 ist die Schülerzahl in Privatschulen um nahezu ein Viertel (+ 24%) gestiegen, während sie an öffentlichen Schulen um gut 3% zurückging. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes besuchten im Schuljahr 2003/2004 rund 605 800 Schülerinnen und Schüler eine private allgemein bildende Schule, das waren 6% aller Schüler an allgemein bildenden Schulen. In den neuen Ländern lag der Anteil der Privatschüler mit knapp 4% deutlich niedriger als im früheren Bundesgebiet (7%).
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