System reduziert Laborexperimente zum Gennachweis von 7.000 auf 1.500
Unter Zuhilfenahme des Genoms des Menschen und der Maus hat ein Computerspezialist der Washington University in St. Loius eine Methode zur Bestimmung neuer Gene in beiden Genomen entwickelt. Mit der Methode wurden bereits 1.019 neue Gene entdeckt. Michael R. Bent rechnet ebenso wie seine internationale Kollegenschaft aus Spanien, der Schweiz, Großbritannien und dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline in Zukunft mit einer
Einsatz in der Suche nach wirksamen Medikamenten
Forscher der Cornell University haben eine Technik entwickelt, mit der einzelne Biomoleküle bei der Arbeit beobachtet werden können. Möglich gemacht wurde die neue Mikroskopier-Technik durch Nanofabrikation. Dabei wird Licht via winzigen Löchern auf einem Mikrochip auf ein Volumen konzentriert, in das lediglich wenige Moleküle passen. Die Technik bietet laut Wissenschaftlern eine neue Methode für die DNA-Sequenzierung, bei der der genet
Modellsystem zur Herstellung neuartiger, optischer Geräte geeignet
Forschern der Universität von Utrecht ist es gelungen, mit einem neuartigen Verfahren aus mikroskopisch kleinen Kugeln Kristalle herzustellen. Dabei wurden die sich in einer Flüssigkeit befindenden Kugeln einem elektrischen Feld ausgesetzt. So konnte nicht nur bestimmt werden, in welchem Ausmaß sich die Kugeln abstoßen oder anziehen, sondern auch die Bildung unterschiedlich strukturierter Kristalle gestartet werden, sc
Ähnlich wie intelligente Raketen ein Flugzeug aufgrund der Hitze des Motors aufspüren, lassen sich Spermien von Temperaturunterschieden zum Ort der Befruchtung leiten. Das zeigt eine Studie des Weizmann Instituts, die in der aktuellen Ausgabe von Nature Medicine veroeffentlicht wird.
Die Stelle, an der sich die Eizelle befindet, ist etwas wärmer als der Ort, an dem die Spermien auf ihrer Reise durch den weiblichen Genitaltrakt eine Pause machen. Maennliche Samenzellen orientieren s
Wissenschaftspreis des Stifterverbands für Prof. Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung
Für seine Arbeiten an neuen Polymer-Farbstoffen wird Prof. Klaus Müllen, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz, mit dem Preis des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Klaus Müllen hält rund 30 Patente; zwei seiner neuen Farbstoffe möchte der Industriepartner BASF demnächst im technischen Maßstab herstellen. Der Generalsekretär des
Interleukin-6-Rezeptor-Modell als erster Schritt gegen Entzündungskrankheiten
Australischen CSIRO-Forschern ist es gelungen, ein Protein, das für die Entwicklung schwerer Krankheiten eine Rolle spielt, dreidimensional abzubilden. Die Struktur könnte zur Herstellung neuer Medikamente führen, die Erkrankungen wie Osteoporose, Krebs oder rheumatoide Arthritis stoppen. Bei dem in 3-D dargestellten Protein handelt es sich um den Interleukin-6-Rezeptor. Der Rezeptor befindet sich an der Ob
Oberflächenaktive Substanz trennt was Van-der-Waals-Kraft zusammenhält
Forscher haben lange Zeit damit geworben, dass Karbon-Nanoröhren eines Tages Medikamente übertragen, brüchige Materialien stärken und in Mini-Schaltkreisen Strom leiten können. Tatsächlich sind Nanoröhren diesen Rollen bis dato nicht immer gerecht worden. Versuche scheiterten, da die schlanken Fasern die wenig hilfreiche Tendenz besitzen, in Lösung zu verklumpen. Wissenschaftler der Pennsylvania University wollen
Wissenschaftler vom Berliner Fritz-Haber-Institut und der Universität Barcelona haben entdeckt, dass chaotisches Verhalten in chemischen Reaktionen oder bei Herzkammerflimmern gezielt beeinflusst und unterdrückt werden kann
Beim gesunden Menschen schlägt das Herz mit gleichmäßigem Rhythmus. Den Takt dazu gibt das Herz selbst in Form elektrischer Impulse vor, die sich als Wellen im Herzmuskel ausbreiten und seine regelmäßige Kontraktion auslösen. Manchmal können im Herz jedoch auch völ
Manche Medikamente helfen, und niemand weiß, warum. In Zukunft könnte ihnen das Aus drohen: In Anbetracht leerer Kassen werden die Versicherungen zukünftig wohl verstärkt nur für solche Arzneien aufkommen, bei denen das Wirkprinzip oder zumindest der Wirkstoff bekannt sind. Die Floureszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS) hilft Pharma-Forschern zu verstehen, wie Arzneimittel in der lebenden Zelle wirken.
Einer der wenigen deutschen Experten auf diesem noch jungen Gebiet ist Professor
Die Bereitschaft einer Zelle, auf Befehl abzusterben, ist eine wichtige Voraussetzung für die Lebensfähigkeit eines vielzelligen Organismus. Dieser Apoptose genannte Prozess spielt z.B. bei der embryonalen Entwicklung, aber auch als Schutz gegen entartete Zellen eine bedeutende Rolle. Dabei sterben die Zellen nicht einfach unkontrolliert ab, sondern folgen einem streng geordneten Programm.
Gerät in diesem komplexen Regelkreis etwas durcheinander, können schwere Erkrankungen entstehen.
Am 27.1.2003 hat das Robert Koch-Institut eine zweite Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erteilt.
Sie ergeht an den Wissenschaftler Professor Jürgen Hescheler, Institut für Neurophysiologie der Universität zu Köln. Die genehmigten Forschungsarbeiten verfolgen das Ziel, humane embryonale Stammzellen in Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) zu differenzieren und diese Zellen zu charakterisieren. Das Wissen über die Bedingungen
Was Lilien können, können wir auch Umweltfreundliche Biozide aus natürlichen und synthetischen Quellen 4-Chlor-3-methylphenol (p-Chlor-m-kresol) ist bereits seit Jahrzehnten als gut wirksames Biozid auf dem Markt. Bayer Chemicals, ein Unternehmensbereich der Bayer AG, produziert und vertreibt diese Verbindung unter dem Handelsnamen Preventol® CMK, z.B. für den Einsatz in Krankenhaus-Desinfektionsmitteln oder als konservierender Zusatz für Rohleder, Leime/Klebstoffe sowie diverse
Auf einem bisher kaum erforschten Gebiet der Chemie bewegt sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ingo Fischer an der Universität Würzburg: Die Wissenschaftler untersuchen am Institut für Physikalische Chemie mit Hilfe sehr reaktiver Moleküle, wie eine chemische Reaktion zeitlich abläuft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt.
Laut Stefan Dümmler aus dem Arbeitskreis von Prof. Fischer erfreuen sich derzeit zwei Arten kleiner, aber hoch reaktiver Kohlenwasserstoffe besonderen
Schnellere und einfachere Produktion durch mehr Milchproteine
Proteinreiche Milch aus geklonten Genkühen könnte die Kosten der Käseproduktion drücken. Milchproduzenten bräuchten weniger Milch, um Eis cremiger und Cheddar fester zu machen, so das Wunschdenken neuseeländischer Forscher. Das dafür notwendige Rindvieh lebt in Neuseeland und wurde von der Biotech-Firma AgResearch kreiert. Es produziert eigenen Angaben zufolge rund 13 Prozent mehr Milchproteine als herkömmliche Kühe. Der Be
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben zusammen mit italienischen Kollegen eine neue Fledermausart auf Sardinien entdeckt: Das “sardische Langohr”. Damit sind jetzt fünf Langohr-Fledermäuse in Europa bekannt. Bestimmung gelang durch morphologische und genetische Untersuchungen.
Das “sardische Langohr” unterscheidet sich deutlich von den vier anderen Langohr-Fledermäusen in Europa durch die auffallende Länge des Ohrdeckels, das ist eine steife Hautfalte in der Ohrmusc
Mit genetischer Detektivarbeit haben US-Forscher möglicherweise den Grund dafür gefunden, warum eine Diät, die an die Grenzen des Verhungerns heranreicht, das Leben vieler Tiere verlängert. An der Harvard Medical School of Boston ist es Robert Kahn und seinen Kollegen gelungen, die Lebensdauer von Mäusen um 18 Prozent zu verlängern. Dafür blockierten sie die Fettspeicherung in spezifischen Zellen. Die Studie ist ein Hinweis dafür, dass nicht der Verzicht auf Kalorien, sondern ein schlanker Körper für