Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg bei der Luftfracht auf deutschen Flughäfen die Einlademenge gegenüber 2004 um 6,8% auf 1 477 700 Tonnen an; die Auslademenge erhöhte sich um 10,8% auf 1 472 200 Tonnen. Im Auslandsverkehr nahmen die Einladungen um 7,1% auf 1 412 400 Tonnen zu; bei den Ausladungen gab es ein Plus von 11,3% auf 1 406 800 Tonnen.
In das europäische Ausland wurden 415 200 Tonnen geliefert (+ 4,0%)’ die Ausladungen lagen bei 327 500 Tonnen (- 0,7%), darunter Einladungen in die EU 325 800 Tonnen (+ 3,6%) und Ausladungen aus der EU 260 600 Tonnen (- 3,6%). Im interkontinentalen Luftfrachtverkehr stiegen sowohl Liefer- als auch Bezugsvolumina mit allen Kontinenten: Die Einladungen nach Afrika erhöhten sich um 10,7% auf 65 900 Tonnen, die Ausladungen um 4,6% auf 62 400 Tonnen. Der amerikanische Kontinent erhöhte mit 378 600 Tonnen seine Einladungen um 0,9%, die Ausladungen erreichten mit 301 400 Tonnen einen Zuwachs von 4,9%; darunter erzielten die USA ein Einladungsvolumen von 289 000 Tonnen (+ 0,8%), die Ausladungen ergaben einen Wert von 221 200 Tonnen (+ 5,8%). Das nach Asien transportierte Volumen stieg auf 545 000 Tonnen (+ 13,7%), die Auslademenge aus diesem Kontinent nahm um 21,6% auf 710 800 Tonnen zu. Wachstumsmotor war hier vor allem China, das seine Einladungen aus Deutschland (69 600 Tonnen) um 39,1% steigerte, die Bezüge aus China (122 100 Tonnen) erreichten ein Plus von 76,1%. Auch die Republik Korea mit einer Einlademenge von 57 500 Tonnen (+ 21,5%) und Ausladungen in Höhe von 68 600 Tonnen (+ 23,0%) erzielte einen hohen Zuwachs. Die Inlandsmengen (65 300 Tonnen), die sich zu einem großen Teil aus Anschlussbeförderungen zusammensetzen, nahmen um 0,9% zu.
Die Luftpost (Ein- und Ausladungen) nahm im Jahr 2005 um 11,9% auf 121 200 Tonnen ab. Die im Inland transportierte Menge ging um ein Drittel auf 38 400 Tonnen zurück, die Auslandstonnage überschritt mit 82 800 Tonnen das Vorjahresergebnis um 3,3%. Seit dem Jahr 2000 (166 200 Tonnen) waren damit bei den Gesamtvolumina kontinuierlich Rückgänge zu verzeichnen.
Weitere Auskünfte erteilt: Lothar Fiege, Telefon: (0611) 75-2391, E-Mail: luftverkehr@destatis.de

