Biowissenschaften Chemie

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Genomstruktur des gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Fischen entschlüsselt

Dank der Sequenzierung des Genoms des Fisches Tetraodon nigroviridis, gelang es einem internationalen Konsortium, koordiniert vom Forscherteam um Jean Weissenbach (CNRSGenoscope), die Genomstruktur des gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Fischen, der wahrscheinlich aus nur 12 Chromosomen bestand, zu enthüllen. Diese Ergebnisse wurden am 21. Oktober 2004 in der Zeitschrift Nature vom internationalen Konsortium, das eine große Anzahl an französischen Forscherteams des CNRS einschließt, veröffentli

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Modell zur Bioakkumulation von Umweltchemikalien im Menschen

Der Schwerpunkt der Arbeit “Modellierung der Bioakkumulation persistenter organischer Umweltchemikalien im Menschen”, die am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde unter der Betreuung von Prof. Dr. Michael McLachlan entstand, lag in der Entwicklung eines neuen Nahrungsketten-Modells, mit dem vorhergesagt werden kann, wie sich bestimmte wasserunlösliche organische Umweltchemikalien in Nahrungsketten und schließlich im Menschen, der am Ende der Nahrungsketten steht, anreichern.

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Wenn Zugvögel den Kopf schütteln

Oldenburger Biologen-Team erbringt Nachweis, dass Gartengrasmücken das Magnetfeld der Erde “scannen”

Zugvögel “scannen” das Magnetfeld der Erde, das sie zur Flugorientierung nutzen, mit speziellen regelmäßigen Kopfbewegungen. Das zeigen Experimente unter der Leitung des Biologen Dr. Henrik Mouritsen, der an der Universität Oldenburg die von der VolkswagenStiftung geförderte Nachwuchsgruppe “Animal Navigation” leitet. “Wir haben bei Gartengrasmücken in Käfigen beobachtet, dass sie na

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Fluoreszenzmikroskopie auf die Spitze getrieben

Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie stellen neues optisches Nahfeldmikroskop zur Analyse biologischer Makromoleküle vor

Einzelne Farbstoffmoleküle, die nur rund zehn Millionstel Millimeter voneinander entfernt sind, können mit einem neuen Nahfeldmikroskop optisch einzeln abgebildet werden. Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Strukturbiologie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben mit ihrem “Tip on Aperture”-Nahfeldmikroskop erstmals Lage und Or

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Anregung des Wachstums von beschädigtem Rückenmark

Bildung von Narbengewebe wird vermieden

Wissenschaftler von der Universität von Melbourne haben bei Mäusen das Wachstum beschädigten Rückenmarks durch die Blockierung eines Narben-verursachenden Moleküls angeregt. Dieses Ergebnis verspricht einen neuen Ansatz in der Behandlung von Rückenmarksverletzungen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Rückenmarksverletzungen wurden lange Zeit als unheilbar erachtet, weil die betroffenen Nervenzellen nicht wieder wachsen. A

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Gentherapie: Suche nach dem sanften Weg

Wissenschaftler aus drei Ländern erforschen neuartiges DNA-Transportelement

Angeborene Krankheiten durch das Einbringen funktionsfähiger Gene in den Körper zu heilen: Diesem als “Gentherapie” bekannten Ansatz wollen Forscher aus drei europäischen Ländern gemeinsam mit einem neuen Wirkprinzip zum Durchbruch verhelfen. Das Forscher-Netzwerk, an dem sich auch die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig (GBF) beteiligt, will dazu einen bestimmten Typ von DNA-Elemente

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Für Langzeitgedächtnis entscheidendes Protein identifiziert

Entstehung von mBDNF erforscht

Entwicklung des Langezeitgedächtnisses entscheidend ist, wurde jetzt von Wissenschaftern der National Institutes of Health bestätigt. Forscher hatten seit 1996 angenommen, dass das Protein mBDNF eine Rolle bei der Entwicklung des Gedächtnisses spielt. Das Team betont in Science, dass die entscheidende Rolle von mBDNF jetzt durch Experimente mit Mäusegehirnen nachgewiesen sei. mBDNF (mature Brain-Derived Neurotrophic Factor) entsteht durch eine chemisch

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Neuartige Oberflächenchemie für Biosensoren

Im Rahmen des PAMELA-Projekts haben sich Forscher auf die optimale Empfindlichkeit und Reproduzierbarkeit von Sensoren konzentriert und in diesem Zusammenhang eine innovative Oberflächenchemie entwickelt, die auf selbstorganisierten Monoschichten (SAM) basiert.

Eines der Hauptziele war die Entwicklung eines Biosensors, der eine extrem hohe Empfindlichkeit von 4ng/ml Blut hat. Damit können ein Wettbewerbsvorsprung für die Biosensorindustrie sowie unzählige Vorteile im Bereich imm

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Enzymtests mit Peptidchips und Massenspektrometrie

Entlarvende Gewichtszunahme

Zellteilung, Differenzierung, programmierter Zelltod – kein essenzieller zellulärer Prozess, bei dem sie nicht wichtige Regelfunktionen übernehmen würden: Proteinkinasen, Enzyme, die Phosphatgruppen an Proteine anhängen. Entsprechend wichtig für die biomedizinische und pharmakologische Forschung sind Erkenntnisse über die Aktivitäten der verschiedenen Mitglieder dieser Enzymklasse. Ein Team von der University of Chicago hat nun ein neues massenspektrome

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Das arktische Klimapuzzle wird entschlüsselt

Im August und September dieses Jahres nahmen drei Eisbrecher Kurs Richtung Nordpol. Während dieser spektakulären Arctic Coring Expedition (ACEX = Arktische Bohrexpedition) wurden 340 Meter Sedimentkerne vom Grund des Nordpolarmeers erbohrt – eine echte Premiere, denn bislang waren nur einige wenige Meter arktischer Meeresboden verfügbar.

Damit können die ACEX-Wissenschaftler jetzt erstmals harte Fakten zur Klima- und Umweltgeschichte des Arktischen Beckens während der letzten ~55 Mil

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Zellen vom Baby heilen die Mutter

Verbesserung des Zustands bei Autoimmunkrankheiten

Zellen eines Fötus helfen dabei, die Wunden der Mutter zu heilen, auch noch nach der Geburt. Es ist bereits seit etwa einem Jahrzehnt bekannt, dass Zellen eines menschlichen Fötus für viele Jahre im Blut und im Knochenmark der Mutter bleiben. Diana Bianchi vom Tufts-New England Medical Center in Boston und ihre Kollegen haben nun nachgewiesen, dass sich diese fötalen Zellen selbst in spezialisierte Zellen in der Schilddrüse, dem

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Peptide from Tarantula Venom as Treatment for Muscular Dystrophy, Incontinence, Atrial Fibrillation

Little Miss Muffet probably would not sit on a tuffet in Frederick Sachs’ lab, even if he had such a seat.

He keeps spiders there. Tarantulas, to be exact.

Sachs and his colleagues in the Center for Single Molecule Biophysics in the University at Buffalo’s School of Medicine and Biomedical Sciences have isolated a peptide from tarantula venom that shows promise as a therapy for conditions as disparate as muscular dystrophy, cardiac arrhythmias and urinary inco

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Gentech-Pflanzen: Sterile Pollen verhindern Ausbreitung

Nach Tabak und Tomate nun Versuche mit Weizen und Raps

Wenn über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gestritten wird, bringen Skeptiker oft folgenden Einwand vor: Die Pollen dieser Gewächse könnten verwandte Wildpflanzen befruchten, es komme zu Kreuzungen mit unabsehbaren Folgen für das Ökosystem. Eine durchaus ernst zu nehmende Gefahr, die allerdings im Prinzip schon beseitigt ist: Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben es geschafft, bei Pflanzen ganz gezielt

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Für Langzeitgedächtnis entscheidendes Protein identifiziert

Entstehung von mBDNF erforscht

Die Identität eines Proteins, das für die Entwicklung des Langezeitgedächtnisses entscheidend ist, wurde jetzt von Wissenschaftern der National Institutes of Health bestätigt. Forscher hatten seit 1996 angenommen, dass das Protein mBDNF eine Rolle bei der Entwicklung des Gedächtnisses spielt. Das Team betont in Science, dass die entscheidende Rolle von mBDNF jetzt durch Experimente mit Mäusegehirnen nachgewiesen sei. mBDNF (mature Brain-Derived Neur

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Rätsel von tödlichem Froschgift gelöst

Tropische Amphibien als zukünftige Arzneimittel

Nach mehr als zehn Jahren Forschungsarbeit ist ein US-Forscher dem Rätsel um die Herkunft der tödlichen Gifte Südamerikanischer Pfeilgiftfrösche auf die Spur gekommen. Das Neurotoxin, das auch in der modernen Humanmedizin verwendet wird, stammt nämlich von Käfern, die die Frösche fressen. Ironischer Weise ist der Forscher dem Rätsel aber in Papua Neuguinea auf die Spur gekommen, obwohl dort die Frösche gar nicht vorkommen, bericht

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Peptid-Struktur an der Zelloberfläche steuert Killerzellen und Verhalten von Mäusen

Mäuse, die Mitglieder ihrer Population mit dem Geruchssinn identifizieren und die Erkennung von körpereigenen Zellen durch die Killerzellen der Immunabwehr basieren offenbar auf dem gleichen Erkennungsmerkmal: charakteristische Peptide, die als Individualitäts-Ausweis fungieren und nicht nur auf dem Niveau der Zellen sondern auch der Individuen maßgeblich zur Unterscheidung von “eigen” und “fremd” beitragen.

Entsprechende Forschungsergebnisse publizieren Forscher der Universität Hoh

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