Biowissenschaften Chemie

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Schutz vor der Alzheimer Krankheit

MDC-Forscher entdecken Funktion eines von Nervenzellen gebildeten Moleküls

Warum erkrankt ein Mensch im Alter an Alzheimer, ein anderer aber nicht? Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben darauf jetzt eine mögliche Antwort gefunden. In Zusammenarbeit mit Forschern in Dänemark und den USA haben sie entdeckt, dass ein von Nervenzellen gebildetes Molekül, in der Fachsprache sorLA (engl. für: sorting protein-related receptor) genannt,

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Grundlagen der Ausbreitung von Melanomen identifiziert

Erneute Aktivierung des embryonalen Gens Slug entscheidend

Wissenschafter des Whitehead Institute for Biomedical Research haben herausgefunden, warum Melanome so bösartig sein können. Wird diese Hautkrebsform nicht frühzeitig erkannt, breitet sie sich mit einer Effizienz durch den Körper aus, über die nur wenige andere Tumore verfügen. Die neuesten Forschungsergebnisse legen nahe, dass Melanome anders als andere Krebszellen nicht “lernen” müssen sich auszubreiten. Sie verfügen vo

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Krebszellen legen T-Zellen des Immunsystems lahm – Neueste Erkenntnisse von MDC- und Charité-Forschern

Krebszellen können bestimmte Zellen des Immunsystems lahm legen und somit unkontrolliert weiterwachsen. Die Tumorzellen blockieren ausgerechnet die T-Zellen des Abwehrsystems, die eigentlich die Tumoren erkennen und zerstören sollen. Das haben die beiden Immunologen Dr. Gerald Willimsky und Prof. Thomas Blankenstein (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, MDC, Berlin-Buch und Charité) in siebenjähriger Forschungsarbeit an transgenen Mäusen herausgefunden. Bisher ging die Forschung davon au

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Kater-Gen lässt Fliegen Alkohol ertragen

Ebenso wie Menschen können auch Fruchtfliegen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln. Wissenschaftlerinnen von der Uni Würzburg haben jetzt ein Gen entdeckt, das den kleinen Insekten dabei hilft, immer mehr Alkohol zu vertragen. Ähnlich könnten die Verhältnisse auch beim Menschen liegen, wie Henrike Scholz und Mirjam Franz vom Biozentrum zusammen mit Ulrike Heberlein aus San Francisco in der Zeitschrift “Nature” berichten.

Das Gen trägt den Namen “hangover”, was übersetzt nichts anderes be

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Ein Gel auf Befehl

Wechsel zwischen Flüssigkeit und Gel: Konformationsänderung molekularer Aggregate in Abhängigkeit vom Gegenion

Verdrillte Nanostrukturen sind ein wichtiges Motiv in der Biologie, man denke nur an die DNA-Doppelhelix und an Proteine, bei denen schraubenförmige Bereiche wichtig für die Funktion sind. Forscher sind bemüht, künstliche Helices herzustellen, die für nanotechnologische Anwendungen interessant sein können. Koreanischen Forschern ist es nun gelungen, ein molekulares Syst

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Einzigartige Landkarte des menschlichen Protein-Netzwerks erstellt

Wer arbeitet mit wem zusammen? Diese Frage haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) bei menschlichen Proteinen untersucht. Das Ergebnis ist eine weltweit einzigartige Karte, die 3.186 Protein-Wechselwirkungen zwischen 1.705 Proteinen darstellt. Darunter befinden sich auch bislang unbekannte Interaktionspartner von 195 krankheits-assoziierten Proteinen. “Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass jetzt sozusagen ein Schaltplan unseres Körpers erstellt werden kann. Die Karte

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Blockierter Pilz

Welche Waffen benutzt Candida albicans? Wie gelingt es dem Pilz die menschlichen Schleimhäute zu infizieren und sogar in Organe einzudringen? Welche Wirkstoffe bremsen ihn? Der Fraunhofer-Forscher Steffen Rupp geht diesen Fragen auf den Grund und wird dafür am 9. September mit dem Forschungs-Förderpreis 2005 der deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Der Hefepilz Candida albicans ist weit verbreitet. Jeder zweite Europäer trägt die Keime in sich. Für gesund

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HKI-Entwicklung behauptet sich erfolgreich auf dem internationalen Markt

Ein am Hans-Knöll-Institut (HKI) entwickeltes und von der Firma Analytik Jena AG zur Serienreife geführtes Produkt zur schnellen und effektiven Vervielfältigung von Erbgutabschnitten setzt sich erfolgreich auf dem internationalen Markt durch. Der “SpeedCycler” basiert auf einer Erfindung von Prof. Dr. Hans-Peter Saluz, dem Leiter der Abteilung Zell- und Molekularbiologie, und seinem Kollegen Dr. Alexandre Tretiakov. Im Rahmen einer Entwicklungskooperation hat die Analytik Jena die Patentrechte e

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Rezepte gegen Unfruchtbarkeit

Wissenschaftler diskutieren bei einem Workshop in Japan über neueste Entwicklungen in der Stammzellforschung

In der Forschung mit Stammzellen steckt das Potenzial, eines Tages die weibliche Unfruchtbarkeit zu behandeln oder geschädigte Nerven zu reparieren und damit Querschnittgelähmten zu helfen. Darüber einig waren sich mehr als hundert Wissenschaftler, die bei einem Workshop in Kobe im Rahmen des Deutschlandjahrs über neueste Trends in der Stammzellforschung diskutierten. Organi

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Das Genom der Maus ist viel komplizierter als erwartet

Mehr als 100 Wissenschaftler aus Australien, Asien, den USA und Europa haben in einer mehrjährigen Gemeinschaftsstudie das Genom der Maus unter die Lupe genommen. Ihre Ergebnisse werfen die traditionellen Annahmen der Genetiker zum Teil über den Haufen. Sie sind am 2. September in der renommierten Zeitschrift Science nachzulesen. Fazit der Studie, an der auch Forscher der Universität Bonn beteiligt waren: Das Maus-Genom ist viel komplexer als bislang gedacht.

Das Erbgut von Säug

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Europäisches Netzwerk stärkt Oliven-Wirtschaft

Das ttz Bremerhaven (Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven) setzt seine Kompetenzen in der Nutzung von Naturstoffen auch zum Aufbau eines Netzwerkes für Olivenhersteller und -verarbeiter ein. “Das Netzwerk TDC Olive dient vor allem der Information über die neuesten technologischen Entwicklungen, um sowohl beim Anbau als auch bei der Verarbeitung von Oliven so schonend wie möglich mit den natürlichen Ressourcen umzugehen”, erläutert ttz-Projektleiter Igor Kobek.

“TDC Olive steht f

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"Regenerative Therapien" werden mit 20 Millionen Euro gefördert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird an der Technischen Universität Dresden ein DFG-Forschungszentrum “Regenerative Therapien” einrichten. Dies hat der Hauptausschuss der DFG in seiner Sitzung am 2. September beschlossen. Damit soll ein international sichtbarer Standort in der Grundlagenforschung und der Entwicklung regenerativer Behandlungsstrategien für eine Vielzahl von Krankheiten entstehen. Das Forschungszentrum wird in den ersten vier Jahren mit rund 20 Millionen Euro gefördert.

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Der kleine Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen

Leipziger Max-Planck-Forscher haben die Genaktivität bei Mensch und Schimpanse im Detail verglichen

Ausgerechnet im Gehirn ist der Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse am geringsten – zumindest was den Aufbau und die Aktivität der Gene betrifft. Und das, obwohl wir uns gerade durch Funktionen des Gehirns wie Sprache und Gedächtnis, vom Schimpansen unterscheiden. Im Hoden variiert hingegen die Aktivität der Gene besonders stark zwischen den beiden Spezies. Zu diesem Ergebnis k

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Neuer Thesaurus auf Französisch: Bioethik auf Begriffe gebracht

Vor einem Jahr veröffentlichte das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) der Universität Bonn seinen mehrsprachigen Thesaurus “Ethik in den Biowissenschaften”. Damit war erstmals ein international einheitlicher Standard für die Erschließung bioethischer Literatur geschaffen. Mit der jetzt herausgegebenen französischen Sprachfassung schließt das DRZE die Erstveröffentlichung ab und macht den Weg endgültig frei für eine weltweite Anwendung.

Der vom Bonne

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Gefährliche Trickser: Manche Bakterien nutzen Immunzellen, um sich in ihnen zu vermehren

Fresszellen, so genannte Makrophagen, sind effektive Waffen unseres Immunsystems, die eingedrungene Erreger verschlingen und verdauen. Manche Bakterien können diese Abwehr aber unterlaufen und sich sogar in Fresszellen vermehren. Zellbiologen der Universität Bonn haben in einer soeben in der Zeitschrift “Traffic” (Band 6, Heft 8, August 2005, Seiten 635-653) erschienenen Arbeit gezeigt, mit welchen Tricks die Mikroben arbeiten. Ihr Ergebnis: Die Erreger verhindern unter anderem, dass die Erre

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Menschliche monoklonale Antikörper – künstlich hergestellt

400.000,- von knapp zwei Millionen Euro für Göttingen: EU-Gemeinschaftsprojekt zur künstlichen Herstellung bindungsstarker menschlicher monoklonaler Antikörper bewilligt

Eine neue Technik, um monoklonale Antikörper aus menschlichen Zellen schnell und günstig herzustellen, entwickeln jetzt Wissenschaftler aus Göttingen, Heidelberg, Paris und Prag im Rahmen eines EU-Gemeinschaftsprojektes innerhalb des 6. EU-Forschungsförderungsprogramms (FP6). Die neuen monoklonalen Antikörper s

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