Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Mit bildgebenden Verfahren, etwa der Magnetresonanz-Tomographie, lassen sich biologische Prozesse auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Wissenschaftlich erprobt werden die Verfahren, die sich noch im Experimentierstadium befinden, derzeit in der Diagnostik von Krebserkrankungen und bei der Kontrolle von Gentherapien. Denn hilfreich sind solche Verfahren generell in allen Bereichen, in denen zelluläre Veränderungen möglichst frühzeitig entdeckt werden müssen. Das molekulare Imaging gehört zu den The
Die Integration der Radiologie in die Notfallversorgung im Schockraum rettet Leben. Dies belegt eine Studie des Klinikums der Universität München-Innenstadt. “Ein Radiologe sollte daher in jedem Traumazentrum dem Notfallteam angehören. Ebenso nötig ist eine streng standardisierte und aufeinander abgestimmte Diagnostik und Therapie”, betonen Experten auf dem Deutschen Röntgenkongress in Wiesbaden. Pro Jahr werden schätzungsweise 33.000 schwerverletzte Patienten in deutsche Kliniken eingeliefe
Wie der Datenfluss in den Kliniken der Zukunft gesteuert wird, können die Besucher des Deutschen Röntgenkongresses schon heute erleben: In drei virtuellen Krankenhäusern sind tatsächliche, kommerzielle Computersysteme unterschiedlicher Hersteller zusammengeschaltet, um den Informationsfluss von der Aufnahme bis zur Entlassung eines Patienten zu demonstrieren. Mit ihren international eingebundenen Aktivitäten werden die Radiologen so zu den Schrittmachern eines vernetzten Gesundheitswesen. J
Technische Fortschritte bei Röntgen- und CT-Geräten, medizinische Leitlinien und eine strenge Indikationsstellung für Röntgenuntersuchungen tragen inzwischen dazu bei, dass die durchschnittliche Strahlenbelastung der Bevölkerung sinkt. Auch die Magnetresonanz-Tomographie, jenes bildgebende Verfahren, dass ohne ionisierende Strahlung auskommt, hat daran zunehmend Anteil. Dies spiegelt sich im Programm des Deutschen Röntgenkongresses in Wiesbaden. Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ist ein
Rund 70 Prozent aller medizinischen Diagnosen stützen sich auf eine Untersuchung mit bildgebenden Verfahren. Die verschiedenen Methoden – von der einfachen Röntgenuntersuchung über CT bis hin zur Magnetresonanztomographie – liefern inzwischen neue, mehr und damit bessere diagnostische Informationen ohne zusätzliche Strahlenbelastung. Dies betonen Experten auf dem Deutschen Röntgenkongress in Wiesbaden. In der Bildgebung vollzieht sich seit einiger Zeit ein tief greifender Wandel: Die Schnitt
Kanadische Forscher finden Schlüssel-Gen für JME Kanadische Forscher haben das Gen, das für den Ausbruch der Epilepsie verantwortlich ist, gefunden. Das Team um Guy Rouleau vom Health Center Research Institut an der McGill Universität in Montreal hat entdeckt, dass Mutationen an dem Gen die juvenile-myoklonische-Epilepsie (JME) auslösen können. Dabei handelt es sich um das klassische Epilepsie Syndrom, das dann typischerweise im frühen Erwachsenenalter beginnt, berichtet das Wissenschaft
Ein ultramodernes Diagnosesystem wurde am 03.05.2002 an der Radiologischen Klinik der Universität Bonn in Betrieb genommen: Der weltweit erste Typ eines neuartigen Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographen, der sowohl für die klinische Anwendung am Patienten als auch für die klinische und grundlagenorientierte Forschung völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Der Philips-Konzern hat der Universität das mehrere Millionen Euro teure Gerät zur Verfügung gestellt; die Radiologische Klinik hatte sich dabei geg
Um das mögliche Risiko einer Infektion mit infektiösen Eiweißen (Prionen) bei Mandeloperationen zu vermeiden, sterilisieren HNO-Ärzte ihre chirurgischen Instrumente mit aufwändigeren Verfahren. “Eine reine Vorsichtsmaßnahme”, betonen die Mediziner anlässlich der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Baden-Baden. “Es ist nicht auszuschließen”, warnt die vom Robert-Koch-Institut ins Leben gerufene Expertenkommission “Task For
Patienten mit Erkrankungen im Hals-Kopf-Bereich werden, so hoffen die Forscher, in Zukunft von den vielfältigen Möglichkeiten der modernen Regenerationsmedizin zu profitieren. Über deren Einsatzmöglichkeiten und Stand diskutieren Experten vom 8. bis 12. Mai auf der 73. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Baden Baden. In Deutschland erkranken jährlich etwa 13.000 Menschen an Karzinomen in der Kopf- und Halsregion. Insbes
Erstmals haben deutsche Richter Konzertveranstalter für die Hörschäden einer Besucherin haftbar gemacht. Fachärzte begrüßen auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Baden-Baden vom 8. bis 12. Mai das Urteil. Sie fordern die Begrenzung des Schallpegels für Walkmen, Diskotheken und Konzerte. In die Annalen der Pop-Musik ging der Auftritt der Gruppe “NSync” am 1. März 1997 in Trier zwar nicht gerade ein. Aber in die
Heilungschancen von Patienten mit Gehirntumoren verbessern Die Heilungschancen von Patienten mit einem Glioblastom sind nach wie vor schlecht: Diese bösartige Krebserkrankung des Gehirns führt trotz Behandlung oft innerhalb eines Jahres zum Tod. Forscher an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Tübingen untersuchen, warum Glioblastomzellen so widerstandsfähig sind. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das Forschungsvorhaben mit rund 107.000 Euro. Glioblastome sind die bösa
DFG bewilligt Jenaer Ökologen ein Großforschungsprojekt zur Biodervisität
Wahrscheinlich leben etwa acht bis zehn Millionen Pflanzen-, Tier-, Pilz-, Bakterien- und sonstige Arten auf unserer Erde. Biologen haben bisher allerdings erst rund zwei Millionen beschrieben. Während die Wissenschaft die meisten Arten noch katalogisieren muss, verringern gleichzeitig Umweltbelastungen und Naturzerstörung diese biologische Vielfalt in einem bisher nie gekannten Ausmaß. Welche Konsequenzen diese
Die Behandlung eines zu hohen Blutdrucks sollte frühzeitig begonnen werden, um Schäden an Herz und Gefäßen zu verhindern.
Prof. Dr. Kim Sutton-Tyrrell von der University of Pittsburgh, erläuterte neueste Forschungsresultate zur Prävention von Herzerkrankungen jetzt auf der Jahrestagung der American Heart Association.
In der umfassenden Studie, die sich vor allem mit dem systolischen (also dem oberen) Wert des Blutdrucks beschäftigte, untersuchten Sutton-Tyrrell und Kollegen
Traditionelle ayurvedische Medizin kennt Wirkstoff seit 3.000 Jahren
Der Extrakt eines kleinen indischen Baumes, der von Arabien bis nach Indien wächst, kann nach Meinung von Forschern des UT Southwestern Medical Center in Dallas den Cholesterinspiegel senken. Das berichtet BBC-online heute, Freitag. Der Extrakt mit dem Namen Guglipid ist in der ayurvedischen Medizin allerdings schon seit fast 3.000 Jahren bekannt und wird auch verwendet.
1987 wurde der Extrakt von der indis
Telefonierende Reisende lassen elektromagnetische Strahlung überschreiten
Japanische Wissenschaftler der Tohuku Universität warnen vor dem exzessiven Handy-Gebrauch in Eisenbahnen. Aufgrund der vielen Metallteile werden die Strahlungen reflektiert und dadurch können die Grenzwerte für elektromagnetische Strahlungen leicht überschritten werden, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin “New Scientist” in seiner jüngsten Ausgabe.
Besonders drastisch ist nach Angaben des Wiss
Max-Planck-Forscher entdecken Mechanismus zur Bekämpfung gefährlicher Bakterien und legen Grundlage für neue Generation von Antibiotika
Ununterbrochen findet in unserem Körper ein Kampf zwischen Krankheitserregern und dem Immunsystem statt. Die erste Abwehrfront gegen solche Eindringlinge sind weiße Blutzellen, die Mikroorganismen aufnehmen und eliminieren können. Prof. Arturo Zychlinsky, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, und Yvette Weinrauch, New York University School of M