Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes starteten oder landeten auf deutschen Flughäfen im Jahr 2005 insgesamt 145,9 Millionen Fluggäste, das waren 10,3 Millionen oder 6,6% mehr als 2004. Das Wachstum wurde dabei vor allem durch den Auslandsluftverkehr bewirkt. Während das innerdeutsche Passagiervolumen mit 21,8 Millionen Fluggästen um 3,2% zunahm, stieg die Zahl der Auslandspassagiere um 7,9% und erreichte 124,1 Millionen. Die Zahl der Auslandsfluggäste (Ein- und Aussteiger) im Luftv
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2005 nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 74,5 Milliarden Euro. Dieser Betrag errechnet sich als Differenz der Einnahmen (974,8 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1 049,3 Milliarden Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen betrugen die Defizite des Bundes 49,6 Milliarden Euro, der Länder 19,6 Milliarden Euro, der Gemeinden 2,0 Milliarden Euro und der Sozialversicherung 3,4 Milliarden Euro. Bei den Ergebniss
Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung am 14. Februar mitgeteilt hat, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Wert der in Deutschland erbrachten Wirtschaftsleistung, im vierten Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal – preis-, saison- und kalenderbereinigt – unverändert (+ 0,0%). Damit hat sich das Wirtschaftswachstum der ersten drei Quartale (+ 0,6%, + 0,3%, + 0,6%) zum Jahresende 2005 nicht fortgesetzt.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (saison-
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg bei der Luftfracht auf deutschen Flughäfen die Einlademenge gegenüber 2004 um 6,8% auf 1 477 700 Tonnen an; die Auslademenge erhöhte sich um 10,8% auf 1 472 200 Tonnen. Im Auslandsverkehr nahmen die Einladungen um 7,1% auf 1 412 400 Tonnen zu; bei den Ausladungen gab es ein Plus von 11,3% auf 1 406 800 Tonnen. In das europäische Ausland wurden 415 200 Tonnen geliefert (+ 4,0%)’ die Ausladungen lagen bei 327 500 Tonnen (- 0,7%), darunter Einla
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, beliefen sich die in Deutschland im Jahr 2004 bei Haushalten eingesammelten Abfallmengen auf insgesamt 37,6 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Pro-Kopf- Aufkommen von 456 kg pro Einwohner. Den größten Teil der Abfallmenge machten hierbei die Haus- und Sperrmüllabfälle mit 17,0 Millionen Tonnen (207 kg/Einwohner) aus; das sind 1,1 Millionen Tonnen oder 13 kg/Einwohner weniger als im Jahr 2000. Dann folgen getrennt gesammelte Wertstoffe mit 11,6 M
Verbund Weiterbildungsstatistik gibt Daten für 2004 heraus
Zum dritten Mal hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn, die “Weiterbildungsstatistik im Verbund” veröffentlicht, in der Daten aus fünf großen Organisationen allgemeiner und politischer Weiterbildung zusammengefasst sind. Das kommentierte Tabellenwerk enthält zahlreiche Abbildungen zu Rechtsformen, Personal, Finanzierung und Veranstaltungsprofilen der beteiligten Weiterbildungsorganisationen und steht
Wertschöpfung wächst auf 83 Mrd. Euro – BIP-Anteil bei 6,8 Prozent
Die deutsche IKT-Industrie (Informations- und Kommunikationstechnologien) hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung zugelegt. Laut aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts kletterte der Anteil der Branche am Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2004 auf 6,8 Prozent (1995: 4,7 Prozent). Mit einer Wertschöpfung von 87 Mrd. Euro konnte die IKT-Branche vom Wert her sogar das Baugewerbe überflügeln, das in den verg
Deutschland ist nicht nur ein Mittelwert. Unter dem Titel “Die Bundesländer: Strukturen und Entwicklungen” hat das Statistische Bundesamt aus den Datenbeständen der amtlichen Statistik wichtige Bereiche ausgewählt, um die vielfältige Lebenswirklichkeit der 16 Länder im Bundesstaat Bundesrepublik Deutschland darzustellen. So zeigen die statistischen Daten zum Beispiel, dass – in Baden-Württemberg die Lebenserwartung am höchsten ist, – die Berliner am meisten für Kultur ausgeben und
Nach aktuellen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Dezember 2005 nominal 0,5% und real 0,9% weniger um als im Dezember 2004. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum November 2005 nominal 0,9% und real 0,8% weniger abgesetzt. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Jahr 2005 wurden im gesamten Einzelhandel nominal um 1,5% und real um 1,1% höhere Umsätze erzielt als im Jahr 2004. Die Ergebnisse zum
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Januar 2006 um 5,6% höher als im Januar 2005. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Juli 1982 (ebenfalls + 5,6%). Im Dezember 2005 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 5,2% und im November 2005 bei + 5,0% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im Januar 2006 um 1,2% gestiegen. Eine ähnlich kräftige Preissteigerung gegenüber dem Vormonat hatte es letztmalig im Januar 2003 gegeb
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Jahr 2005 in Deutschland preisbereinigt 2,3% niedrigere Auftragseingänge als im Vorjahr. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 3,6% ab, im Tiefbau verringerte sie sich um 0,9%. Damit lag die Baunachfrage zum siebten Mal in Folge unter dem Niveau des Vorjahres. In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren im Jahresdurchschnitt 2005 717 000 Personen tätig; das waren 50 000 wen
Die vollzeitbeschäftigten Arbeiter (Arbeiter mit festem Monatslohn und Arbeiter mit Entlohnung nach Stunden) verdienten in der Landwirtschaft in Deutschland im September 2005 brutto durchschnittlich 1 552 Euro, das waren 1,1% weniger als im September 2004. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, beruht der Verdienstrückgang unter anderem auf einer Reduzierung der bezahlten Stunden von 199 im Jahr 2004 auf 196 im Jahr 2005 bei den Arbeitern mit Entlohnung nach Stunden. Zum Vergleich: Bei den Arbeit
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahmen im vierten Quartal 2005 in Deutschland sowohl die Zahl der Erwerbstätigen (- 0,3%) als auch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden (- 0,9%) gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ab. Nach vorläufigen Berechnungen waren für den Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich insbesondere der anhaltende – wenn auch gegenüber den Vorquartalen verlangsamte – Abbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und die rückläufige Anzahl ausschli
Wie das Statistische Bundesamt zur Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik “Bautec” in Berlin mitteilt, schrieben sich im Studienjahr 2005 nach vorläufigen Ergebnissen rund 7 900 Studierende (Erstes Fachsemester) neu im Bereich Bauingenieurwesen ein, das waren 10% weniger als im Vorjahr. An Universitäten (- 8%) fiel der Rückgang deutlich geringer aus als an Fachhochschulen (- 21%). Die zum Zeitpunkt der Einschreibung wahrgenommenen und auch zukünftig erwarteten Chancen, die ein Studienabsch
Im Jahresdurchschnitt 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 87 000 Personen oder 1,4% weniger als im Jahresdurchschnitt 2004. 2005 wurden 9 179 Millionen Arbeitsstunden geleistet; 1,5% weniger als im Vorjahr. Die Lohn- und Gehaltsumme lag mit 226,2 Milliarden Euro nur wenig höher (+ 0,1%) als 2004. Gegenüber 2004 steigerte sich der Gesamt
Wie das Statistische Bundesamt zur am kommenden Montag beginnenden Bildungsmesse “Didacta” in Hannover mitteilt, erwarben im Jahr 2004 rund 386 900 Jugendliche die Hochschul- oder Fachhochschulreife, das sind 41,5% der gleichaltrigen Wohnbevölkerung. Knapp ein Drittel der Abiturienten erhielt die Fachhochschulreife. Dieser Anteil ist seit dem Jahr 2000 um nahezu ein Viertel von 26% auf 32% gestiegen. Die Fachhochschulreife wurde zu rund 90% in beruflichen Schulen erworben, insbesondere an Fachobers