Gen GalUR für kommerzielle Ascorbinsäure-Produktion von Bedeutung
Spanische Molekularbiologen haben in reifen Erdbeeren ein Gen entdeckt, das die Entwicklung “vitamin-getränkter” Früchte vorantreiben könnte. Das Gen GalUR ist für jenes Erdbeeren-Enzym verantwortlich, dass das Protein D-Galakturonsäure in Vitamin C verwandelt. GalUR könnte somit den Baustein für Früchte mit der Extra-Portion Vitamin C legen, schreiben die Forscher der Universität von Malaga in Nature Biotechology. Da V
Die Niedersächsische Landesregierung fördert das Pilotprojekt der CUTEC mit einer Million Euro: “Aus Klärschlamm, Altholz, Bioabfällen oder auch aus speziell angebauten schnell wachsenden Pflanzen sollen hochwertige Kraftstoffe werden, Kraftstoffe mit deutlich reduzierten Schadstoffemissionen” berichtete jetzt der Umweltminister Wolfgang Jüttner.
Mit einem neuartigen Reaktortyp soll Biomasse in Synthesegas umwandelt werden, Ergebnisse des Pilotprojektes werden in etwa zwei Jahren erw
Ur- und Frühgeschichte: 1856 wurden in der Nähe von Düsseldorf Überreste eines Neandertalers entdeckt. Dem Ur- und Frühgeschichtler Dr. Ralf W. Schmitz gelang es mit einem Kollegen, weitere Teile dieses Skelettes und eines weiteren Neandertalers auszugraben. Die Forschungen wurden auf genetische und anthropologische Untersuchungen ausgedehnt. Auch daher weiß man heute, dass die Neandertaler nicht viele Gene zum heutigen Menschen beigetragen haben.
Die zweite Entdeckung des ersten Nean
Pro-Kopf-Einkommen, Arbeitslosenrate, Bruttosozialprodukt – die Liste volkswirtschaftlicher Größen, die zur Bestimmung des Lebensstandards herangezogen werden, ließe sich fortsetzen. Doch für ein abgerundetes Bild müssen auch biologische Faktoren, also bestimmte Körpermerkmale, berücksichtigt werden. Die neu gegründete Fachzeitschrift “Economics and Human Biology”, herausgegeben vom Elsevier Verlag (Amsterdam), soll diese Lücke an der Schnittstelle mehrerer Fachgebiete schließen.
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Auch wirbellose Tiere verfügen über hochsensible Ortungssysteme
Jüngsten Forschungsberichten zufolge, verfügen auch Langusten über sensible Sinne, die es ihnen ermöglichen, sich am Ozeanboden zurecht zu finden. Wissenschaftler der haben karibische Langusten untersucht und entdeckt, wie sie den Erdmagnetismus zur Orientierung verwenden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner aktuellen Ausgabe.
Forscher wissen, dass Zugvögel, Schildkröten oder Wale mithilfe des Ma
Molekularbiologen finden Abwehrmolekül im Blut von Manteltieren
Wichtige Bausteine des menschlichen Immunsystems sind viel älter als bisher angenommen. Ein internationales Forscherteam um Thomas Bosch vom Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel konnte ein auf der Oberfläche von menschlichen “Killerzellen” vorhandenes Molekül auch in Blutzellen von Manteltieren nachweisen. Dieses Molekül sorgt beim Menschen als Rezeptor für die Erkennung und Abwehr fremder o
Die Entdeckung eines Gens, welches die Knöllchenbildung kontrolliert, legt laut Professor Gresshoff von der University of Queensland, Australien, den Grundstock für die Entwicklung von Designerpflanzen in der Zukunft.
Nach zwei Jahrzehnten Leguminosae-Forschungsarbeit identifizierte Professor Gresshoff das NARK Gen, welches das Knöllchenwachstum bei Sojabohnen kontrolliert. Diese Entdeckung ist ein Durchbruch für das wissenschaftliche Verständnis darüber, wie Pflanzen ihre Entwicklung
Kieler Molekularbiologen finden Abwehrmolekül im Blut von Manteltieren
Ein internationales Forschungsteam um Professor Thomas Bosch vom Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entdeckte, dass wichtige Bausteine des menschlichen Immunsystems viel älter sind als bisher angenommen. Das berichten sie in der aktuellen online-Ausgabe der “Proceedings” der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften. Die Wissenschaftler konnten ein auf der Oberfläche von m
Es sorgt für gute Laune, reguliert den Schlaf, den Appetit und den Blutdruck und hält den Darm in Bewegung – das Hormon Serotonin. Was geschieht, wenn der Organismus kein Serotonin mehr bilden kann? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch zusammen mit Forschern der Freien Universität (FU) Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) nachgegangen. Dabei haben sie ein neues Gen entdeckt, dessen Produkt für die Serotoninbildung im Gehir
Chromosom 14: Schlüssel für 60 Erkrankungen
Ein internationales Forscherteam hat den Bauplan des Human-Chromosoms 14 entziffert. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Damit ist es das vierte menschliche Chromosom, das genetisch dekodiert wurde. Mit 87.410.661 DNS-Paaren ist es auch die bisher längste zusammenhängende Gensequenz.
Wissenschaftler des Institute for Systems Biology in Seattle und des französischen Genoscope-Zentrum haben 1.050
Virtuelle Zelle für gezielte und kostengünstige Medikamenten-Entwicklung Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) steigt in die Förderung der Systembiologie ein und schließt zu den Förderaktivitäten in den USA und Japan auf. Darauf hat das BMBF heute hingewiesen. Insgesamt 50 Millionen Euro investiert das BMBF in diese junge und viel versprechende Forschungsdisziplin, um sich bereits von Beginn an eine Spitzenposition in Europa zu sichern. Für den Aufbau des neuen Kompet
Vor zehn Jahren ahnte auch Prof. Dr. Heribert Cypionka, Paläomikrobiologe am Institut für Biologie und Chemie des Meeres der Universität Oldenburg noch nicht, dass sich tief in der Erde und vor allem unter dem Meeresboden gewaltige Mengen lebender Mikroorganismen befinden. Heute schätzt man, dass die so genannte tiefe Biosphäre fast ein Drittel der gesamten lebenden Biomasse der Erde beherbergt.
Aus den chemischen Gradienten in den Sedimenten lässt sich ablesen, dass die Bakterien d
Max-Planck-Wissenschaftler entdecken molekulare “Wegweiser”, mit deren Hilfe Keimbahnzellen ihr Ziel im Organismus finden
Keimbahnzellen, über die eine Generation ihre Erbinformationen an die nächste weitergibt, entstehen während der frühen Entwicklung eines Embryos. Diese Zellen wandern dann im Embryo zu jenen Stellen, an denen sich später die Geschlechtsorgane bilden. Bisher war unklar, wie die Keimbahnzellen ihren Weg dorthin finden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für En
Neue Wege in der Blockierung des Bakteriums
Britische Forscher haben jene Gene identifiziert, die den Salmonellenstamm Salmonella typhimurium zum Krankheitserreger machen.Mit den neuen Informationen – rund ein Jahr nachdem Forscher das Erbgut des Salmonellen-Stammes entschlüsselt haben – sollen neue Wege zur Blockierung des stäbchen-förmigen Bakteriums gefunden werden. Jährlich erkranken weltweit etwa zwei Mio. Menschen an einer Salmonellen-Infektion. Viele Stämme sind auf Antibiotik
DFG bewilligt Gelder für Forschung an Membranproteinen
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind ein wichtiges Forschungsförderungsinstrument der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Für eine Universität bedeutet die Bewilligung eines SFB Renommee und Geld: Im Rahmen eines SFB können hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschung auf höchstem internationalen Niveau betreiben. Im Fachbereich Chemische und Pharmazeutische Wissenschaften sind mittlerweile drei Sonderforsc
Australische Wissenschaftler erforschen Kommunikation am Korallenriff
Wissenschaftler des Australischen Instituts für marine Forschung (AIMS) haben entdeckt, dass Fische bereits im Ei hören können, was ihre Eltern mitteilen. In Frequenzbereichen, die für Menschen unhörbar sind, verständigen sich Fische mit Grunzen, Qietschen und Pfeifen, berichtet das AIMS.
Mark Meekan, Fisch-Ökologe am AIMS, hat mit feinsten Mikrofonen Fische am Korallenriff aufgenommen und die Bänder ander