Innerhalb Deutschlands gibt es zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede in der Lebenserwartung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und demjenigen mit der geringsten Lebenserwartung Neugeborener umfasste im Zeitraum 2002/2004 bei Jungen 3,6 und bei Mädchen 2,2 Jahre. Die bundesweit höchste Lebenserwartung wurde für Baden-Württemberg ermittelt: Im Berechnungszeitraum 2002/2004 betrug dort die durchschnittliche Lebenser
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, blieb nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im vierten Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal – preis-, saison- und kalenderbereinigt – unverändert (+ 0,0%). Damit hat sich das Wirtschaftswachstum der ersten drei Quartale (+ 0,6%, + 0,3%, + 0,6%) zum Jahresende 2005 nicht fortgesetzt. Positive Wachstumsimpulse kamen im Vorquartalsvergleich ausschließlich von den Investitionen, insbesondere in Baut
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Januar 2006 gegenüber Januar 2005 um 2,1% gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2005 verringerte sich der Indexstand um 0,5%. Im Dezember 2005 hatte die Jahresveränderungsrate ebenfalls bei + 2,1% gelegen. Die Schätzung für Januar 2006 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt. Die hohe Jahresteuerungsrate im Januar 2006 ist immer noch – inzwischen seit fast
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Januar 2006 um 2,9% über dem Vorjahresstand. Im Dezember beziehungsweise im November 2005 hatten die Jahresveränderungsraten + 2,4% beziehungsweise + 2,2% betragen. Besonders stark stiegen gegenüber Januar 2005 unter anderem die Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+ 19,1%) sowie mit Tabakwaren (+ 8,4%). Dagegen ermäßigten sich die Preise im Großhandel mit Büromasc
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug im Jahr 2004 der Durchschnittserlös für Strom aus der Abgabe an Letztverbraucher 9,23 Cent je Kilowattstunde (kWh). Das waren 5,1% mehr als 2003. Der niedrigste Durchschnittserlös seit Einführung der Erhebung in der amtlichen Statistik (1991) wurde im Jahr 2000 mit 7,43 Cent/Kilowattstunde registriert. Der Durchschnittserlös wird ohne Mehrwertsteuer und ohne rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen ausgewiesen, enthält jedo
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Jahr 2005 von Deutschland Waren im Wert von 786,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 625,6 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Jahr 2005 um 7,5% und die Einfuhren um 8,7% höher als im Jahr 2004. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2005 mit einem Überschuss von 160,5 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2004 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 156,1 Milliarden Euro
Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im Januar 2006 2,22 Millionen Tonnen Roheisen und 3,41 Millionen Tonnen Rohstahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 15,9% weniger Roheisen und 14,0% weniger Rohstahl produziert als im Januar 2005. Gegenüber Dezember 2005 ging die Produktion von Roheisen um 10,5% und die von Rohstahl um 3,5% zurück, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich ein Minus von 9,0%. Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion
Der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen setzte sich auch im November 2005 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die Gerichte 2 822 Unternehmensinsolvenzen, das waren 10,8% weniger als im November 2004. Der starke Anstieg der Verbraucherinsolvenzen hielt dagegen weiterhin an: Sie lagen im November 2005 mit 6 930 Fällen um 36,5% höher als im November 2004. Insgesamt meldeten die Gerichte 12 458 Insolvenzen für den November 2005 (+ 15,5%).
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für das Mobiltelefonieren im Januar 2006 um 10,6% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 1,5%. Damit setzte sich der seit August 2005 rückläufige Preistrend fort. Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) lag aus Sicht der privaten Haushalte im Januar 2006 im Vergleich zum Januar 2005 um 2,8% niedriger. Gegenüber de
Wie das Statistische Bundesamt zum bevorstehenden Ende des Schulhalbjahres mitteilt, wiederholten im vergangenen Schuljahr 2004/05 rund eine viertel Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Klassenstufe wegen Nichtversetzung oder auf freiwilliger Basis. Das sind 2,8% der neun Millionen Schülerinnen und Schüler in allgemein bildenden Schulen.
Der Anteil von Wiederholern war im Bundesdurchschnitt in der 9. Klassenstufe mit 5,1% am höchsten. Schülerinnen waren davon weniger h
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der am 2. Februar 2006 beginnenden Internationalen Spielwarenmesse “Toy Fair” in Nürnberg mitteilt, wurden von Januar bis November 2005 Spielwaren im Wert von 2,7 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt, 12,6% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Ausgeführt wurden in diesem Zeitraum Spielwaren für 1,7 Milliarden Euro (- 8,6%). Hauptlieferländer für Spielwaren waren China (56% aller Einfuhren), die Niederlande (12%), Dänemark (6%) und Japan (6
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Dezember 2005 nominal 1,2% und real 1,6% weniger um als im Dezember 2004. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von fünf Bundesländern berechnet, in denen 79% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum November 2005 nominal und real jeweils 1,4% weniger abgesetzt.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl der Erwerbstätigen von November 2005 auf Dezember 2005 um 205 000 (- 0,5%) gesunken. Gleichzeitig ging auch die Zahl der Erwerbslosen um 130 000 (- 3,8%) zurück. Beide Entwicklungen sind in ihrer Tendenz saisonal üblich.
Nach vorläufigen Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland im Dezember 2005 bei 38,91 Millionen Personen. Das waren 140 000 Erwerbstätige (- 0,4%) weniger als ein Jahr zuvor. Die Erwerbstä
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Umsatz des Großhandels in Deutschland im Jahr 2005 nominal um 4,7% und real um 2,5% gegenüber 2004. Damit erzielte der Großhandel in Deutschland im dritten Jahr in Folge einen nominalen und realen Umsatzzuwachs gegenüber dem entsprechenden Vorjahr. Im Dezember 2005 setzte der Großhandel nominal 3,2% und real 1,2% mehr als im Dezember 2004 um. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 0,9% und rea
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der am morgigen Dienstag beginnenden 139. Sitzung der OPEC-Konferenz in Wien mitteilt, sind die Einfuhrpreise für aus den OPEC-Staaten importiertes Rohöl zwischen Dezember 2003 und Dezember 2005 um 87,6% gestiegen. Die Preise für nach Deutschland eingeführtes Rohöl haben sich in den letzten beiden Jahren außerordentlich erhöht, nachdem in den Jahren 2001 bis 2003 die Preisentwicklung relativ ruhig verlaufen war. Zwischen Dezember 2003 und
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lag der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt – auf Euro-Basis berechnet – im Jahresdurchschnitt 2005 um 6,3% über dem Vorjahresniveau. In der Europafahrt (+ 7,2%), in der Afrikafahrt (+ 9,3%) und in der Amerikafahrt (+ 11,9%) kam es binnen Jahresfrist zu deutlichen Ratenerhöhungen. Dagegen sanken die Raten in dem Fahrtgebiet Asien/Australien um 0,6%. Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro (- 0,1%) blieb im Jahresdurchschnitt 2005 im Ve