Biowissenschaften Chemie

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Anämie-Gen (Für Den Typ Cda-1) Entdeckt

Eine seltene Form der Blutarmut, die vor allem bei Beduinen verbreitet ist, könnte die Anämie-Forschung voranbringen

Durch Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern des Schneider-Kinderkrankenhauses in Israel, der Universität Tel Aviv und dem Weizmann Institut gelang die Entdeckung des Gens einer bestimmten Form der Anämie, die besonders in einer Anzahl von Beduinen-Familien im Negev auftritt: Kongenitale Dyserytropoetische Anämie-1 (CDA-1). Die Ergebnisse, die in der Dezember-Ausgabe

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Gentech-Seidenraupen als Kollagen-Produzenten

Forscher der japanischen Hiroshima University haben gentechnisch veränderte Seidenraupen kreiert, die in ihrer Seide das Protein Kollagen einlagern.

Das Bindgewebs-Protein Kollagen wird hauptsächliche in der Wiederherstellungs- und der kosmetischen Chirurgie eingesetzt. In Ländern wie China und Indien hat sich die Seidenproduktion bereits zu einer bedeutenden Industrie entwickelt.

Die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen zur Herstellung von Proteinen ist nichts

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Neuer Sonderforschungsbereich Biomedizintechnik

Junge Wissenschaftler erhalten mehr als 10 Millionen Euro und entwickeln zukunftsfähige Implantate Die Deutsche Forschungsgemeinschaft Bonn hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) für Biomedizintechnik bewilligt und fördert ihn mit mehr als 10 Millionen Euro über die kommenden vier Jahre. Er startet am 1. Januar 2003 und trägt den Titel: “Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen”. Sprecher ist Professor Dr. Thomas Lena

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Irreführung von Darmzellen verschafft Bakterien Zutritt

Erstmals atomare Details der Infektionsstrategie von Listerien aufgeklärt.

Das Bakterium Listeria monocytogenes kann eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung auslösen. Meist über die Nahrung aufgenommen, überwinden die Erreger im Darm die erste Schutzschranke des menschlichen Körpers, indem sie in einzelne Zellen eindringen. Von dort aus treten die Keime ihre zerstörerische Reise durch den Körper an. Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) berichten jet

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Farbstoff aus dem Meer

Partner gesucht für die großtechnische Gewinnung von Violacein:

Pseudoalteromonas Stamm Black Beauty heißt das neu gefundene Bakterium aus dem Meeresboden, das den Farbstoff Violacein erzeugt. Dr. Tjhin-Lok Tan vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) entwickelte ein inzwischen patentiertes mikrobiologisches Verfahren, um mit Hilfe des Bakteriums große Mengen dieses Farbstoffs zu gewinnen. Das AWI und das Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) in Bremerhaven suchen jet

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Was den Menschen vom Fadenwurm unterscheidet

Signale von außen beeinflussen die Dekodierungsmechanismen der DNA – im Forschungszentrum Karlsruhe erstmals Übertragungskette aufgeklärt

Nur ein Faktor zwei trennt den Menschen vom Fadenwurm, wenn man die Anzahl der Gene betrachtet. Um die deutlich größere Komplexität zu erzielen, bedient sich die Natur eines genetischen Tricks: Gensequenzen können während ihrer Dekodierung verschieden zusammengefasst werden und damit unterschiedliche Proteine erzeugen. Wissenschaftler des Forschungs

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DuPont veröffentlicht wichtige Weizen-Genom-Informationen

Der US-Chemieriese DuPont wird wichtige Weizen-Genom-Informationen und die Daten anderer Getreidearten der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Daten werden in die öffentliche GenBank, eine DNA-Datenbank des National Institute of Health, eingespeist.

DuPonts Beitrag umfasst mehr als 200.000 Linien so genannter “Expressed sequence tags” (ESTs). ESTs sind Teilsequenzen von Genen, mithilfe derer jedes einzelne Gen im Genom identifiziert werden kann. Durch die zusätzlichen Teilsequenzen

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Wie das Gehirn Entscheidungen fällt – neue Erkenntnisse zum menschlichen Denken und Handeln

Um Entscheidungen zu treffen, Erlebtes zu bewerten oder sich auf Kommendes vorzubereiten, setzt das menschliche Gehirn auf sein Erfahrungswissen. Je häufiger ein Mensch in seinem Leben eine bestimmte Situation erlebt hat, desto sicherer agiert er zukünftig in dem gleichen Kontext.

Aber auch andere Aspekte unseres Verhaltens werden durch Häufigkeiten bestimmt: Wenn wir uns beispielsweise für eine Zahnpastasorte entscheiden müssen, tendieren wir oft zu der Marke, die wir öfter in Werbe

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Molekulargenetiker erforschten Nahrungsaufnahme von Streptokokken

Sie sind in aller Munde. Heerscharen von Bakterien sind die natürlichen und zumeist harmlosen Bewohner unserer Schleimhäute. Der Gruppe der Streptokokken, zu denen die Erreger von Scharlach und eitrigen Hauterkrankungen zählen, haben sich Wissenschaftler der Universität Jena angenommen.

In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt hat das Team der Molekulargenetiker Prof. Dr. Horst Malke und Dr. Kerstin Steiner untersucht, wie sich bestimmte krankheitse

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Angstauslöser Kaffee: Gene stecken dahinter

Zwei Genvarianten entscheiden über stimulierende Wirkung oder Unruhe

Zumeist wirkt Kaffee stimulierend. Bei manchen Menschen löst Kaffee aber Unruhe und Angstzustände aus. Laut einem deutsch-amerikanischen Forscherteam hat diese Reaktion eine genetische Ursache. Demnach enden Personen mit zwei Genvarianten viel wahrscheinlicher beim Nägelkauen als jene ohne diese genetische Veränderung. Die Ergebnisse präsentierten die Wissenschaftler auf dem Jahrestreffen des American College of N

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Enzyme, die auf Knopfdruck reagieren

Radiowellen schalten Enzyme ein und aus

Forscher des Massachusetts Institutes of Technology in Cambridge (MIT) haben einen Weg gefunden, Zellvorgänge in Bakterien mit Radiowellen ein- und abzuschalten. Ziel ist die Entwicklung von so genannten “mikrobiellen Maschinen”, erklärte Joseph Jacobson, der die Methode der “Fernsteuerung” für Bakterien auf dem Treffen der Materials Research Society in Boston.

Laut Jacobsen können Zellen mit verschiedenen Fähigkeiten ausgestattet werde

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Deutsche Genomforscher publizieren ersten Gen-Atlas von Chromosom 21 in der Maus

Parallel zu der fast vollständigen Sequenz der Maus publizieren Wissenschaftler aus dem NGFN und dem DHGP gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern erste Funktionsanalysen von Maus-Genen. Die Aktivitätsmuster von 160 Genen, die beim Menschen auf dem Chromosom 21 liegen, wurden in der Maus untersucht und zu einer Genexpressions-Karte zusammengefasst (Nature 420, 586-590 und 582-586).

Mit der fast vollständigen Sequenz der Maus, einem der wichtigsten Modellorganismen der Genomforsche

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Viel versprechender Prototyp für Krebstherapeutika entdeckt

Max-Planck-Wissenschaftler analysieren die Signalketten für Zellalterung und stoßen dabei auf einen neuen Ansatz für die Krebstherapie

Verschiedene zelluläre Mechanismen verhindern, dass Zellen, deren genetische Information (DNA) beschädigt wurde, sich weiter vermehren und den Organismus durch die Bildung von Tumoren schädigen. Die Zellen können sich durch den programmierten Zelltod (Apoptose) selbst zerstören oder durch vorzeitige Alterung (Seneszenz) ihre Zellteilungsaktivitäten ei

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Kommission initiiert europäisches Netz von GMO-Laboratorien

Philippe Busquin, für Forschung zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, gab heute in Brüssel die Einrichtung eines europäischen Netzes von GVO-Laboratorien (GVO: genetisch veränderte Organismen) bekannt. Dem neuen Netz gehören über 45 Kontroll-Laboratorien in den EU-Mitgliedstaaten an. Es soll dazu beitragen, die Rückverfolgbarkeit von GVO in der Lebensmittelkette zu verbessern und die Verwendung von GVO in Europa zu regeln. Das Netz wird Methoden für den Nachweis und die Quantifizierung v

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Höhenanpassung gibt Rätsel auf

Bei äthiopischen Gebirgsbewohnern ist Blut völlig normal

Menschen, die in hoch gelegenen Regionen geboren werden und Aufwachsen, können sich sehr gut an den reduzierten Sauerstoffgehalt in der Luft anpassen. Bislang ging die Forschung von zwei Möglichkeiten der Anpassung aus. Wissenschaftler der Case Western Reserve University haben bei Bewohnern der Ambaras-Region im äthiopischen Nationalpark des Semiengebirges in 3.530 Metern über dem Meeresspiegel eine dritte Art der Anpassung entd

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Zucker macht Plastik biologisch abbaubar

Durch den Zusatz von Zucker machen indische Chemiker Plastik biologisch abbaubar. Dadurch sollen sich Kunststoffe, die für gewöhnlich Jahrzehnte lang auf Müllhalden lagern, in wenigen Tagen zersetzen. Noch wissen die Wissenschaftler aber nicht, wie schnell sich das Plastik außerhalb des Labors abbaut.

Kunststoffe wie Polyethene, Polystyrene und Polypropylene sind für rund ein Fünftel des Volumens des städtischen Mülls verantwortlich. Polyethylene werden für Flaschen und Taschen, Polyp

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