Präsentation der multimedialen Installation “HUGO” am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMB) Jena
“Es ist uns nicht entgangen, dass die von uns postulierte spezifische Paarbildung unverzüglich einen möglichen Kopiermechanismus für das genetische Material nahelegt.”
Mit diesem Satz endet ein am 2. April 1953 von James Watson und Francis Crick verfasstes und am 25. April 1953 in der Wissenschaftszeitschrift Nature publiziertes Manuskript. Watson und Crick hielten als er
Mitochondrien, die “Kraftwerke” der Zellen, enthalten mehrere hundert verschiedene Proteine, von denen sie nur wenige selbst produzieren können. Alle anderen Proteine müssen auf komplizierten Wegen aus dem Zellinneren importiert werden. Auf welchem Weg dies geschieht, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Frankfurt/Main gemeinsam mit zwei Arbeitsgruppen der Universitäten Freiburg und Osnabrück bis ins molekulare Detail hinein aufgeklärt. Sie berichten in der internationalen Fachzeit
Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin und die TEMIS Deutschland GmbH arbeiten gemeinsam am Zugang zu Informationen aus der biomedizinischen und klinischen Forschung – eine der größten Herausforderungen der Bioinformatik.
Informationen aus verschiedenen Quellen und Disziplinen der “Life Sciences” zu extrahieren und zu kombinieren, ist von zunehmender Bedeutung für die biomedizinische und klinische Forschung. Ein Großteil dieser
Die optimale Struktur hat “Narben” – zumindest wenn es sich dabei um eine gekrümmte, kristalline Oberfläche handelt. Das hat ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Andreas Bausch von der Technischen Universität München erstmals gezeigt.
Mikroskopische Aufnahmen von winzigen Polymerkugeln, die sich auf der Oberfläche eines Wassertröpfchens angeordnet haben. Auf dem unteren Bild sind die einzelnen, nur einen Mikrometer kleinen Polymerkugeln zu erkennen.
Seit fast hunde
Ein Team aus Bochumer (Prof. Dr. Helmuth E. Meyer, Medizinisches Proteomcenter der RUB), Osnabrücker, Frankfurter und Freiburger Forschern hat aufgeklärt, wie Proteinketten in die innere Membran von Mitochondrien eingebaut werden.
Der Prozess läuft über ein doppelporiges Enzym und wird ausschließlich durch elektrische Energie aus dem Membranpotential angetrieben. Darüber berichtet das Wissenschaftsmagazin Science in seiner Ausgabe vom 14. März 2003.
Der TIM22 Komplex baut üb
Wissenschaftler der Universität Hamburg entdecken Vorstufe des Lebens im Süßwasser / Ihre Proben entnahmen sie der naheliegende Elbe
Nach neuesten Erkenntnissen Hamburger Wissenschaftler könnte die Entstehung des Lebens, die bislang vor allem im Ur-Ozean vermutet wird, sich durchaus auch im Süßwasser vollzogen haben. Martin Kerner (Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft), Alejandro Spitzy (Institut für Biogeochemie und Meereschemie) und Heinrich Hohenberg (Heinrich-Pett
FIZ Karlsruhe und WIPO produzieren neue High-Tech-Datenbank mit Nukleinsäure- und Proteinsequenzen / Wöchentliches Update, automatische Aktualisierungsdienste und weitere starke Suchfunktionen / Neue Biosequenzdatenbank wird über STN International angeboten
In der rasant wachsenden Genforschung sind Wettbewerbsbeobachtung und Forschungs-Recherchen ab sofort einfacher und schneller möglich als bisher. Das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe produziert gemeinsam mit der Weltor
Marburger Physikochemiker können Pässe und Banknoten mit Bakteriorhodopsin – einem biologischen Farbpigment – auch für Laien fälschungssicher machen. Sie zeigen ihre Innovation vom 12. bis 19. März auf der CeBIT 2003 in Hannover
Technisch aufwendig gestaltete Sicherheitsdokumente können heute dank hochwertiger Farbkopierer, Scanner und Drucker leicht reproduziert und damit auch gefälscht werden. Immer neue Schutzverfahren werden eingesetzt – zumindest für Dokumente höchster Sicherhei
Einfache Synthese dreidimensionaler Mikrostrukturen durch zeitlich versetzte Elektroabscheidung
Immer kleiner, immer feiner – die Mikrosystemtechnik ist auf dem Vormarsch. Komplette Systeme, etwa für die chemische Analytik oder medizinische Diagnostik, lassen sich durchaus auf Daumennagelgröße herunterschrumpfen. Allerdings ist die Herstellung der benötigten dreidimensionalen Mikrostrukturen mit den herkömmlichen Verfahren sehr aufwendig.
Am MIT haben amerikanische Forscher
Forscher auf der Suche nach Abwehr gegen Biowaffen-Angriffe
Genetisch veränderte Bakteriophagen sind nach Ansicht britischer Forscher die Impfstoffe der Zukunft. Sie sind effektiver als einfache DNAs, da sie rasch eine Immunantwort hervorrufen, meinen Forscher des Moredun Research Institute in Großbritannien. Die Wissenschaftler suchen nach wirksamen Möglichkeiten, einen eventuellen Angriff mit Biowaffen abzuwehren und eine rasche Herstellung effektiver Impfstoffe.
“Theoret
Ein winziges Bakterium (Helicobacter pylori), das in unserem Magen lebt, kann offenbaren, auf welchen Wegen unsere Vorfahren die Welt besiedelt haben.
Forscher um Mark Achtman vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und Sebastian Suerbaum vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg haben jetzt in 27 Menschengruppen unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit und geografischer Herkunft den bakteriellen Krankheitserreger Helicobacter pylori unter
Genetische Methoden klären weltweite Populationsstruktur auf
Mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori kann offenbar die vorgeschichtliche Völkerwanderung rekonstruiert werden. Forscher um Mark Achtman vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und Sebastian Suerbaum vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Uni Würzburg haben in 27 Menschengruppen unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit und geografischer Herkunft den bakteriellen Krankheitserreger Helicobacter pylori unt
Max-Planck-Forscher entdecken ein für den Sehprozess essenzielles Protein an der Synapse der Photorezeptor-Zelle
Lichtsinneszellen bzw. Photorezeptoren wandeln Lichtquanten in neuronale Signale um. Diese werden über die Freisetzung des chemischen Botenstoffes Glutamat an ihren Synapsen auf nachgeschaltete Nervenzellen übertragen. Forscher vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt/Main haben jetzt gemeinsam mit Kollegen vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (Magdeburg) u
Lactobacillus intermedius besonders produktionsfreudig
US-Forscher haben in Bakterien eine “Zapfsäule” für den Zuckeraustauschstoff Mannitol gefunden. Der Chemiker Badal Saha vom Agricultural Research Service in Peoria/Illinois hat das Bakterium Lactobacillus intermedius zur Zuckeralkohol-Produktion verwendet. Mannitol ist um das 0,7-Fache süßer als Kritallzucker und wird als kalorienarmer Süßstoff in Kaugummis und Bonbons verwendet.
Gewöhnlich wird laut Saha Mannitol durch
Das Männchen der Gattung “Haploniscus nondescriptus” ist – entgegen seinem Namen – erstmals zoologisch vollständig beschrieben. Als eines der zentralen Ergebnisse ihrer Diplomarbeit “Artenvielfalt der Haploniscidae (Crustacea: Isopoda) in der Tiefsee des Angola-Beckens” konnte Dipl.-Biol. Wiebke Brökeland z.B. Besonderheiten an den Antennen des Männchens und Unterschiede im Körperbau zwischen den Geschlechtern nachweisen. Mit ihrer Arbeit vervollständigt die Bochumer Zoologin das Wissen um die Meere
Allerdings keine Wirkung bei bereits vorhandenen neurologischen Symptomen
Londoner Forscher sind einer Therapie der Rinderkrankheit und der varianten Form der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit (vCJK) beim Menschen einen großen Schritt näher gekommen. Im Mäuseversuch ist es mit monoklonalen Antikörpern gelungen, die Prionenkrankheit zu verhindern. Die über 17 Monate behandelten kranken Tiere blieben mindestens ein weiteres Jahr lang gesund. Mit klinischen Studien an Menschen ist erst in eini