Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2005 um 2,8% über dem Stand des Vorjahres. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2005 stiegen die Preise gegenüber dem jeweiligen Vormonat (mit Ausnahme des Mai) kontinuierlich an, wobei besonders hohe monatliche Preissteigerungen im Februar (+ 0,6%), im März (+ 0,8%) und im September (+ 1,7%) zu verzeichnen waren. Ab Oktober waren die Großhandelspreise im Vormonatsvergleich wieder leic
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verdienten die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe im Oktober 2005 durchschnittlich brutto 3 045 Euro, das waren 1,8% mehr als im Oktober 2004. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,3% und damit um 0,5 Prozentpunkte stärker als die Verdienste. Die Angestellten im Produzierenden Gewerbe verdienten im Oktober 2005 durchschnittlich 3 898 Euro (+ 1,9%), die Arbeiter und Arbeiterinnen 2 560 Eur
Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,9% erhöht. Damit hat sich die wirtschaftliche Belebung des Jahres 2004 (+ 1,6%) etwas abgeschwächt. Allerdings standen im Jahr 2005 weniger Arbeitstage zur Verfügung als im Vorjahr. Nach Ausschaltung dieses Kalendereffekts ergibt sich für das Jahr 2005 eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,1%, die genauso hoch ist wie in 2004.
Die deutschen Hüttenwerke erzeugten im Jahr 2005 28,84 Millionen Tonnen Roheisen und 44,51 Millionen Tonnen Rohstahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden damit 3,9% weniger Roheisen und 4,0% weniger Rohstahl produziert als im Jahr 2004, in dem ein Spitzenwert bei der Rohstahlproduktion nach der Wiedervereinigung erreicht worden war. Im Dezember 2005 wurden 2,47 Millionen Tonnen Roheisen und 3,53 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat ging d
Der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen setzte sich auch im Oktober 2005 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die Gerichte 2 828 Unternehmensinsolvenzen, 8,1% weniger als im Oktober 2004. Hohe Zuwachsraten gibt es weiterhin bei den Verbraucherinsolvenzen: Mit 5 989 lagen sie im Oktober 2005 um 32,0% höher als im Oktober 2004. Insgesamt registrierten die Gerichte 11 131 Insolvenzen für Oktober 2005 (+ 11,5%). Die von den Gerichten mi
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im November 2005 in Deutschland 20,6 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Das war ein Plus von 3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Während die Übernachtungen inländischer Gäste um 3% auf 17,6 Millionen zunahmen, stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland um 5% auf 3,0 Millionen. Gegenüber dem Oktober 2005 haben die Übernach
Mobiler Urlaub im Wohnwagen ist weiterhin gefragt. Von Januar bis Oktober 2005 wurden nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik 35 634 Wohnwagen im Wert von 425 Millionen Euro aus Deutschland exportiert. Wie das Statistische Bundesamt zu Beginn der CMT “Die Urlaubsmesse – Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik” am 14. Januar in Stuttgart weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der ausgeführten Wohnwagen gegenüber Januar bis Oktober 2004 um 3,6%. Mit 30 593 Fah
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im November 2005 von Deutschland Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 58,3 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2005 um 7,7% und die Einfuhren um 6,6% höher als im November 2004. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Oktober 2005 um 1,4% und die Einfuhren um 4,0% ab. Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2005 mit e
Wie das Statistische Bundesamt zur “Grünen Woche” in Berlin mitteilt, waren im Wintersemester 2004/2005 rund 7 100 Studierende im Studienfach “Haushalts- und Ernährungswissenschaften” eingeschrieben; das waren 4% mehr als vor fünf Jahren. Die Zahl der Absolventen und Absolventinnen im Studienfach “Haushalts- und Ernährungswissenschaften” erreichte im Prüfungsjahr 2004 mit rund 1 100 einen neuen Höchststand. Das waren rund 13% (+ 130) mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert ist dabei der hohe Anteil an Ba
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2005 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,6%. Gegenüber dem August 2005 erhöhte sich der Index um 0,2%. Die Preise für Rohbauarbeiten blieben von November 2004 auf November 2005 unverändert, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,2%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist nennenswe
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im November 2005 nominal 0,3% mehr und real 0,6% weniger um als im November 2004. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von fünf Bundesländern berechnet, in denen 79% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum Oktober 2005 nominal 1,2% und real 1,0% weniger abgesetzt.
Nach aktuellen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden 2004 in Deutschland 10,6 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt. Dies sind 2% weniger als im Jahr 2003. Davon stammen 56% oder 6,0 Millionen Tonnen von privaten Endverbrauchern. Im Durchschnitt wurden je Einwohner 72 Kilogramm Verpackungen vom übrigen Hausmüll getrennt und in der gelben Tonne, im Glas- oder Papiercontainer oder vergleichbaren Systemen eingesammelt. Die größten Einzelposten waren mit 2,2 Mill
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2005 im Vergleich zum Jahr 2004 um 0,9% niedriger. Im Dezember 2005 war der Gesamtindex um 2,2% niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Von November 2005 auf Dezember 2005 sank der Gesamtindex um 0,5%. Deutlich günstiger als im Jahresdurchschnitt 2004 wurden die Telefondienstleistungen im Mobilfunk, sie verbilligten sich um 3,0
Die meisten Personen, die sich selbstständig machen, beginnen ihre Tätigkeit ohne Beschäftigte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiteten im März 2004 drei Viertel der 276 000 vollzeittätigen Gründerpersonen (76%) ohne bezahlte Arbeitskräfte. Unter den rund 68 000 Personen, die sich auf Teilzeitbasis selbstständig machten, haben sogar 93% zunächst nur für sich selbst einen Arbeitsplatz geschaffen. Gegenüber 1996 haben sich damit die Anteile der Gründerpersonen ohne Beschäftigte sowohl im B
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im November 2005 nominal 4,1% und real 2,2% mehr um als im November 2004. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 0,2% und real 0,1% weniger abgesetzt als im Oktober 2005. In den ersten elf Monaten des Jahres 2005 erhöhte sich der Umsatz des Großhandels nominal um 5,0% und real um 2,7% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zum Großhandelsumsatz tragen auch
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, weisen die Zahlen der Erwerbstätigen und der Erwerbslosen im November 2005 gegenüber dem Vormonat Oktober – bei allerdings nur geringen Veränderungen – auf eine leicht positive Entwicklung des Arbeitsmarktes hin. So ist die Erwerbstätigkeit von Oktober auf November 2005 um 24 000 Personen (+ 0,1%) gestiegen. Die Zahl der Erwerbslosen sank im Vormonatsvergleich um 50 000 (- 1,4%).
Nach vorläufigen Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen mit Wo