Bei der Untersuchung von einem Gramm des Muchinson Meteoriten gelang den Wissenschaftlern Uwe Meierhenrich und Wolfram Thiemann von der Universität Bremen der Nachweis einer zweiten Klasse von Aminosäuren. Diesen Diaminosäuren wird eine zentrale Funktion bei der Entstehung des Lebens zugeschrieben.
Seitdem Watson und Crick 1953 die DNA als das genetische Material identifizierten und ihre einzigartige Informations speichernde doppelhelikale Struktur entdeckten, gibt es Spekulationen über den
Marburger Mediziner haben erforscht, wie das “Alarmsignal” Adenosintriphosphat (ATP) das Immunsystem in Aktion treten lässt und ihre Ergebnisse in der US-Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. Die Arbeit bestätigt die Hypothese, dass bei der Aktivierung des Immunsystems neben der Antigenerkennung und den Infektionssignalen noch ein dritter Mechanismus eine wichtige Rolle spielt: die Freisetzung von Alarmsignalen – normalerweise innerhalb der Zellen lokalisierter Substanzen – durch infizierte oder mech
Gehirn arbeitet parallel und mit Sicherheitsnetz – RUB-Forscher untersuchen Bewegungswahrnehmung – PNAS berichtet über Wechselspiel von Erregung und Hemmung
Bei der Wahrnehmung von Bewegungen spielen Erregung und Hemmung von Hirnnervenzellen eine große Rolle. Indem sie die hemmenden Mechanismen einzelner Neuronen ausschalteten, haben RUB-Biologen um Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann herausgefunden, dass im primären Kortex nicht wie angenommen die Bewegungen nach Richtungen vorsortiert w
Transgener Träger inaktiviert Kokain in Rattenhirnen
Die Wissenschaft ist einer Heilung der Kokainsucht einen Schritt näher. Forscher haben eine Methode entwickelt, die die Wirkung der Droge im Gehirn vernichtet, so dass keine Euphorie erzeugt wird. Die Forscher hoffen, dass Abhängige weniger geneigt sein werden, die Droge zu nehmen, wenn der Kick ausbleibt. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Die Idee, das Kokain im Körper zu deaktivieren, ist nicht neu. Ein ents
Die Kontrolle des Zellzykluses und der Zelldifferenzierung sind von fundamentaler biologischer Bedeutung. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Retinoblastom-Gen beziehungsweise dessen Protein. ETH-Forschende haben nun den Einfluss des Retinoblastom-Gens in Pflanzen untersucht. Dieses ist nicht nur wichtig für die Zellvermehrung, sondern auch für die Aufrechterhaltung des Differenzierungszustandes einer Zelle. Die Arbeit erscheint in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature”.
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Erwärmter Schwanz als Warnung für die Angreifer
Angesichts einer angriffsbereiten Klapperschlange erstarrt so manches Opfer vor Angst. Nicht so die kalifornischen Erdhörnchen: Sie erhitzen ihren Schwanz, um die Schlange davor zu warnen, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben. Zum ersten Mal konnte nachgewiesen werden, dass die Nager ein Signal bewusst verwenden, nämlich eine Infrarot-Ausstrahlung oder Hitze, erklärt Aaron Rundus von der Universität Kalifornien in Davis, der die
Außer den roten und weißen Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport und die Immunabwehr im Körper sorgen, haben auch die Blutplättchen, die so genannten Thrombozyten, eine wichtige Funktion im Organismus. Neben ihrer großen Bedeutung bei der Blutungsstillung, spielen sie aber auch eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Gefäßerkrankungen. Für ihre Forschungsarbeiten, die international zu einem besseren Verständnis der Thrombozyten bei diesen Prozessen beigetragen haben, wurde die münstersc
Präferenz für Vorderglieder trotz gleicher Funktionalität
Zoologen haben entdeckt, dass Oktopusse einen Lieblingsarm haben. Zum ersten Mal wurde bei den Kopffüßern eine Vorliebe bei der Wahl der Extremität für eine bestimmte Tätigkeit nachgewiesen. Die Tiere benutzen das zuverlässige Anhängsel erster Wahl bei der Erkundung eines neuen Schlupfwinkels oder Verstecks, erklärte Ruth Byrne von der Universität Wien bei dem jährlichen Treffen der Gesellschaft für das Verhalten von Tieren in
Nager-DNA gibt Aufschluss über Besiedlung Polynesiens
Die genetischen Informationen von Ratten geben Aufschluss über die Migration auf den Südsee Inseln Polynesiens. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftlerinnen der University of Auckland. Sie haben verschiedene DNA-Sequenzen von Ratten untersucht und miteinander verglichen, berichten sie in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Es geht eigentlich um die Migrationsge
Erkenntnisse sollen auch für Tierzucht Verbesserungen bringen
Insgesamt 13 Mio. Euro Forschungsgeld seitens der EU ist für das Projekt “European Network for Pig Genomics”(PigNet), die Entschlüsselung des Schweinegenoms vorgesehen. Insgesamt sind 17 Länder an dem Forschungsvorhaben beteiligt, berichtet die Universität Göttingen. Ziel der Untersuchungen ist es, die Rolle der Gene bei Entwicklung, Wachstum, Gesundheit und Reproduktion zu entschlüsseln, um damit Erbkrankheiten aufzuspür
Heidelberger Max-Planck-Forscher präsentieren neue Methode, mit der man die biochemische Aktivität verschiedener Nervenzellen im Gehirn gleichzeitig beobachten kann
Wenn man die Aktivität neuronaler Schaltkreise im Gehirn beobachten will, so nutzte man bisher vor allem die elektrische Ableitung mit Mikroelektroden (patch-clamp-Technik). Doch diese Methode stößt an ihre Grenzen, will man Zellaktivitäten an vielen Stellen im Gehirn gleichzeitig erfassen. Wissenschaftler des Max-Planck-I
Der australische Feuerkäfer Merimna atrata kann sich für Waldbrände erwärmen: Er verfügt über einen Sensor, der besonders auf Infrarot-Strahlung anspricht, die von brennendem Holz ausgeht. Zoologen der Universität Bonn haben diesen “Sinn fürs Brenzlige” inzwischen kopiert und einen bionischen Waldbrand-Sensor entwickelt. Um Ideen wie diese geht es im deutschlandweiten Bionik-Kompetenznetz BIOKON II. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Initiative in den kommenden
Hunde sind wie Kleinkinder in der Lage, die Bedeutung unbekannter Wörter zu erraten und zu erlernen, belegt eine Studie des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie
Kleinkinder lernen ab dem zweiten Lebensjahr im Schnitt zehn neue Wörter pro Tag. Dabei lernen sie die Bezeichnungen von den Dingen in ihrer Welt nicht nur durch explizite Erläuterung, sondern auch, indem sie sich die Bezeichnung von Gegenständen im Ausschlussverfahren erschließen. Dabei ging man bish
Kernspintomographie-Studie zeigt, wie das Gehirn automatisch und unbewusst wichtige Wegmarkierungen in einer bestimmten Hirnregion abspeichert
Damit wir den richtigen Weg durch unsere Umgebung finden, müssen wir uns wichtige Informationen über die Wegstrecke merken. Doch bisher war nicht bekannt, wie unser Gehirn das bewerkstelligt. Gabriele Janzen und Miranda van Turennout vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik und dem FC Donders Centrum für Cognitives Neuroimaging in Nijmegen/
Im Bienenstock ist allein die Königin für die Vermehrung zuständig. Aber hin und wieder legen auch die Arbeiterinnen Eier. Allerdings werden diese schnell vernichtet – die Bienen fressen sie auf. Woran erkennen die Insekten die nicht-königlichen Eier, die nach den Gesetzen des Bienenstocks ja keine Daseinsberechtigung haben? Christian Pirk und Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg beantworten diese Frage mit deutschen und südafrikanischen Kollegen in der neuesten Ausgabe des US-amerikanischen
Wissenschaftler entschlüsseln Genomsequenz des Archaebakteriums Picrophilus torridus
Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Hamburg haben die Genomsequenz eines Organismus entschlüsselt, der eine extreme Anpassung an saure Lebensbedingungen mit einem pH-Wert um 0 und gleichzeitig an hohe Temperaturen von um die 60 Grad Celsius aufweist und damit in “heißer Säure” überleben kann. Dabei handelt es sich um ein Archaebakterium, das aus der Bodenprobe einer ausgetrockneten heißen