US-Wissenschaftlern ist es gelungen, mit einem modifizierten Tintenstrahldrucker lebende Zellen zu dreidimensionalen Röhren zusammenzusetzen.
Dabei wird die Farbe in den Druckerpatronen durch ein Gel ersetzt, das lebende Zellen enthält. Die Arbeit ist laut Forschern ein erster Schritt, auf diesem Weg komplexe Gewebe und sogar ganze Organe herzustellen.
Die Drucker werden adaptiert, indem die Farbe aus den Patronen entfernt und durch eine Art “Zellsuspension” ersetzt wird, erk
Forscher wenden hochpräzise Röntgenmethode zum Studium lebender Insekten an
Ein internationales Forschungsteam berichtet in der aktuellen Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift “Science” (24. Januar), dass Insekten über einen bislang unbekannten Atemmechanismus verfügen, der analog zur Lungenventilation der Wirbeltiere funktioniert. Insekten haben ein System innerer Röhren (Tracheen), das Sauerstoff zu den inneren Organen transportiert und dort über passive und relativ langsame D
Kein Schutz aber mehr Zeit für medizinische Hilfe im Fall der Fälle
Als Schutzmaßnahme gegen den Bioterror will die Bush-Regierung ein nationales Umweltüberwachungssystem einsetzen. Das System soll innerhalb von 24 Stunden klären, ob Anthrax-, Pocken-, oder andere tödliche Keime in die Luft abgegeben wurden. Der Einsatz des Systems wurde laut einem New-York-Times-Bericht bereits von einem Regierungsbeamten bestätigt. Offiziellen Angaben zufolge wird das System an sich die Amerikaner z
“ATP1A2” führt zu mutierten und Kopfschmerz-auslösenden Zellen
Zwei italienische Wissenschafter haben ein Gen entdeckt, das mit Migräne in Verbindung steht. Vier Jahre lang erforschten der Genetiker Giorgio Casari und der Neurowissenschaftler Roberto Marconi vom San Raffaele Institut in Mailand bei sechs Generationen die Genetik einer für Migräne anfälligen Familie. Alle hatten ein Gen gemeinsam, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Nature Genetics. Das Gen soll nicht nur den W
Mini-Kristalle als Bausteine: Hochgeordnete Materialien durch selbstorganisiertes Kristallwachstum
Materialwissenschaftler sind an Ordnung interessiert. Nicht an der auf ihren Labor- oder Schreibtischen, nein, der mikroskopischen Welt gehört dabei ihre Aufmerksamkeit. Denn winzige hochgeordnete Strukturen sind von vielfältiger technischer Bedeutung, etwa für opto-elektronische Bauelemente und die Nanotechnologie oder als Katalysatoren. In den Sandia National Laboratories in Albuquerq
Afrikanische Säugergruppe als Urväter der höheren Lebewesen
Der Urvater aller Säugetiere ist nach Ansicht südafrikanischer Genetiker das afrikanische Erdferkel. Nach der Entschlüsselung der DNA ist der afrikanische Säuger mit unseren frühen Vorfahren genetisch nahe verwandt und sozusagen der letzte gemeinsame Vorfahre aller Mammalier, berichten die Wissenschaftler in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Das Erdferkel, das sich in erster Linie von Ameis
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erforschen den Transportprozess von Sauerstoff innerhalb des Auges.
Fast nichts geht im Körper ohne Sauerstoff, dem universellen “Treibstoff” aller Lebensvorgänge im Menschen und der meisten anderen Lebewesen. Jedoch unterscheidet sich der Sauerstoffbedarf verschiedener Organe des Körpers stark. Je aktiver der Stoffwechsel eines Organs ist, desto größer ist der Hunger nach Sauerstoff. Den höchsten Bedarf an diesem lebenswichtig
Max-Planck-Forscher weisen darauf hin, dass die scheinbar konstante Reinigungsfähigkeit der Atmosphäre regional sehr unterschiedlich ist
Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz sowie der Universitäten Utrecht/Niederlande und East Anglia/ Großbritannien berichten in der Fachzeitschrift Nature über den globalen Trend des Hydroxyl-Radikals (OH), das als “Reinigungsmittel” für die Atmosphäre betrachtet wird. Die Analyse beruht auf indirekten Schätzungen unter Verwendung von
Originale der zweiten Weltreise Cooks – Pflanzenbelege weltweit von Botanikern nachgefragt
Über 1.000 Fotografien von einer der ältesten Sammlungen der Göttinger Universität, der Pflanzensammlung des Naturforschers Georg Forster (1754 bis 1794), sind für eine Internetpräsentation aufbereitet worden. Unter der Adresse http://www.gwdg.de/~sysbot/ können seit Januar 2003 die systematisch erfassten Pflanzenbelege (Herbarium) eingesehen werden. Das Forster-Herbarium als Teil des Göttinger
Max-Planck-Mathematiker beweisen: In der Evolution siegen nicht immer nur die Schnellsten
Bisher sind Evolutionsbiologen davon ausgegangen, dass es für eine Tierart in der Evolution von Vorteil ist, sich im Vergleich zu anderen schneller zu entwickeln, besser anzupassen und rasch zu lernen. In der internationalen Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of the United States” belegen jetzt Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in
Unter diesem Titel finanziert die Bayerische Forschungsstiftung einen neuen Forschungsverbund, ForImmun, mit insgesamt 2,5 Mio. Euro. Die gleiche Summe bringen Industrieunternehmen der Biotechnologiebranche auf, die sich an den Projekten beteiligen.
Sprecher von ForImmun ist Prof. Dr. Jörg Hacker, der den Lehrstuhl für Molekulare Infektionsbiologie in der Universität Würzburg inne hat und Vorstand des Zentrums für Infektionsforschung ist. Teams mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Onkolog
Neuer Ansatzpunkt für Medikamente gegen Fettleibigkeit
Forscher der Harvard Medical School in Boston haben entdeckt, dass rund 400 Gene die Fettproduktion und –Speicherung im Fadenwurm ( Caeonorhabditis elegans ) steuern. Im Experiment gelang es, 300 dieser Gene zu deaktivieren und schlanke Würmer zu kreieren. Wurden die weiteren 100 Gene abgeschaltet, legten die Würmer wieder zu. Der mittels Genmanipulation erzielte Erfolg soll letztlich Pharmaunternehmen in der Entwicklung neu
Der Zellkern, in welchem die genetische Information sitzt, kommuniziert mit dem Rest der Zelle durch so genannte Kernporen. Wie ändern diese Kernporen ihre Struktur, wenn speziell präparierte Moleküle andocken? Warum bleiben einige Moleküle regelrecht in der Pore stecken, während andere elegant hindurchgleiten? Die Januar-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Biophysical Journal” berichtet von dieser Forschungsarbeit, für die Wissenschaftler aus den Disziplinen Biologie und Physik ihre Kräfte gebünde
US-Forscher kehren mit menschlichem Gen Unfruchtbarkeit um
Menschen und Fliegen haben bestimmte Fruchtbarkeits-Gene gemeinsam. Wissenschaftlern der University of California/San Francisco (UCSF) ist es gelungen, die Unfruchtbarkeit von Fliegen umzukehren. Das Ergebnis treibt die Bestrebungen voran, Gene zu entdecken, die in der Unfruchtbarkeit von Menschen eine Rolle spielen. Die Forschung könnte somit einerseits neue Behandlungswege bei männlicher Infertilität ermöglichen, andererseit
Seit 15.01.2003 sind wesentliche Angaben über Genehmigungen nach dem neuen Stammzellgesetz im Internet. Am 20.12.2002 hatte das Robert Koch-Institut dem Wissenschaftler Professor Oliver Brüstle, Universitätsklinikum Bonn, die erste Genehmigung nach dem neuen Stammzellgesetz erteilt.
Zwar sind die Angaben zu den Forschungsanträgen grundsätzlich vertraulich. Im Interesse der Transparenz über die eingeführten embryonalen Stammzellen und ihre Verwendung zu Forschungszwecken gibt das Gesetz jedo
Biologische Waffen und exotische Krankheiten sind Gefahren, die jede Nation bedrohen können. Durch ein Frühwarnsystem hoffen australische Wissenschaftler sie vorherzusagen, wirksam zu bekämpfen und mehr Schutz für Mensch und Umwelt zu garantieren.
Die University of Queensland, Australien, richtet ein Forschungszentrum zur Früherkennung von biologischen Gefahren ein. Ziel des Cooperative Research Centre (CRC) for Australian Biosecurity ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und