Tre2 weder bei anderen Säugern noch bei Mäusen vorhanden
Forscher der Harvard Medical School haben ein Gen identifiziert, das, wie sie behaupten, die Einzigartigkeit der Menschen erklären könnte. Das Gen namens Tre2, erstmals identifiziert durch das Human Genom Projekt, besitzen neben Menschen und Menschenaffen keine anderen Säuger und auch Mäuse nicht. Zwischen Menschen und Mäusen besteht bekannter Weise zumindest im Hinblick auf die Gene eine bemerkenswert große Ähnlichkeit.
Max-Planck-Forscher beobachten, wie sich embryonale Stammzellen bei Schlaganfall zu neuen Nervenzellen differenzieren / Ansatz für Gewebeersatz-Therapie
Die Migration von embryonalen Stammzellen haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung sowie der Universität Köln erstmals in vivo beobachtet. Mit Hilfe eines von ihnen selbst weiter entwickelten Kernspintomographen konnten sie beobachten, wie sich implantierte embryonale Stammzellen im Ratten-Hirn gezie
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) veröffentlichen in der Zeitschrift “Nature” am 20. Februar 2003 neue Erkenntnisse über Struktur und Materialeigenschaften von Kieselalgen (Diatomeen). Diese einzelligen Meeresalgen sind für den größten Teil der Produktion von Sauerstoff und pflanzlicher Biomasse im Meer verantwortlich. Seit ihrer Entdeckung vor rund 170 Jahren werden sie wegen ihrer Schönheit und Vielfalt bewundert. Erstmals wurde nun nachgewiesen, dass ihre fantastischen Formen eine
Max-Planck-Wissenschaftlern gelingen erste Einblicke in den Transport bestimmter Boten-RNA in die Kontaktregion von Nervenzellen
Eine der großen Fragen in der Biologie ist zu verstehen, wie Nervenzellen Information untereinander weiterleiten. Den Verbindungsstellen zwischen verschiedenen Nervenzellen – den so genannten Synapsen – kommt dabei eine ganz zentrale Rolle zu. An ihnen findet die Informationsübertragung statt, und sie entscheiden auch mit darüber, was man sich merkt und was
Erste Erfolge bei Trisomie 21
Genanalysen des Menschen, Computer und Elektronik könnten die gewinnende Dreier-Kombination in der Bekämpfung von neurologischen Störungen im Zusammenhang mit dem Down Syndrom, Autismus und Bleivergiftungen sein. Von neu entwickelten gentechnischen Diagnoseverfahren erhoffen sich US-Forscher neue, bahnbrechende Behandlungsmethoden. Die große Hoffnung der Neurologen des Kennedy Krieger Institutes liegt auf Gen-Chips, die die Suche nach schadhaften Genen im
Auf den Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekts (DHGP) steht allen Interessierten ein neu eingerichtetes Bildarchiv zur Verfügung (http://www.dhgp.de/deutsch/medien/index.html). Knapp 60 Bilder zur Genomforschung stehen derzeit bereit. Registrierte Nutzer können die hochaufgelösten Bilddateien kostenfrei heruntergeladen.
Die Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekt (DHGP) http://www.dhgp.de warten seit kurzem mit einem besonderen Service für die Benutzer auf. In einer n
Max-Planck-Institut für Biochemie und Infineon Technologies AG präsentieren industriell gefertigten Neuro-Chip / Anwendung in Neurowissenschaften und Pharmaentwicklung
Nervensystem und Computer funktionieren elektrisch. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie arbeiten deshalb seit Jahren an der Frage, wie man beide Systeme direkt miteinander vernetzen könnte. Im Jahr 1991 setzten sie erstmals eine Nervenzelle von einem Blutegel auf einen Computerchip, und ein Transistor f
Auch Designer-Kleider könnten fälschungssicher gemacht werden
Genetisch veränderte Nahrungsmittel und Organismen könnten demnächst mit DNA-Barcodes versehen werden. Für Regulierungsstellen wäre es dann einfacher, kontaminierte Nahrung und Saatgüter zu erkennen. Entwickelt wurde das Barcode-System vom National Institute of Agricultural Botany (NIAB), einem unabhängigen Unternehmen in Cambridge/England. Ein Patent wurde bereits bewilligt. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit könnte in mi
Hoffnung auf klinischen Einsatz ethisch und gesetzlich unbedenklicher Stammzellen
Professor Fred Fändrich, Professor Bernd Kremer und Dr. Maren Ruhnke vom Universitätsklinikum in Kiel haben in mehrjähriger Forschungsarbeit in verschiedenen Tierspezies zwei Arten von adulten Zellen mit Stammzelleigenschaften generiert, die in tierexperimentellen Untersuchungen einerseits die Fähigkeit besitzen, eine Organabstoßung nach Transplantation ohne medikamentöse Immunsuppression zu verhindern u
Botaniker erforscht Form und Funktion von Pflanzenhärchen
Menschen haben sie, Tiere haben sie, und Pflanzen haben sie: Haare. Blumennesseln haben sogar unterschiedliche Haartypen, deren Formen und Funktionen bisher weitgehend unbekannt waren. Im Rahmen eines DFG-Projektes an der Freien Universität konnten einige Haarformen identifiziert werden: Die unterschiedlichen Haartypen dienen dem Verdunstungsschutz, der Wasseraufnahme aus der Luft, der Ausbreitung der Früchte und dem Schutz vor
100-jährige haben gleiche genetische Veränderung in Mitochondrien-DNA
Werden Menschen älter als 100 Jahre haben sie eine genetische Mutation gemeinsam. Einer Studie unter der Leitung des California Institute of Technology zufolge, besitzen Hundertjährige fünf Mal häufiger als andere die selbe Mutation in ihrer mitochondrialen DNA. Für die Entdecker ist diese Mutation der Schlüssel dafür, das Rad der Alterung zurückzudrehen.
Mitochondrien sind Zellorganellen, die der Energie
Aufquellverhalten soll Milzbranderreger verraten
Physiker der University of California/Berkeley haben mit hochauflösenden Videochips ein Verfahren entwickelt, das binnen zehn Minuten eine grobe Anthrax-Analyse ermöglicht. Bislang kann selbst mit moderner Labortechnik erst in Stunden über harmloses Mehl oder infektiösen Anthrax-Sporen entschieden werden. Die Grundlage des neuen Verfahrens bildet das charakteristische Quellverhalten von Bakteriensporen bei Feuchtigkeit.
Wenn e
US-Forscher manipulieren erstmals humane embryonale Stammzellen
Bislang hat die Manipulation am Erbgut embryonaler Stammzellen nur bei Mäusen funktioniert und so mussten auch so genannte “Knock-out”-Mäuse als “Modell” für etliche Krankheiten herhalten. Zwei US-Forschern ist diese Manipulation durch die Technik der homologen Rekombination jetzt erstmals bei humanen embryonalen Stammzellen gelungen. Sie konnten gezielt ganz bestimmte Gene ausschalten. Gezielte genetische Veränderungen k
Flüssigkristalle als Matritzen für die Herstellung strukturierter elektrisch leitfähiger Polymere
Auf Elektronik-Messen sorgen sie immer wieder für Begeisterung: Elektrisch leitfähige Kunststoffe gelten als das Material der Zukunft für viele Bereiche der Mikroelektronik. Bauteile wie großfächige organische Displays, Folienbatterien oder Plastikchips werden in absehbarer Zeit die Serienreife erreichen.
Vorzüge der leitfähigen Polymere gegenüber anderen Materialien zur Herstell
Galt die Erforschung der Faltung von Proteinen noch vor Jahren als hochinteressante, aber eher akademische Fragestellung, hat diese Forschungsrichtung inzwischen auch ein medizinisches Gewicht bekommen. Das hat verschiedene Gründe. So konnte die Forschung zum einen zeigen, dass fehlerhaft gefaltete Proteine schwere Erkrankungen auslösen, weil die zusammengeklumpten Eiweiße nicht mehr abgebaut werden können. Dazu zählen etwa Alzheimer, Creutzfeldt-Jacob, Rinderwahn (BSE), die Traberkrankheit Scrapie b
Alle fünf europäischen Arten aus der Schmetterlingsgattung der Ameisenbläulinge gelten als selten und gefährdet. Darum wird die Biologie dieser Insekten im Rahmen eines Großprojekts mit Beteiligten aus sechs Ländern Europas untersucht.
Von der Uni Würzburg ist die Ökologische Station des Biozentrums beteiligt. Für das von Prof. Dr. Hans Joachim Poethke geleitete Projekt erhält sie 245.000 Euro Fördermittel von der Europäischen Union.
“Es ist gar nicht überraschend, dass die