Biowissenschaften Chemie

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Schlafende Eier durch Befruchtung geweckt

Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren das entscheidende molekulare Signal im Zellteilungszyklus einer Eizelle

Das Wunder des Lebens: Eine Eizelle verschmilzt mit einer Samenzelle und aus der befruchteten Zelle entsteht schließlich nach zigtausend Zellteilungen ein Mensch. Die einzelnen Schritte des Zellteilungszyklus sind bekannt, ihre Programmierung, d.h. jene komplexen Signalketten, die die Zellteilung steuern, hingegen noch nicht vollständig. Insbesondere ein Rätsel blieb bi

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Erstmals DNA-Analysen im Express-Tempo möglich

Mecklenburger Bio-Informatik-Unternehmen schließt Service-Lücke für medizinische und biotechnologische Forschungslabore

Am Montag, dem 5. September 2005, startet in Klein Raden das Unternehmen “Sequentix – Advanced DNA-Analyses” offiziell seinen Geschäftsbetrieb. Das spezialisierte Bio-Informatik-Unternehmen ist in der Lage, mittels selbst entwickelter High-Tech-Software die komplexe und zeitaufwendige Auswertung und Verarbeitung von digitalisierten DNA-Daten (DNA = Desoxy-ribonucle

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Tod kurz vor der Geburt

Weltweit erste künstliche Nashornbefruchtung hatte zu normaler 16 Monate langer Schwangerschaft geführt. Kalb starb im Mutterleib.

Das erste Nashornkalb, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde, ist tot. Es starb noch im Mutterleib wenige Stunden vor dem errechneten Geburtstermin am 9. August. Vermutlich hatte sich ein Teil der Placenta abgelöst, wodurch es zu einer Unterversorgung des Kalbes kam. Derartige Komplikationen kämen leider immer wieder vor, sagte Dr. Thomas Hildeb

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Zuckrige Medizin

Impfstoff auf Kohlenhydratbasis gegen Krebs?

Könnte man sich nicht gegen Krebs impfen lassen? Was wie ein frommer Wunsch klingen mag, ist ein durchaus realistisches Forschungsziel. Amerikanische Forscher sind bei der Entwicklung eines Krebs-Impfstoffes nun einen wichtigen Schritt voran gekommen. Ihr vollsynthetischer Impfstoff-Kandidat besteht aus einem Mehrfach-Zucker, einem Peptid und einem Lipopeptid.

Wie hetzt man das Immunsystem auf – wenn auch entartete, so doch körpe

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Neue therapeutische Anwendungsmöglichkeiten für Neurosteroide

Ein Aufhalten des Ausbruchs einer Reihe von altersbedingten Funktionsstörungen des Gehirns könnte in nicht allzu ferner Zukunft eine neue Therapiemöglichkeit darstellen.

Forscher fanden heraus, dass spezifische, ausschließlich im Gehirn produzierte Steroidmoleküle (Neurosteroide) von möglichem Nutzen für ältere Menschen mit Symptomen wie Gedächtnisverlust und anderen Funktionsstörungen des Gehirns sein könnten. Im Rahmen von Bestrebungen, diese Feststellung weiter zu untersuchen, l

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Gendefekte deuten auf neue Therapiemöglichkeiten hin

Das Verständnis der molekularen Mechanismen, die menschlichen Pathologien zu Grunde liegen, ist ein erster wichtiger Schritt zur Entwicklung effektiver Langzeittherapien. Deshalb ist die Beleuchtung der an Krankheiten beteiligten Gene und genetischen Anomalien eine entscheidende Zielstellung der Europäischen Forschungsgemeinschaft.

Das FINGER-Projekt der EU konzentrierte sich auf Studien zur Regulierung der Genexpression mit besonderer Bezugnahme auf das Dystrophin-Gen. Genetische U

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Pharmaforschung in Garching

Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der TU München in Garching wird künftig verstärkt auch Projekten aus dem Bereich Pharmaforschung offen stehen. Langfristig soll sich hieraus ein eigener, exponierter Forschungsschwerpunkt entwickeln, der von den außergewöhnlichen technischen Gegebenheiten, dem hohen Neutronenfluss und der modernsten Instrumentierung der Garchinger Neutronenquelle profitiert. Ein erstes, kürzlich gestartetes Forschungsprojekt aus diesem Umfeld befasst sich mit der

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Schneidendes Lasermikroskop ermöglicht Nanochirurgie

Mit einem am LZH entwickelten lasergestützten Mikroskopaufbau können zelluläre Vorgänge beobachtet werden. Mit dem Lasermikroskop ist auch ein direktes Eingreifen im Innern einer lebenden Zelle möglich.

Um die Fülle an Information innerhalb einer Zelle zu entschlüsseln und somit nutzbar machen zu können, müssen die komplexen Zusammenhänge und Abläufe von Zellfunktionen verstanden werden. Dazu bedarf es neuartiger Werkzeuge, mit deren Hilfe diese Vorgänge nicht nur innerhalb le

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Neuer Impfstoff schützt effektiver gegen Tuberkulose

Max-Planck-Forscher enthüllen den Wirkmechanismus der verbesserten Vakzine

Die Gruppe von Prof. Stefan H.E. Kaufmann am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie hat einen neuen Impfstoff mit deutlich verbessertem Schutz gegen Tuberkulose entwickelt. Der Impfstoff wurde an die Vakzine Projekt Management GmbH, Braunschweig, lizenziert, die Anfang 2006 damit klinischen Studien beginnen wird. Jetzt haben die Forscher das Geheimnis der besseren Schutzwirkung gelüftet (Jou

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Vitamin D macht aufgeputschte Fresszellen müde

Wie ein neu erforschter Mechanismus Entzündungen unter Kontrolle hält

Wenn die Fresszellen des Immunsystems besonders aktiv werden, beginnen sie einen Hemmstoff zu produzieren, der auf sie selbst wirkt und ihre Aktivität wieder dämpft. Das haben Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig jetzt gemeinsam mit Kollegen in Hannover und Münster herausgefunden. Der Hemmstoff ist für Forscher und Ärzte ein “alter Bekannter”: Das Vitamin D

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Kieler erforschen Ursachen von Darmerkrankungen

Kieler Forscherteam identifiziert Hunderte von krankheitsrelevanten Genen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

In einer Veröffentlichung der internationalen Zeitschrift PLoS Medicine vom 23. August haben deutsche Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Prof. Stefan Schreiber, Leiter des Instituts für klinische Molekularbiologie am UK S-H, Campus Kiel, die Aktivität (Expression) zehntausender Gene von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulceros

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Gehirn: Größer ist nicht immer besser

Die Evolution führt nicht automatisch zu einem grösseren Gehirn. Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, dass es auch von Vorteil sein kann, Hirnmasse abzubauen. Bei Fledermäusen jedenfalls ist ein grosses Gehirn nicht unbedingt besser. Die Studie der Zoologen erscheint in der Fachzeitschrift “Biology Letters” (Volume 1, Number 3/29. September 2005) und ist online publiziert.

Fledermäuse, die es sich leisten konnten, haben im Laufe der Evolution ihre Hirnmasse reduz

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Neue Mikrosysteme für die Stammzellenforschung

Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz entwickelt Messinstrument zur Untersuchung des Stoffwechsels von Stammzellen

Wissenschaftler des Zentrums für Mikrotechnologien (ZfM) der Technischen Universität Chemnitz entwickeln derzeit ein Messinstrument, mit dem grundlegende biochemische Kenntnisse über den Stoffwechsel adulter, also nichtembryonaler, Stammzellen gewonnen werden sollen. Kooperationspartner ist das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung in Leipzig (IZK

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Der Ursprung embryonaler Stammzellen

Berliner Wissenschaftler identifizieren Gene, die für erste Schritte in der Entwicklung des Menschen verantwortlich sind

Wissenschaftler knüpfen große Erwartungen an den Einsatz embryonaler Stammzellen. Ihre Handhabung und insbesondere eine gezielte Differenzierung zu verschiedenen Zelltypen ist jedoch noch mit großen Schwierigkeiten verbunden. Forscher des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, der Universität Leeds in Großbritannien und der Cornell-Universität in N

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Kann Hepatitis C zu Lymphdrüsen-Krebs führen?

Hepatitis C-Viren können anscheinend nicht nur eine Leberentzündung auslösen. Manchmal erkranken die Betroffenen zusätzlich noch einem so genannten Lymphom, einer Form von Lymphdrüsenkrebs. Wissenschaftler der Universitätskliniken in Homburg und Bonn untersuchen, wie die beiden Erkrankungen zusammen hängen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Gemeinschaftsprojekt in den kommenden zwei Jahren mit 50.000 Euro. Weltweit sind 170 Millionen Menschen mit dem Hepatitis C-Virus in

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Effizient nach den richtigen Bakterien oder Zellen suchen

AC Biotec erwirbt FeedBeads-Lizenz

Unter Vermittlung der PROvendis GmbH hat das Unternehmen AC Biotec gerade die exklusive Lizenz zur Herstellung und Vermarktung von FeedBeads von der RWTH Aachen erworben. FeedBeads sind Polymerartikel, die in der Biotechnologie im Bereich des Screening nach Produktionsstämmen eingesetzt werden. Sie geben Glucose mit einer genau definierten Rate an das Kulturmedium ab und ermöglichen dem Anwender somit eine Fed-batch-Fahrweise im Schüttelkolben oder

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