Biowissenschaften Chemie

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Nahrungs-DNA wirkt auf das Immunsystem

Gentech-Experte warnt vor möglichen Risiken

Forscher des Shaare Zedek Medical Center in Jerusalem haben bei probiotischen Bakterien bewiesen, dass die Nahrungs-DNA auf das Immunsystem wirkt. Diese Erkenntnis hat für Gentech-Kritiker eine wesentliche Bedeutung, denn bisher wurden mögliche Auswirkungen von fremder DNA auf den Organismus für die Risikobewertung bei der Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen nicht berücksichtigt.

Die israelischen Wissenschaftler habe

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Max-Planck-Forscher machen "Drähte" im Gehirn sichtbar

Neue Methode zur Entschlüsselung neuronaler Schaltkreise aus dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung

Wissenschaftler am Max-Planck Institut für medizinische Forschung haben eine neue Methode entwickelt, um die “Verdrahtung” des Gehirns zu entschlüsseln und damit den Informationsfluss beim Denken zu verfolgen. Das von Winfried Denk und Heinz Horstmann entwickelte Gerät erlaubt es, automatisch dreidimensionale Bilder von biologischen Geweben zu erstellen, und das mit einer A

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Novel Food – Allergene – pathogene Mikroorganismen

Die neue Anforderungen in der Lebensmittelüberwachung sind am 26. Oktober 2004 (15 Uhr) Thema des DECHEMA-Kolloquiums im Biotechnologiepark Luckenwalde.

Der expandierende Markt für Novel Food und die seit April dieses Jahres eingeführte Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel stellen neue Anforderungen an die Lebensmittelüberwachung. Prof. P. Steinberg von der Universität Potsdam gibt einen Überblick über lebensmitteltoxikologisch relevante Bakterienstämm

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Die Kannenpflanze bringt Insekten mit Aquaplaning zu Fall

Forscher vom Würzburger Biozentrum berichten in PNAS

Bei tropischen Kannenpflanzen dienen die Blätter dazu, Insekten zu fangen und dann zu verdauen. Wie genau werden die exotischen Gewächse ihrer Beute habhaft? Dafür hatte die Wissenschaft bislang mehrere Erklärungen zu bieten. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt herausgefunden, welche Fangvorrichtungen für den Jagderfolg der Pflanze am wichtigsten sind.

Die Fallen des Tropengewächses bestehen aus Blättern

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Bio-Schweine für die Forschung

Lebensmittelchemiker der Uni Münster arbeiten mit Bio-Bauernhof “Gut Wewel” zusammen

Was haben süße rosige Ferkel mit der menschlichen Verdauung zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, doch wer sich mit der Materie auskennt, weiß, dass der Darm des Schweines dem des Menschen sehr ähnlich ist und sich deshalb für Forschungszwecke anbietet. Auch bei der Untersuchung der Verarbeitung von Polyphenolen – sekundären Pflanzenstoffen, die in fast allen Nahrungsmitteln vorkommen – durch den

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Molekulare Uhr als Fossilien-Zeitmesser

Stammbaum erlaubt genaue Aufschlüsse evolutionärer Vorgänge

Französische Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, Evolutionsereignisse genauer zu datieren. Mithilfe von Molekülen aus lebenden Spezies kann zeitlich nachvollzogen werden, wann Organismen große Veränderungen durchgemacht haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Den Forschern geht es darum von Arten den “letzten gemeinsamen Vorfahren” zu finden. Bei großen Tieren geben Fossilienfunde meist gute Hinwei

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Geheimnisse des Hörens entschlüsselt

Protein TRPA1 ist für normales Hören entscheidend

Ein Team der Harvard Medical School hat ein Protein tief im Ohr entdeckt, das entscheidend für normales Hören zuständig ist. Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschafter herauszufinden, wie Töne in jene Nervenimpulse verwandelt werden, die das Gehirn auswertet. Entscheidend soll das Protein TRPA1 sein, das sich an den Spitzen der Haarzellen des Innenohres befindet. Bei der Untersuchung von Mäuseembryos zeigte sich, dass das Auftreten

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Genetisch optimierte Pflanzen unverzichtbar

Wissenschaft gegen Verbotsantrag der Grünen – Grundsätzliches Anbauverbot gentechnisch verbesserter Organismen sachlich nicht zu rechtfertigen

Der Präsident der Technischen Universität München, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, hat sich in einem Schreiben an den Landrat des Landkreises Freising, Manfred Pointner mit der Bitte zu Wort gemeldet, die Repräsentanten des Wissenschaftslandkreises Freising mögen sich sachbezogen mit dem großen Zukunftsthema der Pflanzengenetik befassen.

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Nano-Leuchtkugeln

Neue Methode zur Beschichtung einzelner leuchtender – Nanokristalle (Quantenpunkte) mit Siliciumdioxid

Großes wird von den Zwerglein erwartet: So sollen sie Tumore markieren, großflächige Flachbildschirme verbessern helfen oder die Basis für die optische Datenverarbeitung von Morgen bilden. Die vielversprechenden Winzlinge sind leuchtende Quantenpunkte aus Halbleitermaterialien. Quantenpunkte sind nanoskopische Kristalle, die so klein sind, dass ihre chemischen Eigenschaften de

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Hirschgeweih hilft Kieferchirurgen und Orthopäden

Forscher des Bereichs Humanmedizin Göttingen lernen von Hirschen, wie Knochen wachsen

Mit Hilfe der Forschung am Geweih von Damhirschen und Rothirschen wollen Forscher des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen das Wachstum menschlicher Knochen besser verstehen. Seit dem Frühjahr 2004 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt in der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor Prof. Dr. Dr. Henning Schliephake. Ziel des Projektes un

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Höhere Verschleißfestigkeit und verbesserte Biokompatibiltät medizinischer Implantate

Von der Bayerischen Forschungsstiftung unterstütztes Entwicklungsprojekt verspricht auch sozioökonomische und ökologische Vorteile

Drei Jahre lang fördert die Bayerische Forschungsstiftung mit insgesamt 560.000 Euro ein vom Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik IV federführend beantragtes Forschungsprojekt, das darauf zielt, die Biokompatibilität sowie die Verschleißfestigkeit medizinischer Implantate auf der Basis einer Titanlegierung am Beispiel einer neuentwickelten Kieferge

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Einzelne E. coli Zelle innerhalb von Minuten nachweisbar

Nanopartikel enthalten fluoreszierende Farbe

Ein neuer Nanopartikel Test für gefährliche Bakterien wie Escherichia coli O157:H7 ist so empfindlich, dass er eine einzelne Bakterienzelle innerhalb von Minuten entdecken kann. Der Test wurde vom Team um Weihong Tan von der University of Florida entwickelt.

Bestehende Tests erfordern für den Nachweis eine höhere Anzahl von Bakterien. Der gesamte Test kann innerhalb von 20 Minuten durchgeführt werden. Konventionelle Tests liefern

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Functional Food mit "freundlichen Bakterien"

TU-Wissenschaftler fanden einen schonenden Weg, Milchsäurebakterien möglichst unbeschadet durch den Verdauungstrakt bis in den Darm zu schleusen, damit sie dort die ihnen zugeschriebene gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können

Erfrischungsgetränke mit den Vitaminen A, C und E oder Margarine mit pflanzlichen Sterinen sind Beispiele für neuartige Lebensmittelprodukte, die in den letzten Jahren immer häufiger angeboten werden. Sie werden oft unter dem Modebegriff “Functional

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Nano-Nadel für die Injektion von Genen?

Kohlenstoffnanoröhrchen schleusen DNA in Zellen ein – ein neuer Ansatz für die Gentherapie?

Viele Gene, die mit bestimmten Erkrankungen im Zusammenhang stehen, sind mittlerweile bekannt. Die Wissenschaft arbeitet daran, dieses Wissen zur Heilung von Krankheiten nutzbar zu machen. Man stellt sich vor, fehlerhafte oder fehlende Gene zu ersetzen, indem das betreffende Gen den Körperzellen von außen zugeführt wird. Das ist gar nicht so einfach, denn das Erbmolekül DNA tritt nicht so ohn

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Wenn das Blut verklebt, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall

Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose und Lungenembolie – in Deutschland gehören diese gefäßbedingten Erkrankungen noch immer zu den häufigsten Todesursachen. Schuld daran sind die Blutplättchen oder Thrombozyten. Wenn sie miteinander verkleben und einen Blutpfropf, einen so genannten Thrombus, bilden, kann das für den Patienten gefährlich werden. Löst sich dieser Thrombus von den Gefäßwänden ab und wandert Richtung Herz, Hirn oder Lunge, endet das in vielen Fällen tödlich. Doch die Blutplättchen

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Schalen erzählen die Geschichte der Massenaussterben im Perm

Neue Analysen von Ammoniten zeigen einen kurzfristigen, katastrophenartigen Grund für das bedeutendste Massen-Aussterben in der Erdgeschichte, der Perm/Trias-Grenze vor etwa 251 Millionen Jahren. Das französisch-deutsche Wissenschaftler-Team vom Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin studierte die Schalen-Morphologie von annähernd 2000 Arten, welche im höchsten Karbon, im Perm und in der unteren Trias lebten. Diese Ergebnisse stellen Loic Villier und Dieter Korn in der jüngsten

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