Biowissenschaften Chemie

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Fische hinterlassen eine artspezifische Strömungsspur

Fische hinterlassen im Wasser charakteristische Verwirbelungen, an denen sich sogar ablesen lässt, welche Art dort entlanggeschwommen ist – und das teilweise noch nach Minuten.

Das zeigen Laborexperimente an der Universität Bonn, bei der Zoologen die Schwimmspuren von Kugelfischen, Sonnenbarschen und Buntbarschen miteinander verglichen. Sonnenbarsche hinterließen im Becken sogar derart ausgeprägte “Fußspuren”, dass ein Raubfisch sie mit seinem strömungsempfindlichen Seitenlinienorgan

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Europäische Kommission unterstützt die Entwicklung neuer Werkzeuge für die digitale Lichtmikroskopie

Moderne Dekonvolution-Algorithmen ermöglichen die 3D-Visualisierung von definierten Zellregionen in der Molekularpathologie.

Pathologen nutzen in der Krebsdiagnostik heute bevorzugt Fluoreszenz- und Laserkonfokalmikroskopie, um zu untersuchende Gewebeproben mittels moderner Bildverarbeitungswerkzeuge dreidimensional auf dem Computermonitor darstellen zu können. Zur Bildanalyse und -rekonstruktion werden dabei bereits seit vielen Jahren bekannte, mathematische Methoden zur Dekonvolut

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Ist der Bauplan unseres Körpers bereits vor der Befruchtung festgelegt?

Wissenschaftler des Freiburger Max-Planck-Instituts für Immunbiologie berichten, dass die spätere Form des Embryos in Eizellen von Säugetieren noch nicht festgelegt ist

Mit Ausnahme der Säugetiere sind bei den meisten Tieren die Körperachsen, wie Vorder- und Rückseite, Kopf und Schwanz, rechts und links, bereits in der Eizelle festgelegt. Neuere Untersuchungen hatten allerdings Hinweise geliefert, dass gewisse morphologische Eigenschaften der Säugetier-Eizelle die zukünftige embryon

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Form des Embryos bei Säugetieren nicht in Eizelle festgelegt

Studie beobachtet Entwicklung von der Eizelle zum Zweizellenstadium

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie haben in Versuchen an Mäusen nachgewiesen, das die spätere Form des Embryos in Eizellen von Säugetieren noch nicht festgelegt ist. Mit Ausnahme der Säugetiere sind bei den meisten Tieren die Körperachsen, wie Vorder- und Rückseite, Kopf und Schwanz, rechts und links, bereits in der Eizelle vorbestimmt. Neuere Untersuchungen hatten allerdings ergeben, dass g

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Stammzell-Transplantation: Eiweiße warnen vor Komplikation

Hannoversche Forscher publizieren heute Ergebnisse in “Blood”

Nach einer Stammzell-Transplantation ist sie eine gefürchtete Komplikation: die akute Reaktion der verpflanzten Zellen gegen den Wirt (Graft-versus-Host-Disease, GvHD). Eine hannoversche Forschergruppe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der mosaiques diagnostics and therapeutics AG, ebenfalls Hannover, haben nun einen Weg gefunden, diese Reaktion mit einer Urinuntersuchung festzustellen: Ein komplexes Muster v

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EU-Projekt entwickelt Impfstoffe aus GM-Pflanzen

Die Europäische Kommission stellt unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) 12 Millionen Euro für ein neues Projekt zur Verfügung, durch das genetisch modifizierte (GM) Pflanzen für die Gewinnung von Impfstoffen gegen Tollwut, Tuberkulose, Diabetes und HIV genutzt werden sollen.

Bei Pharma-Planta, dem ersten internationalen Projekt dieser Art, arbeiten 39 Wissenschaftler aus 11 europäischen Ländern und Südafrika zusammen. Das Forscherteam wird das Konzept von der Pflanzenmodifikation bis hi

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Gehirnaktivität auf zellularer Ebene beobachtet

Neues Verfahren macht einzelne Neuronen erkennbar

Wissenschaftler der Carnegie Mellon University haben ein Verfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, die Gehirnaktivität live bis auf die zellulare Ebene zu beobachten. Es soll dafür eingesetzt werden, um festzustellen, wie Medikamente bei psychiatrischen Erkrankungen bestimmte Neuronen beeinflussen. Das Team um Alison Barth hofft, dass diese Entwicklung in der Folge zu neuen Behandlungsansätzen für Erkrankungen wie Schizophrenie

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Unverzichtbare Rolle der dritten tRNA-Bindungsstelle des Ribosoms für fehlerfreie Übersetzung der Erbinformation nachgewiesen

Max-Planck-Forscher klären universellen Mechanismus für die Übersetzung der genetischen Information auf

Die Bildung von Proteinen am Ribosom als Ergebnis der exakten Übersetzung genetischer Information in eine definierte Kette von Aminosäuren ist eine der großartigsten Leistungen des Organismus. Ohne das strikte Einhalten des Lese-/Übersetzungsrasters von jeweils drei Basen in eine dadurch definierte Aminosäure ist die genetische Information jedoch wertlos. Wissenschaftler am Max-P

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Medizin aus der Pflanzenfabrik

Ein europäisches Forschungskonsortium will mithilfe von gentechnisch veränderten Pflanzen Pharmazeutika herstellen. In den kommenden Jahren sollen Impfstoffe und Medikamente gegen Aids, Tollwut, Diabetes und Tuberkulose in Pflanzen produziert, anschließend gereinigt und in klinischen Versuchen getestet werden.

Europäische Wissenschaftler wollen in den kommenden fünf Jahren effiziente Strategien zur kostengünstigen Produktion von hochwertigen Pharmazeutika in genetisch veränderten Pfl

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Wie Nanomaterialien auf Bestrahlung reagieren

Physiker der Universität Jena an neuem europäischen Exzellenznetz NANOQUANTA beteiligt

Längst sind viele Bauteile nicht nur klein, sondern winzig. Wissenschaftler, die in diesem Nanobereich arbeiten, werfen dabei immer neue Fragen auf. Um die Eigenschaften von neuartigen nanokristallinen Materialien besser zu verstehen, hat die Europäische Gemeinschaft (EU) jetzt das neue Exzellenznetz NANOQUANTA (Nanoscale Quantum Simulations for Nanostructures and Advanced Materials) gegründet. Es

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Neues labordiagnostisches Verfahren für den ’’funktionalen Protein-Fingerabdruck’’

Das Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik der Universität Leipzig erhält im Rahmen des GenoSNIP-Projektes 332.340 Euro Fördermittel von der Sächsischen Aufbaubank, um in Zusammenarbeit mit der Bruker Daltonik GmbH Leipzig ein diagnostisches Verfahren zum sicheren Nachweis bestimmter Erkrankungen zu entwickeln, das auf dem sogenannten ’’funktionalen Protein-Fingerabdruck’’ beruht.

Der “genetische Fingerabdruck” hat inzwischen nicht

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Tierökologen der hormonellen Regulation des Insektenfettkörpers auf der Spur

Der Fettkörper der Insekten ist ein faszinierendes Organ. Er ist von seiner Funktion her mit einer Kombination aus Fettgewebe und Leber der Säugetiere vergleichbar. So spielt er eine wichtige Rolle bei der “Immunabwehr” und der “Entgiftung”. Darüber hinaus synthetisiert der Fettkörper aus niedermolekularen Vorstufen energiereiche Speicherstoffe wie Lipide, Glycogen und Speicherproteine, die in Zeiten erhöhten Energiebedarfs (Häutung, Flug, Bildung von Eiern) mobilisiert werden. Schließlich ist der

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Mit Kombi-Impfstoffen gegen AIDS

Im Projekt “AVIP” arbeiten Forscher aus sieben Ländern zusammen

Mit neuartigen Kombinations-Impfstoffen wollen Wissenschaftler versuchen, den AIDS-Erreger zu besiegen. 15 Forschungslabore aus sieben Ländern in Europa und Afrika – unter ihnen eine Arbeitsgruppe der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig – haben sich mit diesem Ziel im “AIDS Vaccine Integrated Project”, kurz AVIP zusammengeschlossen. Die Europäische Union unterstützt das multinationale Projekt, d

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Bäume leiden unter den Folgen der Trockenheit im vergangenen Jahr

Die Prognosen der Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten über schwere Waldschäden nach dem extrem heißen Sommer 2003 sind eingetreten

Obwohl es derzeit in Deutschland fast täglich regnet, leidet der Wald unter den Folgen von Trockenheit. Es sind die Auswirkungen des extrem heißen Sommers vergangenen Jahres. “Die Prognosen der Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten sind eingetreten”, sagt Prof. Dr. Hartmut Kenneweg vom Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanu

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EU fördert internationales Graduiertenprogramm zur Biomimetik

Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und Partner erfolgreich im Marie-Curie-Programm / 3,6 Mio. Euro für internationale Nachwuchsförderung

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung und der Universität Potsdam organisieren ab 1. September 2004 unter Leitung von Prof. Reinhard Lipowsky das internationale Marie-Curie Programm “EST on Biomimetic Systems”. Von insgesamt etwa 100 Anträgen im Bereich Physik erhielten nur vier den Zu

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Transportstörung des endogenen Überlebensfaktors BDNF als Mitverursacher des Morbus Huntington

Hoch renommierte biomedizinische Fachzeitschrift “Cell” berichtet über Arbeiten, die die Ursachen des Morbus Huntington verstehen helfen

Der Morbus Huntington ist eine erbliche, neurodegenerative Erkrankung, die auf den Verlust von Nervenzellen im Striatum, dem Gehirnzentrum zur Steuerung der Bewegungskoordination, der Patienten zurückzuführen ist. Die Krankheit, die auch Erblicher Veitstanz oder Chorea Huntington genannt wird, tritt zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf und ist du

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