Vergleichende Genomanalyse, DNA-Reparaturen, Arteriosklerose als Entzündungsprodukt und Gold nanometrisch – Merckle-Forschungspreise 2004
Am Montag, dem 15. November 2004, 16.00 Uhr wird in der Universität Ulm der mit 20.000 Euro dotierte Merckle-Forschungspreis 2004 verliehen. Den Preis erhalten PD Dr. Hans-Gerd Boyen, Abteilung Festkörperphysik, für seine Arbeiten über die Auswirkung stabilisierender Liganden auf die physikalischen Eigenschaften von Nanopartikeln; PD Dr. Nikolaus
Unterschiede bei der Immunreaktion zwischen Weißen und Schwarzen
Wissenschaftler der Wake Forest University Baptist Medical Center haben ein Gen identifiziert, das mit Typ 2 Diabetes und der Reaktion des Körpers auf Insulin in Zusammenhang steht. Forschungsleiter Donald W. Bowden sagte, das Gen PTPN1 befinde sich auf Chromosom 20, das von Forschern schon länger als Zielgebiet für Diabetes vermutet wurde.
“Das Protein, das dieses Gen produziert, unterdrückt die Insulin-Reakt
Naturstoff stört Teilungsvorgang der Zellen
In Kooperation mit der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)in Braunschweig hat eine Arbeitsgruppe des Instituts für Pharmazeutische Biotechnologie an der Universität des Saarlandes einen Durchbruch bei der Entwicklung neuartiger Krebsmedikamente erzielt. Sie identifizierten die Gene, mit deren Hilfe Mikro-Organismen das Zellgift “Tubulysin” bilden. Der natürliche Produktionsablauf soll mit Hilfe der Gentechnik gezielt
Die Gießener TransMIT GmbH eröffnet dem 2002 für die Justus-Liebig-Universität Gießen als Patent angemeldeten Testverfahren zur genetischen Selektion auf erhöhte Eiweißgehalte den südpazifischen Markt.
Im Rahmen einer Kooperation mit der neuseeländischen Livestock Improvement Corporation Ltd. wird der Test zur genetischen Bestimmung von Milchleistungsmerkmalen, mit dem bereits deutsche Holstein-Rinder untersucht wurden, nun zur Klassifizierung neuseeländischer Jerseys eingesetzt
Genetische Blockierung des Eisenhaushalts
Forscher von der Medizinischen Universität Innsbruck haben es geschafft, den Eisenhaushalt des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus genetisch so zu blockieren, dass er für den Menschen keinerlei Gefahr mehr darstellt. Derartige Pilze können für Menschen mit einem schwachen Immunsystem eine tödliche Gefahr bedeuten. Das aktuelle Ergebnis ermöglicht die Entwicklung neuer Medikamente gegen Pilzinfektionen.
Der Schimmelpilz Aspergillus f
WWF fordert den Schutz der natürlichen Lebensräume
Viele Spezies, die im Wald beheimatet sind, sind durch die Entfernung toter und sterbender Bäume bedroht. Laut WWF leiden Insekten, Pflanzen, Vögel und Säugetiere unter der steigenden Tendenz verwesendes Holz wegzuräumen. Dabei sind Wälder mit alten und toten Bäumen in besserer Verfassung und widerstandsfähiger gegen Pflanzenschädlinge und andere Gefahren.
Der WWF möchte die Waldbesitzer dahingehend motivieren, totes Holz i
Physiker der Universität Jena und des Berliner Hahn-Meitner-Instituts weisen erstmals Glasübergang in amorphem Silizium nach und belegen in “Nature Materials”-Publikation die Existenz eines Flüssig-Flüssig-Phasenübergangs
Man sollte meinen, ein Vorgang wie das Schmelzen eines Stoffes ließe aus wissenschaftlicher Sicht keine größeren Fragen mehr offen. Doch bis heute ist für viele Stoffe nicht bis ins Detail verstanden, was auf atomarerer Ebene wirklich passiert, wenn sie vom festen
Als Fossil des Monats November stellt das Goldfuß-Museum der Universität Bonn einen kleinen versteinerten Schwimmsaurier aus der Permzeit (250 Millionen Jahre alt) aus, zwischen dessen Rippen so genannte Magensteine gefunden wurden – das sind Kiesel, kleine Steine oder Gerölle, die sich im Magen von Tieren finden. Der Barasaurus – so der lateinische Name – wurde in Madagaskar ausgegraben. In Bonn ist er sozusagen auf Besuch, da er zusammen mit anderen ähnlichen Fossilien vom Staatlichen Museum für N
Diatomea ist eine sehr weit verbreitete einzellige Alge, die für ca. ein Fünftel der gesamten Photosynthese auf der Erde verantwortlich ist. Allein das ist schon ein ausreichender Grund dafür, sich mit dieser Mikroalge zu beschäftigen, da die Photosynthese die beste natürliche Antwort auf die Reduzierung der Kohlendioxidwerte ist und somit auf die Verringerung des Treibhauseffektes.
Eine internationale Zusammenarbeit zwischen 26 Laboratorien (Joint Genome Institute), hat vor kurzem
Zusammenfassung der mit dem Miller-Preis 2004, dem bedeutendsten und mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), ausgezeichneten Arbeit von Priv.-Doz. Dr. Pascal Tomakidi (Heidelberg).
Das menschliche Parodont oder auch Zahnhalteapparat besteht aus verschiedenen Geweben, wie dem Zahnfleisch-Epithel, auch Gingiva genannt, dem Bindegewebe der Gingiva, dem Parodontalligament, das als spezialisiertes Bindegewebe d
Am 21.10.2004 hat das Robert Koch-Institut die siebente Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erteilt. Sie ergeht an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin.
In dem genehmigten Projekt soll untersucht werden, unter welchen Bedingungen reife Leberzellen (Hepatozyten) aus humanen embryonalen Stammzellen gezüchtet werden können. Die Entwicklungsschritte, die während der Umprogrammierung von der embryon
Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat dem Max-Delbrück- Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Genehmigung erteilt, mit humanen embryonalen Stammzellen zu forschen. Wie das RKI als zuständige Genehmigungsbehörde am Donnerstag, den 21. Oktober 2004, mitteilte, handelt es sich dabei um ein Forschungsprojekt von Dr. Iduna Fichtner, das die Zentrale Ethikkommission für Stammzellenforschung (ZES) am RKI zuvor positiv beurteilt hatte. Erst am 8.
An der Kieler Universität wurde ein Protein geschaffen, das bei Mäusen gegen Darmkrebs vorbeugt.
Einer Forschergruppe um den Kieler Biochemiker Professor Stefan Rose-John und Professor Markus F. Neurath, Universitätsklinikum Mainz, gelang jetzt der Nachweis, dass das Protein die krebsauslösende Signalgebung des Botenstoffs Interleukin-6 (IL-6) unterdrückt. Die neuen Ergebnisse resultieren auf Eingriffen in die TGF-ß Signalübertragung auf der Körperzelle und werden in der renommierte
Genaue Entschlüsselung der Gen-reichen Sequenzen des Humangenoms legt solides Fundament für künftige biomedizinische Forschung
Nach einer ersten Rohfassung des menschlichen Genoms im Februar 2001 haben die 20 am Humangenom-Projekt beteiligten Forschungszentren aus sechs Ländern jetzt eine hochgenaue Version des menschlichen Erbguts in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlicht (Nature, 21. Oktober 2004). Diese zeigt beispielsweise, dass der Mensch nur über etwa 20.000 bis 25.000 u
Nach der ersten Analyse einer Rohfassung des menschlichen Genoms im Februar 2001 haben die 20 beteiligten Forschungszentren aus 6 Ländern den entscheidenden Schritt vollzogen. Sie veröffentlichen am 21. Oktober in der renommierten internationalen Fachzeitschrift NATURE einen Artikel zum Fertigstellen der Genomsequenz des Menschen. Damit stellen sie die biomedizinische Forschung der kommenden Jahrzehnte auf ein stabiles und verlässliches Fundament. Zu den Wissenschaftlern, die bei der Entzifferu
Max-Planck-Wissenschaftler wird erster ausländischer Direktor am renommierten National Institute for Materials Science in Tsukuba/Japan
Mit einem Etat von etwa 2 Millionen Euro entsteht in den nächsten drei Jahren unter Leitung von Dr. Dirk G. Kurth aus dem Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung eine Selbständige Forschergruppe am National Institute for Materials Science (NIMS) in Tsukuba, Japan. Damit wird erstmals ein deutscher Nachwuchswissenschaftl