Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung in der westlichen Welt suchen Forscher nach neuen Wegen, um zu gewährleisten, dass die Lebensqualität bis ins hohe Alter aufrechterhalten werden kann.
Durch das LIFE QUALITY-Programm der EU wurde ein spezielles Projekt gefördert, in dessen Rahmen Wege zur Umkehrung der neuronalen Störung im alternden Gehirn untersucht werden sollten. Die anfänglichen Ergebnisse verdeutlichten, dass altersbedingte Gedächtnisbeeinträchtigungen mit Ne
Obwohl transgenetische Lebensmittelprodukte auf zahlreichen Märkten weltweit präsent sind, konnte mit Hinblick auf deren langfristige Sicherheit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit bisher noch keine Entwarnung gegeben werden. Nahrungsmittel auf Grundlage genetisch modifizierter (GM) Pflanzen standen im Mittelpunkt des EU-Projekts SAFOTEST, das auf die Entwicklung von stabilen Testverfahren für GM-Lebensmittel gerichtet war.
Viele der genetischen Modifikationen, die an GM-Pfla
Was haben Zunge und Arm- und Beinmuskeln gemeinsam? Sie entwickeln sich aus wandernden Zellen und ihre Entwicklung wird offenbar von zwei verschiedenen Genen gesteuert. Das haben jetzt Elena Vasyutina und Prof. Carmen Birchmeier vom Max-Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch an Mäuse- und Hühnerembryonen herausgefunden.
Muskeln bilden sich aus so genannten Muskelvorläuferzellen. Sie kommen aus dem Somiten, einer segmentierten Struktur, die bei Wirbeltieren in d
Eine Glas-Folien-Kombination lässt das richtige Licht durch
Eine neue Gewächshaus-Technologie soll Pflanzen zukünftig gesünder wachsen lassen. Einem Forscherteam des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre beim Forschungszentrum Jülich ist es gelungen, mit einer neuen Glas-Folien-Kombination eine für das Pflanzenwachstum optimale Lichtdurchlässigkeit zu erzielen.
Als Grundlage dienen Gläser mit hoher UV-Durchlässigkeit, die ursprünglich für die Solarindustrie entwickelt
Erbgut-Analysen weisen Wege im Kampf gegen Herzrhythmusstörungen
Wenn das Herz unregelmäßig schlägt, liegen die Ursachen dafür auch im Erbgut. Das fanden jetzt Forscherinnen und Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Sie identifizierten mehr als 1400 Gene, die bei einer bestimmten Form von Herzrhythmusstörungen – dem Vorhofflimmern – anders aktiv sind als im gesunden Herzen. Das Erbgut bestimmt dabei indirekt, ob der Herzmuskel im Takt schlägt oder nicht: Die A
Neubau des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie stärkt Forschungsstandort Tübingen
Mit einem wissenschaftlichen Symposium unter großer internationaler Beteiligung vom 15. – 17. September und einem Festakt am 16. September 2005 wird in Tübingen in dieser Woche der Forschungsneubau des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie eingeweiht. Das moderne, lichtdurchflutete Gebäude der Architekten Fritsch + Tschaidse bietet auf ca. 4600 Quadratmeter Raum für 270 Mitarbeiter.
Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie entwickelt Lernprogramm
“Der Brocken ist das erste und einzige nennenswerte Hindernis, das sich den atlantischen Westwinden auf seiner geografischen Breite in den Weg stellt. Auf seinem Gipfel fällt über 1600 mm Niederschlag im Jahr, die Windgeschwindigkeiten erreichen bis zu 240 km/h, das Temperaturmittel steigt selbst im Juli nur auf 10,2 Grad Celsius, die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 2,9 Grad und ist mit entsprech
MDC-Wissenschaftler entschlüsseln grundlegenden Mechanismus
Den grundlegenden Mechanismus, wie Sexualhormone an ihre Wirkungsorte gelangen, hat Dr. Annette Hammes aus der Forschungsgruppe von Prof. Thomas Willnow vom Max-Delbrück- Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Aarhus, Dänemark, entschlüsselt. Ein Bindungsmolekül auf der Zelloberfläche, der Rezeptor Megalin (griech. mega=groß), erkennt die Verpackung, in der
Neben den klassischen Behandlungsformen zur Bekämpfung bösartiger Erkrankungen (Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie) rücken immuntherapeutische Ansätze als vierte Säule vermehrt in das Interesse klinischer und präklinischer Forschung. Dabei können tumorspezifische messbare Immunantworten entweder durch Impfung des Patienten oder Züchtung von Immunzellen im Reagenzglas und anschließendem intravenösem Transfer induziert werden. Allerdings ist das klinische Ansprechen trotz Nachweis eines Einwande
Neues Hochleistungs-Gerät für die Proteinanalytik geht am Biochemischen Institut in Gießen in Betrieb
Grund zum Feiern gibt es am Montag, den 12. September 2005, im Biochemischen Institut der Universität Gießen: Ein neuer hochmoderner “Spotpicker” wird dann dort in Betrieb genommen. Das Gerät im Wert von über 100.000 Euro ist ein zentraler Baustein im Bereich Proteinanalytik. Die Kosten wurden vom Institut aufgebracht.
Mit diesem Gerät der neuesten Generation wird die v
Mit rund 1,6 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten drei Jahren den Kampf gegen bestimmte Hirnerkrankungen. Das Projekt konzentriert sich auf Krankheiten, die mit dem Verlust der Isolierschicht um die Nerven einhergehen; dazu gehören beispielsweise die Multiple Sklerose und die relativ seltenen Leukodystrophien. Im Fokus der Forscher stehen Therapieansätze mit embryonalen und adulten Stammzellen. Das bundesweite Netzwerk, an dem als externer Pa
Ascenion vermittelt Lizenzvertrag zwischen GSF und Actinium
München und Florham Park, New Jersey, USA – Die Ascenion GmbH hat einen Lizenzvertrag zwischen der GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit und Actinium Pharmaceuticals vermittelt. Im Rahmen dieser Vereinbarung erhält Actinium exklusiv globale Rechte an Antikörpern gegen mutierte Formen von E-Cadherin (D8- und D9-Cadherin). Diese Strukturen eignen sich hervorragend als Angriffspunkte für eine gezielte Krebsthera
> Gentechnologiebericht
> Analyse einer Hochtechnologie
> hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Ferdinand Hucho (Sprecher der Arbeitsgruppe), Klaus Brockhoff, Wolfgang van den Daele, Kristian Köchy, Jens Reich, Hans-Jörg Rheinberger, Bernd Müller-Röber, Karl Sperling, Anna M. Wobus, Mathias Boysen, Meike Kölsch
“Erfreulicherweise hat sich die Gentechnologie in Deutschland in weiten Bereichen fest etabliert, wenn auch Teilaspekte
Einem Wissenschaftler-Team am Lehrstuhl für Organische Chemie der TU München (Prof. Thorsten Bach) ist es gelungen, eine durch Licht induzierte, photochemische Reaktion erstmals mit Hilfe eines Katalysators zu steuern und neue, so genannte “enantioselektive” Reaktionstypen zu entwickeln. Über die aktuellen Forschungsergebnisse wurde kürzlich in der Zeitschrift Nature berichtet.*) Für die Pharmaindustrie sind derartige Reaktionen und die damit zugänglichen Verbindungen von hohem Interesse, las
Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben mit Kollegen aus Düsseldorf und New York ein Gen entdeckt, das eine wichtige Rolle bei der Krebsabwehr spielt. Darüber berichten sie im Magazin “Nature Genetics”.
Von Würzburger Seite waren an diesem Forschungserfolg Professor Detlev Schindler und seine Doktoranden Kornelia Neveling und Reinhard Kalb vom Institut für Humangenetik beteiligt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei Patienten mit der sehr seltenen Blutkrankheit
Grünalge gibt Gas: Energieträger für die Zukunft
Steigende Ölpreise, Diskussionen um Feinstaub-Rußpartikel durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, ansteigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre und weltweite Umweltkatastrophen werden mit dem Treibhauseffekt in Verbindung gesetzt. Diese Situation lässt alternative CO2-emmissionsfreie Energiegewinnungsmethoden als attraktive Alternative zu den klassischen Energieträgern Erdöl, Kohle und Erdgas erscheinen.
Besonderes Interess