Biowissenschaften Chemie

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Überlebensstrategien in freier Natur

Freisetzungsversuche mit wildem Tabak liefern neue Erkenntnisse über komplexe Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und ihren Feinden

Pflanzen sind ein wesentlicher Bestandteil von Ökosystemen und Grundlage für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung. Sie stehen jedoch in einem täglichen Überlebenskampf mit Tausenden von Mikroben- und Insektenarten. Ihre Abwehrstrategien sind äußerst komplex – erst ein detailliertes Verständnis dieser komplexen Wechselwirkungen wird eine wirklic

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Therapeutisches Klonen für die Behandlung von Erbkrankheiten

Produktion von genetisch identen Stammzellen

Ein Mitglied jenes Forschungsteams, das erstmals Stammzellen von einem geklonten menschlichen Embryo entwickelt hat, hat auf der Konferenz der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion und Embryologie (ESHRE) verkündet, dass sein Team im Stande sei, potenziell unlimitierte und undifferenzierte Stammzellen zu generieren. Diese Technik kann beispielsweise für Gewebe-Regeneration oder in der Transplantationsmedizin angewandt werde

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Neues Verfahren zur Herstellung von Tierimpfstoffen

In Kooperation zwischen Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Bioprozesstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, des Max-Planck-Institutes Magdeburg und des Impfstoffwerkes Dessau-Tornau GmbH wurde ein verbessertes Produktionsverfahren zur Herstellung eines Veterinärimpfstoffes gegen eine Erkrankung bei Nerzen im Impfstoffwerk Dessau-Tornau entwickelt.

Im bisherigen Produktionsverfahren wurden tierische Zellen in Rollerflaschen kultiviert. Um eine entsprechend hohe Virusausbeute zu

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Schneller zum besseren Medikament

Molekularbiologie und Gentechnik eröffnen neue Möglichkeiten zur Entwicklung innovativer Medikamente. Zum einen geht es darum, den Weg eines Wirkstoffs vom Forschungslabor in die Apotheke zu verkürzen und die Kosten zu reduzieren, zum anderen individuellere Therapien zu entwickeln.

Deutschland war einst die Apotheke der Welt. Noch Anfang der 80er-Jahre waren die beiden weltweit größten Pharmakonzerne in Deutschland ansässig. Heute findet man unter den Top 15 kein einziges deutsches U

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Fraunhofer-Verbund Life Sciences: Forschung für Gesundheit und Umwelt

Forschen für die Gesundheit und die Umwelt des Menschen ist das Ziel des Fraunhofer-Verbunds Life Sciences. Dazu haben sich die Fraunhofer-Institute für Biomedizinische Technik IBMT, für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB, für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME und für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM zusammengeschlossen.

Der Verbund Life Sciences will Erkenntnisse aus der biologischen Grundlagenforschung umsetzen und für industrielle Anwendungen nutzen.

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EU aktiv im Kampf gegen Killerviren

Am 28. Juni wurde in Lyon, Frankreich, ein neues EU-Projekt gestartet, das sich mit der zunehmenden Resistenz bestimmter Viren gegenüber Arzneimitteln beschäftigt.

Die zunehmende Arzneimittelresistenz einiger Viren deutet darauf hin, dass bestimmte Krankheiten in Zukunft immer schwieriger zu behandeln sein werden. Die Europäische Kommission stellt daher neun Millionen Euro für das Projekt “Vigilance against Viral Resistance” (VIRGIL) bereit, das vom französischen Institut für Gesundheitswe

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Industrielle Biotech im Westentaschenformat

“MiniProd” heißt ein Konzept, das eine automatisierte Produktion auch bei variantenreichen Kleinserien wirtschaftlich macht und mit einem Minimum an Raum und Infrastruktur auskommt. Das Baukastenprinzip sorgt für Flexibilität und reduziert Investitionskosten. Im gleichnamigen BMBF-Projekt (Laufzeitende August 2004) entstehen Komponenten und Demonstratoren für eine Biochip-Fertigung sowie die Montage von Laserdioden.

Ein- und Ausgabestation zur Herstellung von DNA-Biochips (vorne) mit

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Runde Rohlinge und Bienenwärme ergeben perfekte Waben

Honigbienen bauen ihre Waben in einer derart exakten Geometrie, dass ihnen früher eine mathematische Begabung zugesprochen wurde. Die Wahrheit sieht aber anders aus: Bienen sind zwar keine genialen Architekten, verwenden dafür aber einen genialen Baustoff, nämlich ihr eigenes Wachs.

Die Waben der Honigbienen setzen sich aus perfekt gleichmäßigen sechseckigen Zellen zusammen. Darin lagern die Insekten ihre Nahrung – Honig oder Pollen – und ziehen ihre Brut groß. Die Zellenwände besteh

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Lichtteilchen sagen nicht nur etwas über den Zustand eines Organismus aus, sondern steuern womöglich seine Lebensfunktionen

Alle Zellen strahlen ein schwaches Licht ab, die so genannten Biophotonen. Man kann sie nur mit starken Lichtverstärkern sichtbar machen. Wie die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Juli-Ausgabe berichtet, glaubt eine ganze Reihe von Forschern, dass diese Strahlung unser Verständnis der Biologie verändern wird. Denn die Lichtteilchen sagen nicht nur etwas über den Zustand eines Organismus aus, sondern steuern womöglich seine Lebensfunktionen. Der Biophysiker Fritz-Albert Popp erforscht diese s

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Forschungsprojekt: Wie antworten Pflanzen auf Licht ?

Was passiert genau, wenn Pflanzen auf Licht antworten, untersucht eine neue internationale Forscherkooperation, die Chemieprofessor Dr. Wolfgang Gärtner von der Uni Duisburg-Essen leitet. Die Volkswagen-Stiftung unterstützt das auf drei Jahre angelegte Vorhaben mit einer Gesamtsumme von etwa 760.000 Euro.

In dem Gemeinschaftsprojekt untersuchen vier Forschergruppen in Leiden (Niederlande), Gießen, Duisburg und Mülheim erstmals genau, wie der pflanzlichen Photorezeptor Phytochrom funktionier

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Biostrukturen für Wasserreinigung

Während die Wasserwirtschaft an sich zum Schutz des Bodens vor Überflutung und Erosion beiträgt, stören die konkreten genutzten Konstruktionen die Regulierung des Wasserflusses. Das wiederum führt zur Entstehung eines lebensfeindlichen Bereichs und damit zur Zerstörung von Fauna und Flora. Wenn diese wichtigen Organismen fehlen, wird der Prozess der biologischen Selbstreinigung gestört und damit das biotische Potential des Wassers reduziert. Das hat zur Folge, dass sich eine Zufluchtsstätte entwicke

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Molekulare Hand

DNA-basierte molekulare Maschine, die Thrombin abwechselnd binden und wieder freigeben kann

Nanoroboter und molekulare Maschinen sind heute nicht mehr der Phantasie von Science-Fiction-Autoren vorbehalten, sondern ein sehr realistisches Ziel ernsthafter Forschung. So ist es Münchner Forschern nun gelungen, eine Art “molekularer Hand” zu konstruieren, die einer äußeren Steuerung gehorchend ein Molekül des menschlichen Blutgerinnungsfaktors a-Thrombin greifen und auch wieder loslassen

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Silizium leuchtet ultraviolett

Die Weltpremiere für ultraviolett leuchtendes Silizium fand dieser Tage im Forschungszentrum Rossendorf (FZR) in Dresden statt. In Kooperation mit der nanoparc GmbH, einer aus dem FZR ausgegründeten Firma, entwickelten Wissenschaftler des Forschungszentrums die weltweit erste in Siliziumtechnologie hergestellte Lichtquelle für ultraviolettes Licht (UV). Das von der Lichtquelle ausgehende UV-Licht soll neue und günstige Anwendungen v. a. im Bereich der Biosensorik ermöglichen.

Silizium, d

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Die einheimische Flora unter die Lupe genommen

BIOLFLOR – so lautet der Name der bislang umfangreichsten Sammlung von Daten über unsere einheimische Pflanzenwelt, die nun im Internet einsehbar und damit für einen breiten Anwenderkreis nutzbar ist.

Sie wird von Wissenschaftlern des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht und enthält eine umfassende Beschreibung von über 3.600 für die Vegetation Deutschlands und Mitteleuropas maßgeblichen Farn- und Blütenpflanzen. Eine in dieser

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Entdeckt: Winterschlaf auch bei Primaten

Auch manche Primaten fallen in den Winterschlaf – noch dazu in den Tropen. Der auf Madagaskar beheimatete nachtaktive Fettschwanzmaki Cheirogaleus medius, so ergab eine im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlichte Untersuchung von Marburger Forschern, kann bei Temperaturen von über dreißig Grad Celsius sogar durchschlafen – völlig ohne energiezehrende Wachperioden.

Auch manche Primaten fallen in den Winterschlaf – noch dazu in den Tropen. Das ist das Ergebnis einer Felduntersuchung der Ar

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Elektrochemische Detektion zur unkomplizierten Detektion von "Treffern" auf DNA-Chips

Beim Einen wirkt das Medikament prima, beim Anderen gar nicht, ein Dritter leidet unter Nebenwirkungen – oft entscheiden winzige Unterschiede in einem oder mehreren Genen über die individuelle Reaktion auf eine Arznei. Feine Genvariationen sind es auch, die etwa Mikroorganismen Resistenzen gegenüber Antibiotika verleihen oder aus gesundem Gewebe einen Tumor machen. DNA-Chips helfen, solchen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen und vielleicht auch bald, routinemäßig für jeden Patienten die passende

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