Die schon mehr als zehn Jahre dauernde gute Zusammenarbeit des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-Forschung (HKI) mit dem Darmstädter Pharmaunternehmen Merck hat nach Einschätzung der HKI-Geschäftsführung einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Merck Jena als künftigen Produktionsstandort auserwählt hat.
Die Forscher um Dr. Uwe Horn entwickeln im Rahmen der Kooperation im HKI neue gentechnische Verfahren zur Herstellung von medizinisch wichtigen Proteinen mittels Mikroorganisme
Einsatz als Verstärker in Fasern und als Transportvehikel für Medikamente
Ein Forscherteam der amerikanischen Rice University hat eine neue Technik entwickelt, Aminogruppen an die Seitenwände von einwandigen Nanoröhren zu befestigen. Die so funktionalisierten Nanoröhren könnten als Bausteine für die Erstellung nylonartiger, vernetzter einwandiger Nanoröhren-Polymere (Bild) verwendet werden. Das Interesse für die Verwendung einwandiger Nanoröhren als Verstärker in Fasern und Polymer-V
In 3-D und Echtzeit wird chemische Aktivität gemessen
Ein Forscherteam der University of Michigan hat ein ungewöhnliches Projekt gestartet. Mit kleinen Nanosonden wollen sie in Echtzeit die chemischen Aktivitäten in lebenden Zellen beobachten. Für die 3-D-Aufnahmen werden die Sonden in die Zelle injiziert. Computermodelle interpretieren die von der Sonde emittierten Signale, die durch den Kontakt der Sonde mit einem Ion wie Kupfer oder Zink entstehen. Diese Ionen sind für die Funktio
Kontrollierte Ablösung schichtweise aufgebauter Filme:
Neue Wege für eine gesteuerte Pharmaka-Freisetzung?
Es lässt sich durchaus darüber streiten, ob nur die inneren Werte zählen oder ob es auch auf die Oberfläche ankommt. Wenn es um Arzneistoffe geht, ist jedoch klar: Die Wirksamkeit kann ganz entscheidend von der richtigen Beschichtung der Pillen und Pülverchen abhängen. Ausgeklügelte Coatings ermöglichen beispielsweise, dass die Wirkstoffe zeitlich verzögert und erst an ihrem
Forscher der Universität Bonn finden Gendefekt, der Epilepsie verursachen kann – Veröffentlichung in Nature Genetics am Montag, den 3. März 2003
Weltweit leiden rund 70 Millionen Menschen an einer so genannten idiopathischen Epilepsie. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein: sekundenlange Bewusstlosigkeit, Zuckungen der Arme oder Beine, aber auch schwere Krampfanfälle. Ein Forscherteam der Klinik für Epileptologie der Universität Bonn konnte nun ein Gen identifizieren, das –
Die Mathematik gehört zu Astronomie, Chemie, Physik, Statistik und Ökonomie wie das Fundament zum Haus. Mit der “Mathematischen Biologie” öffnet sich beiden Disziplinen ein neues Feld. Auf dem treffen auch das Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften und die Universität Leipzig zusammen.
Die Mathematik als Mutter der Naturwissenschaften dient als Querschnittsdisziplin. Für unterschiedlichste Fragen nutzt sie oft ähnliche Methoden. Am Leipziger Max-Planc
Ist das Transportsystem gestört, entstehen ernste Krankheiten
Das Halbmetall Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das der menschliche Organismus mit der Nahrung aufnehmen muß. Er braucht Selen, um u.a. die Produktion von “Schutz”-Enzymen (z.B. Glutathion-Peroxydasen) zu ermöglichen, die reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (sog. freie Radikale) entschärfen, welche die Erbsubstanz schädigen können. Bislang war allerdings unbekannt, wie Selen aus der Nahrung in die ein
Sonden für Aminosäuren: Neue Wege der Proteinanalytik?
Reingetappt und zugeschnappt – auch Moleküle können gefangen werden wie die Maus in der Mausefalle. Die molekularen Mausefallen, die ein Forscherteam um J. L. Beauchamp und Brian Stoltz vom California Institute of Technology aufstellt, schnappen zu, wenn die Aminosäure Lysin “hineintappt”. Auf diese Weise können die Lysin-Gruppierungen innerhalb eines Proteins markiert werden – vielleicht ein erster Schritt in Richtung einer neuen
Wie wird aus einer Stammzelle eine spezialisierte Körperzelle? Mit diesen Fragen befasst sich die Forschungsgruppe “Molekulare Zellbiologie hämatopoetischer (blutbildender) Zellen” von Dr. Martin Zenke am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Im Blickfeld seiner Forschungsarbeiten stehen dabei bestimmte Zellen des Immunssystems, die dendritischen Zellen, so genannt wegen ihrer bäumchenartigen Verästelungen. Sie haben die Aufgabe, Erreger dingfest zu machen und sie anderen Zel
Den Transport von Wasser und Nährstoffen in Pflanzen untersuchen Biotechnologen von der Universität Würzburg mit einer raffinierten Sondentechnik. Mit ihr waren erstmals überhaupt kontinuierliche Messungen möglich, ohne dabei die Pflanzen zu verletzen. Anfänglich wurde der in den Wasserleitungsbahnen herrschende Druck registriert, jetzt machen die Wissenschaftler ihre Methode für weitere Bereiche fit.
Pflanzen transportieren Wasser und die darin gelösten Nährstoffe – zum Beispiel Kalium ode
Mit neuen Forschungsmethoden versucht eine junge Generation von Wissenschaftlern mehr über das Verhalten von Dinosauriern zu erfahren. Ihre Erkenntnisse geben Aufschluss über die Fähigkeiten und das Sozialverhalten der ausgestorbenen Echsen. National Geographic Deutschland berichtet in der aktuellen März- Ausgabe über den neusten Stand der Dino-Forschung. Mit Hilfe von Computerprogrammen sowie Freilandversuchen mit Elefanten untersucht der Biologe John Hutchinson, wie schnell der Tyran
Auf Viren zur Übertragung modifizierter DNA wird verzichtet
Britische Forscher warten mit einem vielversprechenden Weg in der Übertragung einer Gentherapie auf. Die neue Methode verzichtet auf Viren zum Transport modifizierter Gene zum Zielgewebe. Viren sind als Genfähren nicht zwangsläufig sicher, andere Methoden funktionieren wiederum nicht gleich gut. Wissenschaftler des Hammersmith Hospitals dem Imperial College London und des Medical Research Council sehen die Lösung in der Kom
Ein hypothetisches Szenarium der Klimastabilisierung
Die Biokompatibilität von Biomaterialien hängt neben der chemischen Zusammensetzung des Materials auch von einer der Zellgröße angepaßten Mikrostruktur und einer den Zellrezeptoren angepaßten Nanostruktur ab. Mit solchen Strukturen wird ein Biomaterial, zum Beispiel ein Implantat aus Titan, von den andockenden Zellen eher akzeptiert, nicht als körperfremd »eingestuft«, und es kommt zu einem besseren und dauerhafteren Verbund zwisc
Erbgut des Erregers von Morbus Whipple entschlüsselt – Internationale Kooperation von Heidelberger Wissenschaftlern mit Sanger Institute, Cambridge
Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es erstmals gelungen, das gesamte Genom (Erbgut) des Erregers einer ungewöhnlichen Infektionskrankheit, des Morbus Whipple, zu entschlüsseln. Die Ergebnisse ihrer Forschungsleistung werden heute in der renommierten britischen Fachzeitschrift “The Lancet” veröffentlicht (Band 361, S. 637-644).
Im Nordpolarmeer haben deutsche Wissenschaftler 600 bislang unbekannte Pilzarten gefunden, die als Quelle für neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs dienen könnten. Dies berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der aktuellen März-Ausgabe (EVT 24.02.2003) des Magazins. Drei Jahre haben die Forscher des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoffforschung in Jena und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven die Tiefen des Kalten Meers nach Mikroorganismen abgesucht. Bei ihrer Er
Der tropische Schmetterling Morpho sulkowskyi tarnt sich durch seine irisierend blauen Flügel, die vor dem Hintergrund eines strahlend blauen Himmels wie eine Lichtspiegelung erscheinen. Außer ihrer Brillanz haben die Schmetterlingsflügel noch mehr zu bieten: Sie sind selbstreinigend.
Eine derart brillante Farbe, die nie schmutzig wird und dazu noch umweltfreundlich ist, hätten wir auch gern zur Verfügung – nicht als Tarnung, sondern für dekorative Zwecke, etwa in Lacken und Anstrich